DEP0015729DA - - Google Patents

Info

Publication number
DEP0015729DA
DEP0015729DA DEP0015729DA DE P0015729D A DEP0015729D A DE P0015729DA DE P0015729D A DEP0015729D A DE P0015729DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
endless
paper
arrangement according
arrangement
train
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

Bipl.lng. Hubert Elsen Düsseldorf,den 26. Uovember 1945, Patentanwalt
Düsseldorf
Herderstr. 80
283
Anordnung zur üeberwaehung des zeitlichen Ablaufs von Torgängen, insbesondere zur Ijeberwaeüung des Zugverkehrs auf Personen- und Güterbahnhöfen.
August Körner - Kettwig / fiuhr - Am Bilsteia 4
Die vorliegende.Erfindung betrifft eine Anordnung zur Ueberwaciiung des zeitlichen Ablaufes von Vorgängen, insbesondere zur üeberwamhung des Zugverkehrs auf Personen- und Güterbahnhöfen. Der irfindungsgegenstand weist gegenüber den bisherigen Anordnungen ausserordentliche forteile auf, da durch ihn sowohl die Sicherheit im Vermehr mit dichter Zugfolge wesentlich erhöht wird als auch eine wesentliche Entlastung des mit der üeberwachung und Regelung des Zugverkehrs betrauten Personals erreicht wird.
Bei der Durchführung· und Üeberwachung der vielseitigen Dienstverriohtungen in grösseres Fahrdienstleiterbezirken mit dichter Zugfolge bedienen sich die Beamten, welche für die reibungslose Abwicklung, Sicherheit und Pünktlichkeit des Zugverkehrs verantwortlich sind, neben der Bahnhoffahrordmmg in Buchform noch verschiedener Hilfsmittel, zu denen insbesondere die Rangierpläne, Abstellpläne, Auszüge aus den Wartezeitvorschriften, forsprungtafeln und dergl. gehören. Darüber hinaus vermerKen sich umsichtige Fahrdienstleiter und Stellwerksniei.ter noch etwa besondere vorzunehmende Verrichtungen in der zum Handgebrauch bestimmten Bahnhoffahrerdnung.
Ls ist ohne weiteres einzusehen, dass die Berücksichtigung dieser sonst üblichen Unterlagen insbesondere bei dichter
Zugfolge für den Fahrdienstleiter ausserordentlich schwierig ist und eine im Interesse der Sicherheit des Zugverkehrs untragbare Belastung für das verantwortliche Personal darstellt.
Die oben dargelegten Schwierigkeiten werden durch die erfindungsgemässe Anordnung in einwandfreier Weise behoben, sodass auch bei dichtester Zugfolge der verantwortliche Fahr* dienstleiter mit einem einzigen Bück die Gesamtlage überschauen und seine Anordnungen unverzüglich treffen Kann» Die erfindungsgemässe Anordnung gibt auch sofort Aufschluss über vorliegende Zugverspätungen und sonstige Unregelmässigkeiten im Zugverkehr.
Alle diese dargelegten lachteile bei der bisher üblichen Abwicklung des Zugverkehrs werden durch die Erfindung nicht nur beseitigtfsondern darüber hinaus wesentliche Vorteile erzielt· Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass ein endloses, in gleichmässige Zeitintervalle rauterteiltes Band, insbesondere ein Papierband genügender Breite, auf dem die einzelnen Vorgänge - z.B. planmässige Ankunft»- und 4bfahrtzeiten - ihrem zeitlichen Ablaut entsprechend eingetragen sind, durch einenxisixx in gleichmäßigen Ze i tab» t and en ausgelösten Antrieb um eine stets gleich® Strecke entlang einem feststehenden lass- oder Sechenstab schrittweise fortbewgt wird.
Dieses endlose Papierband ist in quer zu seiner Fortbewegungsricütung angeordnete Zeilen von gleichem Abstand unterteilt, und zwar in der Weise, dass jede Zeile von der vorhergehenden und der nachfolgenden Zeile einen bestimmten zeitlichen Abstand - z.B. von einer Minute - besitzt.
