DEP0015729DA - - Google Patents
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Description
Bipl.lng. Hubert Elsen Düsseldorf,den 26. Uovember 1945,
Patentanwalt
Düsseldorf
Herderstr. 80
Düsseldorf
Herderstr. 80
283
Anordnung zur üeberwaehung des zeitlichen Ablaufs von Torgängen, insbesondere zur Ijeberwaeüung des
Zugverkehrs auf Personen- und Güterbahnhöfen.
August Körner - Kettwig / fiuhr - Am Bilsteia 4
Die vorliegende.Erfindung betrifft eine Anordnung zur Ueberwaciiung
des zeitlichen Ablaufes von Vorgängen, insbesondere zur üeberwamhung des Zugverkehrs auf Personen- und Güterbahnhöfen.
Der irfindungsgegenstand weist gegenüber den bisherigen
Anordnungen ausserordentliche forteile auf, da durch ihn sowohl
die Sicherheit im Vermehr mit dichter Zugfolge wesentlich
erhöht wird als auch eine wesentliche Entlastung des mit der üeberwachung und Regelung des Zugverkehrs betrauten Personals
erreicht wird.
Bei der Durchführung· und Üeberwachung der vielseitigen
Dienstverriohtungen in grösseres Fahrdienstleiterbezirken mit
dichter Zugfolge bedienen sich die Beamten, welche für die reibungslose Abwicklung, Sicherheit und Pünktlichkeit des Zugverkehrs
verantwortlich sind, neben der Bahnhoffahrordmmg in Buchform noch verschiedener Hilfsmittel, zu denen insbesondere
die Rangierpläne, Abstellpläne, Auszüge aus den Wartezeitvorschriften, forsprungtafeln und dergl. gehören. Darüber hinaus
vermerKen sich umsichtige Fahrdienstleiter und Stellwerksniei.ter
noch etwa besondere vorzunehmende Verrichtungen in der zum Handgebrauch bestimmten Bahnhoffahrerdnung.
Ls ist ohne weiteres einzusehen, dass die Berücksichtigung dieser sonst üblichen Unterlagen insbesondere bei dichter
Zugfolge für den Fahrdienstleiter ausserordentlich schwierig
ist und eine im Interesse der Sicherheit des Zugverkehrs untragbare Belastung für das verantwortliche Personal darstellt.
Die oben dargelegten Schwierigkeiten werden durch die
erfindungsgemässe Anordnung in einwandfreier Weise behoben,
sodass auch bei dichtester Zugfolge der verantwortliche Fahr*
dienstleiter mit einem einzigen Bück die Gesamtlage überschauen und seine Anordnungen unverzüglich treffen Kann»
Die erfindungsgemässe Anordnung gibt auch sofort Aufschluss
über vorliegende Zugverspätungen und sonstige Unregelmässigkeiten
im Zugverkehr.
Alle diese dargelegten lachteile bei der bisher üblichen Abwicklung des Zugverkehrs werden durch die Erfindung nicht
nur beseitigtfsondern darüber hinaus wesentliche Vorteile erzielt·
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass ein
endloses, in gleichmässige Zeitintervalle rauterteiltes Band,
insbesondere ein Papierband genügender Breite, auf dem die
einzelnen Vorgänge - z.B. planmässige Ankunft»- und 4bfahrtzeiten
- ihrem zeitlichen Ablaut entsprechend eingetragen sind, durch einenxisixx in gleichmäßigen Ze i tab» t and en ausgelösten
Antrieb um eine stets gleich® Strecke entlang einem feststehenden lass- oder Sechenstab schrittweise fortbewgt
wird.
Dieses endlose Papierband ist in quer zu seiner Fortbewegungsricütung
angeordnete Zeilen von gleichem Abstand unterteilt, und zwar in der Weise, dass jede Zeile von der
vorhergehenden und der nachfolgenden Zeile einen bestimmten zeitlichen Abstand - z.B. von einer Minute - besitzt.
Diese einzelnen quer angeordneten Zeilen sind in hierzu senkrecht angeordnete Kolonnen eingeteilt, die zur Eintragung
der einzelnen Zeitintervalle und der ihnen zugeordneten und zu überwachenden Betriebsvorgänge dienen.
