DE415978C - Zuendmagnetgestell fuer Verbrennungsmotoren - Google Patents

Zuendmagnetgestell fuer Verbrennungsmotoren

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DE415978C
DE415978C DEF56896D DEF0056896D DE415978C DE 415978 C DE415978 C DE 415978C DE F56896 D DEF56896 D DE F56896D DE F0056896 D DEF0056896 D DE F0056896D DE 415978 C DE415978 C DE 415978C
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Germany
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pole pieces
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metal
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magnet
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DEF56896D
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Marelli Europe SpA
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Magneti Marelli SpA
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/26Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets
    • H02K21/28Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets with armatures rotating within the magnets
    • H02K21/32Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets with armatures rotating within the magnets having horse-shoe magnets
    • H02K21/325Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets with armatures rotating within the magnets having horse-shoe magnets with the axis of the rotating armature perpendicular to the plane of the magnet

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Zündmagnetgestell für Verbrennungsmotoren: Die Entwicklung der modernen Verbrennungskraftmaschine weist eine Tendenz auf immer höhere Drehzahlen und immer stärkere Kornpressionen auf, weshalb zu deren Zündung eine sehr kräftige Magnetkonstruktion erforderlich ist, damit der Zündungsmagnet die heftigen Motorerschütterungen und Vibrationen ertragen kann.
  • Aus baulichen Rücksichten besteht das Gestell der üblichen Zündmagnettypen aus mehreren Teilen, die man mittels Schrauben und Polzen zusammensetzt.
  • Dieses System ergibt keine große \\ iderstandsfähigkeit, so daß die Verwendung solcher Magnete bei modernen Verbrennungsmotoren stets mit Bedenken verbunden ist, denn es kann immer vorkommen, d<11. infolge der heftigen Erschütterungen die Schrauben und sonstigen Verbindungsorgane locker werden. l_s ist also jene Steifheit gefährdet, die bei derartigen Zündapparaten eine unbedingte Anforderung darstellt, weil solche Apparate für den Motorbetrieb eine große Bedeutung besitzen und gleichzeitig sehr empfindlich sind; denn der Abstand zwischen den feststehenden und den beweglichen Teilen ist gewöhnlich minimal und reduziert sich auf wenige Zehntelmillimeter.
  • Bei dem aus einem Stück bestehenden Gestell dagegen ist das ganze Magnetgestell in einem Stück gegossen und umfaßt auch die Magnetpolschuhe ; es vereinigt also den Träger des rotierenden Teiles zu einem gedrängten steifen Ganzen und gewährleistet somit eine volle Widerstandsfähigkeit des Magneten gegen alle 1'Lotorerschütterungcn und Stöße.
  • 1)cr so gebattrte Zündmagnet kann in Verbin- Jung niit je;gliclier Votor<irt Verwendung finden, indem er lediglich eine im wesentlichen bauliche Abänderung des normalen Magnettyps darstellt, gleiclize#itig aber findet er seine natürliche Anwendung bei den.modernen Verbrennungs1,raft-Inaschine#ri, welche wegen ihrer besonderen I'etrieb,verhältnisse eine besonders kriiftige lIagnetkOnStrnktion bedingen.
  • Pei Verwendung von in einem Stück gegossenen Magnetgestellen treten jedoch eigenartige Erscheinungen auf, welche imstande sind, die elektrische Magnetwirkung zti verschlechtern. Die gegenwärtige, Erfindung betrifft einen speziellen K unstgriff hei der l l erstellting cler in einem Stück gegossenen Magnetgestelle, durch den die erwähnten Erscheinungen und die daraus entstehenden 'Nachteile, vermieden sind.
  • .Pei dem Gießen derartiger Magnetgestelle legt man vorher die lIagnetlolschulie in , die das flüssige Metall aufnehmenden Aushöhlungen des Fornikastrns und der Form ein, so daß nach erfolgtem Guß die PolschulifläcIte von dem auf-gegossenen @4lcaa1l vollständig umgeben ist.
  • Dieses :@Ictall bildet also um jeden Polschule einen in sich geschlossenen Ring aus elektrisch gut leitendem Stoff, dessen Vorhandensein den Magnetbetrieb durch die: daraus entstehenden eigenartigen Erscheinungen schädlich beeinflußt.
  • Der bei der Umdrehung des Läufers von den Magnet erzeugte Fluß, welcher, uin nach dem Läufer zti gelangen, die Polschuhe durchfließen muß, variiert fortwährend an Stärke zwischen cinein Maximal- und einem Minimalwert, je nach der jeweiligen Lage der Stirnfläche des Läuferkerns den Polschuhen gegenüber.
