DEP0014298DA - Einrichtung zur Unterdrückung des Ankerquerflusses eines Allstrommotors - Google Patents
Einrichtung zur Unterdrückung des Ankerquerflusses eines AllstrommotorsInfo
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Description
Um die elektrischen Eigenschaften eines Allstrommotors zu verbessern ist es bereits bekannt, den schädlichen Ankerquerfluss zu unterdrücken. Zu diesem Zweck hat man bereits, wie dies Abb. 1 für einen Teilausschnitt aus dem Eisenblechring 11 zeigt, in den Polen 12 in Richtung der Wellenachse Löcher 13 vorgesehen. Diese Maßnahme genügt jedoch noch nicht, um alle an einen Allstrommotor zu stellenden Forderungen zu erfüllen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, Mittel zu finden, die eine ungleich stärkere Wirkung besitzen.
Erfindungsgemäss lässt sich dies auf drei Wegen erreichen. Einmal durch tiefe nach dem Luftspalt bzw. der Ankerbohrung zu offene Einschnitte oder Nuten, vorzugsweise in oder ungefähr in der Polmitte,das andere Mal durch ein oder mehrere Kurzschlusswindungen, die die Pole an den Stellen, an denen der Ankerquerfluss auftritt, umfassen, und schliesslich besonders wirksam durch die Kombination beider Massnahmen.
In den Abb. 2 bis 5 sind Ausführungsbeispiele gemäss der Erfindung dargestellt. Abb. 2 zeigt den ersten, Abb. 4 den zweiten und Abb. 5 den dritten Weg, den die Erfindung vorschlägt. Abb. 3 zeigt eine Abart der Ausführung von Abb. 2.
Nach Abb. 2 sind in den Polen 12, von denen weiterhin in den Abbildungen immer nur einer dargestellt ist, Längsnuten 14 vorgesehen, die in radialer Richtung tief in die Pole hineingehen und nach der Ankerbohrung 15 bzw. dem Luftspalt zu offen sind.
Dadurch, dass der innere, der Ankerbohrung benachbarte Steg der bekannten Ausführung nach Abb. 1 wegfällt, tritt eine ausreichende Isthmus-Wirkung zwischen Nutboden und Blechaussenwand 16 ein, wenn diese Zone eng genug bemessen wird. Dadurch wird aber wieder die mechanische Festigkeit des Polbleches beeinträchtigt. Dem wird erfindungsgemäss dadurch begegnet, dass die Polnuten gleichzeitig zur Aufnahme eines die Festigkeit des Blechpakets sichernden Konstruktionsteils dienen. Dazu kann man die Schlitze oder Nuten durch Messigblechstreifen ausfüllen und deren etwa überstehende Enden beiderseits umbördeln.
Eine zweckmässigere Konstruktion ergibt sich, wenn, wie in Abb. 3 gezeigt, der Schlitz an seinem Ende oder an einer anderen Stelle z.B. kreisförmig erweitert ist und diese Ausbuchtung zur Aufnahme eines Rohrnietes 17 dient.
Abb. 4 zeigt, wie der Pol 12 in seiner gesamten Höhe von einer Kurzschlusswindung 18 umfasst wird. Durch sie wird der im Pol befindliche Ankerquerfluss weitgehend abgeschirmt.
Besonders wirksam ist die Ausführung nach Abb. 5, welche die Kombination der Ausführung nach Abb. 3 mit derjenigen nach Abb. 4 darstellt. Bei dieser Kombination ist es auch möglich, den äusseren Steg oder Istmus etwas breiter zu machen, wenn konstruktive Rücksichten dies erfordern sollten. Die Kurzschlusswindung 18 ist dabei mit ihrem unteren Teil durch den Rohrniet 17 geführt. Der Rohrniet kann natürlich auch selbst als Teil der Kurzschlusswicklung dienen, ebenso wie es möglich ist, anstatt einer Kurzschlusswindung auch deren mehrere vorzusehen.
Mit den Anordnungen gemäss der Erfindung sind folgende wesentliche Vorteile verbunden: Die Abschwächung des Querflusses hat eine Verringerung der Blindkomponente der Spannung, also eine Erhöhung des Leistungsfaktors und damit auch der Leistung zur Folge. Gleichzeitig wird der natürliche Unterschied der Drehzahlen bei Anschluss an Gleichstrom bzw. Wechselstrom kleiner, sodass die zur Erzielung praktischer Drehzahlgleichheit notwendige Gleichstrom-Zusatzfeldwicklung eine geringere Windungszahl erfordert und somit leichter auf den Polen anzubringen ist.
Hand in Hand damit geht eine Verbesserung der Kommutierung. Hierdurch erfährt die Grenzleistung, für die sich ein Motor dieser Gattung noch ausführen lässt, eine nicht unbeträchtliche Erhöhung. Endlich ergibt sich auch noch ein grösseres Motor-Anzugsmoment.
Claims (5)
1.) Einrichtung zur Unterdrückung des Ankerquerflusses eines Allstrommotors, gekennzeichnet durch tiefe, nach dem Luftspalt bzw. der Ankerbohrung zu offene Einschnitte oder Nuten in oder ungefähr in der Polmitte.
2.) Einrichtung zur Unterdrückung des Ankerquerflusses eines Allstrommotors, dadurch gekennzeichnet, dass die Pole an den Stellen, wo der Ankerquerfluss auftritt, von einer oder mehreren Kurzschlusswindungen umfasst sind.
3.) Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Einschnitten oder Nuten versehenen Pole von einer oder mehreren Kurzschlusswindungen umfasst sind.
4.) Einrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Polnuten eine solche Form erhalten, dass sie zur Aufnahme eines die Festigkeit des Blechpakets herbeiführenden Konstruktionsteils geeignet sind.
5.) Einrichtung nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurzschlusswindungen durch den in den Nuten befindlichen hohlen Konstruktionsteil geführt sind bzw. zum Teil durch diesen gebildet werden.
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