Diese einzelnen quer angeordneten Zeilen sind in hierzu senkrecht angeordnete Kolonnen eingeteilt, die zur Eintragung der einzelnen Zeitintervalle und der ihnen zugeordneten und zu überwachenden Betriebsvorgänge dienen.
Der oben erwähnte feststehende Eechenstab, an dem das endlose Band schrittweise entlang geführt wird, ist in Einheiten unterteilt, deren gegenseitiger Abstand gleich dem Zeileaabstand des endlosen, schrittweise fortbewegten Papierbandes ist·
·** O *w
An einer beliebig wählbaren Stelle des Rechenstabe» ist gemäss einem weiteren Erfindungsmerkmal ein die Gegenwart anzeigender lullpunkt mit -t-iae»- unbeweglichen Zeiger/i&geordnet, Ton dem aus sowohl in liehtung der schrittweisem Fortbewegung des endlosen Papi.rbandes als auch entgegen dieser Fortbewegungsriehtung eine fortlaufende Hummerierung jeweils mit der Ziffer 1 beginnend aufgetragen ist* Wie später noch eingehend erläutert werden wird, können auf diese Weise ohne jede besondere Schwierigkeit mit einem einzigen Bli©k Zugverspätungen erkannt werden, auch können in der gleichen einfachen Weise andere Betriebsfällen ernannt werden, z.B. ein noch verbleibender zeitlicher Vorsprung eines langsam fahren* den Zuges vor einem ihm nachfolgenden, jedoch schneller fahrenden Zug, vorausgesetzt, dass dieser schneller fahrende Zug nicht gleichfalls als verspätet gemeldet ist. Im letztere* Falle vergrössert sich der zeitliehe Torsprung des langsam fahrenden, ebenfalls als verspätet gemeldeten Zuges um die Verspätung des schneller fahrenden Zuges.
Da die einzelnen, auf dem endlosen Band eingetragenen zeitlich nacheinander liegenden Betriebsvorgänge für längere Zeit - z.B. für etwa eine Stunde infolge der mechanischen
Führung des endlosen Papierbandee sichtbar bleiben, bedarf es keiner schwierigen Ueberlegmng, mm die Betriebslage in Jedem Augenblick genau übersehen zu können.
Durch den Einbau der erfindungegemässea. Anordnung in las Fahrdienstleiterpult »der den Jfahrdienstleitertiseh wird wird nicht nur ein staubdichter Abschluss des durch eine Glasseheibe abgedeckten Gerätes erreicht, sondern auch eine bequeme Abwicklung des Fahrbetriebes ermöglicht, da dieses Pult bzw# der Tisch gleichzeitig noch mit Dienstferneprecher, Biensttagebuch und dergl. ausgestattet ist.
Der Antrieb der erfindungsgemässen Anordnung kann nun mechanisch - z.B. durch ein Federwerk Oder durch Fallgewichte • oder elektrisch mit Hilfe eines Elektromotors erfolgen. Die Auslösung des Antriebes zur intermittierenden Fortbewegung des endlosen Bandes erfolgt zwecicmässig in Abhängigkeit von einem in an sieh bekannter Weise durch Impulse gesteuerten elektrischen Ührenkreisüber eine Relaisschaltung.
Die Stillsetzung des Antriebes nach Beendigung des Tor-Schubes des endlosen Papierbandes um eine Zeiteinheit · z.B. um eine Minute - wird durch einen auf der Antriebsachse angeordneten Exzenter selbsttätig bewirkt.
Das endlose Papierband ist über zwei nach Art der bekannten Sehreibmasehinenwalzen ausgebildete und in einem Abstand parallel zu einander angeordnete Saleen geführt, τ©η denen die einef dem Vorwärtsgang dienende Waise eim Zahnrad "bzw. Steigrad aufweist» in welches eise τοη einem iixzenter gesteuerte, in ihrer Hubhöhe einstellbare Zahnklinke eingreift und den Vorschub bewirkt.
