DE894014C - Zeitregistriereinrichtung - Google Patents

Zeitregistriereinrichtung

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DE894014C
DE894014C DED8594A DED0008594A DE894014C DE 894014 C DE894014 C DE 894014C DE D8594 A DED8594 A DE D8594A DE D0008594 A DED0008594 A DE D0008594A DE 894014 C DE894014 C DE 894014C
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DE
Germany
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time
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registering
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Expired
Application number
DED8594A
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English (en)
Inventor
Martin Zeh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
Original Assignee
Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C1/00Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
    • G07C1/02Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data
    • G07C1/08Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data wherein the time is indicated by marking an element, e.g. a card or tape, in position determined by the time

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Zeitregistriereinrichtung Die Erfindung betrifft eine in Abhängigkeit von elektrischen Stromstößen verstellbare Zeitregistriereinrichtung, die dazu dienen soll, insbesondere in Fernmeldeanlagen bestimmte Zeiten, z. B. bestimmte Belegungszeiten oder die Dauer von Störungen usw., festzustellen oder aber bestimmte Zeitpunkte, z. B. die Zeitpunkte der Einleitung der Verbindung, des Meldens der gerufenen Stelle, der Schlußzeichengabe usw., zu registrieren und bedarfsweise diese Angaben durch eine Druck- oder sonstige Aufzeichnungseinrichtung festzuhalten.
  • Gegenüber bekannten, durch elektrische Stromstöße gesteuerten Zeitregistriereinrichtungen unterscheidet sich die vorliegende Erfindung durch eine besondere Aufteilung desAntriebsmechanismus, derart, daß die kleine bzw. die kleinsten festzustellenden Zeiteinheiten (Sekunden) anzeigende Einrichtung in be# stimmten Zeitabständen Stromstöße zur Einstellung des mechanisch unabhängig von ihr arbeitenden, die größeren Zeiteinheiten registrierenden Mechanismus aussendet.
  • Zwar erfordert die erfindungsgemäße Anordnung zwei besondere elektrisch betriebene Antriebsmechanismen. Dieser Aufwand wird aber dadurch aufgewogen, daß zum Antrieb der einzelnen Mechanismen geringere Kräfte aufzuwenden sind und sich dadurch die Abnutzung verringert und die Lebensdauer erhöht und daß ferner der einer besonders starken Beanspruchung unterliegende Mechanismus zur Registrierung der kleinen Zeiteinheiten, da er von dem anderen Mechanismus mechanisch vollkommen unabhängig ist, im gegebenen Falle leicht gegen einen neuen ausgewechselt weiden kann, ohne daß der Mechanismus zur Registrierung der großen Zeiteinheiten davon in Mit-Leidenschaft gezogen wird.
  • Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Der Anstoß zur Einstellung der Zeitregistriereinrichtung erfolgt durch Impulse, die von einer Uhr in bestimmten Zeiteinheiten (z. B. in Abständen von je 5 Sekunden) ausgesandt werden.
  • Die beiden mechanisch unabhängig voneinander arbeitenden Fortschaltemechanismen werden durch die Elektromagneten Ml und M2 gesteuert, von denen der eine, Ml, die kleinen Zeiteinheiten aufnimmt und dementsprechend - die schrittweise Verstellung des zugehörigen Registrierelementes veranlaßt. Jeweils nach Ablauf einer Zeiteinheit nächst höherer Größenordnung wird von dem durch den Magneten Ml gesteuerten Mechanismus ein Impuls zu dem anderen Magneten M2 gesendet, der nun die Einstellung der die größeren, Zeiteinheiten anzeigenden Zahlenrollen vornimmt, wobei eine mechanische Wertübertragung von Rolle zu Rolle erfolgt.
  • Es sei angenommen, daß die Uhr U in Abständen von j e 5 Sekunden Impulse sendet, d. h. j edesmal eine Verbindung zwischen den Kontaktstellen x und y kurzzeitig herstellt. Durch die Impulse wird der MagnetMl erregt, der somit in Abständen von je 5 Sekunden seinen Anker A1 anzieht. Die Stoßklinke K1 gleitet in den nächsten Zahn. Nach Aufhören des Impulses wird der Anker mit der Stoßklinke unter der Einwirkung der Feder F1 in die Ruhelage gebracht. Dabei erfolgt die Fortschaltung des die Sekunden registrierenden Zahlenrades SKR. Die Teilung des mit ihm verbundenen Zahnkranzes ist so gewählt, daß nach zwölf Schritten, also nach 6o Sekunden oder i Minute, eine volle Umdrehung ausgeführt ist. Mit dem Sekundenrad auf derselben Welle sitzt eine Nockenscheibe NS, die bei jeder Umdrehung durch den Nocken N den Kontakt KK betätigt. Alsdann ist ein Stromkreis für den Magneten M2 hergestellt, der somit in Abständen von je i Minute seinen Anker A2 betätigt und dadurch die auf gemeinsamer Achse AA sitzenden Glieder des Fortschaltemechanismus, und zwar die Stoßklinken K2, K3, K4 und den Fühlhebel FH, an sich heranzieht. Nach Öffnen des Kontaktes KK und Aufhören des Stromflusses werden die erwähnten Schaltglieder unter der Einwirkung der Feder F2 in die Ruhelage zurückgebracht. Bei dieser Rückführung erfolgt die Weiterschaltung der Zahlenrollen in folgender Weise: Das die einzelnen Minuten registrierende Rad EMR wird bei jedem