DEP0010622MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 15. Oktober 1953 Bekanntgemacht am 6. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Zur Herstellung von Betonhohlkörpern, wie Rohren, Kabelsteinen u. dgl., mit durchgehenden
Kanälen sind Maschinen mit Rüttelvorrichtungen bekannt, bei denen der in einer Form angeordnete
Kern aus einem Rohr besteht, das mittels einer Unwuchtwelle in Schwingungen versetzt wird, S0'
daß der in die Mantelform eingefüllte Beton verdichtet wird. Bei einer bekannten Maschine zum
Herstellen von Betonrohren sitzt der rohrförmige Kern nur mit seinem unteren Ende auf einer sich
drehenden Platte, während das obere Ende des Kernes frei steht, und wird mit der Platte während
des Rütteins und des Einfüllens des Betons in die Mantelform vorgeschoben. Die im oberen Ende des
Kernrohres gelagerte Unwuchtwelle und die an dieser Stelle angeordnete Unwuchtmasse sollen die
Schwingungen des Kernrohres auf dessen oberen Teil beschränken, wobei jedoch die Gefahr besteht,
daß dieser Teil in eine kegelförmige Bewegung gerät und ungleiche Wandstärken des Betonrohres
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verursacht, zumal auch die Mantelform am oberen Ende frei und in keiner Verbindung mit dem
Kernrohr steht. , . . .
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Herstellen von rohrförmigen Betonhohlkörpern
mit einer Grundplatte zum Aufsetzen einer stehenden Mantelform und einem oder
mehreren senkrecht zur Grundplatte angeordneten, mittels einer Hubvorrichtung heb- und senkbaren
ίο Kernrohren, in denen wenigstens je eine mit einem
Antrieb kuppelbare Unwuchtwelle gelagert ist. Erfindungsgemäß ist das untere Ende der Kernrohre
in Durchbrechungen der Grundplatte eingesetzt und das obere Ende in einer über der
Grundplatte senkrecht an einem Joch geführten Traverse lösbar gehalten, die mit einer darunter
angeordneten, auf die Mantelform aufsetzbaren Füllschüssel so verbunden ist, daß bei Anheben,
der Traverse die Kernrohre allein und anschließend die Füllschüssel mitgenommen wird. Die Kerhrohre
und die Mantelform sind hiernach an beiden Enden festgelegt, und zwar unten an der Grundplatte
und oben an der Traverse. Sie können also während des Rütteins selbst ,nicht aus ihrer
zentrierten Lage ausweichen, da auch die Mantelform auf der Grundplatte steht, die ihrerseits
durch das Joch, welches ebenfalls auf der Grundplatte steht und daran befestigt ist, gehalten wird.
Alle Teile, die die genaue Formgebung des herzustellenden Hohlkörpers bestimmen, sind so miteinander verbunden, daß sie sich nicht gegen einander
verlagern können. Die Maschine gestattet ein schnelles Arbeiten, da lediglich die Kernrohre
in .die auf die Grundplatte gesetzte. Mantelform eingeführt und nach dem Einfüllen und Verdichten
des Betons aus dieser herausgezogen zu werden brauchen. Auch findet das Rütteln gleichmäßig
über die ganze Länge des Hohlkörpers statt, wodurch eine gleichmäßige Verdichtung gewährleistet
ist.
Das Kuppeln der Unwuchtwelle mit dem Antrieb erfolgt beim Einsetzen des Kernrohres erfindungsgemäß
selbsttätig dadurch,- daß das untere Ende der Unwuchtwelle mit einem Kupplungsteil versehen
ist, das mit einem Kupplungsteil der Antriebswellen zum Eingriff kommt.
Je nach der Anzahl der verwendeten Kernrohre ist eine entsprechende Anzahl Wellenstümpfe vorgesehen,
die über Riementriebe von einem Motor in Umdrehung versetzt werden.
