DEP0016837DA - Walzenkörper - Google Patents
WalzenkörperInfo
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Description
Anlage sum Schreiben vom 1.Auguet 195o Eege lir. 881
(LMy ρ Ah eVr Ä \$oJL
Walzenkörper oder dgl.
Segeiastaad der Erfindung ist eine Anordnung von Wal zenkörpern oder ähnlich, wirkenden Elementen, die ein Auewelcixen dieser
Körper ermöglicht* Ss handelt eich dabei nicht um das Ausweichen um eine bestimmte Streekes sondern es soll die Möglichkeit besteheng
daß die Körper ihre Entfernung während eines B©arbeituagsvorganges ständig verändern.
Solche Anordnungen kommen in Präge z.B. bei Vorrichtungen sum Glätten, Formen, Zerkleinern und Säubern von festem Gut. Das
zu bearbeitende Material wird dabei s*B. durch zwei Walzen eines Walsenpaares Ixindurchgeführt, die so angeordnet sind, daß Stücke
der verschiedensten Ioxm uad Größe während eines Bearbeitungsvorganges die Walzen passieren können. Dabei muß der von den
Walzen auszuübende Druck genügend stark bleiben, daß eine Bearbeitung des Materials stattfindet. Schließlich ist es erwünscht,
daß die Walzen nach Passieren der Stücke selbsttätig in ihre Euhestellung zurückgehen. Diese Aufgabe wird im allgemeinen
durch eine bewegliche lagerung der Walsen in Schiebelagern, radialen Kulissen oder ähnlichem gel b3 t. Die bewegliche Lagerung
hat jedoch den S acht teil, daß alle Bewegungen der Walzen sich auf die Welle und damit auf den Antrieb übertragen.
Gemäß der Erfindung werden die Körper, also z.B. Walzen starr gelagert, sodaß ihre Schwingungen keinerlei Einfluß auf die
felle und den Antrieb Iisbene Die Ausweichmöglichkeit mrd gemäß der Erfindung dadurch geschaffen, daß in die falzen Puffer aus
einem elastischen Material eingebaut Bind und zwar so, daß an dem Teil der Walzef durch den das zu bearbeitende Gut hindurch
geht, der elastische Puffer befestigt ist, sodaß er die Bewegungen der WalBen aufnimmt. Die Größe der Elastizität, also die
Torspannung des Puffers, entspricht einer Ausweichmöglichkeit der Walze aus ihrer Buhestellung bis zur Berührung des Walzenmantels
mit der Walzenwelle· Alle Entfernungen, die zwischen der
Eöln-Marieiiburg,
GeHttBiileusstr«. 2a
ExihesteXlumg und der Berührung des Mantels mit der felle liegen, sind als AUBweichstrecken möglich. Die Vorspannung des elastische]
Materiale Jcam genügend groß gewählt werden,» daß nach dem Ausweiciasn der auf das Material ausgeübte Druck mr Durchführung dee
Bearbe itungsvorgang es ausreicht. Durch die Elastizität des Puffere geht die Walsse laser wieder selbsttätig In ihre Euhestelluag
zurück. Durch die Wahl der Vorspannung des Puffers hat man es in der Hand, die Vorrichtung für die verschiedensten Materialien
und Bearbeitungsvergänge verwendbar zu machen.