  • Die Ringe aus elektrisch leitendem ;Metall, welche, wie gesagt, bei Einblockgestellen die Polschuhe: umgeben, sind von induzierten Strömen durchflossen, welche sich den Flußveränderungen entgegenzusetzen trachten. Solche Ströme be wirke#n eine Schwächung des Maximalflusses und eine Verstärkung des Minimalflusses ein Vergleich mit den -Maximal- und Miniinalflußwerten, die sich ergeben würden, wenn keine solche Ringe da wären.
  • Die Erscheinung wird noch kompliziert durch den I'influl.l des während des Magnetbetriebes die I'riinfirwicklung der Artnatur durchfließenden Stroms (Arinaturreaktion). Jedenfalls ist es eine leicht festzustelle=nde Tatsache, daß bei finit Hohen Geschwindigkeiten arbeitenden Zündinagneten das Vorhandensein des die Polschuhe umgebenden Metalls eine erhebliche Steigerung des Primärstroms zur Folge hat.
  • Unter diesen Verhältnissen tritt also ein C'berschuß an Primärstrom ein, welcher den @Iagnetbetrieh nachteilig bee#influßt, weil dieser l`berschuß das regelmäßige- Offnen und Schlie-Jlen der Unterbrechcrkontakte erschwert und einen raschen Verschleill dieser Kontakte herbeiführt. Dagegen bringt die gleichzeitig herbeigeführte gröfere Energie der abgegebenen Funken keinen praktischen Vorteil, weil rasch laufende Zündmagnete im allgemeinen schon eine: größere Funkenencrgie erzeugen, als zur Zündung des (',en715elies gebraucht wird.
  • Die Steigerung de." Primärstroms findet nur bei hohen, nicht aber bei niedrigen Betriebsgeschwindigkeiten statt, so daß der Übelstand sich nicht einfach durch Vergrößerung des an die Unterbrecherkontakte im \ebenschluß angeschlossenen Kondensators beseitigen läßt.
  • Durch Mittel dieser Art würde man nur den C: belstand des l@ unkenspriihens an den U'nterbrccherkontakten bei den holten Geschwindigkeiten verringern, aber man würde den Magnetbetrieb bei niedrigen Geschwindigkeiten erheblich verschlechtern.
  • Ähnliche Resultate würden. sich ergeben, wenn man den magnetischen hluß der Magnete vermindern wollte.
  • Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, bei den vorhin besprochenen 1?inblockinagnetgestellen das Auftreten schädlicher Wirbelströme dadurch zu beseitigen, daß die Kontinuität des die Polschuhe umgebenden 14letalls oberhalb oder unterhalb der Polschuhe unterbrochen wird.
  • In der beiliegenden Zeichnung sind als Beispiel einige ausführungsforinen veranschaulicht, welche gestatten,-das besagte Resultat praktisch zu erreichen, ohne die mechanische \\ idc:rstandsfähigkeit oder die N't irkung des Magneten lierabzusetze n.
  • Abb. r und z zeigen in Längs- bzw. Querschnitt eine: nach obigen Grundsätzen entworfene Bauart eines Einblockgestells.
  • Abb. ,3 und 4. zeigen ebenfalls in Längs- bzw. Querschnitt eine weitere Ausführungsforen. In Abb. i sieht nlan, daß das Magnetgestell in einem Stück gegossen ist ; um den Einfluß von um die Polschuhe A' und S lieruinfließenden M irbelströmcn zti beseitigen, ist bei :l die die Polschuhe oben miteinander verbindende` Brücke 1' für eitle gewisse Strecke unterbrochen. U m die Gesamtheit des Gestells zu verstärken und den Deformationen, die sonst durch diese Unterbrechung veranlaßt werden können, vorzubeugen, ist zwischen den Seitenwänden 1%t, 1#'.= eine Verankerung 7' angeordnet; die Verankerung ist entweder finit den übrigen Gestellteilen in einem Stück gegossen oder nachträglich angebracht.
  • In letzterem Fall wird die Verankerung 7' ebenfalls bei 1i unterbrochen, tini den elektrischen Stromkreis, der sich über die Verankerung bilden könnte, zu unterbrechen. In die entstehende 1_Vicke schiebt man ein Paßstück aus Isoliermaterial (Fiber, Glimmer, llikanit, Prellpan o. clgl.) und prellt dann die zwei getrennten Verankehnigsteile° mittels der l:i,ensdu.uihe 1" gegeneinander; das Gestell hat nun seine Festigkeit wiedergewonnen.
  • Man braucht nicht den Schraubenkopf und Polzen besonders gegen den anliegenden Flansch zu isolieren. Es genügt, diese Teile der Schrauben I" zu oxydieren; der alsdann dem Stromübergang von den fraglichen Flächen entgegengesetzte V iderstand reicht schon aus, um die Bildung von Wirbelströmen zu verhüten.