Die Kernrohre sind in einer über der Mantelform und über einer auf die Mantelform setzbaren
Füllschüssel angeordneten Traverse lösbar gehalten, die mittels einer Hubvorrichtung heb- und
senkbar ist. Die Füllschüssel ist dabei mit der Traverse so in Verbindung - gebracht, daß die
Traverse wahlweise ohne die Kernrohre und die Füllschüssel über eine Teilstrecke allein oder mit
den Kernrohren und der Füllschüssel bis zum vollständigen Austritt der Kernrohre aus der Mantelform hochziehbar ist. Die Hubvorrichtung für die
Traverse, die Füllschüssel und die Kernrohre sind an einem auf der Grundplatte stehenden Joch
angeordnet, an der zweckmäßig mittels besonderer Stangen die Traverse und die Füllschüssel senkrecht
geführt sind. Die Hubvorrichtung kann beliebiger Art, z. B. hydraulisch oder mechanisch
sein. Vorzugsweise besteht sie aus einer im Querhaupt des Joches gelagerten ■ Welle mit Antriebsmotor
und Kettenrädern und über diese laufenden Ketten, an die die Traverse gehängt ist, wobei die
senkrechten Ständer "des Joches die Führungsstangen sowie Anschläge für die Traverse aufnehmen.
Gegenstand der Erfindung ist ferner die besondere Ausbildung der Hubvorrichtung und einer
Sperrvorrichtung für die Kernrohre an der Traverse sowie einer Verriegelung der Traverse in
den Ständern des Joches, die in der nachfolgenden Beschreibung noch näher erläutert wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Rütteleinrichtung nach der Erfindung dargestellt.
Es zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht bei eingesetzten Kernrohren,
Fig. 2 ein Kernrohr im Längsschnitt in größerem Maßstab, ' ■ ' .
Fig. 3 die Traverse mit der Sperrvorrichtung für die Kernrohre in Seitenansicht,
Fig. 4 eine Ansicht von oben zu Fig. 3, 9"
Fig. 5 die Fangvorrichtung für die Traverse allein in Seitenansicht,
Fig. 6 die Verriegelungseinrichtung für die Traverse in Ansicht von oben,
Fig. 7 eine Seitenansicht zu Fig. 6,
• Fig. 8 einen Schnitt nach Linie VIII-VIII der Fig. ι in größerem Maßstab.
Auf der Grundplatte 1 steht ein Joch mit den Ständern 2 und dem Querhaupt 3, die ein U-förmiges,
nach innen offenes Profil haben. Innerhalb der Ständer 2 sind senkrechte Stangen 4 angeordnet,
und am unteren Teil sind Kettenräder 5 , gelagert, über die endlose Ketten 6 laufen. Das
eine Trum jeder Kette ist unterbrochen, und die freien Enden sind an einer Traverse 7 befestigt,
die zwischen den Ständern 2 heb- und senkbar ist. In dem Querhaupt 3 liegt eine Welle 8, auf der
Kettenräder 9 sitzen, über die die Ketten 6 gelegt sind. Die Welle 8 ist mit der Welle eines Motors
10 verbunden und trägt eine Bremsscheibe 11, über
die ein Bremsband 12 gelegt ist.- Das Bremsband 12 ist mit. einer anderen, ebenfalls in dem Querhaupt
angeordneten Welle 13 verbunden, an der
sich ein Handhebel 14 befindet. Ein Anschlag 15 ist an der Welle 13 festgeklemmt, der unter der
Wirkung einer Druckfeder 16 (Fig. 5) steht. Unterhalb des Anschlages 15 ist eine gabelförmige
Klinke 17 in dem Querhaupt gelagert, die beim Schwenken in Richtung des Pfeilesa von dem
Anschlag 15 festgestellt und beim Schwenken des Anschlages mittels des an der Welle 13 befestigten
.■Handhebels 14 freigegeben wird. Diese Schwenkbewegung
des Anschlages 15 ist mit Bezug auf das Anziehen des Bremsbandes 12 so abgestimmt, daß
die Bremse zu wirken beginnt, wenn die gabelförmige Klinke 17 wieder freigegeben wird. Der
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Zweck dieser Einrichtung wird noch im folgenden beschrieben.
An den Stangen 4 ist die Traverse 7 mittels Gleitstücken 18 geführt. Bei der unteren Stellung
der Traverse, die in Fig. 1 dargestellt ist, sitzen die Gleitstücke an Anschlägen 19 auf, die an den
Ständern 2 befestigt sind. Die Traverse 7 ist mit senkrechten runden Durchbrechungen 20 versehen
(Fig. 4). Auf der oberen Seite der Traverse 7 ist eine Haltevorrichtung für die Kernrohre 21 angebracht.