Das Priasip nach der Erfindung kann hei einer Maschine sum Zerkleinern, Formen, Glätten oder Säuhern, bei der das au bearbeitende
Gut durch »wei Walsen, geführt «Irdf in folgender Ausführung vcrwirlilicht werden:
Die VVal isen haben ein Mittelst lick, durch das das au bearbeitende Gut geführt wird und das auf de® Walaenuaifang ganz oder z.T. mit
2ahnen, Hillen oder ähnlichen Ausbuchtungen versehen sein kann. An ■lleaem mittleren Seil iet zu beiden Seiten 3e eine Scheibe
befestigt und zwar mit einer lösbaren Verbindung, wie z.B. Schrauben Oderdergl.·, sso&aS dieser Teil herausnehmbar ist«, An dieBer
Scheibe sitBt ein elastischer liing, der sub Gummi oder einem elastisch©». Material mit ähnliehen. Eigenschaften bestehen Iteasinf
und der an seiner andern Seite an einer Mitnehmerscheibe befestigi ist, die fest auf der Waliaenwelle sitzt. Wenn Gummi als Material
gewählt wird, werden die elastischen Biage beiderseits auf die Scheiben auf vulkanisiert® Sobald das zu bearbeitende Gut die Walzen
passiert, wird auf die elastischen Hinge zu beiden Seiten dee Walzenteils ein Druck ausgeübt, der von der Größe und Porm des
durchgehenden Gutes abhängig ist. Iuf Grund der Vorspannung der elastischen Einge behalten die fslaea genügend Anpressuugsdruck
an das Malilgut, daß die Bearbeitung stattfindet. Hat das Gut die Walzen passiert, gehen sie auf Grund der Elastizität der Ringe
von selbst in die Euhestellung zurück® Je nach der Größe des Formstücks 1st der ausgeübte Druek auf die elastischen Einge
verschieden groß und damit auch ihre Sueafflmeadruclcuags Alle zwischen der Ruhestellung tor FIaLzen Ms zur Berahruag ihres
Mantels alt der "/eile liegenden Entfernungen sind selbsttätig einstellbar, eodaß alle I'ormstüeke^ bei deren Durchgang die
größte dieser Entfernungen nicht überechx'itten wird, passieren können.
Da der Seil der Welzef durch, den dan zu be arise it ende Gut hindurch,
geht, lösbar la die false eingesetzt ist, Ttsxm er gegen Einsät ze mit andersartig ausgebildetem umfang, also z.B. mit Mlleii
statt der Zähne, leicht ausgetauscht werden. Außerdem sind die Singe dadurch leieht zugänglich und auswechselbar. Me Ringe sind
im Handel leicht und billig zu haben. Be können statt der Ringe auch einzelne Stücke Verwendung binden. Dadurch daß der elastische Puffer nicht unmittelbar zwischen dem Walzenmantel und
der Welle angebracht ist, sondern die axiale Anordnung zwischen den beiden Scheiben hat, wird die Elastizität des Puffere erhöhtr
Auch werden die Einge dadurch geschont. Außerdem kann ihre Zusaximenpresinng voll ausgenutzt werden, was nicht möglich wäre,
wenn der luffer in der Ausweichst« oke läge. Denn dann müßte sich der längste mögliche Weg der ZusamendrucJnmg um die geringste
Stärke des elastischen Siateriale verkleinern.
Gemäß der Erfindung können die elastischen Hinge auch auf einer Rutschkupplung sitzen und sind dann9 wenn sie aus Gummi bestehen,
auf die Hutschkupplung aufvulkanisiert® Pi© Elastizität des Puffere dient dann zur Järzettgung des Zupplungsdruckβ· Sobald
das auf die Walsen ausgeübte Drehmoment den KupplungBdruck überschreitet, rutecht die Kupplung, sodaß eine Überbeanspruchung
der Walsen vermieden wird.
Statt der elastischen Ringe oder Puffer können auch Stahlfedern Verwendung finden.
Walzen mit der beschriebenen erfindungsgemäßen Anortoung sind mit gutem Erfolg für eine Siegelputzmasohine erprobt worden.
Bisher verwendete Juan für diesen Zweck mit Lauf bändern versehene fische, auf denen die Ziegel an Schabern, Messern und Büreten
vorbeigeführt wurden, durch die so das Glätten in mehreren Bearbeitungsvorgängen hintereinander geschah. Gegenüber diesen
raumbeanspruchenden und komplizierten Einrichtungen stellt die Vorrichtung nach der Erfindung eine erhebliche Vereinfachung
dar. Doch kann die erfindungegemäße Anordnung auch in Iiacchinen mxm Zerkleinern und Formen eingebaut werden- Sie
kann überhaupt überall Verwendung finden, wo Walzenkörper oder ähnlich wirkende Elemente ausweichen müssen.