Der oben erwähnte feststehende Eechenstab, an dem das endlose Band schrittweise entlang geführt wird, ist in Einheiten
unterteilt, deren gegenseitiger Abstand gleich dem Zeileaabstand des endlosen, schrittweise fortbewegten Papierbandes
ist·
·** O *w
An einer beliebig wählbaren Stelle des Rechenstabe» ist
gemäss einem weiteren Erfindungsmerkmal ein die Gegenwart
anzeigender lullpunkt mit -t-iae»- unbeweglichen Zeiger/i&geordnet,
Ton dem aus sowohl in liehtung der schrittweisem Fortbewegung des endlosen Papi.rbandes als auch entgegen dieser
Fortbewegungsriehtung eine fortlaufende Hummerierung jeweils
mit der Ziffer 1 beginnend aufgetragen ist* Wie später noch eingehend erläutert werden wird, können auf diese Weise ohne
jede besondere Schwierigkeit mit einem einzigen Bli©k Zugverspätungen
erkannt werden, auch können in der gleichen einfachen Weise andere Betriebsfällen ernannt werden, z.B. ein
noch verbleibender zeitlicher Vorsprung eines langsam fahren* den Zuges vor einem ihm nachfolgenden, jedoch schneller fahrenden
Zug, vorausgesetzt, dass dieser schneller fahrende Zug nicht gleichfalls als verspätet gemeldet ist. Im letztere*
Falle vergrössert sich der zeitliehe Torsprung des langsam fahrenden, ebenfalls als verspätet gemeldeten Zuges um die
Verspätung des schneller fahrenden Zuges.
Da die einzelnen, auf dem endlosen Band eingetragenen zeitlich nacheinander liegenden Betriebsvorgänge für längere
Zeit - z.B. für etwa eine Stunde infolge der mechanischen
Führung des endlosen Papierbandee sichtbar bleiben, bedarf es
keiner schwierigen Ueberlegmng, mm die Betriebslage in Jedem
Augenblick genau übersehen zu können.
Durch den Einbau der erfindungegemässea. Anordnung in
las Fahrdienstleiterpult »der den Jfahrdienstleitertiseh wird
wird nicht nur ein staubdichter Abschluss des durch eine Glasseheibe abgedeckten Gerätes erreicht, sondern auch eine
bequeme Abwicklung des Fahrbetriebes ermöglicht, da dieses
Pult bzw# der Tisch gleichzeitig noch mit Dienstferneprecher,
Biensttagebuch und dergl. ausgestattet ist.
Der Antrieb der erfindungsgemässen Anordnung kann nun
mechanisch - z.B. durch ein Federwerk Oder durch Fallgewichte
• oder elektrisch mit Hilfe eines Elektromotors erfolgen.
Die Auslösung des Antriebes zur intermittierenden Fortbewegung des endlosen Bandes erfolgt zwecicmässig in Abhängigkeit
von einem in an sieh bekannter Weise durch Impulse gesteuerten
elektrischen Ührenkreisüber eine Relaisschaltung.
Die Stillsetzung des Antriebes nach Beendigung des Tor-Schubes
des endlosen Papierbandes um eine Zeiteinheit · z.B.
um eine Minute - wird durch einen auf der Antriebsachse angeordneten Exzenter selbsttätig bewirkt.
Das endlose Papierband ist über zwei nach Art der bekannten Sehreibmasehinenwalzen ausgebildete und in einem Abstand
parallel zu einander angeordnete Saleen geführt, τ©η denen
die einef dem Vorwärtsgang dienende Waise eim Zahnrad "bzw.
Steigrad aufweist» in welches eise τοη einem iixzenter gesteuerte,
in ihrer Hubhöhe einstellbare Zahnklinke eingreift und
den Vorschub bewirkt.
Sowohl die dem Vorschub des endlosen Bandes dieniade
Walze als auch die zweite Walze weisen je einen Handgriff auf,
durch die einerseits eine Korrektur im Vorschub des endlosen Bagtdes und andererseits nach Umlegen eines Hebels eine Rückwärtsbewegung
des Bandes τοη Hand ermöglicht wird.
Durch an sieh bekannte Andruekrollen, deren Druck einsteil
bar sein kann, wird das endlose Band fest gegen die Fiihrungs- bzw. Transportrollen oder -walzen gedrückt.
