DEP0011501DA - Betonverdichtungsmaschine - Google Patents

Betonverdichtungsmaschine

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Publication number
DEP0011501DA
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DE
Germany
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mold
machine
concrete
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Julius Bussen
Original Assignee
Böger & Co. Stahlbau KG, Bottrop
Publication date

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Description

Es ist bekannt, Betonformsteine, Betonplatten und dergleichen mittels fahrbaren Vibrationsformen herzustellen. Hierbei werden Betonformen, die gewöhnlich für eine Mehrzahl von Hohlblocksteinen, Vollsteinen, Platten oder dergleichen ausgebildet sind und keinen Boden besitzen, verwendet. Die Formen hängen an einem fahrbaren Gerüst an Seilzügen oder dergleichen und werden zur Herstellung der Steine auf den glatten Fussboden, z.B. einen Betonboden, herabgelassen, dann mit der Betonmischung gefüllt und während und bzw. oder nach dem Füllen mittels eines an die Form anmontierten Vibrators verdichtet. Um zu erreichen, dass auch die oberen Schichten gründlich dicht werden, sind den Formen Belastungsplatten beigegeben, die nach dem Füllen der Form auf dem Beton liegen. Wenn die gewünschte Verdichtung erreicht ist, wird die Form mittels eines Handantriebs oder Elektroantriebs, z.B. mittels einer Handkurbel oder eines langen Handhebels, der nach Art einer Gabel ausgebildet sein kann, über den Seilzug hochgezogen. Wenn die Steine frei auf dem Boden stehen, wird das fahrbare Gerüst von Hand weiterbewegt und die Form in einigem Abstand von den vorher gebildeten Steinen erneut niedergelassen, und der Arbeitsvorgang beginnt von neuem.
Die bekannten Betonverdichtungsmaschinen dieser Art haben verschiedene Nachteile, insbesondere besteht bei ihnen sämtlich die Gefahr, dass die Formlinge beim Abziehen der Form und bei der Erzeugung neuer Steine in ihrer nächsten Umgebung beschädigt werden.
Die Erfindung sieht eine Betonverdichtungsmaschine vor, welche diese Nachteile vermeidet. Wesentlich ist bei ihrer Be- nutzung, dass die Formlinge unter dem Druck der Auflast entschalt werden. Hierdurch wird mit Sicherheit vermieden, dass die gerüttelten Schichten sich beim Entschalen lockern. Andrerseits aber wird die Auflast im selben Augenblick selbsttätig abgehoben, wenn der Stein von der Form freigegeben ist.
Diese Arbeitsweise bedingt eine Maschine gemäss der Erfindung, bei der statt der bisher bekannten Beschwerungsplatten, die mit der Oberkante des Formraumes abschliessen, Auflastgewichte verwendet werden, die mittels Stangen von der Höhe der Formlinge an einer Platte befestigt sind, welche sich ihrerseits bei angehobener Form auf deren Oberkante auflegt. Beim Entschalen der Steine durch Aufziehen der Form bleiben die Auflastgewichte also auf der Betonoberfläche liegen, bis die Steine freigegeben sind.
Die Anschlagplatte mit den Abstandstangen und den Auflastplatten ist vorzugsweise an dem fahrbaren Gerüst schwenkbar gelagert, sodass sie bequem zurückgeklappt werden kann, wenn die Form zum Füllen freigegeben werden soll.
Bei den bekannten Maschinen müssen die Formen sich schwach konisch nach unten erweitern, um ein leichtes Entschalen zu gewährleisten. Gemäss der Erfindung brauchen dagegen die Steine nicht konisch zu sein, weil hier die während des Entschalens wirkende Auflast eine glatte Ablösung der Steine von der Form auch bei senkrechten Wandungen gewährleistet.