Sowohl die dem Vorschub des endlosen Bandes dieniade Walze als auch die zweite Walze weisen je einen Handgriff auf, durch die einerseits eine Korrektur im Vorschub des endlosen Bagtdes und andererseits nach Umlegen eines Hebels eine Rückwärtsbewegung des Bandes τοη Hand ermöglicht wird.
Durch an sieh bekannte Andruekrollen, deren Druck einsteil bar sein kann, wird das endlose Band fest gegen die Fiihrungs- bzw. Transportrollen oder -walzen gedrückt.
In der Zeichnung ist zur Erläuterung der Erfindung und ihrer Wirkungsweise der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, ohne dass die Erfindung hierauf beschränkt sein soll. Is bedeuten:
Abb. 1 ...... Einen Abschnitt des endlosen Bandes
mit den aufgetragenen Betriebsdaten und den seitlieh angebrachten Beehens tab,
Abb. E ...... ein Schaltbild, das die Steuerung
des Antriebes zeigt.
In Abbildung 1 ist ein Abschnitt des endlosen z.B. aus Papier gefertigten Bandes 1 gezeigt, das durch einen Antrieb entlang einem Beehtmstab 2 schrittweise fortbewegt wird. Am linken Rande des Bandes 1 ist fortlaufend die Zeit in Jeweiligen Zeit» abständen von Je einer Minute aufgetragen. Der bess ;ren Uebersicht halber ist in der Kolonne 3 die jeweilige btunde in geeigneten Abständen wiederholt aufgetragen, während in der Kolonne 4 die vollen Minuten fortiauiend auf6etrahen sind. Die Abstände der einzelnen aufgetragenen Zeiteinheiten können an
sich beliebig sein, werden jedoch zweckmässig so gewählt, dass sie dem mittleren Zeilenabstand einer normalen Schreibmaschine entsprechen, damit die einzelnen Betriebsangaben 7 mit einer normalen Schreibmaschine in einfacher ^eise aufgetragen werden können. Biese zeitlieh nacheinander folgenden Angaben werden in die betreffende Zeitzeile eingetragen und können besondere, den jeweiligen Verhältnissen angepasste Zusätze, Merkzeichen * ζ·Β· für aen Rangierdienst und dergl. «► enthalten.
Es bleiben somit einige Zeilen zwischen den zeitlich nacheinander ablaufenden Betriebsvorgängen frei τοη Eintragungen, wodurch die Uebersichtliohkeit dieser Anordnung nosh mehr hervortritt.
Der Rechenstab 2 ist von einem Hullpunkt beginnend in Abständen, welche den Abständen der Zeilen des endlosen Bandes entsprechen, fortlaufend nmffimtriert# Im gezeigtem AusfÜbraagabeispiel sind in der Fortbewegungsriehtsiig des Sande« 1 die Ziffern 1-32 von lull beginnend aufgetragen. Estgegsn der Fortbewegungsriehtung des Bandes 1 sind von HmIl beginnend die Ziffern 1-17 aufgetragen. Zur besonderen Hervorhebung i des ÜullpunJctes 5 sind noeh zwei feste Zeiger β an dem feststehenden Rechenstab angebracht. lieber diese gesamte Länge des Bechenstabes 2 ist das endlose Band zwischen den beiden Transportwalzen sichtbar - d.h. entsprechend einem Zeitraum von 50 Minuten. Je nach den vorliegenden Betriebsbedingungen kann der Nullpunkt auch an eine andere Stelle verlegt werden.
