DEP0010568MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag, der Anmeldung: 2. Oktober 1953
Bekanntgemacht am 8. November 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
KLASSE 21 a4 GRUPPE INTERNAT. KLASSE HO4j
P 10568 Villa/21a*
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Verriegelung der Kanalempfangsorgane für
Mehrfachübertragungssysteme mit Pulsmodulation und zeitlicher Unterteilung.
In der Beschreibung versteht man unter Mehrf achübertragungs-Empf angseinrichtungen mit Pulsmodulation
Einrichtungen, die dazu dienen, zeitlich versetzte und wiederkehrende Impulse, die in
einer Folge und in einer gewissen Ordnung, ausgehend von besonderen Impulsen, sogenannten Synchronisierimpulsen,
übertragen werden, zu empfangen und zu demodulieren, wobei jeder Impuls mit einer bestimmten Lage in der Impulsfolge einem
bestimmten Übertragungskanal zugeordnet ist und gemäß einer bestimmten Modulationsart in Abhängigkeit
von den durch diesen Kanal zu übertragenden Nachrichtensignalen, z. B. Telefoniesignalen,
moduliert wird.
Im Betrieb der Mehrfach-Telefonieverbindungen mit Pulsmodulation kommt es häufig vor, daß
diese Verbindungen eine der folgenden Störungen aufweisen:
609 706/Ϊ62
P 10568 VIII a/21 a4
i. Der Empfänger setzt aus, wobei in diesem Fall auf die Mehrfach-Empfangseinrichtung kein
Signal übertragen wird.
·.-■-■ 2. Der Sender setzt aus, wobei in diesem Fall in
·.-■-■ 2. Der Sender setzt aus, wobei in diesem Fall in
.5. der Mehrfach-Empfangseinrichtung auf Grund der automatischen Verstärkungsregelung, welche der
Signalempfänger immer besitzt, ein veränderlicher Rauschpegel auftritt.
Der eine oder der andere dieser Fehler oder beide
ίο stören den Betrieb der Empfangsorgane der
Mehrfachübertragungsanlage und wirken insbesondere auf die Empfangseinrichtungen der Signalgebungszeichen
(z. B. der Rufsignale) ein, so daß diese Organe unbeabsichtigt ausgelöst werden.
Es ist bereits bekannt, in einem Mehrfachempfänger für Impulse eine Verriegelungsvorrichtung
anzuwenden, die jedesmal in Tätigkeit tritt, wenn die empfangenen Signale durch Störungen eine
schlechte Wellenform aufweisen oder vollkommen
ausfallen. . ■ -.-
Erfindungsgemäß wird die Verriegelungseinrichtung der Empfangsorgane der Mehrfachübertragungsanlage
mit einem Kreis von solchen Zeitkonstanten ausgerüstet, daß die Verriegelung. nur
bei Empfangsunterbrechungen der zu empfangenden Impulse, die eine genügende Dauer haben, um
den Betrieb der Organe für den Empfang der Signalgebungszeichen zu stören, wirksam wird,
während diese Verriegelung bei Empf angsunterbrechung der zu empfangenden Impulse, die eine
zu kurze Dauer besitzen, um den Betrieb der genannten Organe zu stören, nicht stattfindet.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigt ,
Fig. ι das Schaltbild zum Teil als Blockschema des Empfangsteiles einer Mehrfachübertragungsanlage
mit Pulsmodulation, die die erfindungs- , gemäße Einrichtung zur Verriegelung der Karialempfangsorgane
enthält,
Fig. 2 und 3 die Kurvenform der Signale an.
verschiedenen Punkten der Schaltung der Fig. 1.
