-
Anordnung zur Uberwachung des zeitlichen Ablaufs von Vorgängen, insbesondere
zur Uberwachung des Zugverkehrs auf Personen- und Güterbahnhöfen
| Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Über- |
| \%achung des zeitlichen Ablaufes von Vorgängen, |
| insbesondere zur Überwachung des Zugverkehrs |
| auf Personen- und Güterbahnhöfen. Der Erfin- |
| dungsgegenstand weist gegenüber den bisherigen |
| Anordnungen außerordentliche )-orteile auf, da |
| durch ihn sowohl die Sicherheit im Verkehr mit |
| dichter Zugfolge wesentlich erhöht wird als auch |
| eine wesentliche Entlastung des mit der Über- |
| wachung und Regelung (]es 7tigverkehrs betrauten |
| Personals erreicht |
| Bei der Durchführung und ]Überwachung der |
| vielseitigen @ieust@-crricl@tungen in größeren Fahr- |
| dienstleiterl>ezirkeii mit dichter 7ugfolge bedienen |
| sich die Beamten, welche für die reibungslose Ab- |
| wicklung, Sicherheit und Pünktlichkeit des Zug- |
| verkehrs verantwortlich sind, neben der Bahnhof- |
| fahrordnung in Buchform noch verschiedener |
| Hilfsmittel, zu denen insbesondere die Rangier- |
| pläne, Abstellpläne, Auszüge aus den Wartezeit- |
| vorschriften, @'orsprungtafeln u. dgl. gehören. |
| Darüber hinaus vermerken sich umsichtige Fahr- |
| dienstleiter und Stellwerksmeister noch etwa be- |
| sondere vorzunehmende Verrichtungen in der zum |
| Handgebrauch bestimmten Bahnhoffahrordnung. |
| Es ist ohne weiteres einzusehen, daß die Berück- |
| sichtigung dieser sonst üblichen Unterlagen, insbe- |
| @ondere bei dichter Zugfolge. für den Fahrdienst- |
Leiter außerordentlich schwierig ist und eine im Interesse der
Sicherheit des Zugverkehrs untragbare Belastung für das verantwortliche Personal
darstellt.
-
Die oben dargelegten Schwierigkeiten werden durch die erfindungsgemäße
Anordnung in einwandfreier Weise behoben, so daß auch bei dichtester Zugfolge der
verantwortliche Fahrdienstleiter mit einem einzigen Blick die Gesamtlage überschauen
und seine Anordnungen unverzüglich treffen kann. Die erfindungsgemäße Anordnung
gibt auch sofort Aufschluß über vorliegende Zugverspätungen und sonstige Unregelmäßigkeiten
im Zugverkehr.
-
Alle diese dargelegten Nachteile bei der bisher üblichen Abwicklung
des Zugverkehrs werden durch die Erfindung nicht nur beseitigt, sondern darüber
hinaus wesentliche Vorteile erzielt. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht,
daß ein endloses, in gleichmäßige Zeitintervalle unterteiltes Band, insbesondere
ein Papierband genügender Breite, auf dem die einzelnen Vorgänge, z. B. planmäßige
Ankunfts- und Abfahrtzeiten, ihrem zeitlichen Ablauf entsprechend eingetragen sind,
durch einen in gleichmäßigen Zeitabständen ausgelösten Antrieb um eine stets gleiche
Strecke entlang einem feststehenden Maß- oder Rechenstab schrittweise fortbewegt
wird.
-
Dieses endlose Papierband ist in quer zu seiner Fortbewegungsrichtung
angeordnete Zeilen von gleichem Abstand unterteilt, und zwar in der Weise, daß jede
Zeile von der vorhergehenden und der nachfolgenden Zeile einen bestimmten zeitlichen
Abstand, z. B. von einer Minute, besitzt.
-
Diese einzelnen quer angeordneten Zeilen sind in hierzu senkrecht
ungeordnete Kolonnen eingeteilt, die zur Eintragung der einzelnen Zeitintervalle
und der ihnen zugeordneten und zu überwachenden Betriebsvorgänge dienen.
