DEP0012488DA - Elektrischer Scheibenwischermotor - Google Patents
Elektrischer ScheibenwischermotorInfo
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Description
Firma SÜP-Spezialfabrik für Autozubehör Gustav Bau GmbH., Bietig heim/ Wiirtt»
. Die Erfindung befaßt sich mit elektrischen Scheibenwischermotoren derjenigen Bauart, bei der der Motor zum Stillsetzen des
Ankers bei der Bndstellung des Wischerarms einen am Feldmagneten angelenkten^ unter federkraft auf den Anker wirkenden und bei
fließendem Uotorstrom vom Ifeldmagnotan außer Wirkungsstellung gehaltenen, zweiarmigen Schwenkhebel aufweist,
Bei einer bekannten Ausführung einer aolchen Einrichtung zum mechanischen Stillsetzen des Motorankers ist ein Schwenkhebel ver-wendet,
der sperrend in die Bahn des umlaufenden Ankers c-ingreift» Dieser magnetisch aus der Sperrstellung "zu bringende .Sperrhebel ist
dabei an dem einen Poljoch des Feldmagneten so angelenkt, daß sein vom Magneten anzuziehender Hebelarm sich mit dem entsprechend ausgebildeten
Ende auf. die Außenfläche dieses Poljocha legt, während . sein anderes Kode über die Spitze des Poljochs ragt und in die Bahn
des umlaufenden Ankara singeschwenkt werden kann. Dieser Hebel entspricht in seiner Länge und Krümmung etwa derjenigen der Außenseite
eines Pöljochs»
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß bei dieser "bekannten Gestaltung und Anbringung desjnagnetisch außer Wirkung zu
bringenden Hebels zum Stillsetzen des Ankers^, die ihn verstellende magnetischen Kräfte so gering sind, daß nur eine Verwendung, des
Hebels als Sperr-Riegel, nicht aber die sehr erwünschte-. Benutzung alspremshebel möglich ist*, um mit einen, solchen magnetison betätigten
Schwenkhebel die Kraft der den Bremsdruck bestimmenden ?eder überwinden zu können, ist gemäß der Erfindung eine besondere Gestaltung
dieses Hebels vorgesehen, die ohne Erhöhung der Kosten für seine Herstellung- und Anbringung ein einwandfreies bremsen zuläßt
β Diese neuartige Habelform ist im*.wesentlichen dadurch gakennzeichnet, daß der auf den Anker wirkende Arm des Hebels als/Sreashebel
ausgebildet ist, und daß der andere Arm mit seinem freien Ende so in den Bereich je ,eines Endes der beiden PoIjoche geführt
ist, daß dies liebelende den Zwischenraum zwischen beiden Polj'ochen überbrückend als magnetischer ITebonschluß wirkt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dea Gegenstands der 3rfindung schematisch dargestellt. ■ .
Pig. 1 stellt eine Draufsicht auf den Hotor, und Fig. 2 eine Soitanansicht gegen den mit dein Bresishebel versehenen
Peldniagneten dar,
' s&tnK • . Das aus den beiden Poljochen 1 und 2 und einem "erbindungss-ksg
bestehende laoaliiertQ Blechpaket des Feldmagnet zrn -is4 auf dem ■¥&»
-Brregarspule 3 fr. Dia Poljoche 1 und 2
umgreifen in üblicher Weise mit ihren binden 4 und 5 den 3-poligen Anker, von dem nur die drei bewickelten Pole 6 und dia Achse 7 und
■/ Ί783
Δ. 169 . -3- .
dar Kollektor 8 angedeutet sind«, Die Kohlebürsten and die sie tragende Brücke sind in dargestalltan Bei spieler besseren Übersicht
halber nicht gezeichnet» .
Auf dem Pol joch. 1 ist' ein doppelarmiger Hebel 9 bei 10 achv/enJcbar gelagert. Sein eines Snde 11 ist mit einem Bremsbelag 12 vsrsehen,
der auf einen von den Polen 6 des Ankers getragenen Zylinderring 13 unter der Wirkung einer in Pig. 1 nur schernatisch angedeuteten,
am anderen Arm des Hebels 9 angreifenden Peder. 14 aufliegt. In Wirklichkeit ist' zur Einsparung -von Platz eine auf der
Schwenkachse 10 angeordnete, aber nicht erkennbare Drehfeder verwendet.. Der Hebel 9 erstreckt sich im wesentlichen entlang einer
Seitenfläche- des PoIjochs 1 und. greift mit einer sich in Sichtung der Motorachse erstreckenden Tanne 18 an seinem Ende 11 an dar
auch der Bremsbelag 12 angebracht ist, in dia lücke zwischen den Poljochspitzen 4 und E ein. Zur besseren Lagerung des Schwenkhebels
kann jene I?ahne -18 an unds 11 ois zur anderen Saite des Polsich
jochs geführt und dort mit sinem/uis zur ^chTvsnkachse erstreckenden
jochs geführt und dort mit sinem/uis zur ^chTvsnkachse erstreckenden
an ihr ·
ünü-StSBES gelagerten Arm versehen sein, sodaß darnieder EsOeI 9 über dio/nuninahr als Steg wirkende Pahne 18 zu beiden Seiten des Poljochs 1 gelagert ist '(21Ig, 2).
