DE870874C - Strom- und Spannungsbegrenzung bei elektrostatischen Lackierungs- und Elektrofilteranlagen - Google Patents

Strom- und Spannungsbegrenzung bei elektrostatischen Lackierungs- und Elektrofilteranlagen

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DE870874C
DE870874C DES21838A DES0021838A DE870874C DE 870874 C DE870874 C DE 870874C DE S21838 A DES21838 A DE S21838A DE S0021838 A DES0021838 A DE S0021838A DE 870874 C DE870874 C DE 870874C
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DE
Germany
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current
electrostatic
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painting
voltage limitation
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Expired
Application number
DES21838A
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English (en)
Inventor
Kurt Fiss
Wilhelm Dipl-Ing Kafka
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/66Applications of electricity supply techniques
    • B03C3/68Control systems therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Electrostatic Separation (AREA)

Description

  • Strom- und Spannungsbegrenzung bei elektrostatischen Lackierungs-und Elektrofilteranlagen Das Patent Bog 212 betrifft einen Hochfrequenzgenerator mit einer zur Begrenzung .des Kurzschlußstromes dienenden Drosselspulenanordnung vor der Generatorröhre, wobei als Drosselspulenanordnung eine solche mit Gleichstromvormagnetisierung verwendet ist. Es hat sich ergeben, daß die dort genannte Einrichtung durch die Drosselanordnung, insbesondere bei Speisung des als Verbraucher dienenden Hochfrequenzgenerators ülber einen Transformator und Trockengleichrichter, noch in besonders vorteilhafter Weise bei anderen Verbrauchern als Hochfrequenzgeneratoren verwendbar ist.
  • Erfindungsgemäß handelt es sich um die Verwendung der nach dem Hauptpatent zur Kurzschlußstrombegrenzung bei Hochfrequenzgeneratoren dienenden, vorgeschalteten Drosselspulenanordnung mit Gleichstromvormagnetisierung, .bei über einen Transformator und einen oder mehrere Trockengleichrichter angeschlossenen Anlagen zum elektrostatischen Lackieren und bei Elektrofilteranlagen zur Strom-und/oder Spannungsbegrenzung, insbesondere Leerlaufspannungsbegrenzung, und zur Verhütung von Überschlägen.
  • An Hand der beiden Figuren der Zeichnung seien die besonderen Vorteile der Erfindung in folgendem näher erläutert.
  • Bekanntlich werden für elektrostatische Lackierungs- und Elektrofilteranlagen Gleichstromquellen mit höhen Spannungen und geringen Strömen gebraucht, z. B. 13o kV und 5 mA. Die hohe Gleichspannung wird dabei -durch Hochtransformierung von Wechselstrom und über Trockengleichrichter gewonnen. Es wird bei einer solchen Anlage gefordert, daß zutun Schutze gegen Lebensgefahr bei Berührung der Strom auch im-Kurzschlußfall unter einem Wert von etwa io mA bleibt. Zugleich darf jedoch die Leerlauf spannung der Anlage nicht wesentlich über den Vollast wert ansteigen, weil im. Leerlauf sonst Überschläge zwischen den Elektroden auftreten könnten, wodurch z. B. bei Lackierungs= anlagen.- -eine gleichmäßige Lackierung gestört werden würde. Im Fall einer wesentlich höheren Leerlaufspannung müßten auch Transformator und Trockengleichrichter für diese hohen Spannungen bemessen sein, was eine erhebliche Verteuerung bedeuten würde.