-
Der oben erwähnte feststehende Rechenstab, an dem das endlose Band
schrittweise entlanggeführt wird, ist in Einheiten unterteilt, deren gegenseitiger
Abstand gleich dem Zeilenabstand des endlosen, schrittweise fortbewegten Papierbandes
ist.
-
An einer beliebig wählbaren Stelle des Rechenstabes ist gemäß einem
weiteren Erfindungsmerkmal ein die Gegenwart anzeigender Nullpunkt mit unbe-,veglichen
Zeigern angeordnet, von dem aus sowohl in Richtung der schrittweisen Fortbewegung
des endlosen Papierbandes als auch entgegen dieser Fortbewegungsrichtung eine fortlaufende
umerierung, jeweils mit der Ziffer i beginnend, aufgetragen ist. Wie später noch
eingehend erläutert werden wird, können auf diese Weise ohne jede besondere Schwierigkeit
mit einem einzigen Blick Zugverspätungen erkannt werden, auch können in der gleichen
einfachen Weise andere Betriebsfälle erkannt werden, z. B. ein noch verbleibender
zeitlicher Vorsprung eines langsam fahrenden "Zuges vor einem ihm nachfolgenden,
jedoch schneller fahrenden Zug, vorausgesetzt, daß dieser schneller fahrende Zug
nicht gleichfalls als verspätet gemeldet ist. Im letzteren Falle vergrößert sich
der zeitliche Vorsprung des langsam fahrenden, ebenfalls als verspätet gemeldeten
Zuges um die Verspätung des schneller fahrenden Zuges.
-
Da die einzelnen, auf dem endlosen Band eingetragenen, zeitlich nacheinander
liegenden Betriebsvorgänge für längere Zeit, z. B. für etwa eine Stunde, infolge
der mechanischen Führung des endlosen Papierbandes sichtbar bleiben, bedarf es keiner
schwierigen Überlegung, um die Betriebslage in jedem Augenblick genau übersehen
zu können.
-
Durch den Einbau der erfindungsgemäßen Anordnung in das Fahrdienstleiterpult
oder den Fahrdienstleitertisch wird nicht nur ein staubdichter Abschluß des durch
eine Glasscheibe abgedeckten Gerätes erreicht, sondern auch eine bequeme Abwicklung
des Fahrbetriebes ermöglicht, da dieses Pult bzw. der Tisch gleichzeitig noch mit
Dienstfernsprecher, Diensttagebuch u. dgl. ausgestattet ist.
-
Der Antrieb der erfindungsgemäßen Anordnung kann nun mechanisch, z.
B. durch ein Federwerk oder durch Fallgewichte, oder elektrisch mit Hilfe eines
Elektromotors erfolgen. Die Auslösung des Antriebes zur intermittierenden Fortbewegung
des endlosen Bandes erfolgt zweckmäßig in Abhängigkeit von einem in an sich bekannter
Weise durch Impulse gesteuerten elektrischen Uhrenkreis über eine Relaisschaltung.
-
Die Stillsetzung des Antriebes nach Beendigung des Vorschubes des
endlosen Papierbandes um eine Zeiteinheit, z. B. um eine Minute, wird durch einen
auf der Antriebsachse angeordneten Exzenter selbsttätig bewirkt.
-
Das endlose Papierband ist über zwei nach Art der bekannten Schreibmaschinenwalzen
ausgebildete und in einem Abstand parallel zueinander angeordnete Walzen geführt,
von denen die eine, dem Vorwärtsgang dienende Walze ein Zahnrad bzw. Steigrad aufweist,
in welches eine von einem Exzenter gesteuerte, in ihrer Hubhöhe einstellbare Zahnklinke
eingreift und den Vorschub bewirkt.
-
Sowohl die dem Vorschub des endlosen Bandes dienende Walze als auch
die zweite Walze weisen je einen Handgriff auf, durch die einerseits eine Korrektur
im Vorschub des endlosen Bandes und andererseits nach Umlegen eines Hebels eine
Rückwärtsbew-egung des Bandes von Hand ermöglicht wird.
