DEP0013841DA - Sparbeize - Google Patents

Sparbeize

Info

Publication number
DEP0013841DA
DEP0013841DA DEP0013841DA DE P0013841D A DEP0013841D A DE P0013841DA DE P0013841D A DEP0013841D A DE P0013841DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
saving
acids
stain
metal
aliphatic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Dr. Kelkheim Schulz (Taunus)
Original Assignee
Farbwerke Hoechst vormals Meister Lucius & Bruning, Frankfurt/M.-Höchst,
Publication date

Links

Description

Dr. Michael Erlenbach j vertreten durch Dr. Karl Eishold Dr. Adolf Sieglitz I
per Adresse :
FARBWERKE HOECHST
vormals Meister Lucius & Brüning
U. S. Administration
Frankfurt am Main-Höchst
zur Patentanmeldung Fw.
Θ8
Spar beize
Bei der Reinigung von Metallen werden zur Entfernung der Oxydschicht oft Minerblsäuren, wie z.B. Schwefelsäure und Salzsäure verwendet» Utu den erwünschten Angriff der Säuren auf die Oxydschichten zu beschleunigen und den Angriff auf das Metall weitgehend au verhindern, hat man vielfach Zusätze der verschiedensten Art verwendet, die im Handel unter der Beseichnung Sparbeizen bekennt sind.
Es wurde nun gefunden, dass man die Salze höhermo1ekular er ali phati s eher Sulfami doc arbons äuren gegebenenfalls zusammen mit Loaungsvermittiera oder Dispergiermitteln mit Vorteil als Sparbeizmittel in .sauren Beisflotten verwenden kann. Dbhe? wird der /jigriff auf das Metall erheblich herabgesetzt. Gleichzeitig wir d den behandelten Werkstücken Korrosionsschutz verliehen. Höhermolekulare aliphatische Sulfamidocarbonsäuren können in bekannter Weise durch Umsetzung von Sulfochloriden mit Aminocarbonsäuren oder in einem Zweistufenverfahren mit Ammoniak bezw. Aminen und weiterer Kondensation der Umsetzungsprodukte mit Halogencarbonsäuren hergestellt werden. Vorteilhaft geht man von solchen Sulfochloriden aus, die durch
Fv/, Sfi
sogenannte SulfοChlorierungs d.h. Umsetzung von aliphatischen Kohlenwasserstoffen mit Sohwefeldioxyd und Chlor, gewonnen werden (vgl, .Patent „ . „. „ (Patentanmeldung I. 63 619 IVd/12 o) ), Beispielsweise wird ein Gemisch aliphatischer Kohlenwasserstoffe von etwa. 10 - 12 Kohlenstoffatomen durch Sulfochlorierung im ultravioletten Licht in das Sulfochlorid umgewandelt, das mit Ammoniak sum Sulfamid umgesetzt wird= Nach Kondensation mit Monochloressigsäure und Neutralisation mit einer Base erhält man einen Körper, der eine ausgezeichnete Wirksamkeit als Sparheize entfaltet. Ganz allgemein können solche Sulfamidocarbonsäuren verwendet werden, die i m aliphatischen Rest mindestens 6 Kohlenstoffatome enthalten»
Bereits bei Zusatz von etwa V2-1 °ß> der Sparbeizmittel zur sauren Beizflüssigkeit tritt beim praktischen Arbeiten kein nennenswerter Angriff auf das Metall ein, während die anhaftenden Oxydschichten weitgehend beseitigt werden. Vermöge der Affinität der Sulfamidocarbonsäuren zum Metall tritt gleichzeitig ein weitgehender Korrosionsschife ein, der auch nach dem Spülen beim La,gern der Werkstücke erhalten bleibt.
Die erwähnten Yerbindmgen können nicht nur für sich, sondern auch in Kombination mit anderen oberflächenaktiven Produlcten Verwendung finden.
Die Anwendung der genannten Verbindungen ist nicht allein auf die Entfernung von arteigenen Oxydschichten von Metallen beschränkt, sondern kann auch auf die Beseitigung anderer auf Metall haftender Ablagerungen, wie z.B. Karbona.ten aus Wasser, ausgedehnt werden. Der Schutz des Metalls bei Anwendung von Säuren zur Beseitigung solcher Ablagerungen tritt in gleicher Weise ein.,
Beispiels
Eine Beisflüssigkeit enthält 10 % Schwefelsäure und 1 fo des Natriumsalzes des Umsetzungsproduktes von
Fw0 88
Monochloressigsfiure mit dem Reaktionsprodukt von Ammoniak mit einem sulfοchlorierten aliphatischen Kohlenwasserstoff gemisch mit 10-22 Kohlenstoffatomen. Lässt man diese Beizflüssigkeit 100 Minuten "bei 70° C auf ein Blech von
1 mm Stärke und einer Gesamtoherflache von 24,5 cm einwirken, so nimmt das Gewicht um 3 g gegenüber 14 g beim
Arbeiten ohne Sparbeismittel ab„ Legt man das Blech 24 ο
Stunden bei 20 C ein, so beträgt die Gewichtsabnahme 2» 75 g gegenüber 3,15 g ohne Sparbeizimittel =
Verwendet man an Stelle von 10 ^iger Schwefelsäure 10 ^ige Salzsäure, so erhält man. mit Sperbeizmittel eine Gewichtsabnahme von 27 g, ohne Sparbeizmittel eine Abnahme von 66 g, wenn 100 Minuten bei 70° gearbeitet wird» Legt man das Ble ch 24 Stunden bei 20° C ein, so tritt mit Sparbeizmittel eine Gewichtsabnahme von 6 g gegenüber 470 g ohne Sparbeizmittel ein»
Die mit dem Sparbeizmittel behandelten Bleche besi__tzen KorroSionsschutzt,

