DEP0013149DA - Einstellvorrichtung für Reproduktions- und Kopiergeräte - Google Patents

Einstellvorrichtung für Reproduktions- und Kopiergeräte

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DEP0013149DA
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English (en)
Inventor
Walter Herford Schroiff
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Description

Bei den bisher in Photo-Laboratorien benutzten Reproduktions-, Kopier- und Vergrösserungsgeräten ist das Einstellen und Umstellen auf andere Bildgrössen relativ umständlich und schwierig. Insbesondere erlauben die bei den meisten Geräten dieser Art verwendeten Gewindespindeln, Drahtseile und Zahnstangen nur ein langsames Verstellen, so dass das beim Wechsel von einem Format zum andern oder vom Kleinstformat zum Grösstformat erforderliche Ueberbrücken grösserer Verstellwege viel Zeit erfordert. Ausserdem ist die Feineinstellung des Gerätes in der Dunkelkammer mit Schwierigkeiten verbunden, so dass nur geübte Fachkräfte mit diesen Geräten arbeiten können.
Diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt, die zunächst darin besteht, dass der Träger des ganzen Gerätes und bzw. oder der Objektivträger mittels Schlitten o.dgl. auf oder zwischen Führungsbahnen, Gleitschienen o.dgl. verschiebbar und mittels selbstsperrender Rast- oder Klemmhebel in jeder beliebigen Stellung feststellbar sind. Die Führungsbahnen, Gleitschienen o.dgl. werden erfindungsgemäss mit den verschiedenen Bildgrössen entsprechenden Markierungen, Einstellskalen o.dgl. versehen, die durch die innerhalb des Gehäuses angeordnete Lichtquelle beleuchtet werden, während dem Schlitten im Bereich der Markierungen oder Skalen Zeiger, Läufer o.dgl. befestigt sind. Die Feineinstellung erfolgt vorteilhaft durch eine zwischen dem Objektivträger und dessen Schlitten vorgesehene Stellschraube.
Die so ausgebildeten Geräte lassen sich sehr schnell und mühelos von einem Format auf ein anderes umstellen. Auch bei Dunkelkammer-Beleuchtung ist ein einwandfreies und sicheres Einstellen gewährleistet, da die beleuchteten Skalen stets gut sichtbar sind. Im Gegensatz zu den bekannten Reproduktions- und Kopiergeräten kann das neue Gerät auch von Nichtfachleuten ohne jede Schwierigkeit bedient werden.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 ein mit der erfindungsgemässen Einstellvorrichtung ausgestattetes Kopiergerät in Seitenansicht, teilweise im Vertikalschnitt,
Fig. 2 eine Ansicht in Pfeilrichtung A (Fig. 1),
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie B - C (Fig. 2),
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie D - E (Fig. 2),
Fig. 5 eine Ansicht in Richtung F (Fig. 1),
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie G - H (Fig. 1),
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie J - K (Fig. 5).
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Träger a des Kopiergerätes b mit einem Fuss oder Schlitten c versehen, der in an einer Wand oder an einem besonderen Ständer angebrachten Führungs- oder Gleitschienen d verschiebbar angeordnet ist. Zum Feststellen des Schlittens c in der jeweils gewünschten Stellung dient ein an der Rückseite des Schlittens c schwenkbar gelagerter Rast- oder Klemmhebel e, der unter der Einwirkung einer Feder f steht und somit ständig gegen eine Führungsschiene d angedrückt wird. Das Lösen dieser Klemmsperre erfolgt durch Herumschwenken des Hebels e entgegen der Wirkung der Feder f. Zu diesen Zweck ist der Klemmhebel e mit einem Knopf g versehen, der durch einen Kurvenschlitz des Schlittens c geführt und so bequem zugänglich ist. Der Knopf g kann noch mit einer Gewindebohrung o.dgl. versehen werden, so dass man die Möglichkeit hat, den Knopf g mit einem Hebelsystem, einem Zugseil o.dgl. zu kuppeln und die Klemmsperre e von einer anderen Stelle des Gerätes aus zu betätigen.
Um das Einstellen auf die verschiedenen Bildformate zu erleichtern, sind auf der einen Führungsschiene d Markierungsstriche i angebracht, während auf dem Schlitten c ein Läufer h befestigt ist, der bis über die Markierungsstriche i reicht, die zweckmässig der Reihe nach mit römischen Zahlen I, II, III usw. numeriert und so angeordnet werden, dass die Einstellungen den normalen Papierformaten entsprechen. Die Papierformate werden dabei vorteilhaft bei den entsprechenden Markenstrichen vermerkt, wie es in Fig. 6 veranschaulicht ist.
Eine der Führungsschienen d trägt in der Gleitbahn des Klemm- hebels e Anschläge in Form von Metallstiften k, die in einem den Markierungsstrichen i entsprechenden Abstand voneinander angeordnet sind, so dass der Hebel e bei genauer Einstellung des Läufers h auf einen Markierungsstrich i auf dem zugehörigen Anschlagstift k ruht (siehe Fig. 5). Anstelle der Metallstifte k können an der Gleitbahn auch Lochbänder angebracht werden, in die der Hebel e einrastet.
Durch ein in der Rückwand des Gehäuses b vorgesehenes kleines Loch m wird ein feiner Lichtstrahl auf den Läufer h und den jeweils in dessen Bereich liegenden Markierungsstrich i geworfen, so dass zwar das Einstellen in der Dunkelkammer ohne jede Schwierigkeit möglich, das lichtempfindliche Photomaterial aber nicht gefährdet ist.
Eine weitere Einstellvorrichtung ist zwischen dem Gehäuse b und dem Objektivträger j vorgesehen. Diese Einstellvorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei Führungsleisten o und zwei zwischen diesen gleitenden Schlitten n und p. Der Schlitten n ist fest mit dem Objektivträger verbunden, während der Schlitten p zwei symmetrisch ausgebildete und angeordnete Klemmhebel q trägt, die durch eine Feder v gespreizt und gegen die einander zugekehrten Innenflächen der Führungsleisten o gepresst werden. Das Lösen dieser Klemmsperre erfolgt in der Weise, dass man die freien Enden der Hebel q mit dem Daumen und dem Zeigefinger einer Hand erfasst und zusammendrückt, wonach sich der Schlitten p ohne weiteres zwischen den Leisten o verschieben lässt. Beim Loslassen der Hebel q wird der Schlitten p durch die Hebel q in der jeweiligen Lage arretiert.
Auch diese Einstellvorrichtung ist im Interesse einer einfachen Einstellung auf die verschiedenen Formate mit einer Skaleneinteilung, Markenstrichen o.dgl. versehen. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind zu diesem ZWeck in die Leisten o Glasstreifen r' und r'' eingebettet, in die Markenstriche s' bzw. s'' eingraviert sind. Die Glasstreifen r ragen in das mit der Lichtquelle versehene Gehäuse b hinein, so dass die in die oberen Stirnflächen der Glasstreifen r eintretenden Lichtstrahlen durch die eingravierten Markenstriche s' und s'' gebrochen werden, die somit im dunklen Raum als helle Striche erscheinen. Die unteren Stirnflächen der Glasstreifen r liegen innerhalb der Leisten o, so dass hier kein Lichtstrahl austreten kann. Auch durch diese Skalenbeleuchtung wird mithin das in der Dunkelkammer befindliche Photomaterial in keiner Weise gefährdet.
Die Markenstriche s' auf dem Glasstreifen r' werden ebenso wie die Markenstriche i der Führungsschiene d durch römische Zahlen I, II, III usw. gekennzeichnet, die den verschiedenen Bildformaten entsprechen. Für die Herstellung einer bestimmten Bildgrösse, beispielsweise für das Format 18 X 24 ist es also erforderlich, dass der Läufer h auf dem Markenstrich II der Skala i und der auf dem Schlitten p befestigte Läufer t auf dem Markenstrich II der Skala s' steht.
Auf der Skala s'' des Glasstreifens r'' können die Belichtungszeiten für Papier mittlerer Härte unmittelbar abgelesen werden.
Die vorstehend beschriebenen Einstellvorrichtungen ermöglichen eine schnelle und sichere Grobeinstellung auf das jeweils gewünschte Bildformat.
Die Feineinstellung erfolgt mittels einer Stellschraube u, die mit ihrem abgesetzten Schaft u' in einer Bohrung des Schlittens p drehbar gelagert ist. Das mit Gewinde versehene vordere Ende der Stellschraube u greift in eine Mutter w, die mit dem Schlitten n des Objektivträgers j fest verbunden ist, der somit beim Drehen der Schraube u gegenüber dem Schlitten p verstellt wird.

