DEP0017798DA - Backenbrecher - Google Patents
BackenbrecherInfo
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Description
Bei den bekannten Backenbrechern haben die Backen im allgemeinen eine rechteckige Form, also parallele Seitenkanten. Es sind auch Backenbrecher bekannt, deren Backen nur annähernd parallele Seitenkanten haben, die also schwach trapezförmig sind, wobei die Länge der Unterkante sich zu der Länge der Oberkante etwa wie 1,5 : 1 verhält. Die Maulöffnung, d.h. der obere Querschnitt des zwischen den Brechbacken befindlichen oberen Querschnitt des zwischen den Brechbacken befindlichen Raumes ist daher 7-15 mal größer als dessen unterer Querschnitt. Infolgedessen ergibt sich der Nachteil, dass Überfüllungen auftreten, wenn der Brecher nicht sehr vorsichtig bestückt wird, und dass die Brechbacken sehr ungleichmäßig abgenutzt werden.
Die Erfindung betrifft einen Backenbrecher, dessen Brechbacken unten breiter sind als oben, und das Wesen der Erfindung besteht darin, dass das Verhältnis der Unterkantenlänge zur Oberkantenlänge größer als 2 : 1 ist.
Durch diese Ausbildung der Brechbacken wird erreicht, dass der Raum zwischen den Backen von oben bis unten durchweg einen wesentlichen mehr gleichbleibenden Querschnitt hat. Auf diese Weise werden Stauungen oder gar Verstopfungen besser als bisher vermieden. Die Brechbacken werden gleichmäßiger beansprucht und abgenutzt, so dass ein geringerer Backenverschleiß auftritt.
Zweckmäßig verlaufen bei Backenbrechern, deren bewegliche Bremsbacke mittels Exzenterstangen von der Antriebswelle aus angetrieben wird, die Exzenterstangen unter Ausnutzung des in Dreieckform gegenüber rechteckigen Backen freibleibenden Raumes zu beiden Seiten des oberen Teiles der Brechbacken unmittelbar neben diesen. Auf diese Weise fällt der Oberteil
des Brechers sehr schmal aus, wodurch eine Gewichtsersparnis erzielt wird, während durch die breite Grundfläche eine gute Standsicherheit gewährleistet ist,
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Abb. 1 und 3 zeigen senkrechte Längsschnitte durch zwei verschiedene Ausführungsformen des Brechers;
Abb. 2 und 4 zeigen die dazugehörigen Querschnitte.
Der in den Abb. 1 und 2 dargestellte Brecher besteht aus einem Rahmen a, der zweckmäßig aus Profileisen und Stahlblech geschweißt und mit Seitenverkleidungen versehen ist, an denen ein Einfalltrichter b befestigt ist. An dem Rahmen a ist die bewegliche Brechbacke d mittels verschiebbarer Lager c angeordnet. Sie besteht aus Stahlguss mit einer Einlage aus Hartstahl oder gehärtetem Stahl. Am Oberende weist die Backe d einen Bolzen d auf, an welchem die hakenförmigen Enden f von zwei Exzenterstangen angreifen, die mittels Exzenter h von der Welle i aus angetrieben werden. Die Welle i trägt zwei Schwungräder k, die auch als Riemenscheiben dienen können.
An dem Rahmen a sitzt die feste Backe 1, welche ebenfalls zweckmäßig aus Stahlguss oder gehärtetem Stahl versehen ist. Beide backen d und 1 haben, wie Abb. 2 erkennen lässt, die Form eines gleichschenkligen Trapezes.
Infolge dieser Backenform hat der Brecher eine etwa quadratische Einwurföffnung, die der größten aufzugebenden Stückgröße entspricht, während sich der Austragepalt in gleicher Weise wie bisher verengt, aber nach beiden Seiten hin breiter wird, so dass der Querschnitt mehr als bei den bisherigen Bauarten konstant bleibt.
Wie Abb. 2 erkennen lässt, liegen die Exzenterstangen g zwischen den Lagern m der Antriebswelle i. Sie sind seitlich an dem oberen schmalen Ende der Brechbacken vorbeigeführt.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass der freie Mittelraum auf der Antriebswelle i zwischen den beiden
Exzenter h für eine Keilriemenscheibe oder für ein Vorgelege ausgenutzt werden kann, was für den Antrieb durch einen Elektromotor, gegebenenfalls sogar durch einen direkt gekuppelten Elektromotor wichtig ist. Wenn man sich mit einer einzigen Antriebsscheibe oder einem einzigen Schwungrad in der Mitte begnügt, kann man die beiden Lager näher aneinander heranrücken und die Exzenterstangen fliegend an Kurbeln angreifen lassen, was eine sehr gedrängte und vorteilhafte Bauweise ergibt.
Bei den gemäß der Erfindung ausgebildeten Brechern können zur Einstellung des unteren Brechspaltes alle bekannten Mittel benutzt werden. Die Maulweite oben lässt sich in einfacher Weise durch Ändern der Länge der Exzenterstangen einstellen. Besonders vorteilhaft ist es, die Exzenterstangen als zweiteilige Schraubenspindeln mit Rechts- und Linksgewinde auszubilden und sie mit einem Spannschloss zu versehen.
Besonders vorteilhaft lässt sich die Trapezform der Backen bei Backenbrechern anwenden, die nach dem Schwingungsprinzip arbeiten. Solche Brecher enthalten entweder in einem schwingungsfähigen Rahmen einen schwingenden Brechkörper oder in einem starren Rahmen zwei schwingende Brechkörper.
In den Abb. 3 und 4 sind Brecher der zuletzt erwähnten Art dargestellt. Die Brechbacken n, o sind mittels der Feder p, q, r, s und t in einem Rahmen u schwingbar gelagert, und sie werden von einem Exzenter v aus getrieben. Dieses wirkt auf die federn t ein und ruft auf diese Weise Schwingungen der Backen hervor.
Backenbrecher gemäß der Erfindung sind vorzugsweise als Granulatoren oder Feinbrecher für hartes Gut geeignet. Indessen kann man auch Grobbrecher nach der Erfindung ausführen.
Claims (4)
1. Backenbrecher, dessen Brechbacken unten breiter sind als oben, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Unterkantenlänge zur Oberkantenlänge größer als 2 : 1 ist.
2. Backenbrecher nach Anspruch 1, dessen bewegliche Brechbacke mittels Exzenterstangen von der Antriebswelle aus angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenterstangen (g) unter Ausnutzung des bei Trapezform gegenüber rechteckigen Backen freibleibenden Raumes zu beiden Seiten des oberen Teiles der Brechbacken (l, d) unmittelbar neben diesen verlaufen.
3. Backenbrecher nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie zum Antrieb der beweglichen Backe (d) dienenden Exzenter (h) mit den Exzenterstangen (g) in bekannter Weise zwischen den Lagern (m) der Antriebswelle (i) angeordnet sind.
4. Backenbrecher nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gleichzeitig als Schwungrad dienende Antriebsscheibe (k) in der Mitte zwischen den beiden nahe aneinander gerückten Lagern (m) angeordnet ist, während die Exzenterstangen (g) außerhalb der Lager (m) an liegend angeordneten Kurbeln angreifen.
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