DE890812C - Abstimmbarer Hochfrequenzgenerator fuer sehr kurze elektrische Wellen - Google Patents

Abstimmbarer Hochfrequenzgenerator fuer sehr kurze elektrische Wellen

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Publication number
DE890812C
DE890812C DES26011A DES0026011A DE890812C DE 890812 C DE890812 C DE 890812C DE S26011 A DES26011 A DE S26011A DE S0026011 A DES0026011 A DE S0026011A DE 890812 C DE890812 C DE 890812C
Authority
DE
Germany
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cylinder
grid
frequency generator
high frequency
anode
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Expired
Application number
DES26011A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Dr-Ing Piefke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE890812C publication Critical patent/DE890812C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B9/00Generation of oscillations using transit-time effects
    • H03B9/01Generation of oscillations using transit-time effects using discharge tubes

Landscapes

  • Particle Accelerators (AREA)

Description

  • Abstimmbarer Hochfrequenzgenerator für sehr kurze elektrische Wellen Mit der Entwicklung von Scheibenröhren, bei denen das Gitter zwischen einer ebenen Kathode und einer ebenen Anode angeordnet ist und diese Elektroden die Stirnflächen von zueinander axial liegenden zylindrischen Körpern bilden, war es möglich, einen Hochfrequenzgenerator mit koaxial zueinander liegenden Resonanzkreisen zu bauen, bei dem ein mittlerer zylindrischer Leiter für den außenliegenden Kreis, z. B. für den Gitter-Kathoden-Kreis, den Innenleiter und für den innenliegenden Kreis, z. B. für den Gitter-Anoden-Kreis, den Außenleiter bildet.
  • Eine derartige bekannte Ausführungsform eines Hochfrequenzgenerators wird im folgenden an Hand der Fig. i beschrieben. Zur Erzeugung elektrischer Schwingungen dient eine sogenannte Scheibenröhre, die aus der ebenen, runden Kathode i, dem Gitter a und der ebenen, einen kreisförmigen Querschnitt aufweisenden Anode 3 besteht. An den Anodenteil der Röhre schließt sich der Anodenbolzen 4 an, auf dem eine metallische Hülse 5 gleitend angeordnet ist.
  • Das Gitter z ist durch seine Kontaktringfläche mit dem Gitterzylinder 6 leitend verbunden und erhält über die hochfrequenzmäßig abgeschlossene Leitung 7 die notwendige Vorspannung zugeführt. Der von dem Außenmantel g umschlossene Hochfrequenzraum wird auf der einen Seite durch eine hochfrequenzmäßig mit der Kathode i verbundene Abschlußscheibe 8, auf der anderen Seite durch eine verstellbare Kurzschlußvorrichtung io abgeschlossen. Über ein Auskoppelelement i i kann dem Generator die Hochfreqenzenergie entnommen werden.
  • Der in Fig. i gezeigte Hochfrequenzgenerator benutzt eine Gitter-Basis-Schaltung. Sie besteht zu einem Teil aus dem Gitter-Anoden-Kreis, dargestellt durch die zu dem in die Röhre hineinragenden Anodenstift 3 in Serie liegende Gitter-Anoden-Kapazität und die hierzu parallel liegende, am Ende offene Leitung, die durch :den Innenmantel des Gitterzylinders 6 als Außenleiter und den Anodenbolzen 4 mit Hülse 5 als Innenleiter gebildet wird, zum anderen Teil aus dem über den Gitter-Anoden-Kreis geklappten Gitter-Kathoden-Kreis, dargestellt durch die Gitter-Kathoden-Kapazität in Serie mit dem Kathodenbolzen i und parallel hierzu liegend eine durch die Kurzschlußvorrichtung io kurzgeschlossene Leitung mit dem Außenleiter g und einem Innenleiter, der durch den Außenmantel des Gitterzylinders 6 und der Metallhülse 5 gebildet wird. Die Rückkopplung zwischenGitter-Kathoden-und Gitter-Anoden-Kreis wird bewirkt durch die am Ende des offenen Gitterzylinders entstehende Feldverteilung, die durch die Stellung der Kurzschlußvorrichtung io, z. B. eines eine Viertelwellenlänge langen Kurzschlußschiebers, beeinflußt werden kann.