  • Die obengenannten Forderungen, nämlich daß erstens ein Strom im Kurzschlußfäll- -nicht über einen bestimmten zulässigen Wert ansteigt, sich also 'beispielsweise nicht viel vom Vollaststromunterscheidet, und zweitens zugleich die Forderung; daß die Leerlaufspannung nicht wesentlich über den Vollastwert ansteigt, lassen sich durch die Einrichtung nach dem Hauptpatent erfüllen. Die Verwendung des dort geschilderten Prinzips ist ,deshalb bei elektrostatischen Lackierüngs- und Filteranlagen besonders vorteilhaft: In Fig. i ist die Schaltung einer solchen Anlage zur elektrostatischen Lackierung dargestellt. Die Sprühelektrode i und die geendete Sammelelektrode 2@ sind über einen Trockengleichrichter 3 an den Hochspannungstransformator 4 angeschlossen. In seinem Primärkreis sind die zur Strom- und Spannungsbegrenzung dienenden vormagnetisierten Drosseln 5 und 6 gelegt, deren gegensinnig geschaltete Gleichstromwicklungen über eine Trockengleichrichteranordnung 7 -in Gräetzschaltung : und einen einstellbaren Widerstand 8 an -den Klemmeng einer Wechselspannungsquelle liegen. Mit io sind die Klemmen für den primärseitigen An.schluß des Transformators 4 bezeichnet.
  • In Fig.2 ist an Hand einer graphischen Darstellung,die Wirkungsweise der Anlage dargestellt: Sie zeigt für den Parameter des Vormagnetisierungsgleichstromes der Drosseln 5 und 6 (Fig. i) die Abhängigkeit der Spannung U= an den Elektroden i und 2 vom Strom T= in der Sekundärwicklung des Transformators 4. Die voll ausgezogene Kurve der Fig.2 gilt für den Nopmallastwert des Vormagnetisierungsstrornes und ist mit J', =- roo °/o bezeichnet. Die gestrichelte Kurve gilt für I,, =-8o%. Um (die Forderungen zu erreichen, die die Anlage erfüllen soll, wird die Vormagnetisierung der Drosseln so eingestellt, daß bei geringer Überschreitung des Normalstromes I- die Spannung U. stark absinkt. Man erreicht dies beispielsweise im Arbeitspunkt A1 der Kurve T" = i oo o-/o, d. h. . kurz vor dem Knick dieser Kurve. Der Arbeitspunkt Al. gelte bei Vollast der Lackierungsanlage. Geht nun T- bei Leerlauf auf den Wert Null zurück; so ist ohne weiteres erkennbar, idaß . die Spannung im Leerlauf sich nur unwesentlich über den Wert von Al erhöht. Ebenso ist erstichtlich, daß bei größerem Strom J= -als im Arbeitspunkt A1 die-Spannung U= stark absinkt und daß der Kurzschlußstrom nicht wesentlich über -den Vollaststrom ansteigen kann. Liegt z. B. im Arbeitspunkt A1 ein Strom von 5 mA vor, so wird auch im ungünstigsten Fall, d. h. bei Kurzschluß, der zulässige, noch gerade nicht Lebensgefährliche Wert von io mA mit Sicherheit nicht überschritten. -An zwei besonderen Beispielen sei die Wirkungsweise der Einrichtung ,der Erfindung noch näher anschaulich erläutert. Nähert sieh z. B. in einer ele1ktrostatischen Lackierungsanlageein vorspringender Teil eines an der geerdeten Elektrode angeschlossenen Gegenstandes, der mit Lack überzogen werden soll, der Sprühelektrode, so nimmt der Strom T= (Fig. 2) infolge verstärkter Sprühwirkung zu. Dabei sinkt aber die Spannung U= infolge der abfallenden Kennlinie so stark, @daß sich kein Lichtbogen und kein Überschlag ausbilden kann.
  • In.einer Elektrofilteranlage 'können Überschläge dann entstehen, wenn ein zu filterndes Gas plötzlich unnormal hohe Konzentration an Staubteilchen aufweist oder an Stelle von Staubteilchen z. B. Metahhstaub oder gäure:dämpfe vorliegen. Bei einer Einrichtung nach-. der Erfindung kann es hierbei jedoch zu keinem Überschlag kommen, da eine erhöhte Leitfähigkeit des zu filternden Gases zunächst einen höheren Strom bedeuten würde. Infolge des dabei zwangsläufigen Spannungsabfalles an den Elektroden unterbleibt der Überschlag.