In der Zeichnung ist zur Erläuterung der Erfindung und
ihrer Wirkungsweise der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, ohne dass die Erfindung hierauf
beschränkt sein soll. Is bedeuten:
Abb. 1 ...... Einen Abschnitt des endlosen Bandes
mit den aufgetragenen Betriebsdaten und den seitlieh angebrachten Beehens
tab,
Abb. E ...... ein Schaltbild, das die Steuerung
des Antriebes zeigt.
In Abbildung 1 ist ein Abschnitt des endlosen z.B. aus Papier
gefertigten Bandes 1 gezeigt, das durch einen Antrieb entlang
einem Beehtmstab 2 schrittweise fortbewegt wird. Am linken
Rande des Bandes 1 ist fortlaufend die Zeit in Jeweiligen Zeit»
abständen von Je einer Minute aufgetragen. Der bess ;ren Uebersicht
halber ist in der Kolonne 3 die jeweilige btunde in geeigneten
Abständen wiederholt aufgetragen, während in der Kolonne
4 die vollen Minuten fortiauiend auf6etrahen sind. Die
Abstände der einzelnen aufgetragenen Zeiteinheiten können an
sich beliebig sein, werden jedoch zweckmässig so gewählt,
dass sie dem mittleren Zeilenabstand einer normalen Schreibmaschine entsprechen, damit die einzelnen Betriebsangaben 7
mit einer normalen Schreibmaschine in einfacher ^eise aufgetragen
werden können. Biese zeitlieh nacheinander folgenden Angaben werden in die betreffende Zeitzeile eingetragen und
können besondere, den jeweiligen Verhältnissen angepasste Zusätze, Merkzeichen * ζ·Β· für aen Rangierdienst und dergl. «►
enthalten.
Es bleiben somit einige Zeilen zwischen den zeitlich nacheinander ablaufenden Betriebsvorgängen frei τοη Eintragungen,
wodurch die Uebersichtliohkeit dieser Anordnung nosh
mehr hervortritt.
Der Rechenstab 2 ist von einem Hullpunkt beginnend in
Abständen, welche den Abständen der Zeilen des endlosen Bandes entsprechen, fortlaufend nmffimtriert# Im gezeigtem AusfÜbraagabeispiel
sind in der Fortbewegungsriehtsiig des Sande« 1 die
Ziffern 1-32 von lull beginnend aufgetragen. Estgegsn der
Fortbewegungsriehtung des Bandes 1 sind von HmIl beginnend
die Ziffern 1-17 aufgetragen. Zur besonderen Hervorhebung i des ÜullpunJctes 5 sind noeh zwei feste Zeiger β an dem feststehenden
Rechenstab angebracht. lieber diese gesamte Länge des Bechenstabes 2 ist das endlose Band zwischen den beiden Transportwalzen
sichtbar - d.h. entsprechend einem Zeitraum von 50 Minuten. Je nach den vorliegenden Betriebsbedingungen kann
der Nullpunkt auch an eine andere Stelle verlegt werden.
Ein Beispiel möge die Betriebsweise erläutern: Gemäss Abbildung 1 soll der Zug Kp 2863 τοη Duisburg auf Fahrstrasse
D 10 in Dortmund einfahren. Falls dieser Zug später eintreffen würde, so hätte sich das endlose Band um die Zeitdauer der wirkliehen Verspätung bis zum Eintreffen des Zuges
nach oben — z.B. um 8 Zeilen oder gleichbedeutend: um 8 Minuten verschoben und die Angabe: Kp 2863 würde ,somit «B-eben,,cUr
Zahl δ der fest angeordneten Bechenskala s L
Weise können Verspätungen z.B. bis zu 32 Minuten abgelesen
werden. Biese Ablesung muss naturgemäss sogleich bei der
tatsächlichen Ankunft, Abfahrt oder imrehfahrt des Zuges erfolgen.