In Fig. ι bezeichnet 1 die Eingangsklemme des '
Empfangsteils einer Mehrfachübertragungsanlage mit Pulsmodulation, an die entweder eine Übertragungsleitürig
oder " die Ausgangsklemme eines Funkempfängers angeschlossen ist. Es wird vorausgesetzt,
daß an der Klemme 1 lagen- oder phasenmoduliert« Pulse zugeführt werden, wobei
in der vorliegenden Beschreibung vorzugsweise der
50. Ausdruck »phasenmodulierte Pulse« verwendet wird. Bei 2 ist ein Verstärker dargestellt, an dessen
Ausgang 3 ein Modulationswandlerkreis 4, ein Kreis 5 zur Aussiebung der Synchronisierimpulse
und eine erfindungsgemäße Einrichtung 6 zur Verriegelung
der Kanalempfangsorgane angeschlossen' sind. ' ■ ' .'■.■'.'·'
Die an der Klemme 1 empfangenen. phasenmödülierten
und, wie vorausgesetzt, positiv gepolten Pulse sind im Diagramm α der Fig. 2 dargestellt,
wobei auf der Ab'szisseriachse die Zeit und auf der
.:, Ordinatenachse die Signalamplituderi aufgetragen
sind-.-Bei "51 ist der Synchronisierungsimpuls dargestellt,
während 52, 53, 54 und 55 die .verschiedenen Kanalpulse, deren Anzahl "beispielsweise ■;;
mit vier angenommen wurde, zeigen. Wie vorausgesetzt, unterscheidet sich der Synchronisierpuls
von den Kanalpulsen durch eine besondere Kurvenform, wobei hier angenommen wurde, daß er eine
längere Dauer als die Kanalpulse hat.
Der Modulationswandlerkreis 4 empfängt an der Klemme 3 die phasenmodulierten Impulse und
liefert mittels bekannter Einrichtungen' an seinem Ausgang 7 Impulse, die nach einer anderen Modulationsart
z. B. amplituden- oder längenmoduliert sind. Es wird hier vorausgesetzt, daß der Wandler 4
längenmodulierte Impulse negativer Polarität liefert, die im Diagramm b der Fig. 2 bei 56, 57, 58,
59 und 60 dargestellt sind. 56 ist ein ,Puls konstanter Dauer, der nichts anderes als der Synchroriisierpuls
51 ist, dessen Polarität gewechselt hat. 57, 58, 59 und 60 sind Pulse, die durch Vernetzen
ihrer Rückflanken längenmoduliert sind. Die Vorderflanken 62, 63, 64 und 65 dieser Pulse entsprechen
bei jedem Puls einem festen Zeitpunkt in dem Zyklus zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Synchronisierpulsen 56, und die Rückflanken 67, 68, 69 und 70 stimmen zeitlich mit den Anfangszeitpunkten
der Pulse 52, 53, 54 und 55 überein. Modulationswandlerkreise, die phasenmodulierte
Pulse in längenmodulierte Pulse überführen können, sind in der Technik bekannt (vgl. z. B. »Waveforms«,
Massachusetts Institute of Technology, McGräw Hill Book Company Inc., 1949, Kap. 14-7,
s. 532).
Mit der Ausgangsklemme 7 des Modulationswandlerkreises
sind Kreise 8, i8, 28 und 38 zur Trennung der verschiedenen Kanäle verbunden. Die
Ausgänge jeder Kanaltrennstufe (wie z. B. 9) sind mit dem Eingang von Kanaldemodulatorkreisen 10,
.20, 30 und 40 verbunden, von. denen jeder zwei Ausgangsklemmen 11 bzw. 12, 21 bzw. 22, 31 bzw.
32 und 41 bzw. 42 besitzt, wobei an der ersten das Niederfrequenzsignal, das die übertragene Nachricht...enthält,
und an der zweiten die Signalgeburigszeichen entnommen werden.
• Der Kreis 5 zur Trennung der Synchronisierpulse .trennt, die.. Synchrorjisierpulse 51 und über-'trägt'
sie an den Eingang 13 "eines 'Zeitaufteilungskreises
14, der als Verzögerungsleitung 15 dargestellt ist. Diese Verzögerungsleitung ist mit einer
Impedanz 17 abgeschlossen, deren Größe gleich ihrem Wellenwiderstand ist, und sie enthält eine
Reihe von Anzapfungen 23, 24, 25 und 26, die jeweils mit den entsprechenden Kreisen 8, 18, 28
und 38 zur Trennung der Kanäle verbunden sind. Die Kreise zur Trennung· der Kanäle empfangen
so die im Diagramm c der Fig, 2 dargestellten Pulse 72>
73»' 74''und 75, welche in bezug auf den Synchronisierpuls
56 einen gewissen Zeitabstand aufweisen.
