DEP0011831DA - Gewinnung höherer Alkohole aus Gemischen. - Google Patents

Gewinnung höherer Alkohole aus Gemischen.

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DEP0011831DA
DEP0011831DA DEP0011831DA DE P0011831D A DEP0011831D A DE P0011831DA DE P0011831D A DEP0011831D A DE P0011831DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
alcohols
parts
mixtures
distillation
hydrocarbons
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Horst Dr. Grunert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
Badische Anilin and Sodafabrik AG
Publication date

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Description

ΒΑΒΠΟΕΙ All 1L II**
e Atefcieoe»eai
unser Zeichens QoZ8 15166
ladwigshafen a/Rho9den 18» Januar
G-ewinnang höiierer Alkohole aas G-einisohe».
Me nach synthetischen Verfahren gewonnenen ηüberen, insöe» sondere mehr als 8 Kohlenstoffatom^ enthaltenden Alkohole sind in der Segel mit mehr oder weniger groesen Mengen nichtalkohol!seh« Stoffe» ins besonders mit Kohlenwasserstoffen, CarbonyIver&indungen» Laktonen oder Ä'thern, gemischt, die im gleichen T©mperatargebi®t wie die AlkofeO-Ie sieden und. öefe®f nioht ohne weiteres durefa, Destillation, absatrennen
Ee word© nun gefunden9 daBB man die Alkohole von den niefet«= alkoholisofeen Stoffen fast völlig befreien kann,, wtna man da® ßemieefe tanter Verwendung von sswei= oder dreiwertigen Alkoholen als Eilfeflüe« sigkeiten destillierte Die meisten nichtalkoholischen Stoffe, insbesondere die Kohlenwasserstoff©ο bilden mit d©n ^wei= o<i®r drtiwerti™ gen Alkoholen Azeotrop©, die tiefer sieden als die rein zu gewinnenden höheren Alkohol© 0
Ein weiterer Vorteil bei der Verwendung mehrwertiger Alkohol®
Stoff® selbst in der Hitg@ nicht oder nur wenig lösen? sodass ©ine Zerlegimg des Destillats leicht möglich ist ο Sie haben dagegen eimgates Löseirermögen für di@ zu gewinnenden höheren Alkohol® and halten diese g soweit sie mitüberdestilliert sindp sorüöko Die Hilfeflüs« Bigkeit kann in die Destillierblas® oder sw Yerstlrkuag des Büeto= laafs aaf den Kopf der Kolonne isarückgefiüirt we^deiij, wobei die In ihr gelösten Alkohol© nutzbar gemacht werden» Diese köim®B aach vor« her daroh, Extraktion oäer Fällaag abgetrennt w@rd@no
Als Hilfsflüssigkeit in komron Glykol und Slyserin in frag® sowi© besonders längerkettig® Glykole 3 zoBo B at and i ol~|u^, B^sadi©l=d^4^ He.icandiol=^6) oöer Pinakoa^ die praktisch ηατ miS; dea nie&talkeholisohen Steff®n9 nicht afe®? mit den Alkoholen Aaeotr©^®
Schon bei der Destillation unter gewöhnlichem Druck ist das Verhältnis von überdestillierendem mehrwertigem Alkohol zu Kohlen« wasserstoffem und anderen nichtalkohol!sehen Stoffen günstig« Durch Arbeiten im Vakuum kann es noch erheblich verbessert werden» Es beträgt S0Bo bei der Destillation eines Alkohol-Kohlenwaaaerstoff=Ge~ misc^"vom Siedebereioh 230 bis 245° mit Batandiol-^3) als Hilfsflüssigkeit bei gewöhnlichem Druck etwa 2 s I0 bei einem Druck von 20 mm Quecksilber dagegen lsi»