-
Durch an sich bekannte Andruckrollen, deren Druck einstellbar sein
kann, wird das endlose Band fest gegen die Führungs- bzw. Transportrollen oder -walzen
gedrückt.
-
In der Zeichnung ist zur Erläuterung der Erfindung und ihrer Wirkungsweise
der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, ohne daß die
Erfindung hierauf beschränkt sein soll. Es bedeuten Abb. i einen Abschnitt des endlosen
Bandes mit den aufgetragenen Betriebsdaten und dem seitlich angebrachten Rechenstab,
Abb. 2 ein Schaltbild, das die Steuerung des Antriebes zeigt.
-
In Abb. i ist ein Abschnitt des endlosen, z. B. aus
Papier
gefertigten Bandes i gezeigt, das durch einen Antrieb entlang einem Rechenstab 2
schrittweise fortbewegt wird. Am linken Rande des Bandes i ist fortlaufend die Zeit
in jeweiligen Zeitabständen von je einer -Minute aufgetragen. Der besseren Übersicht
halber ist in der Kolonne 3 die jeweilige Stunde in geeigneten Abständen wiederholt
aufgetragen, während in der Kolonne 4 die vollen Minuten fortlaufend aufgetragen
sind. Die Abstände der einzelnen aufgetragenen Zeiteinheiten können an sich beliebig
sein, werden jedoch zweckmäßig so gewählt, daß sie dem mittleren Zeilenabstand einer
normalen Schreibmaschine entsprechen, damit die einzelnen Betriebsangaben mit einer
normalen Schreibmaschine in einfacher Weise aufgetragen werden können. Diese zeitlich
nacheinander folgenden Angaben werden in die betreffende Zeitzeile eingetragen und
können besondere, den jeweiligen Verhältnissen angepaßte Zusätze, Merkzeichen, z.
B. für den Rangierdienst u. dgl., enthalten.
-
Es bleiben somit einige Zeilen zwischen den zeitlich nacheinander
ablaufenden Betriebsvorgängen frei von Eintragungen, wodurch die Übersichtlichkeit
dieser Anordnung noch mehr hervortritt.
-
Der Rechenstab> 2 ist von einem Nullpunkt beginnend, in Abständen,
welche den Abständen der Zeilen des endlosen Bandes entsprechen, fortlaufend numeriert.
Im gezeigten Ausführungsheispiel sind in der Fortbe-,vegungsrichtung des Bandes
i die Ziffern i bis 32, von \TUll beginnend, aufgetragen. Entgegen der Fortbewegungsrichtung
des Bandes i sind von Null beginnend die Ziffern i bis 17 aufgetragen. Zur besonderen
Hervorhebung des Nullpunktes 5 sind noch zwei feste Zeiger 6 an dem feststehenden
Rechenstab angebracht. Über diese gesamte Länge des Rechenstabes 2 ist das endlose
Band zwischen den beiden Transportwalzen sichtbar, d. h. entsprechend einem Zeitraum
von 5o Minuten. Je nach den vorliegenden Betriebsbedingungen kann der Nullpunkt
auch an eine andere Stelle verlegt «-erden.
-
Ein Beispiel möge die Betriebsweise erläutern: Gemäß Abb. i soll der
Zug Kp 2863 von Duisburg auf Fahrstraße D io in Dortmund einfahren. Falls dieser
Zug später eintreffen würde, so hätte sich das endlose Band um die Zeitdauer der
wirklichen Verspätung bis zum Eintreffen des Zuges nach oben, z. B. um 8 Zeilen
oder gleichbedeutend um 8 Minuten verschoben, und die Angabe Kp 2863 würde somit
neben der Zahl 8 der fest angeordneten Rechenskala stehen. Gleichzeitig würde in
dem gewählten Beispiel der Zug WP 873 an dem Zeiger 6 bzw. an dem Nullpunkt
der Zeitskala erscheinen. Das bedeutet, daß dieser einfahrende Zug WP 873 fällig
ist. In dieser Weise können Verspätungen z. B. bis zu 32 Minuten abgelesen werden.
