DEP0012348DA - Nummerndrucker, insbesondere für Feuermelde-und Polizeirufanlagen - Google Patents

Nummerndrucker, insbesondere für Feuermelde-und Polizeirufanlagen

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Publication number
DEP0012348DA
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DE
Germany
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time
wheels
until
evaluation
controlled
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Schmid
Walter Wachs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Hummerndrueter, insbesondere für ffeuermclde- und goliaelrufattlagen«
Hummemdrucker z.B. für Ieuermelde- und Polizeirufanlagen haben die Aufgabe, die Hummer de« anrufenden Stelle und die Uhrzeit des Anrufs zu registrieren. Dies erfolgt in der Begel durch nebeneinander auf einer gemeinsamen Achse angeordnete Jiahlen- oder Ziffernräder, die durch elektrische Impulse eingestellt werden, und zwar werden die Zahlenräder für die Hummer der anrufenden Stelle, kurz Nummern» räder genannt, durch von der anrufenden StelIe auegeeandte Impuls» reihen eingestellt. Unabhängig davon werden die Zahlenräder für die Registrierung der Zeitsignal*, kurz Zeiträder genannt, durch von einer Uhr auegeeandte elektrische Impulse eingestellt, welche ledig« lieh dae erste Zeitrad, z.B. das Minutenrad beeinflussen, während die Stunden- und Tagräder über eine mechanische Kupplung vom IIlnutens rad fortgeschaltet werden, über sämtliche Ziffemrlder läuft ein Papierstreifen, auf dem durch einen herabfallenden Druckhammer die eingestellten Ziffern der Hummern- und Zeiträder abegdruckt werden.
Es kann nun vorkommen, dass im Augenbliok des Bruckens ein Zeit« signal eintrifft, was zur folge hätte, dass dieses Zeitsignal ver* loren ginge, da die Zelträder infolge der Beibung des auf ihnen IastAea Druckhamoers festgehalten werden. Oder es könnte ein Zeit» signal mindestens teilweise verloren gehen, wenn gerade ein Zeit* rad im Augenblick des Druckes in einer Zwischenstellung zwischen zwei Ziffern steht. Um diese KBglichkeiten auszuschalten, wird gemäss der Erfindung beim Hümmerndrucker ein gleichzeitig mit dein Durckvorgang eintreffendes Zeltsignal zwangsläufig bis zur Beendi« gung des Druckvorgangs gespeichert. Vorzugsweise sind es mechanische Irlittel, welch® die Auswertung eines gleichzeitig mit dem Druckvor* g»ng eintreffenden Zeitsignale solange hinauszögern, bis der einge« leitete Druokvorgang beendet 1st.
Me fee !gegebene
Die beigegeben« Figur zeigt ein Aueführungsbeispiel der Erfindung. Di© strichliert angedeutete false 14 stellt echepatisch den Bauts für die gemeinsam auf der Achse 15 angeordneten (nicht gezeigten) Nummernräder und die Zeiträder 11,12,15 dar. Mit ihnen sind fest gekuppelt die Antriebszehnräder IIa, ISa, 13a. Der Antrieb der Seite räder erfolgt mittele dee z.B. von einer Uhr gesteuerten Elektrox magneten 16. Boi jedem Impuls9 w© lehea dee Elektromagnet 16 auf nimmt „ wird der Kulieaesstein 21 entgegen der federkraft 7 etnas in der Pfeilricttung gedreht. Ber Impuls wird dadurch in eine Drehung der Zeiträder umgewandelt, dasβ bei der Srehung des Kulieeenstsins 21 die an diesem befestigte Stossklinke 18 mitgenommen wird und in den nächsten Zahn des Elinkenrades 17 einfällt, welches fest auf der Welle 16 eitzt» 1st der Impuls bu Snde9 so sieht die Jeder 7 an und dreht mittele der Stogsklinke 18 das Oiakenrad 1? in Pfeilrichtung. Diese Anordnung dient auch zur Speicherung der Zeitimpulsoe Sind näolleh die Zsiträäer 11-13 während des Druekvargsiagas durch den RaBtkamm 6, der la dieeem Augenblick in eine Zahnlücke der Zahnräder 11ε - 13a eingefallen ist, festgehalten, so kann sich das IClinkenrad 17 nicht drehen, auch wenn gerade ein Zeit impuls eintrifft. Cie durch den eintreffenden Sapule gespannte leder 7 kann sich nämlich erst entspannen und die Zeiträder weiterdrehen, wenn diese vom Bastkaasa 6 freigegeben sind . Nach der Erfindung wird nun der Rastkaimr. 6 zwangsläufig so gesteuert, dass er stets kurz vor einem Druckvorgang in eine mit einer Ziffer der Zeiträder zusammenfallende Zahnlücke des Antriebsrades IIa einfallen muss. Dadurch ist stete der «.bdruck der Zeit gesichert* Biese swanel'äufige Steuerung erfolgt Eit Hilfe der beiden Nockenscheiben 1 und 3, die auf der gemeinsamen Hohlwelle 19 angeordnet und von dem iortschaltwerk 8 der Strucfe-elarichtuag ^ange= trieben werden, te Bruckhaismer 2 ist ein. Gleitstück 4 befestigt, das auf der Nockenscheibe S gleitet. Beim Arbeitern des !'ortscheit=! werke 8 wird der Druckhammer allmählich angehoben, bis das Gleit= stück 4 in die Kockenscheibe 3 einfällt. Dadurch fällt auch der Druckhammer 2 ab und bewirkt den Abdruck der eingestellten Ziffern auf dem Ifepierstreifene Die Hockenscheibe 1 steuert de» Baetkamm mit Rilfe des Winkelhebels Io. Der WinkeIhebei Io ist mit der Achse 2o, dia den Bastkamm 6 trägt, fest verbunden und gleitet mit einem Arm auf der Nockenscheibe 1. Die Feder 5 sichert der. Auflagedruck des Wlakelhebels lo. Gemäss* der Erfindung sind die beIden Boeken=
scheiben 1 und 3
BCiieiben 1 und 3 um eines, bestimmten Unkel gegeneinander Yersetst und zwar ©Oi dass d@r WiBkelliebel Io stets etwas ©lie in di® Iootoa= scheibe 1 einfällt, als das Gleitstück 4 la die Siockezuscneibe Dadurcii wird erreicht*, dass der Eaatfcasm 6 Btete di© Z©iträö©r iE dar DruekBtellung f©BthElte Andererseite hat dies® Arretierung zur SOlge, das© ein in diesen Augenblick eintreffender ZeItimpuls zunächst noeh nicht ausgewertet wird, sondern eret abgewartet wird, bis der kurz auf die Arretierung folgende Drucfcvorgang vollendet ist. Wahrend dieser Zeit wird mv Zeit impuls mit Hilfe der feder 7 gespeichert« Erst -Bens das sOrteeaeltwerk 8 41© Nockenscheibe 1 wieder so weit gedreht und den Wlabe!hebel Io so weit angehoben hat, dass der BaBt= kam 6 das Zahnrad IIa freigibt, erfolgt die durch den vorhergehende η Seitimpuls erforderliche Drehuae &m Zeitradee II besws des mit ihm gekuppelten Zahnrades IIa dadurch, das© di© F®d©r ? sich «BtspaaaeB. und dabei das Klinkenrad 17 in der Pfeilrichtung drechen kann.
knlagass
1 Figur
5 Patentansprüche

