DEP0012212DA - Verfahren und Vorrichtung zum Eintrocknen von Lösungen und Dispersionen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Eintrocknen von Lösungen und Dispersionen

Info

Publication number
DEP0012212DA
DEP0012212DA DEP0012212DA DE P0012212D A DEP0012212D A DE P0012212DA DE P0012212D A DEP0012212D A DE P0012212DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drying
dispersions
suspensions
roller
emulsions
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Heinrich Dr.-Ing. Saenger
Original Assignee
Chemische Fabrik Budenheim AG, Mainz
Publication date

Links

Description

@ Radolizell _ , , _ .
Hefeeiete.4 Patentanmeldung
Öhemisohe Fabrik Budenheim Aktiengesellschaft , Mainz ,
Verfahren und Yorrichtung zum Eintrocknen von Lösungen
und Dispwrsionen,
' v 'Für die Überführung von .Losungen oder Dispersionen m den festen Zustand bedient man sich häufig der bekannten Trockenwalzen» da diese Vorrichtungen ein kontinuierliches Trocknen oder Eindampfen bezweAuskristallisieren ermöglichen.Es gibt jedoch Fälle ,wo die einzutrocknenden lüssigkeiten od.er Pasten im Tauchtrockner nicht von der Walze angenommen
das Auftragen mittels einer heissen oder kalten Auftragswalze nicht möglich ist,weil die Stoffe infolge ihrer Viskosität oder ihres hydrophoben Charakters keinen auf der Walzenoberflache haftenden Film bilden,Diese Beobachtung wird vor allem bei eiweiss- und fettreichen Suspensionen und Emulsionen gemacht, die^b^efe©* auf Sirockenwalzen^Slcht getrocknet werden konnten.Es blieb daher nur übrig,solche Dispersionen auf umständlichere Weise,z.B.im Yakuum,einzudampfen und zu trocknen,oder sie in hoch erhitzten Trockenanlagen zu behandeln, wobei sehr oft Qualitätsverschlechterung,Zerstörung von Vitaminen, G-eschmacksänderungen und andere lachteile in Eauf genommen werden mussten»
Es hat sich überraschend gezeigt,dass derartige Lösungen, Suspensionen und Emulsionen^ftSoch auch auf einer Trockenwalze
Zu Pat.Anm.Budenheira
eingereicht durch:
Karl Sdhwcrrtnns
Radoifzeil
^.^JjL^^-t .„-^i ,rfL
erarbeitet werden können>wenn-«ee??gemass JMBjaft
«^^»"^^^^^^'■Es "bildet sich, dann ein gut
haftender dünner PiIm aus,der rasch trocknet,sodass das «st weitgehend geschont wird und eine Qualitäts-
"beeinträchtigung nicht izu TDefiirchten ist, Ζτκη Aufspritzen auf die Walze kann man die gebräuchlichen
Spruhvorrichtungen nehmen.Beispielsweise arbeitet man mit Zerstäuberdüsen,die mit Pressluft oder erforderlichenfalls mit einem anderen Pressgas betrieben werden„Ebenso können mechanische Zerteiler,die mit flüssigkeitsdruck,Schleuderkraft oder PrallTorriohtungen arbeiten,für die Feinverteilung und Yersprühung des zu trocknenden Gutes verwendet werden.Die Wahl der am zweckmässigsten anzuwendenden Zerstäubungsart hängt von den physikalischen Eigenschaften des zu trocknenden Gutes aboUm das Aufsprühen zu erleichtern,kann eine hochviskose bezw»breiartige Dispersion vor dem Auftragen verdünnt werden.
G-egenÜber den bekannten Zweiwalzentrocknern hat die beschriebene Arbeitsweise den Vorteil,dass das zu trocknende Gut nicht vor dem eigentlichen Trockenvorgang erwärmt zu werden braucht, wie dies beim Zweiwalzentrockner in mehijoder weniger starkem Umfange notwendig,aber in vielen Fällen unerwünscht ist,Ein weiterer Yorzug des lfliMis«Bj Verfahrens ist die leicht und schnell veränderbare Schichtdicke des Trockengutes auf der Walze.