Hierzu bedarf es Eicht erst noeh der Ablesung der auf dem Bahnsteig oder an anderer Stelle angeordneten Bahnhofsukr,
da die erfindungsgemässe Anordnung bereits an sich ein·
darstellt· Im vorliegenden Beispiel sollte der Zug Kp 2863 fahrplanmässig um 11,44 öhr eimtrefen. Bei einer Verspätsag
um 8 Minuten ist die wirkliehe Ankanftseit 11,52 Uhr, die
an dem Zeiger 6 des lechenstabes abgelesen und in den fagesbericht
als die wirkliche Ankunftzeit eingetragen wird, während die tatsächliche Verspätung von 8 Minuten am Heehenstab
abgelesen wird, kisxxm da die Angabe: Kp 2363 inzwischen
bis zu der Ziffer 8 des !Rechenstabes weiter transportiert ist
Wie schon erwähnt, dient die erfindungsgemässe Anord**
nung auch der bequemen Ermittlung Zeitvorsprünge mit Terspätung
gemeldeter Züge vor schneller fahrenden und sie
gelegentlieh überholender Zügen, lehmen wir an t der um 8
Minuten verspätete Zug Kp 2863 würde planmäsßig weiterfahren und um 11#52 Uhr zur Abfahrt bereitstehen, wahrend andererseits planmassig auf dem gleichen Streckengeleis um 12,01 Uhr
ein Schnellzug durehzubringen wäre. In diesem Falle würde
die betreffende Äinutenzeile mit den sonstigem Angaben für
diesen Schnellzug (12t01) neben der Ziffer 9 de» Sechen« t*b«i
unterhalb de* lullpunktee stehen. Das bedeutet, dass der txis
tatsächlich noeh Torhaadene Vorspraog de» Zuge» Ip 28SS
gegenüber dem naehfolgendea sehneller fahrenden Sehaell^ögr
9 Ünuten beträgt.
In dem Minutenzeilen des endlosen Bandes sind sämtliche
lugfahrten getrennt nach Ein- und Ausfahrten aufgeführt, da
diese bei längeren Zughalten seitlich weit von einander liegen. Diese getrennte Aufführung erhöht wesentlich die Oebersiehtliehkeit
gegenüber der bekannten Bafinhoffahrordnung in
Buchform, zumal gleichzeitig sämtliche notwendigen Anordnungen oder Bezeichnungen in die betreffenden Minutenzeilen
eingetragen sindf wie z.B. Sleisbezeichnung, planmässige
Fahrstrasss, Eebelbeschilderung und ^^?
Infolge der getroffenen, im Ausführungsbeispiel gezeigtes
Anordnung ist bei gemeldeten Zugverspätungen ein Ueberblick
über die Gleisbesetzung über einen Zeitraum vom 1Θ Minuten vorhanden. Der Fahrdienstleiter kann somit die planmässige
Betriebsbeanspruehung, die der verspätete Zug antreffen wird,
rechtzeitig und klar ernennen und die erforderliehen Anordleichter
und schneller treffen.
Für die Betriebsabwieklung auf einem Bahnhof mit dichter
Zugfolge bietet die erfindungsgemässe Anordnung somit folgern·
de, klar erkennbaren Torteile:
1) lie Uhrzeit wird in unmittelbaren Zusammenhang mit dem
fälligen und den alsbald fällig werdenden sowie den
zuletzt ausgeführten oder mit Verspätung ausführbaren Dienstverrichtungen in übersichtlicher Form selbsttätig in das Blickfeld des Fahrdienstleiters gebraehtf
der somit an alle Aufgaben des Fahrdienstleiters erinnert wird, wodurch die Pünktlichkeit erhöht und
ünregelmässigkeiten vermindert werden.
2) Sie Angaben für die Bahnhoffahror&nung können sehoa
bei dem ersten Entwurfarbeiteii. vom vornherein aus den
Fahrplanheften zeitlich richtig geordnet in die Minatenaeilen
übertragen «erden, eodaes das uaiständlicht
und unübersichtliche Kinbessern einer alten BahnhoffaiirOrdnung
fortfällt«
3) Die freien - also keine Angaben enthaltenden - Minute·?-
zeilen des endlosen Bandes erhöhen die Uebersiehtliehkeit
gegenüber der gebrauch!i©hen Bahnhoffahrordimng
in Buchform, da sie klar ernennen lassen, welche Zeitspanne für etwaige Sonderfahrten verfügbar ist*
4) Durch die gleichzeitig aufgeführten Betriebsanweisung«!
wird die Einarbeitung auf grossen Bei* eiils st eil werken
ausserordentlich erleichtert.
5) Me Wartezeiten einsehliesslieh der Ausnahmen brauchen
nicht in der WartezeitversGhrift nachgesehen und auch
nicht errechnet zu werden» da alle diesbezüglichen Angabek
in den Minutenzeilen vermerkt sind*
6) Zugverspätungen über einen grösseren Zeitraum tonnen
direkt abgelesen werden, wodureih eine Arbe its entlastung
und eine sehnellere Erledigung von Verspätungsmeldungen
erreicht* wird, die bei Unregelmässig&eiten nicht
immer rechtzeitig erstattet werden,.