Ein Beispiel möge die Betriebsweise erläutern: Gemäss Abbildung 1 soll der Zug Kp 2863 τοη Duisburg auf Fahrstrasse D 10 in Dortmund einfahren. Falls dieser Zug später eintreffen würde, so hätte sich das endlose Band um die Zeitdauer der wirkliehen Verspätung bis zum Eintreffen des Zuges nach oben — z.B. um 8 Zeilen oder gleichbedeutend: um 8 Minuten verschoben und die Angabe: Kp 2863 würde ,somit «B-eben,,cUr
Zahl δ der fest angeordneten Bechenskala s L Weise können Verspätungen z.B. bis zu 32 Minuten abgelesen werden. Biese Ablesung muss naturgemäss sogleich bei der tatsächlichen Ankunft, Abfahrt oder imrehfahrt des Zuges erfolgen. Hierzu bedarf es Eicht erst noeh der Ablesung der auf dem Bahnsteig oder an anderer Stelle angeordneten Bahnhofsukr,
da die erfindungsgemässe Anordnung bereits an sich ein· darstellt· Im vorliegenden Beispiel sollte der Zug Kp 2863 fahrplanmässig um 11,44 öhr eimtrefen. Bei einer Verspätsag um 8 Minuten ist die wirkliehe Ankanftseit 11,52 Uhr, die an dem Zeiger 6 des lechenstabes abgelesen und in den fagesbericht als die wirkliche Ankunftzeit eingetragen wird, während die tatsächliche Verspätung von 8 Minuten am Heehenstab abgelesen wird, kisxxm da die Angabe: Kp 2363 inzwischen bis zu der Ziffer 8 des !Rechenstabes weiter transportiert ist
Wie schon erwähnt, dient die erfindungsgemässe Anord** nung auch der bequemen Ermittlung Zeitvorsprünge mit Terspätung gemeldeter Züge vor schneller fahrenden und sie gelegentlieh überholender Zügen, lehmen wir an t der um 8 Minuten verspätete Zug Kp 2863 würde planmäsßig weiterfahren und um 11#52 Uhr zur Abfahrt bereitstehen, wahrend andererseits planmassig auf dem gleichen Streckengeleis um 12,01 Uhr ein Schnellzug durehzubringen wäre. In diesem Falle würde die betreffende Äinutenzeile mit den sonstigem Angaben für diesen Schnellzug (12t01) neben der Ziffer 9 de» Sechen« t*b«i unterhalb de* lullpunktee stehen. Das bedeutet, dass der txis tatsächlich noeh Torhaadene Vorspraog de» Zuge» Ip 28SS gegenüber dem naehfolgendea sehneller fahrenden Sehaell^ögr 9 Ünuten beträgt.
In dem Minutenzeilen des endlosen Bandes sind sämtliche lugfahrten getrennt nach Ein- und Ausfahrten aufgeführt, da diese bei längeren Zughalten seitlich weit von einander liegen. Diese getrennte Aufführung erhöht wesentlich die Oebersiehtliehkeit gegenüber der bekannten Bafinhoffahrordnung in Buchform, zumal gleichzeitig sämtliche notwendigen Anordnungen oder Bezeichnungen in die betreffenden Minutenzeilen eingetragen sindf wie z.B. Sleisbezeichnung, planmässige Fahrstrasss, Eebelbeschilderung und ^^?
Infolge der getroffenen, im Ausführungsbeispiel gezeigtes Anordnung ist bei gemeldeten Zugverspätungen ein Ueberblick über die Gleisbesetzung über einen Zeitraum vom 1Θ Minuten vorhanden. Der Fahrdienstleiter kann somit die planmässige Betriebsbeanspruehung, die der verspätete Zug antreffen wird, rechtzeitig und klar ernennen und die erforderliehen Anordleichter und schneller treffen.
Für die Betriebsabwieklung auf einem Bahnhof mit dichter Zugfolge bietet die erfindungsgemässe Anordnung somit folgern· de, klar erkennbaren Torteile:
1) lie Uhrzeit wird in unmittelbaren Zusammenhang mit dem fälligen und den alsbald fällig werdenden sowie den zuletzt ausgeführten oder mit Verspätung ausführbaren Dienstverrichtungen in übersichtlicher Form selbsttätig in das Blickfeld des Fahrdienstleiters gebraehtf der somit an alle Aufgaben des Fahrdienstleiters erinnert wird, wodurch die Pünktlichkeit erhöht und ünregelmässigkeiten vermindert werden.
