DEP0009128DA - Feineinstelleinrichtung, insbesondere für elektrische Abstimmittel - Google Patents

Feineinstelleinrichtung, insbesondere für elektrische Abstimmittel

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Publication number
DEP0009128DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fine adjustment
adjustment device
threaded spindle
drive wheel
shaft
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Müller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Bei den Feinstelleinrichtungen, insbesondere für elektrische Abstimmittel, wie Schwingkreisspulen, Kondensatoren usw., muss die Verstellung sehr fein sein, spielfrei und ohne Verklemmung in den Endlagen des zulässigen Verstellbereiches erfolgen.
Das wird hier erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass eine einen gegenüber einen feststehenden Teil beweglichen Teil verstellende, feingängige Gewindespindel mittels eines sie steuernden Antriebsrades in einem feststehenden Muttergewinde unter Spielfreiheit in axialer Richtung zwischen zwei Endlagen bewegt werden kann, welche zur Vermeidung von Verklemmungen der Gewindespindel duch mechanisch verstellbare Endschläge mit Feineinstellung bestimmt werden.
Zur Erläuterung der Erfindung ist aus Ausführungsbeispiel eine Feinstelleinrichtung gewählt, bei der ein Massekern in eine Schwingkreisspule eingeschoben oder aus dieser Spule herausgezogen werden kann. Dieses Ausführungsbeispiel ist in schematischer Weise in der Figur 1 in Seitenansicht dargestellt, während in der Figur 2 eine Aufsicht auf die senkrecht durch die Figur 1 gelegte Schnittebene A-B wiedergegeben ist. Die Figur 1a zeigt eine Einrichtung zur Vermeidung des toten Ganges, während die Figur 1b eine andere Ausführungsform für den Antrieb darstellt.
In der Figur 1 ist eine feststehende Montageplatte 1 gezeigt, welche zusammen mit der mit ihr verbundenen Platte 15 die wesentlichen Bauelemente der Feineinstelleinrichtung trägt. Die Antriebswelle 4 dieser Feineinstelleinrichtung kann entweder von Hand aus (Achse 2) oder über einen hier nicht dargestellten Nachlaufmotor (Achse 2a) mit einem Getriebe und Rutschkupplung (3) selbsttätig gedreht werden. Hierdurch wird ein auf der Antriebswelle 4 befestigtes Zahnritzel 5 ebenfalls gedreht, so das es mit diesem Zahnritzel in Eingriff stehendes Antriebsrad 6 in Drehung versetzt wird. Dieses Antriebsrad dreht die mit ihm verbundene Isolierstoffwelle 7, auf deren linker Seite der zu verstellende Massekern 16 der Schwingkreisspule 17 befestigt ist, während auf der rechten Seite eine feingängige Gewindespindel 8 vorgesehen ist, die in einem in die Montageplatte 1 eingeschnittenen Muttergewinde läuft und dadurch der Isolierstoffwelle 7 eine nach rechts oder links verlaufende axiale Bewegung erteilt. Um den toten Gang der Gewindespindel 8 auszuschliessen, ist eine mit Schrauben 10 an der Montageplatte 1 befestigte Schlingfeder 9 (siehe Figur 1a) in den Gewindegang eingelegt. Zur Vermeidung eines Verklemmens der Gewindespindel in der linken oder rechten Endlage sind mechanisch verstellbare Endanschläge mit Feineinstellung in Form der Schrauben 13 und 14 vorgesehen; sie können in dem in die Winkelstücke 13a und 14a eingeschnittenen Muttergewinde verstellt werden. Als Gegenstücke zu diesen Endanschlägen sind auf dem Antriebsrad 6 die Segmente 11 und 12 befestigt, deren Länge entsprechend der Gewindesteigung der Spindel 8 so bemessen ist, dass gerade bei Erreichen der gewünschten Endstellung auf der linken oder rechten Seite die Schraube 13 oder 14 in Drehrichtung des Antriebsrades 6 an die Segmente 11 bzw. 12 anläuft, um eine weitere Bewegung der Welle in axialer Richtung zu verhindern. Man erkennt also, dass durch die Verdrehung der Antriebswelle 4 entweder von Hand aus oder durch Nachlaufmotor selbsttätig unter Zwischenschaltung des Zahnritzels 5 und des Antriebsrades 6 die feingängige Gewindespindel ohne toten Gang gedreht und durch die Drehung im Muttergewinde der Montageplatte 1 eine axiale Verstellung der mit ihr verbundenen Isolierstoffwelle herbeigeführt wird.
Anstelle eines Massekerns kann selbstverständlich auch ein anderer beweglicher Teil eines elektrischen Abstimmittels, also beispielsweise eine Platte oder eine Plattengruppe eines Kondensators gesteuert werden.
Selbstverständlich kann diese Einrichtung auch für die Feinverstellung irgendwelche anderer beweglicher Teile benutzt werden. Anstatt ein Zahnritzel 5 mit einem als Stirnrad ausgebildeten
Antriebsrad 6 zu verwenden, kann die Kupplung der Wellen 4 und 7 auch durch zwei Reibräder erfolgen.
Während das Antriebsrad 6 in der Figur 1 auf der Welle 7 unverrückbar befestigt ist ist, also mit der Welle 7 sowohl eine Dreh- als auch eine axiale Bewegung ausführt, kann es gemäss Figur 1b durch Zwischenschaltung von Keil und Nut nur in der Drehrichtung mit der Welle 7 beweglich und in axialer Richtung feststehend gegenüber der axialen Wellenbewegung angeordnet sein. Die Kupplung kann hierbei durch Reibung, wie in der Figur 1b gezeigt, oder durch Zahneingriff, ähnlich wie Figur 1, erfolgen. Bei dieser Anordnung des Antriebsrades werden die Segmente 11 und 12 selbstverständlich auf einem anderen mit der Welle 7 befestigten und sich mit dieser drehenden und fortschreitenden Bauelement angebracht.