Auf der Zeichnung ist das beschriebene AusfUhruagsbei a? iel der .Erfindung dargestellt.
Abb. 1 geigt einen Sclmitt durch ein Walzenpaar, Abb» 2 die gl ei ohe Ausführung mit Eut ε chkupplung.
Der gesamte Walzenkörper 1 Bltat auf 4er !felle 2, die von einem
Motor angetrieben wird» Die Wala© 1 ist mit der Welle 2 durch die Mitnehmersciieibe 3 fest •Verbmden9 auf die die Guamairisge
4 aufvulkanisiert sind. Auf der anderen Seite sind die Ringe 4-auf llingachoibon 5 auf vulkanisiert, mit denen der Mittelteil 6
der Walae 1 vera ohr aubt ist. Die Mantelfläche des Teilee 6 ist mit Sühnen 7 versehen, zwischen denen das sie bearbeitende
V/erkstück hinter chgeführt wird. a ist die längste Eögliehe Aui; wei oh β t r e ok e der Walsen.
In Abb. 3 ißt zwischen die elastischen Einge 4 und die Mitnehmer scheiben 3 eine Rutschkupplung 8 eingeschaltet.
Claims (8)
1.} ■WalaeiifcSrper oder dergl., die im Antrieb Oia dauernd veränderliche Entfennmgea ausweichen müssen., dadurch gekennzeichnet,
daß in die Walaemlcbrper PxrCfer aus elastischem Materiel eingebaut Biadp die die Bewegungen des beanspruchten Seiles
aufnehmen, wobei die Elastizität dee Puffers die Ausweichmogllohkeit bestimmt.
2a) Walsen nach Anspruch 1» zwischen denen festes Gut zum Zerkleinern, Pormen9 Glätten oder Säubern hindurchgeführt wird, dadurch
gekennzeichnet,, daß die Walzen ein mit Ausbuehtiangen (Zähn od® ä.) versehenes Mittelstück besitzen* an dessen beiden Seitea
in axialer Richtung elastische Ringe befestigt sind,die die Bewegungen des Mittelstücks aufnehmen·
5*) V/alz en na eh den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet daß der ausweichende mittlere Teil der Waise mit einer lösbaren
Verbindung, z.B. Schrauben oder ä., in der Walze befestigt ist, sod aß or leicht herausgenommen werden Icanne
4. ) Walzen nach den Ansprüchen 1 bis 3t dadurch gekennzeichnet
daif dor ausreichende Teil an Scheiben befestigt ist, auf denen die elastischen Singe sltsan, die auf ihrer andern Seite auf ge
einer Hiitnehinerscheibe befestigt sind, die fest mit der Walzenwelle in Yerbindung steht.
5. ) fallen nach, den Ansprüchen 1 bis 4® dadurch gekennzeichnet daß die elastischen Ringe aus Gumi bestehen und auf die beiden
anliegenden Scheiben aufvulkanisiert sind.
6. ) Walzen nach den Ansprüchen 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet daß die elastischen Puffer aus Stahlfedern bestehen.
7. ) YiCilsen nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet daß statt der Einge Puffer aus einseinen Stücken verwendet werden.
8. ) Walsen nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet daß zwischen die Mitnehmerscheibe und den elastischen Ring eine
Rutschkupplung eingeschaltet ist, die bei Überschreitung des höchst zulässigen Drehmoments rutscht, sodaß eine tiberbeanspruehung
der 7/alzen vermied η wird.
9«) Walsen n©ßh Jtaeprueh dadurch, gekennzeichnet» daß die ElaetisitSt des Einges zur Erzeugung des Kupplungsbacke
dient.
Ioe) Wsalseix nach. den. Ansprüchen 1 Ms 9t dadurch, ßekcnnzeich-Iiet5
daß die elastischen Ringe aas Gtimmi IseeteJien und auf die Eutschkupplung extiValkai?!siert sind.
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