  • Damit die Polschuhe sich in fester dauerhafter @Yeise mit dem Gestellmetall verbinden, wird der Polschuhumfang mit einer Nut oder mit Löchern versehen, so daß das angegossene :#letall in dieselben eindringt und aus Gestell und Polschuhen ein festes, unzerstörbares Ganzes entsteht.
  • Die Polschuhe können massiv sein, vorzugsweise werden sie aber aus Eisenlamellen hergestellt, wegen des höheren Nutzeffektes.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 und 4. ist die Bildung der fraglichen Mirbelströme einfach dadurch verhütet, daß an der die Nlagnetpolschuhe N, S oben verbindenden Brücke P ein Schnitt B vorgesehen ist. Die Schnittiefe ist eine derartige, daß die Brücke in der Querrichtung vollständig geschnitten wird und der Schnitt womöglich bis in die Polschuhe reicht, wenn letztere aus Lamellen bestehen.
  • Für gewöhnlich genügt es, um den Kömplex aus Magnetgestell und Polschuhen praktisch widerstandsfähig zu machen, die Polschuhflächen, welche mit dem angegossenen Metall in Berührung kommen sollen, vor dem Guß mit Riffelungen, Nuten oder Löchern zu versehen, um zwischen dem angegossenen Metall und den Polschuhen ein festes Zusammenhalten zu sichern.
  • In einigen Fällen jedoch, wo ein besonderer Wert darauf gelegt wird, das Eindringen-von Staub und Feuchtigkeit ins Magnetinnere und deren Ablagerung auf der Magnetarmatur zu verhindern sowie eine -bessere mechanische Verbindung zwischen den durch den Schnitt getrennten .Gestellteilen zu sichern, kann man ein Paßstück aus Isoliermaterial von geeigneter Stärke -zwischen die Schnittflächen einschieben und letztere mittels Eisenschrauben 1"1, I'2 gegeneinanderdrücken.
  • Wie im vorigen Beispiel, genügt auch hier eine Oxydierung der Eisenschrauben, um eine ausreichende Isolierung der Berührungsflächen zu erhalten und die Bildung von « irbelströmen zu verhüten.
  • Die Erfindung ist anwendbar in Verbindung mit jeder Art Polschuhen, d. 11. sowohl mit massiven als mit lamellierten. In obigen Beispielen sind nur einige der Ausführungsarten angegeben, die man benutzen äann, um den elektrischen Stromkreis um die Polschuhe herum zu unterbrechen. Offenbar kann diese Unterbrechung nicht nur oberhalb, sondern auch an den Seiten oder unterhalb der Polschuhe stattfinden.
  • Auch in den letztge@iannten Fällen kommt der Erfindungsgedanka zur Durchführung welcher im wesentlichen darin besteht, einen offenen Stromkreis vorzusehen, gleichgültig in welcher `;."eise und an welcher Stelle die Unterbrechung vorgenommen wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. In einem einzigen Stück gegossenes Zündmagnetgestell für Verbrennungsmotoren, bei welchem die Bildung von Wirbelströmen in dem die Polschuhe umgebenden Metall dadurch verhütet ist, daß dieses Metall an einer beliebigen Stelle um die Polschuhe unterbrochen ist.
  2. 2. Ausführungsform eines in einem einzigen Stück gegossenen Magnetgestells nach Anspruch i, bei welchem entweder beim Gießen selbst oder nachträglich ein tiefer Schnitt in Querrichtung zu der Magnetachse vorgenommen ist an einer (an der oberen oder an der unteren) der Metallbrücken, welche die Polschuhe miteinander verbinden, so daß die Kontinuität des Metalls um die Polschuhe herum unterbrochen ist.
  3. 3. Ausführungsform eines in einem einzigen Stück gegossenen Magnetgestells nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß entweder beim Guß selbst oder nachträglich eine (die obere oder die untere) der die Polschuhe in Querrichtung miteinander verbindenden Metallbrücken gänzlich oder zum Teil fortgelassen ist.
  4. 4.. Ausführungsform eines in einem Stück gegossenen Magnetgestells nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verstärkung der oberen Gestellflanschen eine Metallverankerung vorgesehen ist, welche in zwei Teile geschnitten ist, die nach Einschieben eines Paßstückes aus Isoliermaterial zwischen die Schnittflächen mittels einer oder mehrerer Eisenschrauben zusammengepreßt werden.
  5. 5. Ausführungsform eines in einem einzigen Stück gegossenen Magnetgestells nach Anspruch 3, bei welchem die in der Verbindungsbrücke der Polschuhe entstandene Lücke mit einer Platte geeigneter Dicke aus Isoliermaterial ausgefüllt wird, worauf die beiden Gestellteile mittels oxydierter Eisenschrauben gegeneinandergepreßt werden.
DEF56896D 1924-02-13 1924-09-17 Zuendmagnetgestell fuer Verbrennungsmotoren Expired DE415978C (de)

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