Diese besteht aus zwei Leisten 22, 23 (Fig. 3 und 4), an denen sich bogenförmige Ansätze
24, 25 befinden, die ineinandergreifen. Die Leisten 22, 23 sind in Führungen 26 an der Traverse
parallel gegeneinander verschiebbar, so daß der Abstand der bogenförmigen Ansätze 24, 25
verändert werden kann. Zum Verschieben der Leisten 22, 23 dient ein Handhebel 27, der an der
Traverse gelagert ist und dessen Nabe 28 mit einem Nocken 29 versehen ist. Der Nocken 29
wirkt beim Schwenken auf einen Winkelhebel 30, dessen Arm 31 auf einen Anschlag 32 trifft, der
an der einen Leiste 22 sitzt. Die Leisten stehen durch Doppelhebel 33 miteinander in Verbindung,
die auf Bolzen 34 an der Traverse 7 gelagert sind und in Aussparungen beider Leisten eingreifen.
Die Leisten selbst stehen unter Wirkung von Druckfedern 35. Wird der Hebel 27 um etwa i8o°
geschwenkt, so treibt der Nocken 29 über den Winkelhebel 30, 31 die eine Leiste 22 gegen den
Federdruck 35 an, und diese Leiste treibt die andere Leiste 23 über die Hebel 33 in entgegengesetzter
Richtung, so daß die von den Ansätzen 24, 25 gebildeten Klauen sich öffnen. Bei Rückdrehung
des Hebels 27 schließen sich die Klauen 24, 25 durch den Druck der Federn 35.
Auf der Grundplatte 1 steht die Mantelform 36,
die beispielsweise rechteckigen Querschnitt hat und an den Enden mit Versteifungsringen 37 versehen
ist. Zwischen der Grundplatte 1 und der Mantelform 36 liegt eine Platte 38, die mit Ringen
39 zur Bildung der schrägen Innenkanten (Phasen) an den Mündungen der Rohre versehen ist. Über
der Mantelform ist eine Füllschüssel 40 angeordnet, die mit Führungsstücken 41 verbunden ist. Die
Führungsstücke 41 gleiten an den Stangen 4 innerhalb
der Ständer 2. Die Füllschüssel 40 trägt zwei mit einem Kopf 43 versehene Stangen 42, die durch
Bohrungen der Traverse 7 laufen. Oberhalb der Traverse 7 sind auf den Stangen Pufrerfedern 44
angeordnet. Zwischen den Ketten 6 und den Stangen 42 sind an der Oberseite der Traverse 7
Böcke 45 befestigt, die mit einem Querstab 46 versehen sind. Die Böcke 45 sind so angeordnet,
daß sie bei der oberen Endstellung der Traverse mit ihren Querstäben bei der Bewegung in Richtung
des Pfeiles b in die Gabel der Klinke 17 eintreten und diese in Richtung des Pfeiles α schwenken.
Bei Erreichen der mit strichpunktierten Linien dargestellten Lage der Klinke 17 (Fig. 5) fällt, der
Anschlag 14 unter Wirkung der Feder 16 auf den
hinteren Teil der Klinke 17, so daß diese gesperrt
wird. Gleichzeitig trifft das eine Ende der Traverse 7 auf den Tasthebel 47 eines Stromschalters,
der den Strom zum Motor 10 abschaltet. Die Traverse bleibt dann durch die Klinken 17 in
der oberen Lage gesperrt, bis durch Schwenken des Handhebels 14 die Welle 13 gedreht und damit
die Klinke 17 wieder in ihre mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage zurückfallen kann. Sie
gibt dabei die Traverse 7 frei. Gleichzeitig mit der Schwenkung des Hebels 14 wird das Bremsband
12 so weit angezogen, daß die Welle 8 abgebremst wird, sich jedoch noch durch das Gewicht der
Traverse 7 und den Zug der Ketten 6 drehen kann, so daß die Querstäbe 46 aus der Gabel der Klinke
17 austreten. Die Traverse kann dann zusammen mit der Füllschüssel langsam durch mehr oder
weniger starkes Abbremsen mittels des Handhebels 14 auf die Mantelform 36 wieder herabgelassen
werden.
Die Kernrohre 21 sind am unteren Ende lose durch den Durchbruch der Platte 38 zentriert, die
den Kernrohren 21 entsprechende Form haben. Ln das obere Ende der Mantelrohre sind Zapfen 48
fest eingesetzt, deren Ende oberhalb einer Eindrehung oder Nut 49 einen Kopf 50 bildet. Die
Unterfläche des Kopfes ist ebenflächig, während der Zapfen 48 unterhalb der Nut 49 abgeschrägt
in die Nut läuft. Sämtliche Zapfen 48 der Kernrohre 21 greifen durch Durchbrechungen 20 der
Traverse 7, und zwar so weit, daß der Kopf oberhalb der Leisten 22, 23 und zwischen deren Ansätze
24, 25 zu liegen kommt. Durch Verschieben der Leisten werden die Zapfen 48 zwischen den
Klauen 24, 25 gehalten, deren Köpfe 50 auf den Leisten liegen.
