DE112162C - - Google Patents

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DE112162C
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claw
housing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C13/00Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes
    • B22C13/12Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes for cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Kernformmaschinen, mittelst deren ein Kern über einem Kolben innerhalb eines Cylinders durch Feststampfen von Formsand hergestellt und alsdann durch Heben des Kolbens aus dem Cylinder entfernt wird, empfiehlt es sich, das Anheben des Kernes elastisch zu bewirken, weil derselbe sonst leicht verletzt wird. Nach vorliegender Erfindung soll nun das Anheben und Abwärtsbewegen des Kolbens durch eine Kuppelung vermittelt werden, welche für die Herbeiführung der erstgenannten Bewegung auf ein elastisches Zwischenglied drückt und für die entgegengesetzte Bewegung ohne ein solches Zwischenglied zur Wirkung kommt.
Es wird zu dem Zweck eine Kuppelung angewendet, welche, auf ein in die Kolbenstange der Kernformmaschine eingreifendes Getriebe wirkend, in dem einen Drehungssinne eine 'Klaue gegen eine Feder oder einen anderen elastischen Körper drückt, der die Bewegung des Getriebes herbeiführt, während in dem anderen Drehungssinne unmittelbare Druckwirkung der Kuppelungsklaue auf das Getriebe erfolgt.
Die Kernformmaschine, um welche es sich hier handelt, ist in der durch die beiden Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung veranschaulichten Art eingerichtet. Ein Cylinder C hängt an einem Gestell A, welches die Lager für eine Antriebsachse W enthält, die mittelst Kurbel oder Schwungrades S, unmittelbar oder mit Zwischenschaltung von Seil- oder Riementrieb, gedreht wird. Auf dieser Welle W sitzt ein Triebrad, beispielsweise ein Zahnrad Z, in Eingriff mit der Kolbenstange K des im Cylinder C verschiebbaren Kolbens K1 ; die Kolbenstange mag zu diesem Zwecke, wie gezeichnet, Zahnstangenzahnung besitzen. Zur Geradeführung der Kolbenstange sind verschiedene gebräuchliche Führungseinrichtungen möglich; in Fig. ι ist gegenüber dem Zahnrad Z eine verstellbare prismatische Führungsstange G und in Fig. 2 gegenüber dem Zahnrade Z eine Rolle R als Führungsmittel angegeben.
Das Triebrad Z sitzt lose auf der Achse W und wird mit dieser durch eine elastische Kuppelung verbunden; diese Anordnung bildet den wesentlichen Theil der Erfindung.
Eine solche Kuppelung ist beispielsweise in den Fig. 2 bis 6 in zwei verschiedenen Ausführungsformen dargestellt; dieselbe enthält eine concentrisch um die Achse W des Triebrades Z herum in ein mit dem Triebrade Z fest zusammenhängendes Gehäuse gelegte Schraubenfeder F und eine Klaue D, welche sich einerseits gegen den Boden B des Federgehäuses und andererseits gegen die Feder selbst in diesem Gehäuse anlegt und in geeigneter Weise mit einer auf die Achse W festgekeilten Nabe N fest zusammenhängt; dieser Nabe gegenüber mag die auf der Achse W lose sitzende Nabe N des Triebrades Z durch einen Stellring T in ihrer Lage festgehalten werden.
Wird die Achse W in dem einen Sinne gedreht, in welchem sie auf Anheben der Kolbenstange K der Kernformmaschine wirkt — d.-i. nach Fig. 4 im Sinne der Pfeilrichtung rechts gedreht —, so drückt sie zunächst die Feder F etwas zusammen und diese überträgt den empfangenen Druck elastisch auf den Gehäuseboden B, das Triebrad Z wirkt also nach Antrieb des Schwungrades S allmählich auf die Kolbenzahnstange K. Wenn dagegen die
Achse W im entgegengesetzten Sinne gedreht wird, so drückt das zweite Ende der Klaue D auf den Gehäuseboden B, und das Triebrad Z überträgt dann sofort seine Bewegung auf die Kolbenstange.
Die Klaue D kann auch aus zwei Stücken (D1 und D2) bestehen, wie dies in den Fig. 5 und 6 angedeutet ist; von diesen beiden Stücken braucht nur das eine gekrümmte Form zu haben, vermöge welcher es in das Innere des Federgehäuses eindringen kann.
Einen Theil dieses Federgehäuses kann eine Platte P bilden, welche die Klaue D mit ihrer Nabe JV verbindet.
Die Feder, welche die Kuppelung zu einer elastischen macht, braucht nicht nothwendig Schraubenform zu besitzen, sie kann auch durch irgend ein anderes elastisches Mittel, wie z. B. Gummi, ersetzt werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Antrieb für Kernformmaschinen mit Ausdrückkolben, bestehend in der Anordnung einer zwischen die Kolbenstange (K) und die bewegende Antriebswelle (W) eingesetzten Mitnehmervorrichtung (ZJ, welche der Antriebswirkung der Welle in dem einen Drehungssinne einen unelastischen und in dem anderen Drehungssinne einen elastischen Widerstand (B bezw. F) darbietet, um ein sicheres Einstellen des Kolbens (K1) in gegebener Tiefe der Kernform (C) und ein elastisches Herausheben des fertig geformten Kernes aus der Kernform zu ermöglichen.
  2. 2. Ausführungsform der elastischen Kuppelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Kuppelungsklaue (D) einerseits gegen eine in einem mit dem Triebrade (Z) fest verbundenen Gehäuse' gelagerte Schraubenfeder (F) und andererseits gegen den Boden (B) dieses Gehäuses andrückt, wobei die Klaue (D) ein- oder zweitheilig mit einer auf der Triebachse (W) festsitzenden Nabe fest verbunden ist und eine Verbindungsplatte zwischen der Klaue und ihrer Nabe einen Verschlufstheil des Gehäuses bilden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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