. Kreise zur Trennung der Synchronisierpulse sind in der Impulstechnik bekannt - (siehe z. B.
»'Pulse ^Techniques« von M'osköwitz ~und
Racker, Prentice Hall Inc., i.951, New York,
' Kap. 8-4, S. 231). ' . · ■ ,·■; ;
Die von ; den Modülatiönswandlerkreisen 4 ■ ge- 1-25
lieferten ;Pulse 56 bis 60 werden dem Bremsgitter
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: 29 der Pentode 19 zugeführt, welche die Trennstufe
8 für den ersten Kanal bildet. Das Steuergitter 27 dieser Röhre ist mit der Ausgangsklemme
23 der Verzögerungsleitung 15, ,verbunden und
empfängt die KanaiöffnungsimpÜise72, welche dem
■ ersten Kanal zugeordnet sind.
Die Röhre 19 ist gesperrt, wenn von den Gittern
•27 und 29 das eine einen positiven Puls 72 und;
gleichzeitig das andere einen negativen Puls 56 bis .60 empfängt. Dagegen ist die Röhre 19 geöffnet,.
wenn ihr Steuergitter 27 einen positiven Puls 72
ν empfängt,, ohne daß das Bremsgitter 29 negative
- Pulse 56 bis 60 empfängt. Hieraus ergibt sich, daß
an der Klemme 9 während der Dauer der Pulse 72, die mit der Dauer der Impulse 57 nicht übereinstimmt,
ein negativer Puls 61 auftritt.
Die Pulse .61, die längenmoduliert sind und dem
ersten Kanal entsprechen, werden dem Demodulator :iö'zugeführt, der sie demoduliert, wobei auf diese
Weise entweder das Nachrichtensignal, das an der Klemme 11, oder das Signalgebungszeichen, das:
: an der Klemme 12 entnommen Wird, wiederherge-
■ stellt wird. Demodulatorkreise, wie z. B. 10, wer-.
den in allen Mehrfachübertragungssystemen mit Pulsmodulation verwendet Und sind daher hier.
nicht im einzelnen beschrieben. Es sei nur darauf hingewiesen, daß sie. gewöhnlich ein Tiefpaßfilter,
einen Verstärker und einen besonderen Kreis für die Demodulation der Signalgebungszeichen enthalten.
Die erfindungsgemäße Kanalvefriegelungseinrichtung 6 besteht aus einer Triode 35, die auf
- ihrem Steuergitter 36 das an der Klemme 3 des Verstärkers 2 vorhandene Signal empfängt. Das
Gitter 36 ist insbesondere über einen Widerstand 34, dessen Aufgabe im folgenden klargestellt wird,;
an Masse gelegt. Im Stromkreis der Anode 37 der Röhre 35 liegt ein Resonanzkreis 39, der auf eine
Frequenz abgestimmt ist, die so gewählt wird, daß man in dem Spektrum der empfangenen Pulse keine
Komponenten dieser Frequenz mit hohem Pegel' antrifft.
Die an den Klemmen der mit der Induktivität des Resonanzstromkreises 39 gekoppelten Induktivität
44 entnommene Spannung wird mit Hilfe des aus dem Gleichrichter 46, Widerstand 45 und
Kondensator 47 gebildeten Detektorkreises 43 demoduliert und erscheint als Gleichspannung an
den Klemmen des Widerstandes 45. Dieser Widerstand 45 ist mit dem Widerstand 34 in Reihe geschaltet,
der im Kreis des Gitters 49 der Röhre 48 liegt. Die Röhre 48 enthält in ihrem Anodenstromkreis
ein Relais 50, das durch seinen Arbeitskontakt 501 eine negative Spannung 16 mit der
Eingangsklemme 13 des Zeitaufteilungskreises 14 verbinden kann.
