DEP0010940DA - Kartoffelerntemaschine - Google Patents

Kartoffelerntemaschine

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DEP0010940DA
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Expired
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English (en)
Inventor
Otto Spalding Lawaetz
Original Assignee
Lawaetz, Svend, Fuglsang bei Flintinge
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Description

Bei bekannten Kartoffelerntemaschinen, die nicht auf Vorrat arbeiten und mit Gespannung sowie mit Bodenantrieb für das Getriebe ausgerüstet sind, wird es immer als Mangel empfunden, dass man nach Rodung einer Reihe die dabei geernteten Kartoffeln erst auflegen muss, ehe man die nächste Reihe aufnehmen kann. Geschieht dies nicht, so werden zu viele Kartoffeln durch den Boden der nächsten Reihe zugedeckt. Es besteht daher schon immer der Wunsch, eine Maschine zu besitzen, die diesem Übelstand abhilft und eine Vorratsrodung von Kartoffeln gestattet, bei der man also Reihe um Reihe aufnehmen kann, ohne die Kartoffeln der vorher aufgenommenen Reihe zuzudecken. Die Maschine muss dabei auch so gebaut sein, dass die abgelegten Kartoffeln nicht nur die vorher aufgenommene Reihe freilassen, sondern auch in der Weise arbeiten, dass sie nicht bei Aufnahme der nächsten Reihe vom Zugtier oder Fahrrad der Maschine beschädigt werden.
Die Erfindung sucht dieser Forderung in vollem Umfange dadurch gerecht zu werden, dass die vom Schar ausgehobenen Kartoffeln, durch das Zusammenwirken von Schleuderstern und Greiferkette freigemacht, seitwärts bewegt und seitlich von der Maschine abgelegt werden.
Zweckmässig verwendet man zur Aussonderung und Ablage der Kartoffeln einen einreihigen Zinkenstern mit federnden Zinken und eine mehrreihige Greiferkette mit sich schräg aufwärts bewegenden und dadurch allmählich aus dem Boden austretenden Greifern. Wie die Maschine im einzelnen auszubilden ist, wird an Hand der nachfolgenden Beschreibung und Zeichnung erläutert werden.
Es ist ersichtlich, dass der Aufbau einer Maschine nach der Erfindung wesentlich dadurch bestimmt wird, wie gross die Ausladung der Greiferkette sein muss. Das rechte Zugtier läuft bei einer normalen Maschine, die nach rechts ablegt, ziemlich weit von der aufzunehmenden Reihe ab, während das linke Zugtier in der Furche zwischen den beiden ersten Reihen geht. Demzufolge müssen Kartoffeln, die auf Vorrat geerntet werden sollen, sehr weit nach rechts befördert werden, um zu verhindern, dass das rechte Zugtier bei der Aufnahme der nächsten Reihe auf die vorher aufgenommenen Knollen tritt. Wenn man aber durch eine zweckmässige Anspannung und Ausführung der Maschine das rechte Zugtier um eine Furche weiter nach links bringt,- bei links ablegenden Maschinen umgekehrt- brauchen die Kartoffeln weniger weit nach rechts gefördert zu werden. Die Greiferkette kann dann kürzer und schmäler und die ganze Maschine einfacher und leichter gemacht werden.
Die Erfindung sieht deshalb noch vor, dass die Zugdeichsel bei Rechtsablage der Maschine aus der Scharmitte soweit nach links verlagert wird, dass das rechte Zugtier in der sich rechts an den aufzunehmenden Damm anschliessenden Furche, das linke Zugtier
In der zweiten Furche links vom aufzunehmenden Damm verläuft (bei Linksablage umgekehrt). Das dabei durch die aussermittige Deichselverlagerung entstehende Drehmoment kann durch Hinausschieben des auf der Verlagerungsseite der Deichsel liegenden Fahrrades der Maschine ausgeglichen werden.
Zur näheren Erläuterung des Gegenstandes der Erfindung wird auf die Zeichnung verwiesen, die ein Ausführungsbeispiel einer Kartoffelerntemaschine nach der Erfindung erkennen lässt und gleichzeitig die zweckmässige Anspannung veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt die eigentliche Maschine in Seitenansicht.