Von der bekannten Zerstäubungstrocknung unterscheidet sich das vorliegende Verfahren grundsätzlich dadurch,dass bei den
Zu p&t.Anm.Budenheim
ht durch:
hhs
Patentanwalt
% Radolfeell
Zerstäubungstrocknern die Trocknung in direktem Wärmeaustausch zwischen Heissluft bezweTroekengas im Schwebezustand erfolgt, wozu sehr ,grosse Räume und Staubabscheider notwendig sind» Ausserdem erfordert dieses ältere Verfahren einen grösseren Aufwand an Heizenergie.
lur das vorstehend beschriebene Verfahren der Sprühtrocknung ist nur eine einfache Apparatur notwendig* nämJch eine bisher nicht verwendete Kombination von Trockenwalze und Aufspritz- oder Sprühvorrichtung«,Wwsentlich ist, dass durch die Spritz- oder Sprühvorrichtung das zu trocknende Gut in sehr feiner Verteilung und vorzugsweise mit hoher kinetischer Energie auf die Walzenoberfläche gebracht wirdaDarch eine nur grobe Unterteilung, ζβΒβdurch einfaches Aufträufeln,wird die gewünschte Bildung einer zusammenhangenden dünnen Haut bei vielen,die Oberfläche der Walze schlecht benetzenden Flüssigkeiten nicht erzielt,,
Die" Vorrichtung vereinigt die Vorzüge des Walzentrockners, der einen geringen Raumbedarf,keinen Staubabscheider^ einen niedrigen Verbrauch an Heizenergie besitzt,mit denen des Zerstäubungstrockners,
Λ , ι v J -
lfllllWlllW^lpPlfflCfiNlmlillrill It IHIH'UMIIMiilHiiil ilii ■ I
Mit dep XjrrornA^urA, t aweärs e ist es möglich. Stoffe zu trocknen, die bisher wegen ihres hydrophoben Charakters oder wegen der ungünstigen Viskositätseigenschaften der Dispersionen nicht mit den bisher üblichen Aufgabevorrichtungen zum Haften an den Trockenwalzen gebracht werden konnten«Das Auftragen mit einer Sprühvorrichtung ermöglicht auch,dass die Walzenoberfläche fast hundertprozentig für den Trocknungsprozess ausgenützt werden kann,Wegen der schonenden Trocknung,die durch das Arbeiten mit
Zu pat.Anm.Budenheim
eingereicht durch:
Dr. Karl Schwcrrhans
Patenianwalt
@ Radolfiell
einem sehr dünn aufgetragenen PiIm ermöglicht wird,kann
Eintrooknungs^aon- u«, U. auch mit Vorteil für solche
Dispersionen,wie ζ^»YollmilchjMagermilchyButtermilchjHefesuspensionen, verwendet werden, die bisher nicht nur in Zerstäubungstrocknern, sondern auch auf WcIζentrocknern eingetrocknet worden sind.
Sollte es fallweise erwünscht sein oder Vorteile bieten,den Srocknungsprozess durch Vorwärmung der zur Zerstäubung benötigten Pressluft oder des sonstigen Pressgases zu beschleunigen, so ist dies jederzeit möglich.
Ausführungsbeispiel.
Bei der Gewinnung von Pflanzeneiweiss aus Extraktionsschrot fällt eine aus drei Phasen bestehende wässerige Suspension an: in Wasser bezw.in wässeriger Lösung ist eine feste Eiweissverbindung flockig suspendiert,die an ihrer Oberfläche Öl adsorbiert hat.Eine derartige Suspension,wie sie z.B,bei ^smi bekannten jSÄsf-Yerfahren als breiartige Masse anfällt,hat, wenn sie aus EapsextraktionssGhrot gewonnen wird, etwa folgende Zusammensetzung;
Eiweisshaltige,feste Subst&nz : 20 fo (reines Eiweiss:10,6 <fi) Öl : 5 fo
Wässerige Phase : 75 $ .
Es ist nicht möglich,eine derartige Masse in der angegebenen ■konzentration oder in verdünnter Form auf einer normalen Eintauchwalze befriedigend zu trocknen, da die Eintauch.wis.lze von der Suspension nicht benetzt wird.Auch der Te^such,die Suspension durch Auf 1 cTilLfgeaa^iuf d£C Wslze^aus einem gelochten

Claims (1)