  • Die Frequenz wird bei diesem Hochfrequenzgenerator im wesentlichen durch den Gitter-Anoden-Raum bestimmt, da er gegenüber dem Gitter-Kathoden-Raum einen sehr viel kleineren Wellenwiderstand besitzt und dadurch in ihm eine sehr viel größere Blindenergie schwingt. Die Frequenz wird bei bekannten, derartigen Hochfrequenzgeneratoren durch einen auf dem Anodenbolzen 4 gleitenden Schieber 5 eingestellt.
  • Der durch eine solche Abstimmung erzielbare Frequenzbereich ist- aber verhältnismäßig klein. Außerdem ist die vom Generator abgegebene Leistung über den erzielbaren Frequenzbereich hinweg sehr verschieden.
  • Maßgebend für die Leistungsabgabe eines solchen Hochfrequenzgenerators sind die Rückkopplungsbedingungen. Die für die Rückkopplung notwendige, vom Gitter-Anoden-Raum in den Gitter-Kathoden-Raum laufende Energie wird durch die starken Inhomogenitäten in der Leitungsführung, insbesondere durch solche, die an Orten maximaler Energie liegen, beeinflußt. Solche liegen aber an Stellen großer Querschnittsänderung im Gitter-Anoden-Raum vor. In Fig. 2 ist die zu betrachtende Inhomogenität, nämlich der Sprung des Innenleiterdurchmessers vom Durchmesser des Anodenbolzens 4 auf den Durchmesser des auf diesem Bolzen gleitenden Schiebers 5, im Längsschnitt dargestellt. Die zwischen Innenleiter 4 bzw. 5 und Außenleiter 6 verlaufenden Linien stellen die statischen elektrischen Feldlinien dar, deren Richtung nach dem räumlichen Koordinatensystem x, y, z angegeben werden kann. Während in einer gewissen Entfernung von der Inhomogenität nur eine Ex Komponente der elektrischen Feldstärke vorhanden ist, existiert bei der Inhomogenität auch eine durch den Innenleitersprung hervorgerufene EZ Komponente, wobei aber an den Punkten 12 noch eine größere Feldstärke auftritt ,als an anderen Leitungspunkten. Setzt man für diesen Leitungsabschnitt um Punkt 12 die Maxwellschen Gleichungen an, so findet man, daß im Gegensatz zum statischen Feld auch noch eine mit der Frequenz wachsende Komponente der elektrischen Feldstärke senkrecht zu dem eingezeichneten Feld verlaufende Feldstärke existieren muß. Diese Komponente ist im allgemeinen nicht in Phase mit der längs des statischen Feldes existierenden Feldstärke und wird dann zu Null; wenn im statischen Feld die EZ-Komponente Null wird. Auf Grund dieser Überlegungen läßt sich auf die Ursachen der inkonstanten Leistungsabgabe bei solchen Hochfrequenzgeneratoren schließen. Der Einfluß der Inhomogenität wird im unerwünschten Sinne um so geringer sein, je geringer der Durchmesserunterschied des Anodenbolzens 4 und des Schiebers 5 ist, jedoch würde dann der überstreichbare Frequenzbereich noch kleiner werden.
  • Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, den Generator so aufzubauen, daß der üherstreichbare Frequenzbereich vergrößert wird und daß die in diesem Frequenzbereich abgegebene Leistung gut konstant bleibt.
  • Dies wird bei einem solchen Hochfrequenzgenerator gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der mit dem Gitter verbundene Zylinder (Gitterzylinder) in seiner Länge veränderbar ausgebildet und daß der die Längenänderung bewirkende Teil dieses Zylinders mit einer auf den Innenleiter oder in dem Außenleiter gleitenden Hülse mechanisch verbunden ist. Vorteilhafterweise benutzt man einen in oder auf dem Gitterzylinder gleitenden Zylinder, der über geeignete Mittel, z. B. über eine Isolierstoffscheihe mit der auf dem innersten, z. B. die Verlängerung der Anode darstellenden Leiter gleitenden Hülse verbunden ist.
