DE699529C - Einrichtung zur Fuehrung und Feststellung des Bildwerferkopfes an photographischen Vergroesserungsgeraeten - Google Patents

Einrichtung zur Fuehrung und Feststellung des Bildwerferkopfes an photographischen Vergroesserungsgeraeten

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DE699529C
DE699529C DE1938V0035171 DEV0035171D DE699529C DE 699529 C DE699529 C DE 699529C DE 1938V0035171 DE1938V0035171 DE 1938V0035171 DE V0035171 D DEV0035171 D DE V0035171D DE 699529 C DE699529 C DE 699529C
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Expired
Application number
DE1938V0035171
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English (en)
Inventor
Hans-Ado Brandt
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ANDREAS VEIGEL FA
Original Assignee
ANDREAS VEIGEL FA
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/52Details
    • G03B27/56Mounting enlarger head on column ; Mounting reproduction camera on column

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Führung und Feststellung des Bildwerferkopfes an photographischen Vergrößerungsgeräten Die Erfindung geht aus von einer Enrichtung zur Führung und Feststellung des Bildwerferkopfes an phötographischen Vergrößerungsgeräten mit einer aufrechten Füfirungssäule mittels offener Gleitschuhe und eines festziehbaren Spannbandes.
  • Bei photographischen Vergrößerungsgeräten ist es üblich, den Schlitten, der den aus Gehäuse, Objektiv und Beleuchtungseinrichtung bestehenden Bildwerferkopf trägt, auf einer Rohrsäule gleiten zu lassen, die auf dem Grundbrett des Apparates befestigt ist. Handelt es sich um Geräte höherer Genauigkeit, dann treten regelmäßig Schwierigkeiten auf hinsichtlich. der Passung zwischen Rohrsäule und den sie umschließenden Führungsaugen des den Bildwerfer tragenden Schlittens. Die zum Aufbau der Säule verwendeten, kalt gezogenen, sog: Präzisionsstahlrohre haben nämlich beträchtliche Toleranzen gegen Unrundheit, so daß die Führungsaugen mit einem erheblichen. Spiel aufgepaßt werden müssen, um Klemmungen zu vermeiden. Nennenswertes Spiel ist jedoch, zumal bei größerer Ausladung des Schlittens, sehr unerwünscht, weil sich bei begrenzter Führungslänge das Spiel in der Schlittenführung vervielfacht als Höhenspiel des eigentlichen Bildwerfers auswirkt.
  • Auch die Einrichtungen zum Festklemmen des Schlittens auf der Säule lassen sich nicht gut an den Führungsstangen anbringen, wenn man nicht diese selbst, geschlitzt, als Klemmbacken ausbilden will. Schließlich ist noch ein Nachteil der üblichen Art der Führung bzw. der üblichen Festklemmung darin zu sehen, daß die Schlittenachse mit der Säulenachse zwangsläufig zusammenfällt. Es wäre von Vorteil, wenn zur Erzielung absoluter Parallelität zwischen Bildbühnenebene und Auffangebene der Schlitten gegen die Säulenachse" uin kleine Beträge verschwenkt werden könnte.
  • Man hat schon bei Geräten anderer Art . eine ausreichende Unempfindlichkeit gegen. Ungenauigkeiten der Führungssäule bei gleichwohl spielfreiem Gang dadurch erreicht, daß man dem zu führenden Träger oder Ausleger eine offene, starre Führungsbacke gab, die sich gegen die Führungssäule abstützte, und dieser Führungsbacke gegenüber - als Gegenführung zur Aufrechterhaltung satten Anliegens der erstgenannten Führungsbacke eine federnd angedrückte zweite Führungsbacke anordnete.
  • Diese zweite Führungsbacke und damit die entsprechende Ausbildung des Schlittens mit zusätzlichem Aufwand an Bearbeitung; Werkstoff; Gewicht und Raumbedarf ist nun gemäß der Erfindung bei der Führungs- und Feststelleinrichtung, von der die Erfindung ausgeht, dadurch vermieden worden, daß zur Gegenführung auf der der optischen Achse abgekehrten Seite zwei in verschiedener Höhe liegende waagerechte Blattfedern dienen, die mit ihren Enden in die Seitenwände des Bildwerferschlittens eingreifen und sich mit ihrem Mittelteil federnd gegen die Führungssäule anlegen. Es ist zwar schon bekannt, an Stativköpfen für andere Zwecke zwei Querträger vorzusehen, die sich mit ihrer Mitte an die Säule anlegen; jedoch handelte es sich um starre Querträger, die lediglich der Festspannung des Stativkopfes dienen und ausschwenkbar - waren, um die Abnahme des Stativkopfes zu ermöglichen, ohne daß dieser dabei auf der Säule zu verschieben war.