  1. Zu Pst.Anm.Budenheim
    eingereioli-t aurcli:
    Dr. Karl Schwa . hcsns
    Patentanwalt © Radolfzell
    Haften zu bringen,führte nicht zum Ziel,da die Masse
    IL 0^U?
    vor vollecLeter Trocknung von der WalzeTp. el »Ebenso wurde mit einer Auftragswalze kein befriedigendes Ergebnis erzielt„Tfurde jedoch die Suspension entsprechend vorliegender Erfindung naoh Verdünnen mit Wasser im ^olumenverhältnis 1:1 mit einer Zerstäubungsdüse unter Verwendung von Druckluft auf die EalzinE.tionsv/al2e,die mit Dampf von 4,5 atü erhitzt war und aus Ghromnick el stahl bestand, aufgesprüht, so liess sich eine einwandfreie Trocknung und ein Produkt mit bester Lagerbeständigkeit erzielen.Das trockene Erzeugnis föüA dabei als hellgelbes,feines Pulver an,das beim Lagern nicht zusammenbacktc.
    P A Ϊ E I I i S S ί B 5 C H E .
    1») Verfahren,-zum Ääfrocknen ν
    ^^sä^ Dispersionen,
    insbesondere eiweiss- oder fetthkltigedSuspensionen und Emulsionenmladureh gekennzeichnet,das-s" das zu trocknende
    jhef*) Vorricht
    nach Anspruch Js, dadurch gekennzeichnet,dass
    wird, Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
    l?at en tanspriicbe *
    1») Verfahren 212m Trocknen von I»öm2ngen und Dispersionen*
    insbesondere- eiweiss·-» oder fetthaltigen Suspensionen land Emulsionen auf Srac&exuealzen* dadurch äass das au trocknende ©ut ia f eia mit lioher kJjaetisclier Energie asx£ die 01>er£läclte
    der false anfgelxraclit wird*
    2*5 ?orriciitu^g zur Dio?clifiarrar^ des ?erfalireiis aacii Anspruch Ip dadxsreli gefe6Briseiöli2fött dass mindestens ein© mit einem unter Druck stehendes &aet ^roraugsweise Preas XuSt9 betriebene 2erstätibimgsduse angeordnet ist*
    3*3 Torrichtimg naeh Anspnisüi 2* dadurch dass eine Heizanlage vorgesehen- ist» mittels welcher das TyruükgBB vor Einleiten in die Düse vorgewärmt ids:ßcL

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10362054B4 (de) Offsetdruckverfahren und Druckerzeugnis
DE1646093A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen einer Beschichtung auf eine laufende Materialbahn,wie Papier
DEP0012212DA (de) Verfahren und Vorrichtung zum Eintrocknen von Lösungen und Dispersionen
DE618105C (de) Verfahren zum Trocknen von Loesungen
DE2227216C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von pulveralitiertem Stahlblech
DE591442C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Streichpapier
DE2022562C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von dekorativen Platten aus Holz oder Fasern durch Aufkleben eines bedruckten Bogens aus Papier, welcher mit einem Klebstoff beschichtet ist, der durch Wasser reaktivierbar ist
DE965564C (de) Verfahren zum Trocknen von Teigwaren
DE2022018C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Trägerteilchen
DE703760C (de) Vorrichtung zum Auftragen eines gleichfoermigen UEberzuges auf eine in Bewegung befindliche Bahn, insbesondere Papierbahn
DE1263478C2 (de) Verfahren zur herstellung einer gestrichenen papierbahn mit glatter oberflaeche, insbesondere bei papiermaschinengeschwindigkeit
DE652453C (de) Vorrichtung zum Herstellen von Magnetogrammtraegern
DE2059727C3 (de) Verfahren zur Gewinnung eines Pulvers aus Kunststoffen
DE720616C (de) Verfahren zum Verhueten des Abschmierens frisch gedruckter Bogen waehrend des Stapelns durch Bespruehen mit auf den Bogen rasch erstarrenden Stoffen
DE971397C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Leder
DE607978C (de) Verfahren zur Herstellung von Kunstholzplatten aus Zellstoffmassen mit Bindemitteln
DE966704C (de) Verfahren zur Gewinnung verpastbarer Mischungen von Olefinemulsionspolymerisaten in Pulverform
DE579219C (de) Verfahren zur Herstellung von Wachs- und Ledertuchen
DE1546752B2 (de) Verfahren zur herstellung bedruckter, abwaschbarer papiertapeten
DE2917943C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Beschichten von Kunststoff-Folien- und Gewebebahnen mit einer Klebstoffmasse
DE389876C (de) Trommelvakuumfilter mit auf den Filterkuchen einwirkenden Druckwalzen
DE1692890C3 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Tabakfolie
DE885514C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Rundbiegen von Hartfaserplatten od. dgl.
DE866594C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von verhaeltnismaessig dick- oder zaehfluessigem Behandlungsgut
DE2059727B2 (de) Verfahren zur gewinnung eines pulvers aus kunststoffen