Claims (1)

Patentansprüche.
1. HusaaernaruekeFj insbesondere für Ieuermelde- unci Baliaeirufanlagent äer die Iiuimaer der anrufenden Stelle und di© UarseIt des Anrufe druckts dadurch gokennzeiehnet, dass ©in während des Druckvorgaags ©intreff ©ader Ze it impuls swangläufig bis zur Beendigung dos Srueks Vorgangs gespeichert Wird0
Ss Nuinxnarndrucker nach Anspruch Is dadurch gekennzeichnet, dass ,mechaaisie MIttel vorgesehen Sinds welche die Auswertung ©Ines gleichseitig mit dem Bruekvorgang eintreffendes. üeitiapuls®s solange hinauszögern, Με der eingeleitete Drucfcrorcang beendet ist.
Se Huimerndrucker nach Anspruehfi, dadurch gekennzeichnet p dass dia ver= zögerte Auswertung des Zeitimpulses dadurch erreicht Cirdf dass einerseits die Feetstellune der Jieitrlder in der Druclcetellung und der Druckvorgang zwangläufig mittels einer von des: JortschaltBerh des BrucfchajQSiers gesteuerten Binriehtung in eins gegenseitig© gait= lieh© Abhängigkeit gebracht und andererseits die äaiträder durch die »ehaniseh gespeicherten Zeitimpulee nach Aufhebung der Sperrung der SeitrSder während dee Druefeverganges fortgeschaltet Bardens
4ο Kuaiaerndruckcr nach Anspruch 3} dadurch gekennseIehsetp dass swei von des. Iortsehaltwerk des DruckhammerB gesteuerte, us einen be= stinmten Winkel gegeneinander versetzte Ifoekeneeheibeu vorgesehen sind, von denen die ein© den Hub des Druekhainmers, di© ander© mittels eines Bastkasmiss dis I>eststellung der Zeiträder steuert derart, dasg die Feststellung dar 2>& it räder swaagläufig stete kurs vor des Druclnrorgang erfolgte,
5« Kümmernd rue ke r nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Speicherung der Zeitimpule© mittele einer Speichers feder ©rfQIgts die durch die Zeitimpulse über ein Slinkenrafi und Stoesklinke gespannt wird.

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