7) Ba die verbleibenden zeitliehen Vorsprung« langÄam
fahrender Züge vor sehnelIfahrenden, aachfolgeadem Zügen
unmittelbar abgelesen werden k:'owß,mLt wird die Abfertigung
des noch vorzulassenden Zuges durch seitraabenaes
Berechnen des Vors runges nicLt verzögert·
8) Der Fahrdienstleiter kann die pünktliche Durchführung
wichtiger langierfahrten t die in den freien linatenzeilen
z.B. in Blei vermerkt werden, besser überwachen,
wodurch gleichzeitig Unre^elmässigkeiten wirksam vermindert
werden.
Aus Abbildung 2 ist zu erkennen, wie die Schaltung des gesamten erfindungsgemässen Gerätes bei elektrischen! Antrieb
zu erfolgen hat. Das Impulsempfangsrelais A ist als Nebenuhr an den Stromkreis der durch elektrische Impulse gesteuerten
Bahnhofsuhr angeschlossen und zieht somit in jeder Minute für kurze Zeit seinen Anker an und schliesst den Stromkreis
für die Erregerwicklung E des Relais B. Durch Gchliessen des Kontaktes b^ wird die Haltewioklung ism H des Helais B eingeschaltet,
sodass über Isntakt feg der Stromkreis für den
Antriebsmotor M auch nach Abfall des Beiais A aufrecht erkalten
bleibt· Der Kontakt χ ist im Ruhezustand geschlossen und wird erst in einer bestimmten Stellung des ϊχμκ Exzenters C
geöffnet. Bei Oeffnung des Kontaktes χ wird die Haltewieklaag
H des Relais B stromlos und die Kontakt« bl and "feg wer&ea
wieder geöffnet, der Motor I erhält keines Strom and läuft
noch kurze Zeit weiter, sodass der Exzenter im eine Stellung gelangt, in der der Kontakt χ wieder geschlossen ist.
Angetrieben von dem Motor Il hat eine Kiiruie, die im Eingriff
mit einem an der Führungswalze des endlosen Banaes angeordneten Steigrad steht,, das endlose Band genau um eine
Minutenzeile weiter fortbewegt. Dieser Vorhang wiederholt
sich in jeder Minute einmal.
Die Anordnung kann siimgemäss in der Weise abgeändert m
werden, dass an die Stelle eines elektrischen Antriebes M ein mechanischer Antrieb - Federwerk oder dergl. - tritt φ
der in analoger Weise durch das A Beiais ausgelöst, und durcl
einen Exzenter wieder stillgesetzt wird.
Claims (1)
- Mpl.Iitg· fii&ert Usern Biisseldorf, den 26. November 1945Patentanwalt
Msseliorf
Ierderstr* 80Patentansprüche3SS SSSi SStAnordnung zur tieberwaehung des zeitliehen Ablaufs rom Vorgangen, insbesondere zur üeberwaehung des lugverkenrs auf J*ersos.em«- und Güterbahnhofen# dadurch gekemze lehnet^dass ein endloses % in gleiehmässige Zeitintervalle unterteiltes Bandt insbesondere Paplerband (l)t auf dem die einzelnen Vorgänge - z,B. planmässige Antrunfts- und Abfahrt ze it en - ihrem zeitlichen Ablauf entsprechend eingetragen sind, durch einen in gleichmäesigen Zeitabständei ausgelösten Antrieb um eine stete gleiche Strecke entlang einem feststehenden Mass- oder Hechenstab (B) schrittweise fortbewegt wird,2) Anordnung nach An&prueh lf dadureh gekenngeishnetf dass das endlose Papierband (l)-in quer zu seiner Fortbewegumfsrichtung angeordnete !eilen von gleichem Abstand uaterteilt ist, derart, dass Jede ü&eile τοη der Torhergehenden und 4er nachfolgenden Seile einen bestimmten met zeitlichen Abstand - a.