2) Sie Angaben für die Bahnhoffahror&nung können sehoa bei dem ersten Entwurfarbeiteii. vom vornherein aus den Fahrplanheften zeitlich richtig geordnet in die Minatenaeilen übertragen «erden, eodaes das uaiständlicht und unübersichtliche Kinbessern einer alten BahnhoffaiirOrdnung fortfällt«
3) Die freien - also keine Angaben enthaltenden - Minute·?- zeilen des endlosen Bandes erhöhen die Uebersiehtliehkeit gegenüber der gebrauch!i©hen Bahnhoffahrordimng in Buchform, da sie klar ernennen lassen, welche Zeitspanne für etwaige Sonderfahrten verfügbar ist*
4) Durch die gleichzeitig aufgeführten Betriebsanweisung«! wird die Einarbeitung auf grossen Bei* eiils st eil werken ausserordentlich erleichtert.
5) Me Wartezeiten einsehliesslieh der Ausnahmen brauchen nicht in der WartezeitversGhrift nachgesehen und auch nicht errechnet zu werden» da alle diesbezüglichen Angabek in den Minutenzeilen vermerkt sind*
6) Zugverspätungen über einen grösseren Zeitraum tonnen direkt abgelesen werden, wodureih eine Arbe its entlastung und eine sehnellere Erledigung von Verspätungsmeldungen erreicht* wird, die bei Unregelmässig&eiten nicht immer rechtzeitig erstattet werden,.
7) Ba die verbleibenden zeitliehen Vorsprung« langÄam fahrender Züge vor sehnelIfahrenden, aachfolgeadem Zügen unmittelbar abgelesen werden k:'owß,mLt wird die Abfertigung des noch vorzulassenden Zuges durch seitraabenaes Berechnen des Vors runges nicLt verzögert·
8) Der Fahrdienstleiter kann die pünktliche Durchführung wichtiger langierfahrten t die in den freien linatenzeilen z.B. in Blei vermerkt werden, besser überwachen, wodurch gleichzeitig Unre^elmässigkeiten wirksam vermindert werden.
Aus Abbildung 2 ist zu erkennen, wie die Schaltung des gesamten erfindungsgemässen Gerätes bei elektrischen! Antrieb zu erfolgen hat. Das Impulsempfangsrelais A ist als Nebenuhr an den Stromkreis der durch elektrische Impulse gesteuerten Bahnhofsuhr angeschlossen und zieht somit in jeder Minute für kurze Zeit seinen Anker an und schliesst den Stromkreis für die Erregerwicklung E des Relais B. Durch Gchliessen des Kontaktes b^ wird die Haltewioklung ism H des Helais B eingeschaltet, sodass über Isntakt feg der Stromkreis für den Antriebsmotor M auch nach Abfall des Beiais A aufrecht erkalten bleibt· Der Kontakt χ ist im Ruhezustand geschlossen und wird erst in einer bestimmten Stellung des ϊχμκ Exzenters C geöffnet. Bei Oeffnung des Kontaktes χ wird die Haltewieklaag H des Relais B stromlos und die Kontakt« bl and "feg wer&ea wieder geöffnet, der Motor I erhält keines Strom and läuft noch kurze Zeit weiter, sodass der Exzenter im eine Stellung gelangt, in der der Kontakt χ wieder geschlossen ist.
Angetrieben von dem Motor Il hat eine Kiiruie, die im Eingriff mit einem an der Führungswalze des endlosen Banaes angeordneten Steigrad steht,, das endlose Band genau um eine Minutenzeile weiter fortbewegt. Dieser Vorhang wiederholt sich in jeder Minute einmal.
Die Anordnung kann siimgemäss in der Weise abgeändert m werden, dass an die Stelle eines elektrischen Antriebes M ein mechanischer Antrieb - Federwerk oder dergl. - tritt φ der in analoger Weise durch das A Beiais ausgelöst, und durcl einen Exzenter wieder stillgesetzt wird.

