DEP0011871DA - Variometer mit Eisenkernabstimmung - Google Patents

Variometer mit Eisenkernabstimmung

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DEP0011871DA
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DE
Germany
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variometer
iron core
winding
short
circuit
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Expired
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English (en)
Inventor
Joseph Dr. Frey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
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Description

Bei Variometern, insbesondere solchen, die für die Abstimmung von Rundfunkgeräten benutzt werden, ist es bekannt, einen beweglich angeordneten Eisenkern mehr oder weniger tief in die Variometerspule einzutauchen und dadurch eine Induktivitätsregelung zu bewirken. Der durch die Induktivitätsdifferenz zwischen den beiden extremen Kernstellungen (volleingetaucht und ganz herausgezogen) gegebene Regelbereich ist dabei durch die Permeabilität des verwendeten Kernmaterials bestimmt und bei Hochfrequenzeisen im allgemeinen nicht zur Überstreichung eines grösseren Wellenbereiches ausreichend. Es ist deshalb notwendig, zur Vergrösserung des Regelbereiches eine Umschaltung der Variometerspule vorzunehmen bzw. Kondensatoren zu- und abzuschalten.
Die Erfindung vermeidet den zusätzlichen Aufwand an Schaltmitteln und schlägt einen Variometer vor, dessen Induktivitätsregelbereich den eines normalen Eisenkernvariometers um ein Mehrfaches übertrifft. Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, dass mit dem Eisenkern ein verlustarmes Glied, vorzugsweise in Form einer Kurzschlusswicklung, derart gekuppelt ist, dass dieses Glied in den Bereich der Variometerwicklung eingreift, wenn der Eisenkern den Bereich der Variometerwicklung verlässt. Die Kurzschlusswicklung kann eine normale Wick- lung sein, deren Enden miteinander verbunden sind, oder zweckmässigerweise die Form eines Kurzschlussringes, Kurzschlusszylinders oder Kurzschlusskörpers besitzen. Im letzteren Fall kann man die Wirbelstromverluste durch Schlitzen bzw. Lamellieren oder käfigartige Ausbildung klein halten, um die Spulengüte nicht zu beeinträchtigen.
Die Erfindung und dazugehörige weitere Einzelheiten sind anhand der Abb. 1 bis 3 in einigen Ausführungsbeispielen erläutert.
In Abb. 1 ist die Variometerwicklung mit 1 bezeichnet, innerhalb deren in bekannter Weise ein zur Induktivitätsregelung benutzter Eisenkern 2 beweglich angeordnet ist und bei der Regelung mehr oder weniger tief eingetaucht wird. Erfindungsgemäss ist durch die starre Achse 3 die Kurzschlusswicklung 4 derart mit dem Eisenkern 2 gekuppelt, dass letztere indie Variometerwicklung 1 eintaucht, wenn der Eisenkern 2 die Variometerwicklung 1 auf der rechten Seite verlässt. Bei der Ausführungsform der Abb. 2 ist anstelle der Kurzschlusswicklung ein Kurzschlusszylinder, vorzugsweise ein Kupferzylinder 5 vorgesehen, der ebenfalls mit dem Eisenkern starr gekuppelt ist und in die Variometerwicklung 1 eingreift. Es ist nicht erforderlich, dass das gemäss der Erfindung vorgesehene Kurzschlussglied in das Innere der Variometerspulen eingetaucht wird, es ist nur notwendig, es in eine solche Lage zur Variometerwicklung I zu bringen, dass es deren Induktivität beeinflusst. Bei der Ausführungsform der Abb. 3 ist beispielsweise ein Kurzschlusszylinder 6 vorgesehen, der aussen über die Variometerspule übergeschoben wird.
Die Kupplung zwischen Eisenkern und Kurzschlusswicklung kann anstelle einer starren Achse auch durch andere Mittel hergestellt werden, z.B. durch Seilantrieb oder Zahnräder. Ausserdem ist die Erfindung nicht darauf beschränkt, dass man die Variometerwicklung und die Kurzschlusswicklung zylindrisch ausbildet, vielmehr ist auch ein Aufbau möglich, bei dem die Abstimmung durch Drehung des Kerns und des Kurzschlussgliedes bewirkt wird.

Claims (3)

1. Variometer mit Eisenkernabstimmung, insbesondere für Rundfunkgeräte, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Eisenkern (2) ein verlustarmes Glied (4), vorzugsweise in Form einer Kurzschlusswicklung, derart gekuppelt ist, dass dieses Glied (4) in den Bereich der Variometerwicklung (1) eingreift, wenn der Eisenkern (2) den Bereich der Variometerwicklung verlässt.
2. Variometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Eisenkern ein Kurzschlusskörper, -ring oder -zylinder (5, 6) gekuppelt ist, der in den Bereich der Variometerwicklung eingreift, wenn der Eisenkern diesen verlässt.
3. Variometer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kurzschlusskörper-, -ring oder -zylinder geschlitzt, lamelliert oder käfigartig ausgebildet ist.

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