ß. τοη einer Minute - besitzt»3) Aaoriaii&i, aaei Imsprmck 1 tmä 2f dadurch gekeangeichaet, tass ti« einzelnen Seilern iü in Kolonnen zur Eintragung ier Zeitintervalle (S9 4} und der zu überwachenden BetriebsTorgämge (f) eingeteilt sind*4) Anordnung naeh Ansprueh 1-3, dadurch gejLenB.zeichnet,. dass der feststehende Eeehenstab (2) in Linheiten unterteilt ist, deren gegenseitiger Abstand gleifcn dem 2eilenabstand des endlosen, schrittweise fortbewegten Papierbandes (1) ist,- II -5) Anordnung η ich Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet. dass an einer beliebig wählbaren Stell« des Beehenstabes (E) ein die Gegenwart anzeigender lullpanktf (B) alt unbewegliche^ Zeiger^(61 angeordnet ist, τon dem aus sowohl nach oben - also in Sichtung der Fortbewegungsrichtung des endlosen Papierbandes (1) - als auch nach säten - also entgegen dieser Fortbewegangsriehtung -eiae fortlaufende fiusimerierung, jeweils mit der Ziffer 1 beginnend, aufgetragen ist·6) Anordnung nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet. dass die Auslösung des elektrischen oder mechanischen Antriebes zur intermittierenden Fortbewegung des endlosen Papierbandes (1) in Abhängigkeit von einem in am sieh bekannter Heise durch Impulse gesteuerten elektrischen Uhrenkreis über eine lelaissehaltung (A, B) erfolgt,7) Anordnung nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet. dass die Stillsetzung des Antriebes nach Beendigung des Vorschubes des Papierbandes (1) um eine Seiteinheit -*JJ um eine Minute - durch einen auf der Antriebsachse angeordneten Exzenter (0) selbsttätig erfolgt*8) Anordnung nach Anspruch 1-7, dadurch gekennzeichnet. dass das endlose Papierband (1) über zwei nach Art der bekannten Scüreibmaschinenwaizen ausgebildete und in eimern Abstand parallel zu einander angeordnete falzen geführt ist» von denen die eine, dem forwärtsgang dienernde false «in Zahnrad bzw» Steigrad aufweist, in welches «iae Ton dem Exzenter (C) gesteuerte, in ihrer Hubhöhe einstellbare Zahnklinke eingreift und den Vorschub des Papierbandes (1) bewirkt..9) Anordnung nach Anspruch 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die dem forwärtsgang dienende als auch die zweite walze je einen landgriff aufweisen, durch die einerseits eine korrektur in der Vorwirtsbewegung des Papierbandes H) und andererseits nach Umlegen eines- Ill ·Iebels eine lüekwärtsbeweguag des Papierbandes (1)
land ermöglicht wird.Anordnung nach Anspruch 1 - 9f dadurch gekennzeichnet^ dass die einzelnen Eintragungen auf dem Papierband (1) für einen längeren 2eiträum - z.B. 50 bis 60 Hinaten sichtbar bleiben.11) Anordnting nach Ansprach 1 - lö# dadurchg
daes das gesamt« Aggregat in ein pultförmiges, staubdicht abgeschlossenes und mit einer ,Ulasseheibe. zur Beobaeh-s . „ „ ^aDÄedecttes Gehäuse. .tmng des ablaufenden PapierBanaes/eingeöiaut iat.0ipl.-ing. Hubert Elsen 1θ.3.ί)0PATENTANWALT m»9»l*&Vt$ Um @, 'jfl» 19Ö0t?GllortHerderstraße 80 Fernsprecher 6 2924Anlage mxx. Eingebe vpe S.3.1950 15.729 II/ gß iAügact KörnerEiufüg»iDg auf Seit« 6 letzter Absatz derfeildl Bulta ,(gell» β von• fest angeordneten aecheoekala Btehen,<^Jleictiseltig wilrde in in @ameto3k*<m Beiepiel der Zug f j> 875 an de» Zeiger 6 bzw. aa. dem aaxlpuatt der Zelteteala eraoheinen· Das bedeutet, das« 4leaer etnfelirende Sag Wp 873 fällig Ist/Einfügung mat Seite 6 am Bohluße des«··.· Hebelbeschiläerung mit ft»rgl^Ol«^imlg«Q auf dem endlos en Band Tertnerteteu. Züge, Tor d©roa BsBeiohnnng; ε.B. ein P>jinlct öfter hinter deren Bezeiohrxung eis naob. linlie «eilender Pfeil etebt, mt&& ÄoafehrtOD, alle tba^gen Züge sind Einfahrten.Dipl.-ing. Huberi" ElsenPATE.UAÜVVALTDüssoidorfHaidetsl rcQe 80 Fernsprecher 6 2924
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