  • Die Erfindung wird an Hand der Fig. 3 noch näher erläutert. In der Figur ist der Hochfrequenzgenerator nur so weit schematisch wiedergegeben; wie es zum Verständnis der Erfindung notwendig ist. Mit der Anode 3 ist der Anodenbolzen 4 verbunden, der die auf ihm verschiebbare metallische Hülse 13 trägt. In dem mit dem Gitter 2 verbundenen Zylinder 6 ist gleitend der Zylinder 14 angeordnet. Über eine Scheibe 15 aus Isolierstoff ist die als Bedienungsorgan dienende Hülse 13 mit dem beweglichen Gitterzylinder 14 verbunden. Zur besseren Kontaktgabe sind die Stellen 16 krallenförmig ausgebildet. Bekanntlich wird bei dieser Generatortype die Frequenz der erzeugten Hochfre.quenzenergie im wesentlichen durch den Gitter-Anoden-Raum bestimmt, der aus dem- koaxialen Leitungssystem mit dem Außenleiter 6, 1,4 und aus dem durch Anode 3, Anodenbolzen 4 und Hülse 13 gebildeten Innenleiter besteht. Die Frequenz kann infolge der Längenänderung dieses Leitungsstückes um einen größeren Frequenzbereich geändert werden als bei der Ausführungsform nach Fig. i. Durch geeignete Formgebung, z. B. durch flach zulaufende Enden der Hülse 13, .der Zylinder 6 und 14, lassen sich die Inhomogenitäten in den Kreisen weitestgehend beseitigen. Besondere Bedeutung kommt einem günstig gewählten Hülsenübergang auf dem Innenleiter zu, da das Feld proportional i/r vom Innenleiter abnimmt, d. h. am Innenleiter am stärksten ist. Die Frequenz. wird darüber hinaus noch durch Verändern .der Lage der Wellenwiderstandssprünge im Gitter-Anoden-Raum beeinflußt.
  • Es hat sich gezeigt, daß Hochfrequenzgeneratoren für sehr kurze Wellen über einen größeren Frequenzbereich zwar Hochfrequenzenergie erzeugen können, daß aber die Leistungsabgabe über diesen Frequenzbereich hinweg sehr schwankend ist. Die Erfindung ermöglicht es, den Frequenzbereich zu erweitern und den Generator so auszubilden, daß er über diesen Frequenzbereich hinweg eine fast gleichmäßige Leistungscharakteristik aufweist. Ein weiterer Vorteil ergibt sich bei einer solchen Ausbildung darin, daß die als Bedienungsorgan dienende Hülse 13 um einen größeren Weg bewegt werden muß als bei der Ausführungsform nach Fig. i, um eine bestimmte Wellenlängenänderung zu erzielen; an den Antrieb werden somit geringere Forderungen, z. B. in bezug auf toten Gang und Genauigkeit, gestellt.
  • Wird ein Sender für sehr kurze Wellen nicht mit seinem Wellenwiderstand abgeschlossen, so können Frequenzgebiete vorhanden sein, bei denen der Generator nicht mehr schwingt (Schwinglöcher). Diese Schwinglöcher können meist durch eine Verstellung der in Fig. i dargestellten Kurzschlußvorrichtung io beseitigt werden. Dies erfordert aber eine zusätzliche Bedienung bei der Abstimmung. Es wird daher weiterhin vorgeschlagen, bei Generatoren, die bei stark schwankender Belastung zu arbeiten haben, die Gitterzuführungsleitung 7 mit Hochfrequenzeisen zu umgeben, so daß der Generator dauernd belastet ist. Derartige Ausführungsformen sind beispielsweise in Fig. 4 angegeben. Unter a ist die Verblockung der Leitung 7 durch ein 44 langes Leitungsstück 17 und durch einen Stoff 18 aus ferromagnetischem Werkstoff angegeben. Bei Generatoren, bei denen das Gitter auf Kathodenpotential liegt, kann der ferromagnetische Stoff i9 nach Fig. q.b angeordnet werden.
