DEP0009123DA - Erhöhung der Ausgangsleistung von Funkempfangsgeräten - Google Patents

Erhöhung der Ausgangsleistung von Funkempfangsgeräten

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DEP0009123DA
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DE
Germany
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Helmut Dipl.-Ing. Schröder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
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Description

Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit der Aufgabe, zur Verbesserung des Nachrichtenempfangs die Ausgangsleistung von Funkempfangsgeräten zu erhöhen, und zwar soll diese Aufgabe gelöst werden, ohne dass hierdurch eine wesentliche Verteuerung der Geräte eintritt oder ihre Bedienung erschwert wird. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass mechanisch verstellbare Schaltelemente zunächst die Verstärkung des Gerätes regelnde Schaltmittel (Kopplungseinrichtungen, Potentiometer usw.) steuern und kurz vor oder nach Beendigung dieser Regelmöglichkeit im Zuge ihrer weiteren, durch keine zusätzlichen Umschaltmassnahmen unterbrochenen Verstellung weitere Schaltmittel zur grösseren Entdämpfung des Gerätes wirksam werden lassen.
Dieser Lösungsgedanke lässt sich in einem Gerät beispielsweise so verwirklichen, dass zunächst die sich über einen bestimmten Bereich (z.B. bis 270°) erstreckende Widerstands-Charakteristik eines Lautstärkereglers (Potentiometer) auf einen kleinere Bereich (z.B. bis 150°) seiner Einstellmöglichkeit eingeengt und ein weiteres Ansteigen des Widerstandes in dem restlichen Bereich derselben durch Aufspritzen einer sehr niederohmigen Schicht verhindert wird. Dies ist in der Figur 1 durch die gerade (lineare) Kennlinie a wiedergegeben, die selbstverständlich bei anderer Charakteristik auch gekrümmt, also z.B. logarithmisch, sein kann. Anschliessend an den in der Figur 1 beispielsweise bei 150° liegenden Knick, bis zu dem also eine Lautstärkeregelung durch das Potentiometer vorgenommen wird, setzt gemäss der Linie b, die ebenfalls wieder gerade oder gekrümmt sein kann, die Regelung der Rückkopplung ein. Hierdurch ergibt sich eine höhere Empfindlichkeit des Gerätes, eine grössere Trennschärfe und ausserdem die Möglichkeit des Einpfeifens auf einen gewünschten Sender. Es wird also insgesamt die Ausgangsleistung erhöht, und zwar im Zuge einer einfachen, ohne Umschaltmassnahmen durchzuführenden Verstellung der erfindungsgemässen Schaltelemente. Es ist dabei gleichgültig, ob die Verstärkungs- oder Rückkopplungsregelungen über einen veränderbaren Kondensator, einen veränderbaren Widerstand bzw. Potentiometer, eine veränderbare Spule, durch Ankopplung oder andere Elemente erfolgt und ob die Kennlinien dieser Elemente geradlinig oder gekrümmt verlaufen. Unwesentlich ist auch, an welcher Stelle der Geräteschaltung der Regelvorgang vorgenommen wird; er kann am Geräteeingang oder Ausgang oder an irgendeiner dazwischen liegenden geeigneten Schaltstufe durchgeführt werden. Wesentlich ist nur, dass die Vorgänge der Lautstärke- und Rückkopplungsregelung nacheinander oder mit einer gewissen Überlappung im Zuge einer einfachen Verstellung des gleichen Schaltelementes erfolgen kann, ohne dass diese Verstellung durch eine zusätzliche Umschaltmassnahme unterbrochen werden muss.
Zur Erläuterung der Erfindung ist in Figur 2 ein Ausschnitt aus einem Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem der Erfindungsgedanke auf einen Überlagerungsempfänger angewendet ist. In dem ersten Bereich (Schaltmittel G) des durch einen Knopf K zu verstellenden Schaltelementes S wird die Gittervorspannung des Mischrohres M verändert, während im anschliessenden Bereich (Schaltmittel R) die Rückkopplung in der Zwischenfrequenzstufe ZF erfolgt. Das bei diesem besonderen Ausführungsbeispiel zu verwendende Schaltmittel S kann konstruktiv so ausgebildet werden, wie die Figur 3 zeigt. Hier ist in dem in Figur 3a gezeigten Gehäuse 1 ein mittels der Achse 2 verstellbares Potentiometer (Schaltmittel G) mit einem eingeengten Bereich angeordnet; seine Befestigung im Gerät erfolgt mittels der Platte 3, welche ebenso wie die Achse 2 und ein Anschluss (vgl. Fig. 2) geerdet ist. Die Befestigungsplatte (Stator), der gegenüber der Platte 4 (Rotor) ebenfalls durch die Achse 2 verstellbar ist, auf der sie mittels der Schelle 5 unter Zwischenlage einer Isolation 6 festgeklemmt ist. Dieses im anschliessenden Bereich wirksam werdende Plattenpaar 3/4 (Schaltmittel R) dient zur Entdämpfung. Es wird also, wie aus der Figur 3b zu ersehen ist, in dem ersten Verstellbereich des Schaltelementes nur die Potentiometerverstellung wirksam, während die dabei mitgedrehte Platte 4 des Rückkopplungs- kondensators zunächst unwirksam ist; erst nachdem der Potentiometerbereich durchlaufen ist, wird die Platte 4 durch das jetzt erfolgende Eindrehen vor der Platte 3 des Rückkopplungskondensators für die Entdämpfung des Gerätes wirksam. Demnach wird in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel durch eine einzige in der gleichen Richtung verlaufende Drehung der Achse 2 des Schaltelementes S zunächst das widerstandsändernde Schaltmittel (G) zur Verstärkungsregelung verändert und daran anschliessend oder gegebenenfalls schon kurz vor Beendigung der genannten Regelung das rückkoppelnde Schaltmittel R ohne besondere Umschaltmassnahmen im Zuge der weiteren Drehung der Achse über den gleichen Drehknopf K zur Entdämpfung des Gerätes und damit zur weiteren Erhöhung der Ausgangsleistung des Funkempfangsgerätes benutzt. Es sei noch bemerkt, dass die konstruktive Ausbildung z.B. auch derart sein kann, dass die Platte 4 unmittelbar vor dem Eindrehen steht und zunächst im ersten Bereich nicht mitgedreht wird, sondern erst zu gegebener Zeit mit der Achse selbsttätig in Eingriff für die Drehung im zweiten Bereich kommt. Auch anderen Konstruktionen können Anwendung finden. Wird beispielsweise die Verstärkung durch Änderung der Ankopplung geregelt, so können über die Drehachse entsprechende Koppeleinrichtungen gesteuert werden. Hierbei kann z.B., wie in Figur 4 schematisch angedeutet, eine Spule Sp1 an einer Spule Sp2 vorbeibewegt werden. Der erste Bereich erstreckt sich bis zum Eindrehen der Spule Sp1 in ihrem Gesamtumfang; dann folgt der Rückkopplungsbereich durch Verstellung der nicht gezeigten Kondensatorplatte oder auch einer Rückkoppelspule. Wegen der Gleichartigkeit erübrigt sich die Erwähnung noch weiterer Lösungsmittel.