Fig. 2 ist ein Grundriss zu Fig.1.
Fig. 3 gibt die Maschine von rückwärts gesehen wieder.
Fig. 4 erläutert den Aufbau der Greifer, der Greiferkette und des Antriebsrades.
Fig. 5 stellt einen Grundriss zu Fig. 4 dar.
Fig. 6 lässt schematisch die Furchenanordnung und den Lauf der Zugtiere nach der neuen Anspannung erkennen.
Fig. 7 zeigt im Grundriss die gesamte Maschine mit dem vorgesehenen Gespannzug und den Verlauf der Furchen.
Die Maschine besteht aus dem Hauptrahmen 1 mit dem sich vorn anschliessenden Schwenkrahmen 2, der über eine Zugstange 3 mit dem Ausrückhebel 4 verbunden ist. Am Ausrückhebel 4 befindet sich in bekannter Weise der Feststellhebel 5, der über eine Zugstange 6 und Klinke 7 mit der Stellscheibe 8 in Verbindung steht. Am Schwenkrahmen 2 greift die Deichsel 9 an, die, wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, mit Zugwaage 10, Schwengeln 11 und Brustholz 12 ausgestattet ist.
In Lagern 13 des Hauptrahmens 1 ruht die Fahrradachse 14, die aussen die Fahrräder 15 trägt. Auf der Fahrradachse 14 sitzt, wie Fig. 2 erkennen lässt, das Hauptantriebsrad 16 für das Getriebe.
Dieses Rad 16 treibt ein Ritzel 17, die Achse 18 und den Rädertrieb 19, den Schleuderstern 20 und die zu einem gemeinsamen Körper zusammengeschlossenen Hauptkettenräder 21 der Greiferkette 22 an.
Schleuderstern 20 und Hauptkettenräder 21 ruhen frei drehbar auf der feststehenden Mittelachse 23 der Maschine. Diese Mittelachse 23 stützt ausserdem den Halter 24 für die äusseren Kettenräder 25 ab. Diese äusseren Kettenräder sind kleiner gehalten als die Hauptkettenräder 21 und ruhen auf einer Achse 26, die zusammen mit dem Halter 24 durch eine am Hauptrahmen 1 sitzende Klemmvorrichtung 27 in der Höhenlage einstellbar ist. Am Halter 24 sitzt noch eine Tragvorrichtung 28 für ein Leitblech 29, das sich an die Leittrommel 30 anschliesst und mit den noch zu erläuternden Greifern 31 zusammenarbeitet.
An der Mittelachse 23 der Maschine befindet sich noch der Halter 32 für das Schar 33 und dessen Stellvorrichtung 34. Der Aufbau dieser Teile ist bekannt und bedarf keiner näheren Erläuterung. Ein Sech 35, das den aufzunehmenden Damm seitlich vom Schar 33 abtrennt, ist mit einer Stellstange 36 am Hauptrahmen 1 befestigt. Da bei Aushebung des Schars 33 aus dem Boden auch das Getriebe abgestellt werden muss, befindet sich am Schwenkrahmen 2 ein Stellhebel 37, der über rahmen 2 greift die Deichsel 9 an, die, wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, mit Zugwaage 10, Schwengeln 11 und Brustholz 12 ausgestattet ist.
In Lagern 13 des Hauptrahmens 1 ruht die Fahrradachse 14, die aussen die Fahrräder 15 trägt. Auf der Fahrradachse 14 sitzt, wie Fig. 2 erkennen lässt, das Hauptantriebsrad 16 für das Getriebe. Dieses Rad 16 treibt über ein Ritzel 17, die Achse 18 und den Rädertrieb 19, den Schleuderstern 20 und die zu einem gemeinsamen Körper zusammengeschlossenen Hauptkettenräder 21 der Greiferkette 22 an. Schleuderstern 20 und Hauptkettenräder 21 ruhen frei drehbar auf der feststehenden Mittelachse 23 der Maschine. Diese Mittelachse 23 stützt ausserdem den Halter 24 für die äusseren Kettenräder 25 ab. Diese äusseren Kettenräder sind kleiner gehalten als die Hauptkettenräder 21 und ruhen auf einer Achse 26, die zusammen mit dem Halter 24 durch eine am Hauptrahmen 1 sitzende Klemmvorrichtung 27 in der Höhenlage einstellbar ist. Am Halter 24 sitzt noch eine Tragvorrichtung 28 für ein Leitblech 29, das sich an die Leittrommel 30 anschliesst und mit den noch zu erläuternden Greifern 31 zusammenarbeitet.