Abfall des Ankers A2 durch die Stoßklinke K2 um eine Einheit fortgeschaltet. Mit dem Einerminutenrad auf derselben Welle sitzt die Leitrolle LRl, die somit dieselben Drehungen macht. Nach je zehn Fortschaltungen ist einevolleUmdrehung ausgeführt. In Abständen von je io Minuten fällt somit das mit dem Fühlhebel FH verbundene Fühlglied FG bei Ankeranzug in die Nut NI, so daß der Sperrstift SP, nach unten bewegt und die mit ihm gekoppelte Stoßklinke K3, die beiden bisherigenAnkerbewegungen über den zugehörigen Zahnkranz hinwegglitt, nun in Eingriff mit demselben gebracht wird. Beidem darauffolgenden Abfall des Ankers A2 wird gleichzeitig mit dem Einerräd das .die Zehnminuteneinheiten registrierende Rad ZMR um eine Einheit weitergeschaltet. Bei der nächsten Kontaktschließung und Erregung des Magneten M2 wird das FühlgliedFG aus der Nut gehoben, so daß durch den Fühlhebel FH der Sperrstift SP, angehoben und die Stoßklinke K3 wieder in Sperrstellung gebracht wird. . Mit dem Zehnminutenrad ZMR auf derselben Welle sitzt eine Leitrolle LR, Die Teilung des mit dem Zehnminutenrad verbundenen Zahnkranzes ist so gewählt; daß nach sechs Fortschaltungen, d. h. also nach 6o Minuten oder i Stunde, ein voller Umlauf ausgeführt ist. Nach fünfmaliger Fortschaltung des Zehnminutenrades (gerechnet von der Nullstellung) befindet sich die Leitrolle LR2 in einer .derartigen Stellung, - daß sich nach Ankeranzug der Sperrstift SP, über der Nut N2 befindet. Einfallen kann der Sperrstift jedoch nicht, da ein weiterer von der Stoßklinke K3 gesteuerter Sperrstift SP2 sowohl ihn wie auch die Stoßklinke K4 des Stundenrades STR in abgehobener Stellung hält. Eine Fortschaltung des Stundenrades ist bei Ankerabfall somit noch nicht möglich. Erst wenn nach weiteren io Minuten die Stoßklinke K3 zur Fortschaltung des Zehnminutenrades freigegeben wird, kann auch die Stoßklinke K4 in den Zahnkranz des Stundenrades einfallen. Nach Ablauf je einer Stunde erfolgt also gleichzeitige Fortschaltung aller drei Räder, des Einminutenrades, des Zehnminutenrades und des Stundenrades. Bei der nächsten Ankerbetätigung nach erfolgter Fortschaltung wird das Fühlglied FG wieder aus der Nut IV, herausgehoben, so daß die Stoßklinke des Zehnminutenrades in Sperrstellung gebracht wird. Dies hat zur Folge, daß durch den Sperrstift SP, die Stoßklinke K4 des Stundenrades mit dem Sperrstift SP, abgehoben ist. Wird nun nach Ablauf weiterer io Minuten der Anker A2 wieder angezogen, so fällt die Stoßklinke K3 wieder in den Zahnkranz, wodurch auch die Sperrstifte SP, und SP, freigegeben werden. Da aber bei angezogenem Anker A2 der Sperrstift SP, sich außerhalb der Nut N2 befindet, kann bei Ankerabfall eine Fortschaltung des Stundenrades nicht erfolgen, da die Stoßklinke K4 nicht einfallen kann.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zeitregistriereinrichtung, insbesondere für Fernmeldeanlagen, zur Anzeige bestimmter festzustellender Zeiten oder Zeitpunkte, dadurch gekennzeichnet, daß die kleine bzw. die kleinsten festzustellenden Zeiteinheiten (Sekunden) anzeigende Einrichtung (SKR, NS) in bestimmten Zeitabständen Stromstöße zur Einstellung des mechanisch unabhängig von ihr arbeitenden, die größeren Zeiteinheiten registrierenden Mechanismus aussendet.
  2. 2. Zeitregistriereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die kleinen Zeiteinheiten anzeigende Einrichtung jeweils nach einer bestimmten Anzahl von Beeinflussungen (durch eine Uhr) einen Impuls zu dem Antriebsmagneten (M2) des die größeren Zeiteinheiten feststellenden Mechanismus übersendet, dessen Registrierelemente (Minutenrad, Zehnminutenrad, Stundenrad) in mechanischer Abhängigkeit voneinander weitergeschaltet werden.
  3. 3. Zeitregistriereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die von der die kleinen Zeiteinheiten anzeigenden Einrichtung übersandten Stromstöße das die Werteinheiten der nächsthöheren Größenordnung registrierende Element (EMR) eingestellt wird und durch von diesem Element beherrschte Steuereinrichtungen (FH, FG) und Sperrglieder (SPl, SP2, SPg) die Fortschaltung der die Werteinheiten steigender Größenordnung registrierenden Elemente (ZMR, STR) erfolgt. q..
  4. Zeitregistriereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei j edem übersandten Stromstoß die Stoßklinken aller die größeren Zeiteinheften registrierenden Elemente betätigtwerden, eine Fortschaltung der zugehörigen Registrierelemente durch die Steuer- und Sperrglieder aber nur dann ermöglicht wird, wenn der Zeitpunkt zur Wertübertragung von einem auf das andere Element gekommen ist.
  5. 5. Zeitregistriereinrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßklinken durch die Sperrglieder außer Eingriff mit den zugehörigen Registrierelementen gehalten und nur bei Eintritt des Zeitpunktes für die Wertübertragung freigegeben werden.
  6. 6. Zeitregistriereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßklinken bei ihrer Rückführung in die Ausgangsstellung die Fortschaltung der zugehörigen Registrierelemente vornehmen (indirekter Antrieb).
DED8594A 1951-04-07 1951-04-07 Zeitregistriereinrichtung Expired DE894014C (de)

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