DE559754C - Streuungsarmes Variometer - Google Patents
Streuungsarmes VariometerInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F21/00—Variable inductances or transformers of the signal type
- H01F21/005—Inductances without magnetic core
Landscapes
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- Power Engineering (AREA)
- Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)
Description
- Streuungsarmes Variometer Es ist oft, z. B. bei Radiosendern, bei denen schädliche induktive Kopplungen zwischen verschiedenen unabhängig voneinander zu haltenden Teilen vermieden werden sollen, erwünscht, von Variometern Gebrauch zu machen, die in bezug auf die Umgebung möglichst streuungsarm sind, so daß sie praktisch keine induktive Kopplung mit in ihrer Umgebung befindlichen Körpern aufweisen.
- Es sind bereits streuungsarme Variometer bekannt, bei denen sowohl die Windungen des festen wie des beweglichen Teiles je aus zwei symmetrischen Gruppen bestehen, derart, daß die eine Gruppe jedes Teiles ein der andern Gruppe desselben Teiles gleiches, aber entgegengesetzt gerichtetes Magnetfeld erzeugt, so daß in einiger Entfernung vom Variometer diese Felder sich gegenseitig möglichst vollkommen, im Variometer aber nur zum Teil aufheben. Derartige Variometer waren bisher in der Weise ausgeführt, daß sowohl der Rotor wie auch der Stator je aus zwei nebeneinander angeordneten Wicklungshälften hergestellt sind, die paarweise je eine 8-förmige Bewicklung bilden. Diese Variometer haben den Nachteil, daß ihr Aufbau recht kompliziert und ihre Herstellung zeitraubend und teuer ist.
- ach der Erfindung werden derartige Streuungsvariometer dahin abgeändert, daß die Gruppen je eines der beiden Variometerteile nicht nebeneinander, sondern koaxial auf einem gemeinsamen Zylinder o. dgl. untergebracht sind. Hierdurch vereinfacht sich wesentlich die Herstellung von Variometern, da hier zur Bewicklung des zylindrischen Trägers ein Minimum an verschiedenen Bewegungen des Arbeiters (eine einfache, durch die Hand oder maschinell erfolgende kontinuierliche Drehung des Trägers) erforderlich ist, so daß eine Massenproduktion dadurch wesentlich erleichtert wird.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Variometers nach der Erfindung dargestellt. Auf dem äußeren Trägerzylinder sind koaxial zueinander zwei in Reihe geschaltete, aber einander entgegengewickelte Spulen angeordnet, deren Selbstinduktionskoeffizient je L1 und deren Koeffizient der gegenseitigen Induktion 111, betragen mag. Auf dem inneren Trägerzylinder sind, in ähnlicher Weise koaxial und gegeneinander gewickelt, zwei in Reihe geschaltete Spulen finit Selbstinduktionskoeffizienten L2 und mit gegenseitiger Induktion 11., angebracht. Die beiden Wicklungspaare sind miteinander in Reihe geschaltet und relativ zueinander um eine Achse verdrehbar, die senkrecht zu den Längsachsen ihrer Trägerzylinder steht. Bei der gezeichneten Lage möge die Wechselinduktion zwischen den nahe aneinander liegenden Spulen I_1 und L 2 die Größe 1T3 und die Wechselinduktion zwischen den entfernt voneinander liegenden Spulen L2 und L, die Größe 31, haben.
- Wenn bei diesem Variometer die relative Lage der beiden Spulenträger geändert wird, so ändert sich auch die resultierende Selbstinduktion des Variometers, ohne daß dies den Außenraum wesentlich induktiv beeinflußt, da in einiger nicht zu großer Entfernung vom Variometer alle Magnetfelder, die von seinen Spulen herrühren, sich praktisch aufheben.
- Wie leicht einzusehen, beschränkt sich die Variation eines derartigen Variometers auf eine Winkeldrehung von 9o°, da infolge der Symmetrieverhältnisse bei 18o° der Anfangszustand wieder erreicht ist. Die Wechselinduktion M3 (s. Abb.) ist stets größer als M4. Man kann nun die Schwenkspule entweder so schalten, daß 113 in selbstinduktionsvergrößertem Sinne wirkt (wie in der Figur gezeichnet), oder durch Umkehrung der Stromrichtung in der Schwenkspule erreichen, daß im gekoppelten Zustand von fester und Schwenkspule die Selbstinduktion verkleinert wird. Im ersteren Falle liegen die erzielbaren Selbstinduktionen innerhalb der Werte L.1:, = 2 (L, - M, + L2 -11r12) , Lmax=2(Li--11+L2-312+2M3-2M4), im anderen Falle Lmin=2 (Li-l@i-i-.L2-t112-211@T3-@-21114), Lmax = 2 (L, - M, + L2 - M2) Die prozentuale Variation ist in beiden Fällen im allgemeinen verschieden und wird bei den praktisch auszuführenden Variometern meist im zweiten Falle größer sein. Um eine größere Gesamtvariation zu erhalten, kann man beim Durchgehen durch die neutrale Zone die Schwenkspule umschalten, z. B. durch die Betätigung eines Kippschalters. Die erreichbaren Selbstinduktionswerte liegen in diesem Falle zwischen den Werten L.1"=:2 (L,-Mi -i-' L2-M2-2 M3 + 2M4) , L max = 2 (Li-Mi -i- L2-1112 + 2 M3-2 M4) . Wird eine noch größere Variation gewünscht, kann man dem Variometer Abzweige geben, die jedoch stets symmetrisch anzubringen sind.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Streuungsarmes Variometer, bei dem sowohl die Windungen des festen wie des beweglichen Teiles je aus zwei symmetrischen Gruppen bestehen, derart, daß, die eine Gruppe jedes Teiles ein der andern Gruppe desselben Teiles gleiches, aber entgegengesetzt gerichtetes Magnetfeld erzeugt, so daß in einiger Entfernung vom Variometer diese Felder sich gegenseitig möglichst vollkommen, im Variometer aber nur zum Teil aufheben, dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppen j e eines der beiden Variometerteile koaxial auf einem gemeinsamen Zylinder o. dgl. untergebracht sind.
- 2. Streuungsarmes Variometer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkspule beim Durchgang durch die neutrale Zone umgepolt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE559754T | 1930-01-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE559754C true DE559754C (de) | 1932-09-23 |
Family
ID=6565744
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930559754D Expired DE559754C (de) | 1930-01-16 | 1930-01-16 | Streuungsarmes Variometer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE559754C (de) |
-
1930
- 1930-01-16 DE DE1930559754D patent/DE559754C/de not_active Expired
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