An der Mittelachse 23 der Maschine befindet sich noch der Halter 32 für das Schar 33 und dessen Stellvorrichtung 34. Der Aufbau dieser Teile ist bekannt und bedarf keiner näheren Erläuterung. Ein Sech 35, das den aufzunehmenden Damm seitlich vom Schar 33 abtrennt, ist mit einer Stellstange 36 am Hauptrahmen 1 befestigt. Da bei Aushebung des Schars 33 aus dem Boden auch das Getriebe abgestellt werden muss, befindet sich am Schwenkrahmen 2 ein Stellhebel 37, der über ein einstellbares Gestänge 38, einen Winkelheber 39 und eine Stellmuffe 40 eine Verschiebung des Hauptantriebsrades 16 für das Getriebe herbeiführen und dadurch den Antrieb unterbrechen kann. Auch diese Anordnung ist bekannt und bedarf keiner weiteren Erläuterung.
Auf den Greiferketten 22 sind die eigentlichen Greifer 31 angeordnet. Diese bestehen aus Zinken 42, die in Zinkenhaltern 41 eingelassen sind. Jeder Zinken 42 hat seinen eigenen Zinkenhalter 41, der frei drehbar auf einem Bolzen 43 ruht, welcher die beiden Ketten 22 in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise miteinander verbindet. Die Steuerung der Zinken 42 erfolgt durch an den Zinkenhalter 41 angesetzte Steuerhebel 44, die in Führungsplatten 45 enden. Diese Führungsplatten 45 gleiten auf der Oberfläche der Leittrommel 30 bzw. des Leitbleches 29: Dadurch werden die Zinken in ihrer radial zum Kettenrad stehenden Arbeitslage gehalten.
Ein Umkippen der Zinken in der Bewegungsrichtung 46 wird durch am Zinkenhalter 41 angebrachte Nocken 47 verhindert.
Um ein Ausweichen der Knollen nach hinten zu verhindern, und den Damm möglichst vollkommen auszukehren, sind die Zinken eines Greifers verschieden gebogen, und zwar dergestalt, dass bei der Arbeitsstellung im Boden der in der Fahrtrichtung der Maschine vorderste Zinken im Sinne der Drehrichtung nacheilt, der hinterste Zinken dagegen voreilt, während die dazwischen liegenden übrigen Zinken mit ihren Zinkenspitzen auf einer Linie liegen, die die vorderste Zinkenspitze mit der hintersten verbindet. Dadurch gewinnen die Zinken den flächenförmigen Anblick, der aus Fig. 5 und
Fig. 4 der Zeichnung zu entnehmen ist. Beim Auftreffen der Zinkenhalter 41 auf die Leittrommel 30, was in Fig. 3 rechts oben zu erkennen ist, kommt zuerst die Führungsplatte 45 zur Anlage. Mit abnehmenden Abstand des Zinkenhalters 41 von der Leittrommel 30 werden die Zinken allmählich aufgerichtet, bis sie die vollaufgerichtete Stellung in Fig. 3 oben erreichen. Diese Stellung behalten die Zinken bis zur Lage in Fig. 3 unten bei. Dort hebt sich die Leittrommel 30 wieder von den Ketten 22 ab, die Zinken behalten jedoch ihre aufgerichtete Stellung, weil die Steuerhebel 44 mit den Führungsplatten 45 von der Führungstrommel 30 auf das sich dort anschliessende Leitblech 29 aufgleiten. Das Leitblech 29 verläuft von Maschinenmitte nach aussen hin schräg aufwärts, so dass die Zinken allmählich aus dem Boden austreten. Sobald der Austritt erfolgt ist, hört die Führung für einen Teil der Zinken 42 auf. In der Zeichnung sind nebeneinanderliegende Zinken 42 angenommen, die in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise zueinander versetzt sind. Bei dieser Zinkenzahl kann nach Aushebung der Zinken aus dem Boden die Führung für den zweiten und vierten Zinken unterbrochen werden. Dies geschieht durch die in Fig. 2 eingetragenen Ausschnitte 48 im Führungsblech 29, die die Stützplatten 45 am Ende des Steuerhebels 44 der Zinkenhalter 41 hindurchtreten lassen.
