DEP0011823DA - Verfahren zur Herstellung von Cyanursäurederivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Cyanursäurederivaten

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DEP0011823DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cyanuric acid
acid derivatives
τοη
potassium
preparation
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hans Dr. Haußmann
Arnold Dr. Tartter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
Badische Anilin and Sodafabrik AG
Publication date

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Description

PAA9B86OU7.5Q
BADlSCIIE AlIILIN- & SODÄ.-EÄBEIK (Ι« GL Farherdndustrie Aktiengesellschaft «In Auflösung")
Unser Zeichens 0*Ζβ 15143 "~ "^ ~ Ludwigshafen am Rhein, 50οNovember 1945
13.Jtili 1950 Hii/Bdt.
Verfahren zur Herstellung von Cyanursäure de r ivaten?_
Is ist bereit® bekannt, dass bei der Umsetzung von Chlorameisensäureestern mit Kaliumcyanat ayanurkohlensäureester entstenen-y die bei höherer [Temperatur unter Abspaltung von Kohlensäure in Oyanursäureester übergehen»
Es wurde nun -gefunden, dass man "beständige Cyanursäure derivate von OxyGarbonsäureiejstterni' »amiden oder -nitrilen erhält, vierm man Mineralsäure- oder Organomineralsäureester der genannten Oxy™ oarbonsäureabkömmlinge, die im öarbonsäurerest mindeötens 2 Kohlenstoff atome enthalten, mit CyanaHen bei erhöhter Temperatur umsetzt 0 Eine Abspaltung von Eohlendioxyd, wie im lalle der obengenannten Cyanurkohlens-äurees-teryfindet hierbei jedooh nioht statt-, Die erhaltenen Cyanursäured;erivate sind hochsiedende und im Takuum: unzersetzt deatillierbare Stoffe, die beispielsweise als· ISTeichmäoher für Kunststoffe verwendbar sind'*
Für die Umsetzung geeignete Mineralsäure1— oder Organo mineral·- säureester sind beispielsweise die Schwefelsäure- oder loluolsul·- fonsäureester der genannten Osycarbonsatireebfcommlinge.! besonders gut geeignet sind die Halogenv/ass-erstoffester, also die Halogeaacax"bonsäurees'.ter? --amide und -nitriles die das- Halogenatom. in ^-Stellung oder- in. beliebiger anderer· Stellung zur Carb" oxy !gruppe
-2-- 0.Z.15143
enthalten JEcöanen« Die Carbonsäuren müssen, wie "bereits erwähnt, mindestens zw.ei Kohlenstoff atome enthalten, können aber- im übrigen beliebiger Art sein* Vorzugsweise verwendet man. aliphatisehe· oder isocyclisohe Carbonsäuren» Als· HalogenearbiOnsä-areester kommen beispielsweise: Chloresslgsäureestear, «L-Chlorpropionsäureester, et- oder f »GhlorbP-ttersäareester, Ghlorberjaste insäureester/, Ct-Bromlaurinisäureester und CM ο rme thy !benzoesäureester in Präge» He alkoholische Komponenten dieser Ester- können sowohl niedere als auch höhere Alkohole und- Phenole verwendet werden» Aus se r aliphatischen. Alkoholen eignen sich beispielsweise auch, cycloaliphatische» wie Cyclohexanol, oder aliphatisch-aromatisehe, wie Benzylalkohol- oder heterocyclische Alkohole,. Y£ie !Furfurylalkohol.«. Die Methyle st er- eignen, sich insbesondere zur Herstellung van Zwischenprodukten:, die z«B« durch Umesterung mit anderen Alkoholen weiter verarbeitet werden sollen« 'Anstelle der Eater können auch die entsprechenden Saureami.de oder -nitrile verwendet werden, zaB. Chloral et amid undlt-Chlorpropi onsäur e ni tri 1.
Die Umsetzung wird, vorzugsweise mit Alkalicyanaten durchgeführt, doch kann man auch mit anderen Cyanaten, ZoB» denen der Erdalkalimetalle, arbeiten»
Die Umsetzung wird bei erhöhter Temperatur durchgeführt* Im allgemeinen, wendet man Temperaturen zwischen etwa. 80 und 180 anB Man kann in Abwesenheit vom Lösungsmitteln arbeiten» Oftmals, ist es jedoch vorteilhaft j die Halogeno.arbonsäureester im Überschuss zu verwenden, um die Abtrennung der gebildeten Halogensralze zu erleichtern. Der überschüssige Halogenearbensäureester lässt sich durch Destillation leicht aus dem Cyanursäurederivat entfernen. Man kann aber auch andere Lösungsmittel von geeignetem Siedepunkt· und entsprechendem Lösungsvermögen, z«B. Alkohole, verwenden oder nach-
~ 3 - 0.Z.15143
träglieh der Reaktlonsmasse zufügen.
Bei der Umsetzung entstehen vermutlich zunächst die Cyansäureester der entsprechenden Dicarbonsäureester, die sich jedpch unter.den Reaktionsbedingungen sofort zu den entsprechenden Cyanursäure derivaten trimerisieren.
Die in den nachstehenden Beispielen angegebenen Teile sind Gewichtsteile.
Beispiel 1;
81 Teile Kaliumcyanat werden mit 190 Teilen f-Chlor.buttersäureäthylester mehrere Stunden unter Rühren auf 160 bis 170° erhitzt« ITach dem Erkalten saugt man das gebildete Kaliumchlorid, ab und destilliert im Yakuum den überschüssigen Chlorbuttersäüreester ab} der für einen neuen Ansatz wieder verwendet werden, kann. Der erhaltene Cyanurtributtersäüreäthylester stellt eine viskose ölige Flüssigkeit dar3 die unter 1 mm Druck bei 250° unzersetzt siedet.
Beispiel 2%
81 Teile Kaliumcyanat werden mit 123 Teilen Chloressigsäureäthyl ester unter Rühren bei 144 am Rückfluss- erhitzt« Gegen Ende der Reaktion steigert man zur Tervollständigung der Umsetzung die Temperatur auf 160 bis 170°. Man nimmt dann die Masse in warmem Alkohol auf and saugt vom Salzrückstand ab. Ifa'ßh Entfernen des Alkohols destilliert man im Hochvakuum, wobei der Cyanurtriessigsäureäthylester als hellgelbe ölige Flüssigkeit, unter 1 mm Druck bei 205° übergeht.
In ganz entsprechender Weise lässt sich der Cyanurtriessigsäureäthylhexanolester gewinnen, der eine hochviskose Flüssigkeit ist, die sich z.B. in Alkohol, Butyl ac et at, Xthyl.gly.kol, ZyIoX oder· Benzin, löst und. als; Weichmacher, ZeB. für ITitrocelluloselacke, geeignet ist« -4-

