DEP0009084MA - Anordnung zur zeitweisen Änderung des Frequenzbandes eines Funkempfangsgerätes - Google Patents

Anordnung zur zeitweisen Änderung des Frequenzbandes eines Funkempfangsgerätes

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DEP0009084MA
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DE
Germany
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frequency band
feedback
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Expired
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English (en)
Inventor
Ernst Hausam
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
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Description

Durch die zwischen dem Eingang eines Funkempfangsgerätes und seinen Röhrenstufen liegenden Zwischenkreise ist die Bandbreite des Gerätes gegeben. Oft ist es erwünscht, das so bestimmte Frequenzband zeitweise, z.B. zur Steigerung der Selektion, weiter einzuengen oder zur Steigerung der Empfangsgüte zu verbreitern. Mit dieser Aufgabe beschäftigt sich die vorliegende Erfindung. Sie löst diese dadurch, dass in der Betriebsschaltung ausser einer einstellbaren positiven Rückkopplung, welche eine Einengung des durch die Zwischenkreise des Gerätes gegebenen Frequenzbandes ermöglicht, zeitweise eine negative Rückkopplung (Gegenkopplung) wirksam gemacht werden kann, durch welche eine Verbreiterung des gegebenen Frequenzbandes erzielt wird.
Durch die Anwendung einer negativen und einer positiven Rückkopplung besteht demnach die Möglichkeit, das durch die Zwischenkreise des Funkempfangsgerätes gegebene Frequenzband zwischen zwei Grenzwerten zu ändern, von denen die Änderung zu dem einen Grenzwert hin eine weitere Einengung des Frequenzbandes bedeutet, während eine Änderung zu dem anderen Grenzwert hin eine Verbreiterung des Frequenzbandes herbeiführt. Durch die Einengung des Frequenzbandes wird eine Steigerung der Empfindlichkeit und durch die Verbreiterung des Frequenzbandes eine Steigerung der Empfangsgüte des Gerätes erzielt.
Zur Erläuterung der Erfindung ist als Ausführungsbeispiel in der Zeichnung gemäss Fig. 1 ein Ausschnitt aus der Betriebsschaltung eines Dreirohr-Supers wiedergegeben. Die von der Antenne aufgenommene Hochfrequenzenergie wird einer nicht gezeigten Hochfrequenz- und Mischstufe zugeführt und gelangt von dieser Röhrenstufe aus über das in der Zeichnung gezeigte Bandfilter BF zur Audionstufe A, in welcher eine Gleichrichtung und Verstärkung erfolgt. In einer weiteren Stufe N erfolgt eine weitere Verstärkung. Die Anode der Stufe A ist über einen Röhrchenkondensator Cr und einen kleinen Widerstand Wi mit einer Seite der sekundären Filterspule zwecks negativer Rückkopplung fest verbunden, während von der gleichen Anode über einen veränderlichen Kondensator Cv (Fig. 2: Platten a und b) eine Verbindung zu der anderen Seite der gleichen Filterspule zwecks Durchführung einer positiven Rückkopplung hergestellt ist. Der Grad beider Rückkopplungen wird von dem gleichen Drehknopf D eines in der nicht gezeigten vorgeordneten Röhrenstufe (Hochfrequenz- und Mischstufe) vorgesehenen Lautstärkereglers L eingestellt. Zu diesem Zweck ist der Bereich des Reglers in vier Teilbereiche aufgeteilt, wie dies beispielsweise in der unter dem Schaltungsausschnitt dargestellten Fig. 2 schematisch wiedergegeben ist. In dem ersten Winkelbereich (z.B. 0° - 30°) ist nur die feste negative Rückkopplung (Gegenkopplung) wirksam, während in dem folgenden z.B. von 30° - 60° reichenden Bereich dieser negativen Rückkopplung die allmählich sich bis zum Gleichgewichtszustand mit der Gegenkopplung steigernde positive Rückkopplung entgegenwirkt, indem durch den Drehknopf D eine mit der Achsendrehung schwenkbare Metallplatte a sich einer festen Metallplatte b nähert und dann gegenüber dieser in den folgenden Bereichen weiterbewegt wird. Die Platte b ist so geformt, dass der Ausgleich zwischen negativer und positiver Rückkopplung z.B. in dem von 60° - 200° reichenden Bereich bestehen bleibt. Die sich daran anschliessende Form ist dann so gestaltet, dass die positive Rückkopplung gesteigert werden kann. Daneben wird z.B. von 60° ab zur Lautstärkeregelung allmählich ein Widerstand (Lautstärkeregler L) ausgeschaltet, der z.B. am Ende des Bereiches von 200° seinen kleinsten Wert erreicht und seinen Endwert von diesem Punkt an auch bei weiterer Verstellung des Drehknopfes D beibehält; von 200° an oder auch kurz davor wird infolge der schon erwähnten Formgebung der feststehenden Platte b die Kapazität weiter gesteigert, sodass die positive Rückkopplung den Wert der negativen Rückkopplung immer mehr überschreitet und dadurch zur Stei- gerung der Empfindlichkeit des Gerätes führt.
Aus der oben gegebenen Darstellung erkennt man also, dass im ersten Regelbereich die negative Rückkopplung wirksam ist, also eine Frequenzbandverbreiterung vorhanden ist, die allmählich durch die Gegenwirkung der positiven Rückkopplung, z.B. in dem Winkelbereich von 30° - 60°, abnimmt, um dann (bei 60°) die Bandbreite zu erhalten, die durch die Zwischenkreise des Empfangsgerätes gegeben ist. Durch weitere Betätigung des Reglers L (Drehknopf D) erfolgt dann die Lautstärkeregelung, an die sich von ungefähr 200° ab eine weitere Steigerung der positiven Rückkopplung anschliesst, durch die das gegebene Frequenzband weiter eingeengt wird.
Es ist natürlich nicht notwendig, dass positive und negative Rückkopplung in der gleichen Röhrenstufe vorgenommen werden, sie können selbstverständlich auch in getrennten Röhrenstufen zur Durchführung kommen. Die hier gewählte Anordnung ist wegen ihrer mit geringen Mitteln durchzuführenden Veränderung der positiven und negativen Rückkopplung besonders vorteilhaft. Selbstverständlich können die Regelvorgänge auch durch getrennte Regelorgane in irgendeiner anderen Weise erfolgen.