Claims (8)

1. Anordnung zur Erhöhung der Ausgangsleistung von Funkempfangsgeräten, dadurch gekennzeichnet, dass mechanisch verstellbare Schaltelemente (S) zunächst die Verstärkung des Gerätes regelnde Schaltmittel (G: Kopplungseinrichtungen, Potentiometer usw.) steuern und kurz vor oder nach Beendigung dieser Regelmöglichkeit im Zuge ihrer weiteren, durch keine zusätzliche Umschaltmassnahmen unterbrochenen Verstellung weitere Schaltmittel (R) zur grösseren Entdämpfung des Gerätes wirksam werden lassen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Schaltmittel (G, R) bei der Verstellung der Schaltelemente gleichzeitig verstellt werden.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die im ersten Regelbereich steuerbaren Schaltmittel (G) als Spannungsteiler oder als Kopplungseinrichtungen dienen, während die kurz vor oder nach dem Durchlaufen dieses Bereiches wirksam werdenden Schaltmittel (R) als Rückkopplungseinrichtungen dienen.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die im ersten Regelbereich wirksamen Schaltmittel (G) zur Regelung der Gittervorspannung von im Schaltungsaufbau benutzten Vakuumröhren dienen.
5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die im weiteren Regelbereich wirksamen Rückkopplungseinrichtungen aus einem Rückkopplungskondensator bestehen.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die feststehende Platte (3) des Rückkopplungskondensators als Montageplatte dient, während die bewegliche Platte des Rückkopplungskondensators isoliert befestigt ist.
7. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die verstellbaren Schaltelemente als Drehschalter ausgebildet sind, deren für die Verstärkungsregelung und Entdämpfung dienende Schaltmittel auf der gleichen Achse angeordnet sind.
8. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltelemente jeweils an den Stellen des Schaltungsaufbaues des Gerätes eingesetzt werden können, an denen die Lautstärke bzw. Entdämpfung des Gerätes beeinflusst werden kann.

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