Innerhalb jedes Kernrohres 21 (Fig. 2) ist eine
Unwuchtwelle 52 an ihren Enden in Wälzlagern S3 gelagert. Sie ist mit Unwuchtkörpern 54 versehen,
von denen die beiden an den Enden der Unwuchtwelle befindlichen dargestellt sind. Die
Unwuchtwelle 52 ist nach unten verlängert und mit Kupplungsnasen in Form eines Stiftes 55 versehen,
die lose in einen entsprechenden Kupplungs-
, teil 56 zum Eingriff kommen, der sich an den in.
der Grundplatte bzw. einen Ansatz 57. der Grundplatte gelagerten Wellenstümpfen 58 befindet. Die
Wellenstümpfe 58 tragen Riemenscheiben 59, über die Riemen 60 zu einer Riemenscheibe 61 am
Antriebsmotor 62 geführt sind. Zum Durchführen der Unwuchtwelle sind in der .Grundplatte entsprechende
Aussparungen vorgesehen, in die ein Rohransatz 63 an den Kernrohren 21 greift. Ebenso
befindet sich im Boden der Schüssel 40 ein
Durchbruch, dessen Größe , dem - Umfang der Mantelform entspricht, so daß bei aufgesetzter
. Schüssel der Beton in die Mantelform 36 und zwischen die Kernrohre 21 gefüllt werden kann.
Um eine Bewegung der Kernrohre 21 während des Rütteins nach oben zu verhindern, ist seitlich
an der Traverse 7 eine Verriegelungsvorrichtung angebracht, die aus zwei gegenläufig bewegbare
; Leisten. 64 und 65 besteht. Diese Leisten laufen
■ in Führungen 66 an der Traverse 7 und greifen mit ihren Enden unter winkelförmige Anschläge 67
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an den Ständern 2. Die Riegelleisten 64 und 65 sind an Lenkern 68 und 69 gelagert, die selbst mit
einer Lasche 70 gelenkig verbunden sind. Die Lasche ist an einer Hülse 71 befestigt, die drehbar
auf einem Bolzen 72 gelagert ist. Sie kann mittels eines Handhebels 73 gedreht werden. Aus Fig. 7
" ist der Antrieb der Riegelleisten 64, 65 zu erkennen. Sie sind in den Endlagen selbsttätig
gesperrt.
Die Wirkungsweise der Rütteleinrichtung ist folgende: Bei hochgezogener Traverse 7 und
Schüssel 40 wird zunächst die Mantelform 36 auf die Grundplatte 1 gestellt. Ihre Lage wird durch
nicht dargestellte Anschläge fixiert. Sodann werden die an der Traverse 7 hängenden Kernrohre 21
in die Mantelform von oben eingeführt, bis ihr Kupplungsteil 55 in dem Gegenkupplungsteil 56
der Wellenstümpfe 58 zum Eingriff gekommen ist und ihr unterer Rand zwischen die Phasenringe
39 an den Rändern der Durchbrüche gelangt ist und auf der Grundplatte 1 lose aufsitzt. Dabei hat
sich auch die Füllschüssel 40 auf dieMantelform 36 gesetzt. Nach dem Einfüllen des Betons in die
Mantelform und zwischen die Kernrohre werden die Unwuchtwellen 52 in Umdrehung versetzt und
der eingefüllte Beton verdichtet. Nach Beendigung der Verdichtung wird die Traverse 7 nach Öffnen
der Klauen 24, 25 ohne die1 Kernrohre so weit
angehoben, daß die Köpfe 50 der Mantelrohre frei werden. Hierbei verhindern die Pufferfedern 44
ein hartes Anstoßen der Traverse an die Köpfe 43 der Stangen 42, um ein bei diesem Vorgang ungewolltes
Anheben der Schüssel 40 zu verhindern. Es wird dann eine Formplatte 74 mit Phasenringen
75 über die Zapfen 48 und den oberen Teil der Kernrohre 21 auf die Mantelform 36 gesetzt,
um das obere Ende des noch in der Mantelform befindlichen Formstückes zu formen. Die Schüssel
40 bleibt hierbei auf der Mantelform sitzen. Sodannwird die Traverse 7 wieder herabgelassen,
bis die Zapfen 48 in der Sperrvorrichtung zwischen den Klauen 24, 25 wieder gefangen werden können.