Claims (1)

  1. Patentanspruch ι
    Verwendung von Salzen höhermolekularer aliphatischer Sulfamidocarbonsäuren gegebenenfalls zusammen mit Lösungsvermittlem oder Dispergiermitteln als Zusatz zu sauren Metallbeizflüssigkeiten.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DEP0013841DA (de) Sparbeize
DE1120834B (de) Bad zum galvanischen Abscheiden von Chromueberzuegen
DE825038C (de) Sparbeitze
DE443231C (de) Bleichverfahren fuer Mineralien, wie Ton
DE601642C (de) Verfahren zur Herstellung von Disulfiden
DE871395C (de) Erhoehung der Korrosionsbestaendigkeit von Metallen, insbesondere Leichtmetallen
DE545867C (de) Verfahren zur chemischen Behandlung mattierter Glasgegenstaende
DE568567C (de) Verfahren zur Darstellung von sauren Wollfarbstoffen der Anthrachinonreihe
DE543530C (de) Verfahren zur Herstellung von Ammoniumphosphat oder Ammoniumphosphat enthaltenden Mischduengern durch Auslaugung von Rohphosphat
DE734992C (de) Herstellung komplexer Fluoride
DE487754C (de) Verfahren zum Faerben von Aluminium und dessen Legierungen
DE499211C (de) Herstellung von Alkalifluorid-Aluminiumfluorid-Doppelverbindungen
DE71677C (de) Die Anwendung von Zuckerverbindungen des Aluminiums, Eisens oder Chroms als Beizmittel beim Färben und Drucken
DE569848C (de) Gewinnung von reinen Aluminiumalkalidoppelfluoriden
DE411527C (de) Verfahren zur Grundierung gestrichener Stoffe, wie Wachstuch, Ledertuch und Kunstleder
DE590927C (de) Verfahren zur Ausfuehrung von Basenaustauschreaktionen
DE448990C (de) Flachdruckverfahren von lithographischem Stein, Metall usf., wobei die bereits die Zeichnung (Umdruck) tragende Druckplatte durch Behandlung mit einem nicht aetzenden Mittel gegen die Aufnahme von Farbe an den von Zeichnung freien Stellen geschuetzt werden soll
DE136009C (de)
DE1802696C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfaten ungesättigter Fettalkohole und deren Oxyäthylierungs-Produkten
DE395223C (de) Beizmittel zum Loesen bzw. Entfernen von veralteten Farb- und Lackanstrichen, insbesondere auf Holzunterlagen
DE14769C (de) Verfahren der Schnellgerberei bei Anwendung von chromsauren Salzen und Chromoxydsalzen in Verbindung mit anderen mineralischen Substanzen und aufgelösten Fetten, sowie Kohlenwasserstoffen
DE4439818C1 (de) Verfahren zur Schadstoffimmobilisierung mit integriertem chemischem Kreislauf
DE415171C (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalisalpeter
DE593855C (de) Verfahren zur Herstellung von Bleiverbindungen
DE538109C (de) Abbeizmittel