Diese Ablesung muß naturgemäß sogleich bei der tatsächlichen Ankunft, Abfahrt oder
Durchfahrt des Zuges erfolgen. Hierzu bedarf es nicht erst. noch der Ablesung der
auf dem Bahnsteig oder an anderer Stelle angeordneten Bahnhofsuhr, da die erfindungsgemäße
Anordnung bereits an sich eine Uhr darstellt. Im vorliegenden Beispiel sollte der
Zug Kp 2863 fahrplanmäßig um 11.44 Uhr eintreffen. Bei einer Verspätung um 8 :Minuten
ist die wirkliche Ankunftszeit 11.52 Uhr, die an dem Zeiger 6 des Rechenstabes abgelesen
und in den Tagesbericht als die wirkliche Ankunftszeit eingetragen wird, während
die tatsächliche Verspätung von 8 -Minuten am Rechenstab abgelesen wird, da die
Angabe Kp 2863 inzwischen bis zu der Ziffer 8 des Rechenstabes «-eiter transportiert
ist.
-
Wie schon erwähnt, dient die erfindungsgemäße Anordnung auch der bequemen
Ermittlung der Zeitvorsprünge mit Verspätung gemeldeter Züge vor schneller fahrenden
und sie gelegentlich über-, holender Züge. Nehmen wir an, der um 8 Minuten verspätete
Zug Kp 2863 würde planmäßig weiterfahren und um 11.52 Uhr zur Abfahrt bereitstehen,
während andererseits planmäßig auf dem gleichen Streckengleis um 12.01 Uhr ein Schnellzug
durchzubringen wäre. In diesem Falle würde die betreffende -Minutenzeile mit den
sonstigen Angaben für diesen Schnellzug (12.0i) neben der Ziffer g des Rechenstabes
unterhalb des Nullpunktes stehen. Das bedeutet, daß der tatsächlich noch vorhandene
Vorsprung des Zuges Kp 2863 gegenüber dem nach-' folgenden schneller fahrenden Schnellzug
9 Minuten beträgt.
-
In den Minutenzeilen des endlosen Bandes sind sämtliche Zugfahrten
getrennt nach Ein- und Ausfahrten aufgeführt, da diese bei längeren Zughalten zeitlich
weit voneinander liegen. Diese getrennte Aufführung erhöht wesentlich die Übersichtlichkeit
gegenüber der bekannten Bahnhoffahrordnung in Buchform, zumal gleichzeitig sämtliche
notwendigen Anordnungen oder Bezeichnungen in die betreffenden Minutenzeilen eingetragen
sind, wie z. B. Gleisbezeichnung, planmäßige Fahrstraße, Hebelbeschilderung u. dgl.
Diejenigen auf dem endlosen Band vermerkten Züge, vor deren Bezeicbnutig z. B. ein
Punkt oder hinter deren Bezeichnung ein nach links zeigender Pfeil steht, sind Ausfahrten,
alle übrigen Züge sind Einfahrten.
-
Infolge der getroffenen, im Ausführungsbeispiel gezeigten Anordnung
ist bei gemeldeten Zugverspätungen ein Überblick über die Gleisbesetzung über einen
Zeitraum von 18 Minuten vorhanden. Der Fahrdienstleiter kann somit die planmäßige
Betriebsbeanspruchung, die der verspätete Zug antreffen wird, rechtzeitig und klar
erkennen und die erforderlichen Anordnungen leichter und schneller treffen.
-
Für die Betriebsabwicklung auf einem Bahnhof mit dichter Zugfolge
bietet die erfindungsgemäße Anordnung somit folgende klar erkennbaren Vorteile:
i. Die Uhrzeit wird in unmittelbarem Zusammenhang mit den fälligen und den alsbald
fällig werdenden sowie den zuletzt ausgeführten oder mit Verspätung ausführbaren
Dienstverrichtungen in übersichtlicher Form selbsttätig in das Blickfeld des Fahrdienstleiters
gebracht, der somit an alle Aufgaben des Fahrdienstleiters erinnert wird, wodurch
die
Pünktlichkeit erhöht und Unregelmäßigkeiten vermindert werden.