Claims (1)

  1. ΡΑΑ98866·Η7.50
    - 4 -. Ο.Ζ·15ΐ4.3
    Beispiel 3%
    45 IeIXe feingepulvertes. Kaliumeyanat werden in. 50 teilen 4 -OhXorvaleronitril (S.dp01Ό40' / 13 mm) eingetragen und. unter Rühren^au^ 160 bis; t70.° erwärmt» lach.· dem. Erkalten wird. das·. Umsetzungsprodukt in Benzol aufgenommen und. vom gebildeten Kalium- ^ und übersohüssigem. Kaliumcyanat durch Filtrieren aibge:·*" Ansciiliesäend wird, das Lösungsmittel abdestilliert.c Man erhält das CyanurtriraleronitriX als dickflüssiges öl mit einem ^tiekstoffgehalt. τοη 22s,75 $ (!Haeorie 22,58$), das beim Abkühlen langsam zu eine.r wachsähnlichen Masse erstarrt.
    Pat ent scnsp ruch %
    ¥erfahren zur Herstellung τοη Cyanursäure derivate η von. Qxycarßonss.urBesterB-? —amiden oder -nitril.en? dadurch gekennzeichnet, dass man Mineral^ oder· Organominerals.äureester dex genannten 0xy°- earbonsäU2?ea*bik:ömmlinge? die im Carbonsäurerest mindestens Z Kohlen» stof.fatome enthalten^ insbesondere ihre Halogenwasserstoffester? bei erhöhter Eempe-raturr mit Gyanaten umsetzt.
    BlDISGHE: £KILI8- &. SODt-EfiBEEET

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