Das beanspruchte Destillationsverfahren eignet sich für die Zerlegung von Gemischen höherer? über etwa 200° siedender Alkohole mit Kohlenwasserstoffen oder anderen nicht alkoholischen;, insbesondere Sauerstoff haltigen Stoffen9 Z0B0 Ketonen., Aldehyden,, Laktonen oder Estern» Solche Gemische^ werden SoBo durch Reduktion von Kohlenoxyd über Eisenkatalysatoren bei mittleren Drucken und vernaltnismässig niedrigen Temperaturen erhalten oder nach dem sogenannten Oxo-Verfahren durch Anlagerung von Kohlenoxyd und vYasserstoff an Olefine unter Draok in Gegenwart van Kobaltkatalysatoren. Auch die Reduktionaprodukte der sauerstoffhaltigen Verbindungen aus der Paraffinoxydation lassen eich in der angegebenen Weise in Alkohole and nicht alkohol!«= ach© Stoffe serlegen«
Bei der Destillation dieser Gemische gehen zunächst die nichtalkoholischen Stoffe mit der Hilfsflüssigkeit über» Das Destillat trennt sich in zwei Schichten, von denen die eine im wesentlichen aus den nichtalkoholischen Stoffen 9 die andere aus der Hilfsflüsaig-
von
k®it und geringen Mengen Alkoholen besteht= Diese letztere Schicht wird sweckmässig in die Kolonne zurückgeführt. Die niohtalkoholische Schicht enthält geringe Mengen- etwa 1 bis 4 #, "v"«* Glykoleftj, die durch Waschen mit Wasser entfernt werden können=.
Sowie di® Kohlenwasserstoff® abdestilliert sind., wird das Destillat homogen und beim weiteren Destillieren geht dann Hilfsflüssigkeit mit mehr oder weniger grosses Mengen höherer Alkohole über* Dient ala Hilfsflüssigkeit ein Stoff, der mit dsn höheren Alkoholen , keine Aaeotrope bildet, S0B0 Butandiol=^^)« HexandlQJj=(L^β) od$r Pinakong _so kann bei Verwendung einer gut arbeitenden Kolonne dsr Alkohol= gehalt dieser Zwischenfraktion sehr niedrig gehalten werden^ aodass sie ohne weiteres als Hilfsflüssigkeit z\xv Zerlegung weiteras? Geai« sch® verwendet warden kann, Die sweite Destillationsstuf© wird solange durchgeführt? bis die Hilfsflüssigkeit restlos entfernt ist, was am,Ansteigen der Temperatur am Kolonnenkopf su erkennen late Der Blasenrückstand besteht praktisch nur aus Alkoholen»
Die Destillation wird in den Üblichen Kolonnen, am besten kontinuierlich durchgeführt« Vorteilhaft geht ma» von G-emisohen aus, In denen die höheren Alkohole durch Destillation and gegebenenfalle durch selektiv© Extraktion, z,3? mit Methanols angereichert worden* Sind G-e« mische von weitem Siedebereich9 Z0B, 200 bis 320P8 so, serl^gen,, ao verwendet man sweckmässig mehrere Hilfsflussigkeit®n mit eteigandaa Siedepunkt hintereinander» So kann man ZeB0 zunächst den Bereiöh von 200 bis 220° mit Hilfe von Pinakon? den von 220 bis 270a mit Butandi qI-Il,3Js. den νοηη2?0 bis 280° mit Butandiol«4f4) und achlleeelioh den Bereieh von 270 bis 320° mit Haxandiol=|L?6) aerlege». Zweck* massig wählt man die Hilfsflüssigkeit so, dass ihr Siedepunkt ©twa 10 bis 20° unter dem Siedebeginn des au zerlegenden Gemisahaa liegte Die in den folgenden Beispielen angegebenen Teile sind Raum« teile,=
Aas einem durch Umsetzung von Kohlenoxid mit Wasserstoff Eisenkatalysatoren bei 185 bis 188° unter einem Druck von 25 at gewonnenen Produkt wird durch Extraktion mit Methanol und Destillation ein von etwa 230 bis 270-° siedendes Gemieoh aus 80 Teilen Alkohole^ 19?5 Teilen Kohlenwasserstoffen und 0s5 Teilen Carbonylverbinäungin abgetrennt und mit 10 Teilen Butandiol=|U3) bei 20 mm Quecksilber«-» druck destilliert ο
Als Kolonne dient eine niedrige Füllkörperkolorme mit etwa 4 theoretischen Böden^ das Rücklaufverhältnis ifet etwa 1 t 4? das über destillierte Butandiol-1,,3 mit einem Teil der Kohlenwasserstoffe auf den Kopf der Kolonne zurückgegeben wird. Bii 110° gehen ausser Butandiol 20 Teile eines Gemisches üb@rf das etwa 2j,5 jß Oarbony!verbindungen f 3 fi Butandiol und 5»5 $> höheren einwertigen Alkoholen 89 Kohlenwasserstoffe enthält= Bis dahin sind einschliesslich der surückge führt en Mengen insgesamt 30 !Peile Butandiol in die Kolonne eingebracht wordens