Claims (7)

1. Anordnung zur zeitweisen Änderung des Frequenzbandes eines Funkempfangsgerätes, dadurch gekennzeichnet, dass in der Betriebsschaltung ausser einer einstellbaren positiven Rückkopplung, welche eine Einengung des durch die Zwischenkreise des Gerätes gegebenen Frequenzbandes ermöglicht, zeitweise eine negative Rückkopplung (Gegenkopplung) wirksam gemacht werden kann, durch welche eine Verbreiterung des gegebenen Frequenzbandes erzielt wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Rückkopplungen in der gleichen Röhrenstufe (A) durchgeführt werden.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die negative Rückkopplung über unveränderter eingestellte Bauelemente (Cr/Wi) erfolgt.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die unveränderbar eingestellten Bauelemente gegebene Grad der negativen Rückkopplung durch Steigerung der positiven Rückkopplung herabgesetzt wird.
5. Anordnung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steigerung der positiven Rückkopplung und das zeitweise Wirksammachen der negativen Rückkopplung durch ein und dieselben mechanisch verstellbaren Schaltelemente (D) erfolgt.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltelemente (D) auch zur Steuerung der Verstärkung des Gerätes (z.B. Lautstärkeregler L) dienen.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltelemente (D) während ihrer Verstellung in einem dem Anfangsbereich (z.B. 0° - 30°) folgenden Bereich (z.B. 30° - 60°) durch Verstellung von zur Steigerung der positiven Rückkopplung dienenden Bauelementen (Cv mit Platten a und b) den Grad der negativen Rückkopplung bis zum vollständigen Unwirksammachen herabsetzen, in dem anschliessenden Bereich (z.B. 60° - 200°) die Verstärkung des Gerätes regelnde Schaltmittel <Nicht lesbar> steuern und kurz vor oder nach Beendigung dieser Regelmöglichkeit in dem noch verbleibenden Bereich (z.B. 200° - 270°) eine weitere Steigerung der positiven Rückkopplung veranlassen.

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