  • Eine Frequenznachstellung bei einem Generator für sehr kurze elektrische Wellen kann durch Annäherung eines Metallstückes an das Ende des Gitterzylinders erreicht werden. Die Frequenz nimmt durch Annäherung eines solchen Stückes ab, da die Leitung durch das Metallstück an ihrem Ende mit einer Kapazität belastet wird, was einer Verlängerung der offenen Leitung gleichkommt. Eine solche Frequenzänderungseinrichtung kann als Frequenznachstelleinrichtung benutzt werden. Ein Ausführungsbeispiel für eine solche Einrichtung ist in Fig. 5 dargestellt, in der vor dem Leitungsende des Gitterzylinderteiles 14 ein geeignet ausgebildetes Metallstück 2o schwenkbar angeordnet ist. Ein solches Metallstück kann an einem Arm 21 gelagert durch einen Nachstellmotor betätigt werden.
  • Eine weitere Verbesserung bei einem Generator kann durch einen zusätzlichen Rückkopplungsregler erzielt werden, der in der Nähe des offenen Endes des Gitterzylinders angeordnet ist. Wie bereits erwähnt, wird die Rückkopplungsgröße im wesentlichen durch die in Fig. i dargestellte Kurzschlußvorrichtung io bestimmt, die durch die als Schieber ausgebildete Hülse 5 bewegt werden kann. Ein zusätzlicher Rückkopplungsregler ist in Fig. 6 dargestellt und besteht vorzugsweise aus zwei ineinanderschiaubbaren Metallstiften 22. Man kann entweder die kleine Schraube allein oder beide Schrauben zusammen verstellen. Durch verschieden tiefes Eintauchen der Stifte in den Gitterraum kann die optimale Einstellung der Rückkopplung erzielt werden; diese Einstellmöglichkeit wirkt sich besonders vorteilhaft bei impulsgetasteten Generatoren aus, da die Einschwingzeit eines Hochfrequenzgenerators wesentlich von der günstig eingestellten Rückkopplung abhängt. Die Einschwingzeit kann dadurch wesentlich herabgesetzt werden. In bekannter Weise kann auch noch ein sogenannter Hilfssender vorgesehen werden, der einem getasteten Sender dauernd eine geringe Energie zuführt. Auf diese Weise werden außerordentlich kurze, kaum mehr meßbare Einschwingzeiten erreicht.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abstimmbarer Hochfrequenzgenerator für sehr kurze elektrische Wellen, insbesondere für Zentimeterwellen, mit koaxial zueinander angeordneten Resonanzkreisen und einer für eine solche Anordnung geeigneten Elektronenröhre, bei dem ein mit dem Gitter verbundener; wenigstens auf seinen Oberflächen leitender Zylinder sowohl Innenleiter zu einem z. B. mit der Kathode verbundenen- zylindrischen Außenleiter als auch Außenleiter zu einem z. B. mit der Anode verbundenen Innenleiter ist, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Gitter verbundene Zylinder (Gitterzylinder) in seiner Länge veränderbar und daß der die Längenänderung bewirkende Teil dieses Zylinders mit einer auf dem inneren oder in dem äußeren Leiter gleitenden Hülse mechanisch verbunden ist.
  2. 2. Hochfrequenzgenerator nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen in oder auf dem Gitterzylinder gleitenden Zylinder, der durch einen scheibenförmigen Isolierstoffkörper mit der auf dem innersten, z. B. die Verlängerung der Anode darstellenden Leiter gleitenden Hülse mechanisch verbunden ist.
  3. 3. Hochfrequenzgenerator nach einem der Ansprüche i oder 2, gekennzeichnet durch einen in der Nähe des offenen Endes des Gitterzylinders bewegbaren Körper, insbesondere eine Metallblende. q..
  4. Hochfrequenzgenerator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch in den Stromzuführungen angeordnete, die Hochfrequenzwellen dämpfende Mittel.
  5. 5. Hochfrequenzgenerator nach Anspruch 4., gekennzeichnet durch die Verwendung von ferromagnetischen Stoffen.
DES26011A 1951-11-24 1951-11-24 Abstimmbarer Hochfrequenzgenerator fuer sehr kurze elektrische Wellen Expired DE890812C (de)

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