DE447783C - Rundlaufgoepel - Google Patents

Rundlaufgoepel

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DE447783C
DE447783C DEH105455D DEH0105455D DE447783C DE 447783 C DE447783 C DE 447783C DE H105455 D DEH105455 D DE H105455D DE H0105455 D DEH0105455 D DE H0105455D DE 447783 C DE447783 C DE 447783C
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flywheel
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03GSPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03G4/00Devices for producing mechanical power from geothermal energy
    • F03G4/074Safety arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Rundlaufgöpel. Bei den wenig verwendeten Tretgöpeln oder Schiefbahngöpeln hat man schon Schwungräder angeordnet, um den Göpeln ein Beharrungsvermögen zu geben. Das Schwungrad lag in diesen Fällen sperrig außerhalb des Göpelgestells.
  • Die Erfindung betrifft die Verwendung eines Schwungrades an einem Rundlaufgöpel, und zwar in einer- besonders: geschickten Weise, nämlich derart, daß es innerhalb des Maschinengestells liegt, also in keiner Weise nach außen hinderlich hervortritt. Es handelt sich um einen Rundlaufgöpel, bei dem ein auf der senkrechten Antriebswelle sitzendes Zahnrad durch weitere Übersetzungsräder die Umdrehungen auf die angetriebene '\N'elle überträgt, und das Wesen der Erfindung besteht darin, daß ein Schwungrad frei drehbar auf der senkrechten Antriebswelle sitzt und durch Kegelräder, die vorteilhaft eine das Schwungrad ins Schnelle antreibende- Übersetzung besitzen, mit der wagerechten, angetriebenen Welle gekuppelt ist. Wenn es. auch schon Rundlaufgöpel gibt, deren Getrieberäder zum Teil erheblich massig sind, so war die Geschwindigkeit dieser Räder doch so gering, daß sie die noch zu beschreibende Wirkung der neuen Schwungradanordnung nicht ergaben.
  • Hierdurch werden bei Rundlaufgöpeln folgende bekannte Nachteile beseitigt: Wird eine Maschine eingeschaltet oder wird eine Maschine mit frischer Ladung versehen, so macht sich dieses bei den Tieren als erheblicher Ruck bemerkbar, und dies hat insbesondere bei Pferden den Nachteil, da sie mit der Zeit vollkommen zugscheu werden, was soweit gehen kann, daß sie zeitweise auch für andere Zugarbeiten nicht benutzt werden können. Wünschenswert wäre es, daß die Tiere während des Arbeitens des Göpels eine gleichmäßige oder wenigstens nahezu gleichmäßige Zugkraft auszuüben haben, so daß also die plötzlichen Rucke, welche das Beschicken der Maschine mit neuem Material oder ein zeitweiliger größerer Widerstand der angetriebenen Maschine auf da Zugwerk der Tiere und demnach auf die Tiere selbst hervorbringt, in Fortfall kommen. Eine gleichmäßigere, mittlere Beanspruchung ergibt auch eine Schonung des ganzen Triebwerkes.
  • Man hat diese Mißstände dadurch zu beseifgen gesucht, daß man das Geschirr der Pferde nicht unmittelbar an den starren Zugbäumen angreifen ließ, sondern durch Vermittlung von kräftigen, an den Zugbäumen angebrachten Blattfedern, indessen ist dies nur ein Notbehelf, welcher wenig zur Verminderung des obigen hbelstandes -beiträgt.
  • Durch die neue Anordnung des Schwungrades wird, ohne daß die Maschine dadurch sperriger wird, erreicht, daß seine lebendige Kraft auf das Getriebe und demnach auch auf die angetriebenen Maschinen weiter abgegeben wird, wenn zeitweise ;größere Widerstände auftreten.
  • Hierdurch ergibt sich ein sehr vollkommener, elastischer Ausgleich zwischen den Zugriemen der Tiere und den .angetriebenen Arbeitsmaschinen, welcher zur Folge hat, daß die Tiere auch bei auftretenden größeren Widerständen eine ständig ziemlich gleichbleibende Zugkraft ausüben können. Treibt man Häckselmaschinen oder ähnliche Vorrichtungen durch ein Göpelwerk .an, so ist verständlich, daß der durch die Arbeitsmaschine dargebotene Widerstand nahezu von Null bis zu sehr hohen Werten ansteigen kann, wenn z. B. eine neue Beschickung der Maschine erfolgt, und dies äußert sich in überaus heftigen schlagartigen Erschütterungen auf das Riemenzugwerk und auf die Brust der Tiere.
  • Für den Fall, daß ein plötzliches Halten der Pferde in Frage kommt, sorgt die Anordnung eines sich selbst ausschaltenden bekannten und deshalb im folgenden nicht näher beschriebenen Klinkwerkes dafür, daß das durchziehende Schwungrad durch die Zugbäume keine gefährlichen Stöße auf die Tiere oder Menschen ,ausübt. Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Abb. i eine seitliche Ansicht auf ein einfaches Göpelwerk und Abb. a eine Draufsicht.
  • An dem Gestell n der Maschine ist in üblicher Weise die Welle b drehbar gelagert, an welcher die Zugbäume a angebracht sind, die zum Vorspannen der einzelnen Tiere dienen. Die unten entsprechend abgestützte Welle b trägt das Stirnrad d, welches in ein Ritzele eingreift, und dies, bewegt mittels des Glockenrades f das Kegelrad g, welches die Bewegung durch die Kupplung h auf die anzutreibenden Maschinen weiterleitet. Statt der hier dargestellten zweifachen Übersetzung können auch mehrfache Übersetzungen vorhanden sein, und die Art der Übertragung - durch Stirnräder oder Kegelräder -- ist an sich gleichgültig.
  • Die Welle o des Ritzels g ist im vorliegenden Falle verlängert und besitzt ein Kegelrad i, welches, in ein Kegelrad k eingreift. Mit diesem ist fest verbunden ein schwere Schwungrad m, welches, aber auf der Welle c nicht festsitzt, sondern sich unabhängig voxz dieser drehen kann. Es ist also für eine geeignete Lagerung der Welle des Kegelrades k zu sorgen (z. B. durch Kugellager) und außerdem für eine unabhängige Lagerung der Welle c, so daß sich beide unabhängig voneinander drehen können.
  • Dadurch, daß das Ritzel g im vorliegenden Fall links, von dem Kegelrad fliegt und- das Zahnrad Z rechts von dem Rad k, ergibt sich eine Entlastung des Lagers für das Kegelrad g, wobei die Welle o auf Zug belastet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rundlaufgöpel, bei welchem ein auf der senkrechten Antriebswelle sitzendes Zahnrad. durch weitere Übersetzungsräder die Umdrehungen auf die wagerechte, angetriebene Welle überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß ein - bei Tretgöpeln an sich bekanntes - Schwungrad (m) frei drehbar auf der senkrechten Antriebswelle (c) sitzt und durch Kegelräder (k, i), die vorteilhaft eine das Schwungrad ins Schnelle antreibende Übersetzung besitzen, mit der wagerechten, angetriebenen Welle gekuppelt ist.
DEH105455D 1926-02-17 1926-02-17 Rundlaufgoepel Expired DE447783C (de)

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DEH105455D DE447783C (de) 1926-02-17 1926-02-17 Rundlaufgoepel

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DE447783C true DE447783C (de) 1927-08-01

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