Unter Temperaturanstieg um 2 bis 3° destillieren dann IE eines Gemisches aus 9$4 Teilen Butandipl, 2?2 Teilen Alkoholen and O54 Teilen lichtalkoholen über? das ohne weitere Behandlung für d©n iiäföästea Ax'bei-tsgmig verbandet werden'karunt^Ein weitere^ Temperataranatäeg um 10 bis 12° zeigt das Ende der Destillation an, Der Sumpf besteht aus 77 Teilen, die 98 fo oder mehr Alkohole enthalten«- Aas der Kohlenwasserstoff~fraktiop kann das Butandiol duroh lasch©» mit Wasser im Verhältnis Ii 1 restlos entfernt werden,
15166
Beispiel 21
100 Teile eines Gemisches, das aas dem in Beispiel 1 beschriebenen Kohlenoxydreduktionsprodukt gewonnen wurde, von 260 bis 290° siedet und aas 35 ί° Alkoholen and 65 $> Kohlenwasserstoffen besteht 9 werden unter gewöhnlichem Druck mit 20 Teilen Batandiol=fi.-4) destillierte Das übergehende Butandiolj, das sich in der Vorlage von den Kohlenwasseretof« fen trennt 9 wird kontinuierlich in die Destillierblase surückgeführto' Bis 225° gehen neben 130 Teilen Butandiol insgesamt 67 Teile eines Gemisches aas 92 tfo Kohlenwasserstoffen., 4 $> Butandiol und 4 fo primären Alkoholen über« Während die'.Temperatruir auf 227 bis 229° steigt,, erhält man 22 Teile homogenes Destillat, das aus 4 Teilen höheren Alkoholen? O55 Teilen Kohlenwasserstoffen und 17? 5 Teilen Butandiol-^L4) besteht und für eine er~ neute Destillation verwendet werden kann« Sobald die Temperatur des Rückstan <3s250° übersteigt, wird die Destillation abgebrochene Der Rückstand und die Kohlenwasserstoff ■»Fraktion werden durch Waschen mit wenig Wasser von den geringen Mengen Butan-jl.^diol befreit»
Beispiel J>%
Sin Alkohol-Kohlenwasserstoff«Gemisch vom Siedebereich 275 bis 320% das durch Anlagerung von Kohlenoxyd and Wasserstoff an höhere Olefine bei 200 at und Reduktion der entstandenen Aldehyde mit Wasserstoff gewonnen wurde, wird durch Methanolextraktion auf einen Gehalt von, etwa 75 Alkoholen und 25 Kohlenwasserstoffen gebracht.. 100 Teile davon werden im Vakuum,, wie im Beispiel 1 beschrieben, mit 10 Teilen Hexandiol-=|l.f 6J destilliert <. Man erhält 25 Teile Kohlenwasserstoffe,, die nur Spuren von Hexandiol und weniger als 1 $ höhere Alkohol© enthalten j 11 Teile eines Gemisches aus Hexandiol (90 fo) und Alkoholen (lO ia) mit Spuren Kohlenwasserstoff en, das für die Zerlegung weiterer Alkohol-Kohlenwasserstoff=Genasch$ benützt wird, and als Rückstand 75 Teile Alkohol in etwa 98$iger Reinheit»

Claims (1)

  1. Patentansprüche ι
    l) Verfahren zur Gewinnimg reiner höherer Alkohole« insbesondere solcher mit mehr· als 8 Kohlenstoffatomen im Molekül;,-aus Gemischen mit nichtalkoholischen organischen Verbindungen^ besonders Kohlenwasserstoff feiXf dadurch gekennzeichnet, daß man die Gemische unter Verwendung von awei- oder dreiwertigen Alkoholen als Hilfsflüssigkeiten destilliert»
    VÄ*Ätfs ffis m\teden "höheren * Alkoholen keine ^.zeoirop© *bi1defl.<." $ 1$>) Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnetf
    dass die Destillation unter vermindertem Druck durchgeführt wird»

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