Die Wirkungsweise der Verriegelungseinrichtung 6 ist folgende:
Wenn die Pulse 51 bis 55 nach Diagramm α der
Fig. 2 dem Gitter 36 der Röhre 35 zugeführt werden, bewirkt der Gitterstrom dieser Röhre an den
. Klemmen des Widerstandes 34 das Auftreten einer Spannung, die zur Folge hat, daß das Gitter 49
der Röhre 48 auf ein in bezug auf Masse negatives Potential gebracht wird. Der Mittelwert dieses
negativen Potentials wird durch die Ordinate der Geraden 76 (Fig. 3, Diagramm o) dargestellt. Andererseits
entnimmt man an den Klemmen des Kreises 39 eine Sinusspannung yj, welche nach
Gleichrichtung durch den Kreis 43 an den Klemmen des Widerstandes 45 eine mittlere Spannung
erzeugt, die durch die Gerade 78 dargestellt ist und' die bewirkt, daß das Gitter 49 auf ein in bezug .....
auf Masse positives Potential gebracht wird.
Die tatsächliche Vorspannung 'des Gitters 49, die sich aus der Zusammensetzung der beiden vorhergehenden
Spannungen ergibt, die durch die Geraden 76 bzw. 78 dargestellt werden, ist durch die Gerade , T
79 dargestellt und ist genügend negativ, um die Röhre 48 zu sperren. Das Relais 50 wird also von
keinem Strom durchflossen. Es bleibt in Ruhe, so daß sein Kontakt 501 nicht geschlossen wird und die
Verriegelungseinrichtung keinerlei Wirkung auf .,,, die Empfangsorgane der Mehrfachübertragungseinrichtung
hat. ■ :\ ■·
In dem Fall, in dem kein Puls der Klemme 1
zugeführt wird, ist der Strom des Gitters 36 praktisch Null, wobei andererseits keine Spannung an
den Klemmen des Resonanzkreises 39 erscheint. Infolgedessen sind die an den Klemmen der Widerstände
34 und 45 erzeugten Spannungen Null und werden durch die Abszissenachse 80 im Diagramm a
der Fig., 3 dargestellt. Die Vorspannung des Gitters 49 in bezug, auf Masse ist Null,, und unter
diesen Umständen ist die Röhre 48 geöffnet. Das Relais 50 wird erregt, und der Kontakt 5ο'Ί führt
der Eingangsklemme 13 des Zeitaufteilungskreises 14 eine negative Spannung zu. Diese Spannung .,..
wird so allen Anzapfungen 23 bis 26 zugeführt, die mit den Kanaltrennstufen 8, 18, 28 und 38 verbunden
sind, was zur Folge hat, daß diese Kanaltrennstufen gesperrt werden.
In dem Fall, in dem der Verstärker 2 an seiner Ausgangsklemme 3 ein Grundgeräusch mit irgendeinem
Pegel liefert, ist die von dem Strom des Gitters 36 an den Klemmen des Widerstandes 34
hervorgerufene Spannung diejenige, die durch die Gerade 81 (Fig. 3, Diagramm b) dargestellt wird,
und die an den Klemmen des Kreises 39 entnommene Spannung ist eine Sinusspannung 82, welche
nach Gleichrichtung an den Klemmen des Widerstandes 45 die bei 83 dargestellte Spannung hervorbringt.
Da das Rauschen mindestens eine mit der Abstimmfrequenz des Kreises 39 übereinstimmende
Frequenzkomponente besitzt, ist die Ordinate der Geraden 83 im Diagramm b der Fig. 3 größer als
die Ordinate der Geraden 78 im Diagramm α der Fig. 3. Die wirkliche Vorspannung des Gitters 49,
die sich aus der Zusammensetzung der beiden Spannungen ergibt, die durch die Geraden 81 bzw.
