DE518802C - Einrichtung zur gleichzeitigen Regelung zweier Schwingungskreise - Google Patents

Einrichtung zur gleichzeitigen Regelung zweier Schwingungskreise

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DE518802C
DE518802C DET35399D DET0035399D DE518802C DE 518802 C DE518802 C DE 518802C DE T35399 D DET35399 D DE T35399D DE T0035399 D DET0035399 D DE T0035399D DE 518802 C DE518802 C DE 518802C
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DE
Germany
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rotation
variometer
circles
axis
regulated
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Expired
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DET35399D
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Telefunken AG
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Telefunken AG
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J3/00Continuous tuning
    • H03J3/28Continuous tuning of more than one resonant circuit simultaneously, the tuning frequencies of the circuits having a substantially constant difference throughout the tuning range

Landscapes

  • Input Circuits Of Receivers And Coupling Of Receivers And Audio Equipment (AREA)

Description

  • Einrichtung zur gleichzeitigen Regelung zweier Schwingungskreise Es ist oft erwünscht, die Abstimmung von zwei Schwingungskreisen gleichzeitig durch einen gemeinschaftlichen Griff regeln zu können, z. B. derart, daß ihre Frequenzen im ganzen Regelungsbereich einander gleichbleiben oder eine konstante Differenz beibehalten. Es sei beispielsweise von zwei in der Abb. i dargestellten Schwingungskreisen I der Schwingungskreis der Antenne und 1I der Gitterschwingungskreis der Empfängerröhre. Ca sei hier die Antennenkapazität und L die Selbstinduktion der Kopplungsspule und der übrigen Teile dieses Kreises. Will man die beiden miteinander gekoppelten Kreise I und II durch einen Griff zum Empfang von jeweilig erwünschten Wellen einstellen, so stößt man dabei auf verschiedene Schwierigkeiten, die dadurch bedingt sind, daß die beiden Kreise, damit sie im ganzen Regelungsbereich die gleiche Änderung erfahren, auch ähnlich gebildet sein müssen. Will man die Regelung mittels Änderung der Selbstinduktionen vollziehen, so hat man den Nachteil, daß die normal gebauten Variometer in der Regel einen viel kleineren Änderungsbereich ergeben als Drehkondensatoren. Ferner besitzen die Variometer bei der Gegenkopplung eine verhältnismäßig große Dämpfung, und auch die Regelungsapparatur fällt teuerer aus als bei der Einstellung mittels Kondensatoren. Bei der Regelung mittels Drehkondensatoren treten aber die folgenden Schwierigkeiten auf.
  • Wenn der Kreis 11, wie in der Abb. 2 angedeutet, auf den Antennenkreis 1 durch Ein-Schaltung eines die Antennenkapazität Ca nachbildenden kleinen Kondensators C'" abgeglichen ist, so ist der Regelungsbereich zu klein. Denn wenn auch die Maximalkapazität der Regelungskondensatoren C, bzw. C2 groß ist im Vergleich zu der Antennenkapazität C2 bzw. C',z, so kann sie doch infolge der Reihenschaltung nicht voll ausgenutzt werden, da ja, wie bekannt, bei der Reihenschaltung von zwei Kapazitäten die resultierende Kapazität immer kleiner bleiben muß als die kleinere von den beiden und daher die resultierende Kapazität jedes Kreises den Betrag von C z nicht überschreiten kann.
  • Ist aber die Anordnung so getroffen, wie dies in der Abb. 3 dargestellt ist, wobei die Regelungskondensatoren Ci und C2 parallel zu den Kreisinduktanzen liegen und die Nachbildungskapazität C" gleich der resultierenden Kapazität aus Ca der Antenne und C eines Verkürzungskondensators ist, so kann man durch die Regelung von Cl und C2 dann einen genügend großen Variationsbereich erzielen, wenn die übrigen mit ihnen parallel liegenden Kapazitäten im Vergleich zu ihnen nur gering sind. Hierbei wird aber insbesondere am Ende des Variationsbereiches die kapazitive Ankopplung der Antenne zu lose.