-
2. Die Angaben für die Bahnhoffahrordnung können schon bei den ersten
Entwurfarbeiten von vornherein aus den Fahrplanheften zeitlich richtig geordnet
in die Minutenzeilen übertragen werden, so daß das umständliche und unübersichtliche
Einbessern einer alten Bahnhoffahrordnung fortfällt.
-
3. Die freien, also keine Angaben enthaltenden Minutenzeilen des endlosen
Bandes erhöhen die Übersichtlichkeit gegenüber der gebräuchlichen Bahnhoffahrordnung
in Buchform, da sie klar erkennen lassen, welche Zeitspanne für etwaige Sonderfahrten
verfügbar ist.
-
4. Durch die gleichzeitig aufgeführten Betriebsanweisungen wird die
Einarbeitung auf großen Befehlsstellwerkeü außerordentlich erleichtert.
-
Die Wartezeiten einschließlich der Ausnahmen brauchen nicht in der
Wartezeitvorschrift nachgesehen und auch nicht errechnet zu werden, da alle diesbezüglichen
Angaben in den Minutenzeilen vermerkt sind.
-
6. Zugverspätungen über einen größeren Zeitraum können direkt abgelesen
werden, wodurch eine Arbeitsentlastung und eine schnellere Erledigung von Verspätungsmeldungen
erreicht wird, die bei Unregelmäßigkeiten nicht immer rechtzeitig erstattet werden.
-
7. Da die verbleibenden zeitlichen Vorsprünge langsam fahrender Züge
vor schnell fahrenden, nachfolgenden Zügen unmittelbar abgelesen werden können,
wird die Abfertigung des noch vorzulassenden Zuges durch zeitraubendes Berechnen
des Vorsprunges nicht verzögert.
-
B. Der Fahrdienstleiter kann die pünktliche Durchführung wichtiger
Rangierfahrten, die in den freien Minutenzeilen z. B. in Blei vermerkt werden, besser
überwachen, wodurch gleichzeitig Unregelmäßigkeiten wirksam vermindert werden.
-
Aus Abbildung 2 ist zu erkennen, wie die Schaltung des gesamten erfindungsgemäßen
Gerätes bei elektrischem Antrieb zu erfolgen hat. Das Irnpulsempfangsrelais A ist
als Nebenuhr an den Stromkreis der durch elektrische Impulse gesteuerten Bahnhofsuhr
angeschlossen und zieht somit in jeder Minute für kurze Zeit seinen Anker an und
schließt den Stromkreis für die Erregerwicklung E des Relais B. Durch Schließen
des Kontaktes bi wird die Haltewicklung H des Relais B eingeschaltet, so daß über
Kontakt bz der Stromkreis für den Antriebsmotor M auch nach Abfall des Relais
A aufrecht erhalten bleibt. Der Kontakt x
ist im Ruhezustand geschlossen
und wird erst in einer bestimmten Stellung des Exzenters C geöffnet. Bei Öffnung
des Kontaktes x wird die Haltewicklung H des Relais B stromlos und
die Kontakte bi und b. werden wieder geöffnet, der :Motor .l1 erhält keinen Strom
und läuft noch kurze Zeit weiter, so daß der Exzenter in eine Stellung gelangt,
in der der Kontakt x wieder geschlossen ist.
-
Angetrieben von dem Biotor M hat eine Klinke, die in Eingriff mit
einem an ,der Führungswalze des endlosen Bandes angeordneten Steigrad steht, das
endlose Band genau um eine :1,linutenzeile weiter fortbewegt. Dieser Vorgang wiederholt
sich in jeder Minute einmal.
-
Die Anordnung kann sinngemäß in der «'eise abgeändert werden, <laß
an die Stelle eines elektrischen Antriebes M ein mechanischer Antrieb, Federwerk
o. dgl., tritt, der in analoger Weise durch das A-Relais ausgelöst, und durch einen
Exzenter wieder stillgesetzt wird.