  • Ist eine elektrische Lackierungsanlage für eine Vollastspannung von z. B. i3o kV vorgesehen, so ist es nicht immer erwünscht oder günstig mit diesem Wert zu arbeiten. Ein Arbeiten mit niedrigeren Spannungen ist bei einer Einrichtung nach der Erfindung im Gegensatz zu bisher bekannten Einrichtungen zum elektrostatischen Lackieren ohne besondere Einrichtungen, wie z. B. Hochspannungswiderstände oder Umschaltung des Hochspannungstransformators auf ein kleines übersetzungsverhältnis, möglich. Die Verwendung von Widerständen im Hochspannungskreis würde Verhuste und einen schlechten Wirkungsgrad der Anlage bedeuten, und eine-Änderung des Übersetzungsverhältnisses des Hochspannungstransformators würde Anzapfungen und Umschaltmittel bedingen, was eine wesentliche Verteuerung der Anlage bedeuten würde. Die Einstellung einer niedrigeren Arbeitsspannung !bei der Einrichtung nach .der Erfindung geschieht -durch Einstellung einer geringeren Vormagnetisierung in Aden Drosseln 5 und 6 z. B. mit Hilfe ,des Widerstandes B. Die hierbei auftretenden Verluste im Gleichstromkreis der Drossel fallen nicht ins Gewicht. Aus der Fig.2 ist die Wirkungsweise einer derartigen Hoch-spannungsherabsetzun.g ersichtlich. Füreine gewünschte Arbeitsspannung von z: B. go kV gilt der Arbeitspunkt A2 auf der ,gestrichelten Kurve (Abb. 2), die sich bei einem Vormagnetisierungsstrom J,, = 8o 1/o ergibt. Letzterer wird mit .dem Widerstand 8 (Fig. i) eingestellt. Die Vorteile der Anlage hinsichtlich Berührungssicherheit und Durchschlaggefahr bleiben hierbei voll erhalten. Die Einrichtung nach .der Erfindung ist nicht auf das in Fig. i dargestellte einfache Ausführungsbeispiel für Anschluß an Einphasenstrom und Einweggleichrichtung beschränkt. Beispielsweise kann der Gleichrichter auf der Sekundärseite des Hochspannungstransformators 4 (Fiel- I) :beliebige Schaltung haben, z. B. auch Doppelweg-, Brücken-, Greinacher- oder Vervielfacherschaltung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verwerndung der nach Patent Bog 212 zur KurzschluBstrombegrenzung bei Hochfrequenzgeneratoren dienenden, vorgeschalteten Drosselspulenanordnung mit Gleichstromvormagnetisierung bei über einen Transformator und einen oder mehrere Trockengleichrichter angeschlossenen Anlagen zum elektrostatischen Lackieren und bei Elektrofilteranlagen zur Strom- und/oder Spannungsbegrenzung, insbesondere Leerlaufspannungsbegrenzung, und zur Verhütung von Überschlägen.
DES21838A 1951-02-13 1951-02-13 Strom- und Spannungsbegrenzung bei elektrostatischen Lackierungs- und Elektrofilteranlagen Expired DE870874C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006945B (de) * 1954-06-29 1957-04-25 Gen Motors Corp Schutzschalteinrichtung elektrischer Netzanschlussgeraete fuer elektrische Entladungssysteme
DE1083402B (de) * 1958-09-30 1960-06-15 Siemens Ag Regelanordnung fuer elektrostatische Hochspannungsanlagen, insbesondere Elektrofilteranlagen
DE1231806B (de) * 1960-03-23 1967-01-05 Licentia Gmbh Anordnung zum Schutz einer Halbleiter-Gleichrichteranordnung
DE3340010A1 (de) * 1982-11-04 1984-05-10 S K M, S.A., 93240 Stains Verfahren zur hochspannungsversorgung und vorrichtung zu dessen durchfuehrung

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DE1006945B (de) * 1954-06-29 1957-04-25 Gen Motors Corp Schutzschalteinrichtung elektrischer Netzanschlussgeraete fuer elektrische Entladungssysteme
DE1083402B (de) * 1958-09-30 1960-06-15 Siemens Ag Regelanordnung fuer elektrostatische Hochspannungsanlagen, insbesondere Elektrofilteranlagen
DE1231806B (de) * 1960-03-23 1967-01-05 Licentia Gmbh Anordnung zum Schutz einer Halbleiter-Gleichrichteranordnung
DE3340010A1 (de) * 1982-11-04 1984-05-10 S K M, S.A., 93240 Stains Verfahren zur hochspannungsversorgung und vorrichtung zu dessen durchfuehrung

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