Die Beschädigung der Formlinge während des Entschalens ist bei den bekannten Maschinen ferner dadurch leicht möglich, dass das Gerüst, in welchem die Form hängt, fahrbar ist und durch die Betätigung der Abzieh- oder Entschalungsvorrichtung ins Rollen kommen kann. Schon eine Ortsveränderung von wenigen Millimetern genügt, um mindestens die Kanten der Steine zu beschädigen. Bei der Maschine nach der Erfindung sind deshalb die Räder des Fahrwerks in einer Gabel gelagert, die beim Hochschwenken die Räder freigibt, sodass das Gerüst sich unmittelbar auf den Boden aufsetzt. Die Fahrwerkgabel ist von der Lösegabel, die das Abziehen der Form von den Formlingen bewirkt, völlig getrennt. Infolgedessen kann das Fahrwerk erst dann in Arbeitsstellung gebracht werden, wenn die Formlinge völlig frei von der Form sind.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Maschine nach der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 ist eine Ansicht der zum Füllen bereiten Maschine.
Fig. 2 ist eine Ansicht der Maschine in Fahrstellung.
Die gesamte Maschine wird von dem rahmenartigen Gerüst 1 getragen. In dessem hinteren Teil ist die Gabel 2 gelagert, welche die Fahrräder 3 trägt. Die Betätigung der Gabel 2 erfolgt mittels der Trittplatte 4. Zur Sicherung in der abgesenkten Stellung dient der Rasthebel 5. Auf der Oberkante des Gerüstes ist der Bock 6 befestigt, gegen den die von dem Bügel 7 getragene Anschlagplatte 8 mit den Abstandstangen 9 und den Auflastplatten 10 anschlägt. Ferner ist in dem Gerüst die Lösegabel 11 gelagert, die beim Verschwenken über die Seilzüge 12 die Form 13 mit angebautem Vibrator heben und senkt. Die Schienen 14 dienen zur Führung und zum Einrasten der Gabel 11 in der aus Figur 2 ersichtlichen Stellung.
Die Steinherstellung mit der Maschine bedingt das Arbeiten auf möglichst ebenem, horizontalen Boden, wobei Unterlagsbretter nicht erforderlich sind. Nach Aufstellen der Maschine wird dieselbe, bzw. die Form heruntergelassen, der Auflastdeckel zurückgeklappt und die Form mit der Betonmischung gefüllt. Durch Einschalten des Vibrationsmotors wird die Betonmasse verdichtet und zwar vollständig, d.h. einschließlich der oberen Steinzonen. Nach etwa 30 bis 40 Sekunden wird Form mit Vibrator bei verbleibender Auflast (Lockerungshinderung der oberen Schichten) bei gleichzeitiger weiterer Vibration von den verdichteten Formlingen durch Ziehen einer Lösegabel nach oben abgezogen.
Die Maschine wird nun um eine Steinlänge weitergefahren und ist sofort wieder für die nächste Verdichtung verwendungsfähig; unmittelbar nach dem ersten Wurf beginnt also der nächste Arbeitsgang und so fort; der ganze Arbeitsgang beträgt in seiner Gesamtzeit (Vibrierzeit und Nebenzeit) 1 bis 1 1/2 Minuten; die Nebenzeiten sind bedingt durch die Art der Gesamtplanung der Anlage und Anzahl der Arbeitskräfte.

Claims (3)

1. Verfahren zur Herstellung von verdichteten Betonformsteinen mittels einer in einem fahrbaren Gerüst hängenden Vibrationsform, dadurch gekennzeichnet, dass die Steine durch Rütteln verfestigt und unter dem Druck der Auflast entschalt werden, welche nach Freigabe des Steines von der Form selbsttätig abgehoben wird.
2. Maschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an sich bekannten Auflastplatten mittels Abstandstangen von der Höhe der Formlinge an einer an die Formoberseite anschlagenden, im Gerüst schwenkbar gelagerten Platte befestigt sind.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrräder in einer Gabel gelagert sind, die senkrecht schwenkbar an dem Gerüst, unabhängig von der Abziehvorrichtung, befestigt ist.

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