  • Ein in bekannter Weise zum Festklemmen des Schlittens auf der Führungssäule dienendes Spannband kann so angeordnet sein, daß es zwischen der einen Gegenführungsfeder und zier Führungssäule durchläuft und kann durch einen Bedienungshebel, zweckmäßig unter Einschaltung von übersetzungsmitteln, wie Keilen, Schrauben, Exzentern angespannt werden. Vorteilhaft wird dabei das andere Ende des Bremsbandes unter Benutzung der gleichen Mittel einstellbar befestigt, um auf einfache Weise zu, erreichen, daß der Bedienungshebel bzw: das Übersetzungsmittel stets in der für die Bedienung `' günstigen Lage steht.
  • Bei Geräten, die eine Triebeinrichtung haben, kann das Triebhandrad auch als Bedienungsgriff für die Feststellung verwendet werden. Zu diesem Zweck bildet man das Handrad schwenkbar oder verschiebbar aus und überträgt, z. B. durch ein Gestänge, die Schwenkung oder Verschiebung des Rades auf die das Bremsband spannenden Teile: Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Fig. i zeigt das gesamte Gerät in Seitenansicht.
  • Fig. 2 zeigt die Führungs- und Feststelleinrichtung mit einem Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 3 in größerem Maßstab.
  • Fig.3 ist- eine Rückansicht von der rechten Seite der Fig.2 aus gesehen in demselben Maßstab.
  • Fig. q. ist ein Schnitt nach der Linie C-D der Fig. z und Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 2 in noch größerem Maßstab als Fig. 2: An der auf dem Grundbrett r befestigten, zweckmäßig aus einem Rohr bestehenden Führungssäule 2 ist der die Bildbühne 3 des Bildwerfers tragende Schlitten q: senkrecht verschiebbar geführt. Eine Teilung 5 erlaubt die Ablesung der Höhenverstellung und damit gegebenenfalls der Vergrößerung, .eine Skalenscheibe 6 am Schlitten q. die entsprechende Scharfeinstellung des Objektivs.
  • Am oberen und am unteren Ende der Führungssäule 2 ist bei 7 und 8 ein Drahtseil g befestigt, das um eine Seiltrommel io geschfungen ist, die im Schlitten q. gelagert ist und auf deren Achse ein Handrad i i befestigt ist, so daß durch Drehung dieses Handrades der Schlitten und damit der Bildwerfer aufwärts oder abwärts bewegt werden kann.
  • Zur Führung des Schlittens an der Säule dienen zwei übereinander angeordnete Gleitschuhe. Der obere Gleitschuh liegt mit zwei Backen 12 an der Säule 2 an. Um den Gleitschuh und die Säule in ständig guter Berührung unter entsprechendem Druck zu halten, ist eine auf Biegung beanspruchte Flachfeder 13 verwendet, die im Schlitten einfach dadurch befestigt ist, daß sie in Ausnehmungen ,q. des Schlittens von der Seite her eingeschoben ist.
  • Eine ebensolche Andruckfeder 13 ist auch bei der unteren Führungsbacke angewendet; deren. Gleitflächen durch die Endflächen zweier im Winkel zueinander stehender Stellschrauben 15 gebildet werden, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung besonderer Schuhe, die auf diese Stellschrauben aufgesetzt sind.
  • Durch gleichmäßiges Verstellen beider Stellschrauben kann die Bildbühne 3 des Bildwerfers in die zur Rohrachse senkrechte Lage eingestellt werden: Durch ungleichmäßiges Verstellen der Stellschrauben 15 dagegen wird eine Schwenkung der Bildbühne 3 um die Achse der Führungssäule 2 bewirkt. Auf diese Weise ist es möglich gemacht, mittels der beiden Schrauben 15, an deren Stelle auch entsprechende andere Verstellmittel treten könnten, den Bildwerfer in jeder erforderlichen Weise zurechtzustellen.