Claims (10)

1. Feineinstelleinrichtung, insbesondere für elektrische Abstimmittel, dadurch gekennzeichnet, dass eine einen gegenüber einem feststehenden Teil beweglichen Teil verstellende, feingängige Gewindespindel (3) mittels eines sie steuernden Antriebsrades (6) in einem feststehenden Muttergewinde unter Spielfreiheit in axialer Richtung zwischen zwei Endlagen bewegt werden kann, welche zur Vermeidung von Verklemmungen der Gewindespindel durch mechanisch verstellbare Endanschläge (13, 14) mit Feineinstellung bestimmt werden.
2. Feineinstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsrad (6) auf einer die Gewindespindel (8) tragenden Welle (7) fest angeordnet ist und damit ebenso wie die Gewindespindel ausser der Drehbewegung eine Bewegung in axialer Richtung ausführt.
3. Feineinstelleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsrad (6) als Stirnrad ausgebildet ist und mit einem zur Untersetzung dienenden Zahnritzel (5) in Eingriff steht, dessen Länge entsprechend der Länge der axialen Bewegung des Antriebsrades (6) bemessen ist.
4. Feineinstelleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsrad (6) als Reibrad ausgebildet ist und mit einem zur Untersetzung dienenden Reibrad kleineren Durchmessers in Eingriff steht, dessen Länge entsprechend der Länge der axialen Bewegung des Antriebsrades (6) bemessen ist.
5. Feineinstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsrad (6) auf einer die Gewindespindel (8) tragenden Welle (7) durch Verwendung von Keil und Nut gegenüber der Welle in axialer Richtung verschiebbar und in der Drehrichtung fest angeordnet ist, so dass es ebenso wie die Gewindespindel eine Drehbewegung, aber keine Bewegung in axialer Richtung ausführt.
6. Feineinstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanisch verstellbaren Endanschläge (13, 14) mit Feineinstellung bei Erreichen einer Endlage der Einstelleinrichtung gegen ein der Gewindesteigung der Gewindespindel längenmässig entsprechend bemessenes, bei der Drehbewegung mit verstellbares Anschlagsegment (11, 12) drücken und damit eine weitere Bewegung der Spindel verhindern.
7. Feineinstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spielfreiheit durch eine in den Gewindegang der Gewindespindel eingreifende Schlingfeder (9) erzielt wird.
8. Feineinstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Gewindespindel (8) tragende Welle eine Isolierstoffwelle (7) ist, an welcher der bewegliche Teil eines elektrischen Abstimmittels vorgesehen ist.
9. Feineinstelleinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Teil aus einem Massekern (16) besteht, der durch die Drehung der Gewindespindel in eine Schwingkreisspule (17) eingeschoben bzw. aus dieser herausgezogen werden kann.
10. Feineinstelleinrichtung nach Anspruch 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Drehung der Gewindespindel eine Platte bzw. Plattenanordnung eines Kondensators verstellt werden kann.

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