83 dargestellt werden, ist durch die Gerade 84 dargestellt, welche die Abszissenachse im Diagramm b
der Fig. 3 ist. Sie ist Null, so daß die Röhre 48 geöffnet ist. Das Relais 50 wird erregt, und die
Kanaltrennstufen 8, 18, 28 und 38 werden wie in dem vorhergehenden Fall gesperrt.
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Wenn der Rauschpegel schwankt und sich z. B. erhöht, wird die an den Klemmen des Widerstandes
34 hervorgebrachte Spannung weit negativer, wobei die Gerade, die diese Spannung darstellt, sich
von 8i nach 81' verlagert. Die an den Klemmen
des Kreises 39 entnommene Spannung ist bei 82' dargestellt, und diese Spannung ist nach Gleichrichtung
weit positiver, wobei die sie darstellende Gerade sich von 83 nach 83' verlagert. Die wirkliehe
Vorspannung des Gitters 49, welche sich aus der Zusammensetzung der beiden vorhergehenden
Spannungen ergibt, die von den Geraden 81' bzw. 83' dargestellt werden, wird stets durch die Gerade
84 dargestellt. Sie bleibt Null, und die Kanaltrennstufen
bleiben gesperrt.
Es ist festzustellen, daß der Widerstand 45 und der Kondensator 47 der Verriegelungseinrichtung 6
eine gewisse Zeitkonstante verleihen, wodurch un-; erwünschtes Ansprechen dieser Einrichtung insbesondere
bei sehr kurzzeitigen Empfangsunterbrechungen der Pulse, für welche die Empfangsorgane der Signalgebungszeichen unempfindlich
sind, vermieden werden kann.
Die Resonanzfrequenz des Kreises 39 soll so gewählt werden, daß die im Spektrum der empfangenen
Impulse vorkommende Komponente dieser . Frequenz einen möglichst niedrigen Pegel hat.
Zum Beispiel ist bei einer Mehrfachübertragungsanlage mit zwölf Kanälen, welche die Pulsphasenmodulation
benutzt, wobei die Wiederholungsfrequenz der Pulse 8 kHz beträgt, eine Frequenz von 12kHz ein für die Resonanzfrequenz des;
Kreises 39 passender Wert. Bei einer die Längen- . modulation verwendenden Mehrfachübertragungsanlage
mit zwölf Kanälen und derselben Pulsfolgefrequenz von 8 kHz wird man wegen der Niederfrequenzkomponenten,
die das Pulsfrequenzspektrum in diesem Fall aufweist, für den Kreis 39 zweckmäßig eine Resonanzfrequenz über 12 kHz
wählen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verriegelungsvorrichtung für Empfänger in Mehrfachübertragungssystemen mit wiederkehrenden zeitlich verschobenen Impulsen zur Sperrung sämtlicher Empfangskanäle im: Fall eines zeitweiligen Ausbleibens der empfangenen Impulse oder eines übermäßigen Rauschens mit Hilfe einer Gleichspannung, die eine normalerweise sämtliche Nachrichtenimpulse, über-, tragende Verstärkerröhre sperrt, dadurch gekennzeichnet, daß diese Steuerspannung in einer Hilfsstufe (6) gewonnen wird, welche eine erste Verstärkerröhre (35) enthält, die einerseits als Gleichrichter wirkt und aus den Impulsen eine negative Gleichspannung erzeugt, die dem Gitter einer zweiten Verstärkerröhre (48) zugeführt wird, während die erste Röhre andererseits gleichzeitig einen auf eine höhere Frequenz als die Wiederkehrfrequenz der Impulse abgestimmten Resonanzkreis (39) speist, von dem eine positive gleichgerichtete Spannung abgeleitet wird, die ebenfalls dem Gitter der zweiten Verstärkerröhre zugeführt wird und der negativen Gleichspannung entgegenwirkt, derart, daß im Fall des Ausbleibens der Impulse oder des Auftretens eines übermäßigen Rauschens die negative Spannung vermindert wird und der Anodenstrom der zweiten Röhre steigt und ein Relais (50) betätigt, welches die Sperrspannung einschaltet.In Betracht gezogene Druckschriften:
Österreichische Patentschriften Nr. 166 891,
168558.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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