Claims (9)

1.) Einstellvorrichtung für Reproduktions-, Kopier- und Vergrösserungsgeräte, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (a) des Gerätes (b) und bzw. oder der Objektivträger (j) mittels Schlitten (c bzw. n und p) o.dgl. auf oder zwischen Führungsbahnen (d), Gleitschienen (o) o.dgl. verschiebbar und mittels selbstsperrender Rast- oder Klemmhebel (e bzw. q) in jeder beliebigen Stellung feststellbar sind.
2.) Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Führungsbahnen (d) des Trägerschlittens (c) und den Gleitschienen (o) des Objektivschlittens (p) Markierungen (i bzw. s), Skaleneinteilungen o.dgl. angebracht sind, die durch die inner- halb des Gehäuses (b) angeordnete Lichtquelle beleuchtet werden, während an bzw. auf den Schlitten (c bzw. p) im Bereich der Markierungen (i bzw. s) Zeiger, Läufer o.dgl. (h bzw. t) befestigt sind.
3.) Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in bzw. auf dem Objektivschlitten (p) eine Stellschraube (u) drehbar gelagert ist, deren Gewindeschaft in eine fest mit dem Schlitten (n) des Objektivträgers (n) verbundene Mutter (w) eingreift.
4.) Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Trägerschlitten (c) ein mit einem Knopf (g) versehener Rasthebel (e) schwenkbar angeordnet ist, der unter der Einwirkung einer Zugfeder (f) steht.
5.) Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Objektivschlitten (p) zwei symmetrisch angeordnete Rast- oder Klemmhebel (o) trägt, die durch eine Druckfeder (v) gespreizt und gegen die Innenflächen der Gleitschienen (o) gepresst werden.
6.) Einstellvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Rückwand des Gehäuses (b) ein kleines Loch (m) zum Beleuchten der Trägerschlittenskala (i) und des Läufers (h) vorgesehen ist.
7.) Einstellvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die Führungsleisten (o) des Objektivschlittens Glasstreifen (r', r'') mit eingravierten Markenstrichen (s', s'') eingebettet sind, die mit ihren oberen Enden in das mit der Lichtquelle versehene Innere des Gehäuses (b) hineinragen.
8.) Einstellvorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der einen Führungsschiene (d) des Trägerschlittens in der Gleitbahn des Klemmhebels (e) Anschläge in Form von Metallstiften (k), Löchern o.dgl. in einem den Markenstrichen (i) entsprechenden Abstand voneinander angeordnet sind.
9.) Einstellvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Markenstriche oder Skalen (i und s') übereinstimmend numeriert oder auf andere Weise gekennzeichnet sind.

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