Claims (1)

  1. Mpl.Iitg· fii&ert Usern Biisseldorf, den 26. November 1945
    Patentanwalt
    Msseliorf
    Ierderstr* 80
    Patentansprüche
    3SS SSSi SSt
    Anordnung zur tieberwaehung des zeitliehen Ablaufs rom Vorgangen, insbesondere zur üeberwaehung des lugverkenrs auf J*ersos.em«- und Güterbahnhofen# dadurch gekemze lehnet^
    dass ein endloses % in gleiehmässige Zeitintervalle unterteiltes Bandt insbesondere Paplerband (l)t auf dem die einzelnen Vorgänge - z,B. planmässige Antrunfts- und Abfahrt ze it en - ihrem zeitlichen Ablauf entsprechend eingetragen sind, durch einen in gleichmäesigen Zeitabständei ausgelösten Antrieb um eine stete gleiche Strecke entlang einem feststehenden Mass- oder Hechenstab (B) schrittweise fortbewegt wird,
    2) Anordnung nach An&prueh lf dadureh gekenngeishnetf dass das endlose Papierband (l)-in quer zu seiner Fortbewegumfsrichtung angeordnete !eilen von gleichem Abstand uaterteilt ist, derart, dass Jede ü&eile τοη der Torhergehenden und 4er nachfolgenden Seile einen bestimmten met zeitlichen Abstand - a.ß. τοη einer Minute - besitzt»
    3) Aaoriaii&i, aaei Imsprmck 1 tmä 2f dadurch gekeangeichaet, tass ti« einzelnen Seilern iü in Kolonnen zur Eintragung ier Zeitintervalle (S9 4} und der zu überwachenden BetriebsTorgämge (f) eingeteilt sind*
    4) Anordnung naeh Ansprueh 1-3, dadurch gejLenB.zeichnet,. dass der feststehende Eeehenstab (2) in Linheiten unterteilt ist, deren gegenseitiger Abstand gleifcn dem 2eilenabstand des endlosen, schrittweise fortbewegten Papierbandes (1) ist,
    - II -
    5) Anordnung η ich Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet. dass an einer beliebig wählbaren Stell« des Beehenstabes (E) ein die Gegenwart anzeigender lullpanktf (B) alt unbewegliche^ Zeiger^(61 angeordnet ist, τon dem aus sowohl nach oben - also in Sichtung der Fortbewegungsrichtung des endlosen Papierbandes (1) - als auch nach säten - also entgegen dieser Fortbewegangsriehtung -eiae fortlaufende fiusimerierung, jeweils mit der Ziffer 1 beginnend, aufgetragen ist·
    6) Anordnung nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet. dass die Auslösung des elektrischen oder mechanischen Antriebes zur intermittierenden Fortbewegung des endlosen Papierbandes (1) in Abhängigkeit von einem in am sieh bekannter Heise durch Impulse gesteuerten elektrischen Uhrenkreis über eine lelaissehaltung (A, B) erfolgt,
    7) Anordnung nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet. dass die Stillsetzung des Antriebes nach Beendigung des Vorschubes des Papierbandes (1) um eine Seiteinheit -*JJ um eine Minute - durch einen auf der Antriebsachse angeordneten Exzenter (0) selbsttätig erfolgt*
    8) Anordnung nach Anspruch 1-7, dadurch gekennzeichnet. dass das endlose Papierband (1) über zwei nach Art der bekannten Scüreibmaschinenwaizen ausgebildete und in eimern Abstand parallel zu einander angeordnete falzen geführt ist» von denen die eine, dem forwärtsgang dienernde false «in Zahnrad bzw» Steigrad aufweist, in welches «iae Ton dem Exzenter (C) gesteuerte, in ihrer Hubhöhe einstellbare Zahnklinke eingreift und den Vorschub des Papierbandes (1) bewirkt..
    9) Anordnung nach Anspruch 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die dem forwärtsgang dienende als auch die zweite walze je einen landgriff aufweisen, durch die einerseits eine korrektur in der Vorwirtsbewegung des Papierbandes H) und andererseits nach Umlegen eines
    - Ill ·
    Iebels eine lüekwärtsbeweguag des Papierbandes (1)
    land ermöglicht wird.