Diese teilweise Freigabe von Zinken hat zur Folge, dass der Zinkenabstand, soweit die noch geführten Zinken in Frage kommen, grösser wird. Es können dann die ausgehobenen und von den Greifern mitgenommenen Kartoffelknollen unter Ausschwenkung der ausgerückten Zinken zwischen den feststehenden Zinken der Greifer hindurchtreten und am Boden bleiben. Kurz danach treffen die noch geführten Zinken auf eine Erhöhung (49 (Fig. 3) am Ende des Leitbleches 29.
Die noch geführten Zinken erfahren durch diese Erhöhung eine Schleuderwirkung nach auswärts, die das von den Greifern mitgenommene Kraut über die abgelegten Kartoffeln hinauschleudert. Danach hängen alle Zinken freipendelnd abwärts. Nach Umwandern der kleinen Kettenräder der Greiferketten legen sie sich, wie in Fig. 3 rechts aussen angegeben ist, aufeinander, bis sie wieder auf die Leittrommel 30 auftreffen und die Zinkensteuerung von neuem beginnen kann. Ein Wickeln des Krautes wird durch diese Abschleuderung verhindert. Bei Bedarf kann jedoch noch ein Krautabstreifer vorgesehen werden, durch den die freihängenden Zinken hindurchtreten und der etwa mitgenommenes Kraut zurückhält.
Die für die Ausladung der Greiferkette massgebliche und nach der Erfindung vorgesehene neue Art der Anspannung ist aus Fig. 7 der Zeichnung zu erkennen. Die Zugdeichsel 9 ist aus der Maschinenmitte 50 um ein Stück 51 seitlich nach links herausgedrückt. Die Zugtiere laufen dann in den Ebenen 52 und 53, d.h. im Grunde von Furchen 54, wie aus Fig. 6 zu erkennen ist. In diese Fig. ist auch der Verlauf des Scharbleches 33 eingetragen. Es ergibt sich draus, dass das rechte Zugtier in der sich rechts an den aufzunehmenden Damm 55 anschliessenden Furche 54, das linke Zugtier dagegen in der zweiten Furche links vom aufzunehmenden Damm läuft. So ist es bei Rechtsablage der Kartoffeln, während bei Linksablage die umgekehrte Anordnung anzunehmen ist. Wir beim nächsten Lauf der Maschine der Kartoffeldamm 56 (Fig. 6) aufgenommen, so läuft das rechte Zugtier und ungefähr auch das rechte Fahrrad in der Furche 57, d.h. genügend weit seitlich ab von der vorher abgelegten Kartoffelreihe 58. Eine Beschädigung oder Zudeckung der vorher abgelegten Kartoffeln ist demnach nicht zu befürchten. Die Fahrtrichtung der Maschine ist in Fig. 5 durch einen Pfeil 61 angedeutet.
Durch das Herausrücken der Maschinendeichsel 9 um die Entfernung 51 aus der Maschinenmitte 50 entsteht beim Lauf der Maschine ein rechtsdrehendes Moment, das auf Verschwenkung der Maschine hinwirkt. Diesem Schwenkmoment kann man durch Herausrücken des linken Fahrrades 15 begegnen. Diese Möglichkeit war schon bei früheren Maschinen vorgesehen und soll deshalb hier nicht erläutert werden.
