DEP0013629DA - Einrichtung zur Schnellabschaltung von Kontaktumformern, die mit zur Entlastung der Kontakte dienenden Mitteln, insbesondere Schaltdrosseln oder saugdrosselähnlichen Transformatoren versehen sind - Google Patents

Einrichtung zur Schnellabschaltung von Kontaktumformern, die mit zur Entlastung der Kontakte dienenden Mitteln, insbesondere Schaltdrosseln oder saugdrosselähnlichen Transformatoren versehen sind

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DEP0013629DA
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English (en)
Inventor
Erich Belecke/Möhne Schröter
Original Assignee
LICENTIA Patent-Verwaltungs-GmbH, Hamburg
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Description

Es ist bekannt, Kontaktumformer mit zur Entlastung der Kontakte dienenden Mitteln, insbesondere mit Schaltdrosseln oder saugdrosselähnlichen Transformatoren, zu versehen. Derartige Anordnungen benötigen eine rascharbeitende Vorrichtung zum Schutz des Kontaktgerätes bei Kurzschlüssen oder Rückstrom. Bei Anlagen großer Leistung bedient man sich eines Kurzschliessers, der das sekundärseitig angeordnete Kontaktgerät hinter den Schaltdrosseln kurz schließt, wodurch der primärseitige Überstromschalter zum Auslösen gebracht wird. Bei Anlagen kleiner Leistung, insbesondere für Ladezwecke, ist die Abschaltung mittels eines primärseitigen Schützes, das von einem Überstrom-Rückstrom-Relais ausgeschaltet wird, angewendet worden. Diese Anordnung läßt sich nur bis zu einer bestimmten Geräteleistung gebrauchen, da sie dann nicht mehr rasch genug arbeitet, abgesehen davon, daß ein Kleben des Schützes nicht mit voller Sicherheit vermieden werden kann. Zur Schnellabschaltung solcher Kontaktumformer wird gemäß der Erfindung ein für die Abschaltung vorgesehener Schalter oder ein Schütz mit einem die Kontakttrennung bewirkenden Elektromagneten ausgerüstet, der aus einer besonderen, von einer der Netzspannungen gespeisten, aber dennoch bei einem Zusammenbruch dieser Netzspannung bei Kurzschlüssen kurzzeitig Energie liefernden Gleichstromquelle mittels eines Stromstosses erregt wird. Diese Einrichtung arbeitet also auch dann noch einwandfrei, wenn eine der Netzspannungen infolge eines Kurzschlusses zusammenbricht. Man könnte den Elektromagneten durch eine dauernd geladene Akkumulatorenbatterie speisen. Eine solche Anordnung würde jedoch, besonders wenn es sich um kleine Kontaktumformeranlagen handelt, wegen der notwendigen Wartung der Batterie einen schwer tragbaren Aufwand bedeuten.
Besonders zweckmäßig ist es, zur Erregung der Gleichspannung für den Elektromagneten einen über einen Widerstand an die Netzgleichspannung angeschlossenen Kondensator vorzusehen.
Man kann jedoch auch zur Erzeugung der Spannung für den Elektromagneten einen über einen Trockengleichrichter an die Netzwechselspannung angeschlossenen Kondensator vorsehen.
In Fig. 1 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für eine Anordnung gemäß der Erfindung dargestellt, bei der die Kontakte 1 des Kontaktumformers über kurzschließbare Widerstände 2 und Schaltdrosseln 3 mit den Klemmen der Sekundärwicklung des Gleichrichtertransformators 4 verbunden sind. Der sekundäre Sternpunkt des Gleichrichtertransformators 4 ist über die Kontakte des Gleichstromschalters 5 zur Klemme 6 geführt, die den positiven Pol des Kontaktumformers bildet, während das in der Figur durch einen kleinen Kreis symbolisch dargestellte Schaltglied 7 des Kontaktumformers an die Klemme 8 geführt ist, die den negativen Pol des Kontaktumformers bildet. Der Wechselstromschalter 9 wird elektromagnetisch durch die Spule 10 ein- und durch die Spule 11 ausgeschaltet. Der Kondensator 12 ist bei diesem Ausführungsbeispiel über den Vorwiderstand 13 und die Spule 15 mit dem einen Pol des Gleichspannungsnetzes verbunden. Bei Über- oder Rückstrom, der die Spule 15 des Überstrom-Rückstrom-Relais durchfließt, wird der Kontakt 16 geschlossen und dadurch die Spule 11 des Elektromagneten des Gleichstromschalters 5 und des Wechselstromschalters 9 mit einem Stromstoß aus dem aufgeladenen Kondensator 12 gespeist. Der Stromablauf in der Spule 11 ist in Fig. 2 schematisch dargestellt. Der Kondensator 12 muß bei dieser Anordnung derart bemessen werden, daß der Wechsel- stromschalter 9 durch den Stromstoß mit Sicherheit geöffnet wird. Der Kondensator 12 ist an das Gleichstromnetz mit den Klemmen 6 und 8 dauernd angeschlossen, um stets die notwendige Ladung zu haben. Dies könnte zur Folge haben, daß er sich bei einem Zusammenbrechen der Gleichspannung nur zum Teil auf dem gewünschten Wege über die Spule 11, zum Teil aber über das Gleichstromnetz entlädt. Aus diesem Grunde ist der Vorwiderstand 13 vorgesehen, der weitgehend das Absinken der Spannung am Kondensator 12 während des kurzen Stromstosses, der für die Auslösung des Wechselstromschalters 9 erforderlich ist, verhindert.
Falls man die Schnellabschalteinrichtung von der Seite des Wechselstromnetzes aus speisen will, muß die Aufladung des Kondensators in der oben geschilderten Weise mit Hilfe eines an diese Spannung angeschlossenen Trockengleichrichters erfolgen.

Claims (3)

1.) Einrichtung zur Schnellabschaltung von Kontaktumformern, die mit zur Entlastung der Kontakte dienenden Mitteln, insbesondere Schaltdrosseln oder saugdrosselähnlichen Transformatoren, versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein für die Abschaltung vorgesehener Schalter oder ein Schütz mit einem die Kontakttrennung bewirkenden Elektromagneten ausgerüstet ist, der aus einer besonderen, von einer der Netzspannungen gespeisten, aber dennoch bei einem Zusammenbruch dieser Netzspannung bei Kurzschlüssen kurzzeitig Energie liefernden Gleichstromquelle mittels eines Stromstosses erregt wird.
2.) Einrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Gleichspannung für den Elektromagneten ein über einen Widerstand an die Netzgleichspannung angeschlossener Kondensator vorgesehen ist.
3.) Einrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Spannung für den Elektromagneten ein über einen Trockengleichrichter an die Netzwechselspannung angeschlossener Kondensator vorgesehen ist.

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