    Anordnung nach Anspruch 1 - 9f dadurch gekennzeichnet^ dass die einzelnen Eintragungen auf dem Papierband (1) für einen längeren 2eiträum - z.B. 50 bis 60 Hinaten sichtbar bleiben.
    11) Anordnting nach Ansprach 1 - lö# dadurch
    g
    daes das gesamt« Aggregat in ein pultförmiges, staubdicht abgeschlossenes und mit einer ,Ulasseheibe. zur Beobaeh-
    s . „ „ ^aDÄedecttes Gehäuse. .
    tmng des ablaufenden PapierBanaes/eingeöiaut iat.
    0ipl.-ing. Hubert Elsen 1θ.3.ί)0
    PATENTANWALT m»9»l*&Vt$ Um @, 'jfl» 19Ö0
    t?Gllort
    Herderstraße 80 Fernsprecher 6 2924
    Anlage mxx. Eingebe vpe S.3.1950 15.729 II/ gß i
    Aügact Körner
    Eiufüg»iDg auf Seit« 6 letzter Absatz der
    feildl Bulta ,(gell» β von
    • fest angeordneten aecheoekala Btehen,<^Jleictiseltig wilrde in in @ameto3k*<m Beiepiel der Zug f j> 875 an de» Zeiger 6 bzw. aa. dem aaxlpuatt der Zelteteala eraoheinen· Das bedeutet, das« 4leaer etnfelirende Sag Wp 873 fällig Ist/
    Einfügung mat Seite 6 am Bohluße des
    «··.· Hebelbeschiläerung mit ft»rgl^Ol«^imlg«Q auf dem endlos en Band Tertnerteteu. Züge, Tor d©roa BsBeiohnnng; ε.B. ein P>jinlct öfter hinter deren Bezeiohrxung eis naob. linlie «eilender Pfeil etebt, mt&& ÄoafehrtOD, alle tba^gen Züge sind Einfahrten.
    Dipl.-ing. Huberi" Elsen
    PATE.UAÜVVALT
    Düssoidorf
    Haidetsl rcQe 80 Fernsprecher 6 2924

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3689139T2 (de) Autobusdienststeuerungssystem.
EP0191413A2 (de) Fahrtschreiber für Kraftfahrzeuge
DE102014002530A1 (de) Fördereinrichtung zur Förderung von Lebensmittelprodukten
EP1202894B1 (de) Verfahren zur energieoptmierung der fahrweise bei einem fahrzeug/zug unter verwendung eines gleitenden optimierungshorizontes
DE69108642T2 (de) Kommandopult eines Führerstands eines Triebfahrzeugs für einen Hochgeschwindigkeitszug.
DEP0015729DA (de)
DE801942C (de) Anordnung zur UEberwachung des zeitlichen Ablaufs von Vorgaengen, insbesondere zur UEberwachung des Zugverkehrs auf Personen- und Gueterbahnhoefen
DE2347724C3 (de) Einrichtung zur Fahrplananzeige der einzelnen Fahrzeuge eines liniengebundenen Verkehrsnetzes
EP1526493B1 (de) Verfahren zur fahrzeugseitigen Verkehrsinformationsanzeige
DE1449113C (de) Einrichtung zur Steuerung von Arbeitszeit Kontrollgeraten
DE838837C (de) Kontrollvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
DE567974C (de) Verkehrsregelungsanlage
DE687275C (de) Durch Zaehlpunktkarten gesteuerte Registriermaschine
DE246388C (de)
DE2165931C3 (de) Teilschere für Grobbleche
DE160320C (de)
DE88702C (de)
DE191674C (de)
DE272585C (de)
DE547281C (de) Vorrichtung gegen das UEberfahren von Haltsignalen
DE2329825C3 (de) Anordnung bei Meldetafeln von Stellwerken
AT232764B (de) Vorrichtung zur Überwachung betrieblicher Arbeitsvorgänge
DE265990C (de)
DE905074C (de) Geraet zur Herstellung von mit allen erforderlichen Aufschriften versehenen Eintrittskarten, insbesondere fuer Kinotheater
DE418671C (de) Fahrpreisanzeiger mit Registrierwerk