ünü-StSBES gelagerten Arm versehen sein, sodaß darnieder EsOeI 9 über dio/nuninahr als Steg wirkende Pahne 18 zu beiden Seiten des Poljochs 1 gelagert ist '(21Ig, 2).
An seinen dem Snde 11 abgekehrt an anderen "Jnde ist der den ümrißfox^ien. des Poljochs 1 angepasste Schwenkhebel 9 ebenfalls
mit einer Fahne 17 versehen. Diese sich über dio ga-nzs Breite des Feldmagnats erstreckende Fahne 1? reicht in ihrer Länge so wait,
da£ sie den Zwischenraun zwischen den üb ar der. Vorbindungs&i^g der Poljoche 1 und 2 und die .Spula 3 hinaus ragenden -nden lo, 16
dieser Poljochs überbrückt und so als magnetischer Nebenschluß wirkt, ISr wird deshalb bei durch die Wicklung 3 fliasaendem Motorstrom
sehr kräftig-angezogen, 2s kann/eine entsprechend starke Brsmsfeder überwunden und umgekehrt j.ein entsprechend ::ro£er Brsnsdruck
ausgeübt warden „
Die Anordnung der Bremsfläche auf eines mit dem Anker umlaufenden besonderen Zylinderring 13 wirkt sich bei dessen großem 3adius
ebenfalls in einer beachtlichen Steigerung der Bremswirkung gegenüber bisher üblichen Ausführungen von Bremsen an derartigen Motoren
aus» Es ist nicht notwendig, den Hing wie im gezeichneten Beispiel unmittelbar auf den Polschuhen und über dersn ganzer Breite anzubringen.
Man kann ous, um die (allerdings nicht sehr^esentlichen) Beeinträchtigungen de# ffikg des Motors durch einen solchen
Hing zu vermeiden, auch daran denken, den Brensring seitlich von der Anksraiitte ohne unmittelbare Berührung mit den Polschuhen anzuordnen
und den Bremshebel entsprechend zu gestalten.
Dar Bremsbelag kann auch an andersr als dar im 3sispiel .tszsi--
ten Stelle am Bremsring angreifen, z.3. in ier Lücke, die auf der
Seite des Ankers längs der Erregarsjule zwischen den Poljochen besteht«
Claims (6)
1) Elektrischer Scheibenwischarmotor, der zum Stillsetzen des • Ankers "bei. der Sndstellung'des Wischerarras eines am !Felamagneten
angelenkten, mat ar Federkraft auf don Anker wirkenden und "bei fließendem Hotdrstrom vom ^Feldmagne ten 'außer Wirkungs st ellung ge- '
■ haltenen, zweiarmigen.Schwenkhebel aufweist, dadurch gekennzeichnet, ..daß der auf den Anker wirkende Arra (11) des Hebels (9) als
y> - Breoahebel ausgebildet' ist 'und daß der andere Arm mit 3einon freies
3nde (17) so in den Bereiah je eines Bndes (15 bzw» 16) der beiden PolJoche/des Feldmagneten geführt ist, daß dies Eebelende den
Zwischenraum zwischen beiden überbrückend als·magnetischer Eebenschluß wirkt. .'
2) Elektromotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das überbrückende Hebelende C17) t
-sit-sa· parallel zur -Sgtsibeaächse .verlaufend'im Bereich der tPoläochenden" (15 und 16) liegt.
3) Elektromotor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (ll) des Hebels (9) mit einem besonderen, mit dsm Anker
umlauf enden Bremsring (13) zusammenwirkt·)··
4) Elektromotor nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Breiasring (13) im Durchmesser etwa dem a Anker durchmesser
entspricht»
5) Elektromotor nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse (12) in der Lücks zwischen den den Aäxsr umschließenden
Enden (4 und 5) der PoIjoche (l und 2) auf den 3r3-asring (13) wirkt« -6-
6) Elektromotor nach Ansprach 1 bis 4t dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse · in ,der. äof dar Seite des Ankers längs der
Erregsrsptjüe- £3); zwischen den Poljochen (l und 2) bestehenden Lücke äof den Bremsriiig. (13) wirkt.
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