  • Während die Federn 13 einen solchen Berührungsdruck zwischen den Gleitschuhen ,des Schlittens und dem Führungsrohr hervorbringen, daß eine Verschiebuiig'- des Schlittens auf dem Rohr gerade noch gut möglich ist, ist es zweckmäßig, den Schlitten nach richtiger Einstellung verrückbar am Rohr feststellen zu können. Diesem Zweck dient bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ein Spannband oder Bremsband 16, das unter der Andrückfeder 13 liegen kann. Das eine Ende dieses Bandes trägt eine Platte 17 mit einer Ausnehmung, in welcher eine Exzenterscheibe i8 liegt, die an einem mit dem Handgriff ig versehenen Hebe12o befestigt ist und mit diesem um einen Bolzen 2i geschwungen werden kann, wenn das Band 16 angezogen oder gelöst werden soll. Das andere Ende des Bremsbandes 16 trägt ebenfalls eine mit einer Ausnehmung versehene, der Platte 17 entsprechende Platte 22. Das in der Ausnehmung von 22 liegende .Exzenter 23a ist mittels einer knebelartigen, verdrehbaren Scheibe 23 und einer Schraube 24 am Schlitten festklemmbar. Durch Verstellen des Exzenters 23a wird erreicht, daß das Spannband 16 leicht in solche Lage gebracht werden kann, daß der Bedienungshebel 2o stets in der für die Bedienung günstigsten Lage steht.
  • Damit das Lösen und Wiederanziehen des Bandes 16 vor Beginn bzw. nach Beendigung der Höhenverstellung möglichst einfach wird, ist der Bedienungshebe12o in Abhängigkeit von dem Handrad i i gebracht. Das Letzte ist mit seiner Achse 25 in der hohlen Achse 26 der Seiltrommel io axial verschiebbar, soweit es der in ihr befestigte, in einem Längsschlitz 27 der Hohlachse 26 gleitende Stift 28 erlaubt. Die Achse 25 liegt mit ihrem Ende am Arm 29 eines bei 30 gelagerten Hebels an, dessen zweiter Hebelarm 3 i mittels einer Zugstange 32 an einem Arm 33 des Bedienungshebels 2o anfaßt, der durch eine Zugfeder 34 in einer Ruhelage gehalten wird, bei der das Band 16 festgezogen ist. Soll der Schlitten in der Höhe verstellt werden, so wird das Handrad i i aus der in Fig.3 mit vollen Linien gezeichneten Stellung in die mit strichpunktierten Linien dargestellte Stellung verschoben und dadurch die Spannung des Bandes 16 gelöst. Alsdann wird durch Drehung des Handrades ii die Höhenverstellung vorgenommen. Ist diese beendet, so wird das Handrad i i losgelassen, und die Feder 34 bewirkt die Rückkehr des Handrades in seine Ruhestellung und das Wiederanziehen des Spannbandes 16.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE'. i. Einrichtung zur Führung und Feststellung des Bildwerferkopfes an photographischen Vergrößerungsgeräten mit einer aufrechten Führungssäule mittels offener Gleitschuhe und eines festziehbaren Spannbandes, dadurch gekennzeichnet, daß zur Gegenführung auf der der optischen Achse abgekehrten Seite zwei in verschiedener Höhe liegende waagerechte Blattfedern (i3) dienen, die mit ihren Enden in die Seitenwände (i4) des Bildwerferschlittens eingreifen und sich mit ihrem Mittelteil federnd gegen die Säule (2) anlegen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, - daß das zum Feststellen des Bildwerferschlittens festziehbare Spannband (i6) zwischen der einen Gegenführungafeder (i3) und der Säule (2) hindurchläuft. -3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur in der Zone des Spannbandes (i6) feste, offene Gleitschuhe (i2) für die Führung vorgesehen sind, während gegenüber der nicht mit dem Spannband ausgerüsteten Gegenführung beiderseits der senkrechten Mit-' telebene versetzte Stellschrauben (i5) liegen. 4.. Einrichtung nach einem der Ansprüche -i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannband (i6) mittels desselben Handrades (i i) steuerbar ist, das zur Höhenverstellung des Bildwerfers dient.
DE1938V0035171 1938-08-28 1938-08-28 Einrichtung zur Fuehrung und Feststellung des Bildwerferkopfes an photographischen Vergroesserungsgeraeten Expired DE699529C (de)

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ID=7589494

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DE (1) DE699529C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3313672A1 (de) * 1983-04-15 1984-10-18 Thomas 4787 Geseke Müller Photolaborbeleuchtungsvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3313672A1 (de) * 1983-04-15 1984-10-18 Thomas 4787 Geseke Müller Photolaborbeleuchtungsvorrichtung

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