Als Schleuderstern wählt man zweckmässig einen einreihigen Zinkenstern. Hierbei können die Zinken 59 als Haarnadelzinken ausgeführt werden, die in an sich bekannter Weise auf einer Zinkenscheibe 60 festgeklemmt sind. Es genügt die Verwendung von 4 Haarnadelzinken. Da jede Zinke zweiarmig ist, erhält man auf diese Weise ein Schleuderrad mit 8 seitlich herausstehenden Zinken. Es ist selbstverständlich, dass diese Einzelheiten auch in anderer Weise als geschildert ausgeführt werden können.

Claims (10)

1.) Kartoffelerntemaschine mit in senkrecht zur Fahrtrichtung liegender Ebene umlaufenden, an das Schar anschliessendem Wurfwerk, gekennzeichnet durch eine an einen Schleuderstern (20) dicht anschliessende, gleichachsig umlaufende Greiferkette (22, 31, 42), die so ausgebildet ist, dass sie in das von Schar (33) und Schleuderstern (20) gelockerte Erntegut übernimmt und seitlich von der Maschine ablegt.
2.) Kartoffelerntemaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen einreihigen Zinkenstern (59, 60) mit federnden Zinken (59) und eine mehrreihige Greiferkette (22, 31) mit sich schräg aufwärts bewegenden und danach allmählich aus dem Boden austretenden Greifern (31).
3.) Kartoffelerntemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der einreihige Zinken- bzw. Schleuderstern (59, 60) in an sich bekannter Weise aus einer Platte (60) mit am Scheitel aufgeklemmten Haarnadelzinken (59) besteht.
4. Kartoffelerntemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken (42) der einzeln beweglich auf durchgehenden Bolzen (43) zwischen zwei endlosen Greiferketten (22) angeordneten Greifer (31) derart gesteuert werden, dass sie seitlich in den ausgehobenen und bereits vom Schleuderstern (59, 60) aufgelockerten Damm (55) eindringend, diesen schräg aufwärts durchwühlen und nach Erreichen der Bodenhöhe teilweise, für den
Rest der Zinken dagegen erst nach Erreichen des Endes eines Leitbleches (29) und Empfang eines kräftigen Vorwärtsschwunges ausgeklinkt werden und dann frei pendelnd herabhängen.
5.) Kartoffelerntemaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Durchführung der Greifersteuerung an den Zinkenhaltern (41) der Greifer (31) Steuerhebel (44, 45) und Nocken (47) angebracht sind, die mit Leitblechen (29, 30) an der Kettenführung zusammenarbeiten.
6.) Kartoffelerntemaschine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken (42) der Greifer (31) verschieden gebogen sind, und zwar dergestalt, dass bei der Arbeitsstellung im Boden der in der Fahrtrichtung der Maschine (61) vorderste Zinken im Sinne der Drehrichtung (46) nacheilt, der hinterste Zinken dagegen voreilt, während die übrigen Zinkenspitzen auf einer Linie von der vordersten zur hintersten Zinkenspitze, also schräg zur Fahrtrichtung liegen.
7.) Kartoffelerntemaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitblech (29) zwischen beiden Kettenräderpaaren (21, 25) derart ausgeklinkt ist, dass einige Zinken (42) vor den anderen ausgeklinkt und freigegeben werden und am Ende des Leitbleches nur noch die nicht freigegebenen Zinken eine Ausschwung durch einen Wulst (49) des Leitbleches erfahren.
8.) Kartoffelerntemaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Aussenende der Greiferkette in der Höhenlage durch eine Vorrichtung (27) einstellbar ist.
9.) Kartoffelerntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugdeichsel (9) bei Rechtslage der Maschine aus der Scharmitte (50) so weit nach links verlagert ist, dass das rechte Zugtier in der sich rechts an den aufzunehmenden Damm (55) anschliessenden Furche (54), das linke Zugtier in der zweiten Furche links vom aufzunehmenden Damm (55) läuft, (bei Linksablage umgekehrt).
10.) Kartoffelerntemaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das durch die aussenmittige Deichselverlagerung entstehende Drehmoment durch Hinausschieben des auf der Verlagerungsseite der Deichsel liegenden Fahrrades der Maschine ausgeglichen ist.

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