Beim nochmaligen Hochziehen der Traverse 7 bis in die Höchststellung nimmt die Traverse an den
Stangen 42 die Füllschüssel mit. Sobald die Kernrohre vollständig aus der Mantelform 36 bzw. dem
darin befindlichen Formkörper herausgezogen sind, kann der Formkörper mit der Mantelform abgenommen und eine neue Mantelform auf die
Grundplatte gestellt werden.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Maschine zum Herstellen von rohrförmigen Betonhohlkörpern mit einer Grundplatte zum Aufsetzen einer stehenden Mantelform und einem oder mehreren senkrecht zur Grundplatte angeordneten, mittels einer Hubvorrichtung heb- und senkbaren Kernrohren, in denen wenigstens je eine mit einem Antrieb kuppelbare Unwuchtwelle gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende (63) der Kernrohre (21) in Durchbrechungen der Grundplatte (1) eingesetzt und das obere Ende (48) in einer über der Grundplatte (1) senkrecht an einem Joch (2, 3) geführten Traverse (7) lösbar gehalten ist, die mit einer darunter angeordneten, auf die Mantelform (36) setzbaren Füllschüssel (40) so verbunden ist, daß bei Anheben der Traverse (7) die Kernrohre (21) allein und anschließend die Füllschüssel (40) mitgenommen wird.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende der Unwuchtwelle (52) . mit einem Kupplungsteil (55) versehen ist, in das ein Kupplungsteil (56) der Antriebswellen (58) zum Eingriff kommt.
- 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung aus einer im Querhaupt (3). des Joches gelagerten Welle (8) mit Antriebsmotor (10) und Kettenrädern (9) und über diese laufenden Ketten (6) besteht, an die die Traverse (7) gehängt ist, wobei die senkrechten Ständer (2) des Joches die Führungsstangen (4) sowie Anschläge (19) für die Traverse (7) aufnehmen.
- 4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (8) der Hubvorrichtung mit einer Bremsscheibe (11) versehen ist, auf die eine von Hand bedienbare Bremse (12) einwirkt.
- 5. Maschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Querhaupt (3) des Joches eine Sperre (ig, 17) angeordnet.ist, die durch einen ander Traverse (7) befestigten Anschlag (45, 46) selbsttätig in die Sperrstellung gebracht wird und die Traverse in der Höchststellung sperrt, und der Anschlag (15) der Sperre mit der Welle (13) der Bremse (12) verbunden ist, so daß bei Ausrücken der Sperre zunächst die Traverse freigegeben und dabei die Antriebswelle (8) der Hubvorrichtung bei ausgeschaltetem Motor abgebremst wird. i°5
- 6. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Joch (3) ein Stromschalter mit Tasthebel (47) angeordnet ist, der durch die Traverse (7) bei Erreichen der Höchststellung den Strom zum Antriebsmotor (10) selbsttätig abschaltet. .
- 7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung mehrerer paralleler Kernrohre (21) mit Unwuchtwellen (52) mehrere mit einem Kupplungsteil (56) versehene, in der Grundplatte (1) gelagerte Wellenstümpfe (58) mittels Riementrieben (59, 60, 61) von einem Motor (62) in Umlauf zu versetzen sind.
- 8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernrohre (21) in Verlängerung des oberen Endes mit Zapfen (48) und die Zapfen mit einer einen Kopf (50) bildenden Ringnut (49) versehen sind, in die oberhalb der Traverse (7) bogenförmige Ansätze' (24, 25) von zwei an der Traverse gegenein--710/219P 10622 IVc/80 aander verschiebbar gelagerten Leisten (22, 23) zum Eingriff kommen, die die Kernrohre (21) an der Traverse (7) halten.
- 9. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Traverse (7) zwei mittels eines Kurbeltriebes (68,, 69, 70, 73) gegenseitig parallel verschiebbare Riegelleisten (64, 65) geführt sind, deren Enden bei Tiefstellung der Traverse (7) mit Anschlägen (67) an den senkrechten Ständern (2) des Joches 10 zum Eingriff kommen und die Traverse an diesen verriegeln.In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 610 040; 15USA.-Patentschrift Nr. 2 264 948.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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