  • Die geschilderten Nachteile können bei einer Empfangsanordnung, bei welcher die Antenne über einen Drehkondensator und eine Selbstinduktion, die der Kopplung mit dem Eingangskreis des Verstärkers dient, geerdet ist, erfindungsgemäß dadurch vermieden werden, daß bei kleineren Drehwinkeln der Steuerachse (z. B. von o ° bis go °, in der Richtung der steigenden Kapazitäten gerechnet) im wesentlichen nur die Drehkondensatoren der beiden Kreise geregelt werden, deren Plattenschnitt derart ist, daß ihre Kapazität beim wachsenden Drehwinkel absolut immer stärker wächst (z. B. Frequenzschnitt, Prozentualschnitt o. dgl.), bei größeren Drehwinkeln aber (z. B. von go ° bis 18o') auch die Induktanz eines von den beiden Kreisen im wesentlichen mitgeregelt wird. °' Man kann dies z. B. in der Weise ausführen, daß der bewegliche Teil des von der gemeinschaftlichen Steuerachse mitgeregelten Variometers erst im Bereich größerer Drehwinkel von dieser Achse mitgenommen wird. Die einfachste Regelungsanordnung ergibt sich jedoch in der `Veise, daß der bewegliche Teil des Variometers an derselben Steuerachse befestigt ist wie die Rotoren der beiden Drehkondensatoren, aber diesen gegenüber so versetzt ist, daß seine Bewegung bei kleineren Drehwinkeln nur wenig oder keinen Einfluß auf die Selbstinduktion des ganzen Variometers hat.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung nach der Erfindung ist an Hand der Abb. ,4 bis 6 erläutert.
  • Bei der Schaltung nach der Abb. 4, ist in Reihe mit der Antenne A, deren Kapazität durch den in punktierten Linien gezeichneten äquivalenten Kondensator C" dargestellt ist, ein Regelungskondensator Cl und ein aus zwei Teilen L', L" bestehendes Variometer geschaltet. Der mit dem Antennenkreis gekoppelte Gitterschwingungskreis II der Empfängerröhre wird durch einen Regelungskondensator C2 geregelt. Die Rotoren C'1 und C'2 der beiden Drehkondensatoren werden mittels eines gemeinschaftlichen Steuergriffes a und einer Steuerachse b, auf der sie befestigt sind, bewegt. Die beiden Teile L' und L" des Variometers sind am besten als Flachspulen ausgeführt; die Flachspule L' ist fest und die Flachspule L" an der Steuerachse b z. B. mittels eines Armes d befestigt. Die Flachspule L" ist gegenüber den Kondensatoren so versetzt, daß seine Bewegung bei kleineren Drehwinkeln (z. B. von o ° bis go °, in der Richtung der steigenden Kapazitäten gerechnet) nur wenig oder keinen Einfluß auf die Gesamtselbstinduktion des Variometers hat, bei größeren Drehwinkeln aber (z. B. zwischen go ° bis z8o °) in den Bereich der festen Flachspule L' kommt und so die Gesamtselbstinduktion immer mehr beeinflußt. Die Plattenschnitte der beiden Regelungskondensatoren sind so gewählt, daß ihre Kapazität etwa nach der in Abb. 6 dargestellten Charakteristik verläuft, d. h. mit dem steigenden Drehwinkel absolut immer stärker wächst. Am besten eignet sich hierfür der jetzt wohl am meisten verwendete sogenannte Frequenzschnitt (d. h. der Schnitt, der bei konstanter Selbstinduktion des Schwingungskreises eine mit dem Drehwinkel des Kondensators linear wachsende Abstimmfrequenz ergibt), aber auch der Prozentualschnitt (d. h. der Schnitt, bei dem prozentuale Frequenzänderung linear mit dem Drehwinkel wächst) oder ähnliche können verwendet werden. Bei kleineren Drehwinkeln sind die Kapazitäten C, und C2, wie die Abb. 6 zeigt, nur klein. Die Antennenkapazität C,1 (diese liegt in der Regel etwa zwischen Zoo und 5oo cm) ist in diesem Bereich bedeutend größer als die Kapazität von Cl, so daß die resultierende Kapazität im wesentlichen durch diese letztere bestimmt ist. Bei weiterer Regelung bleibt aber die Kapazität des Antennenkreises immer weiter hinter der Kapazität C. zurück, und hier greift die Spule L" ein, welche sich jetzt dem Bereich der Spule L' nähert, die Selbstinduktion des ganzen Variometers immer mehr vergrößert und hierdurch den Fehlbetrag der Abstimmung korrigiert. Man kann das beste Zusammenarbeiten der beiden Spulen bestimmen, wenn man diese beispielsweise auf ihren Trägern d und e justierbar, z. B. längs dieser verschiebbar, anordnet.
  • Die beschriebene Einrichtung erlaubt es, durch einen gemeinschaftlichen Steuergriff die Abstimmung schnell und sicher jedesmal angenähert in den Bereich der gewünschten zu empfangenden Welle einzustellen und diese hörbar zu machen. Das weitere Einstellen auf die optimale Lautstärke kann dann mit Hilfe eines (in der Abb. ¢ gestrichelt gezeichneten) Vernierkondensators Ci; ausgeführt werden. Der letztere erlaubt es auch, sich den evtl. Änderungen der Antennenkapazität anzupassen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: Z. Einrichtung zur gleichzeitigen Regelung zweier Schwingungskreise mittels eines gemeinschaftlichen Steuergriffes, insbesondere zur Abstimmung auf gleiche Frequenzen oder auf eine konstante Frequenzdifferenz, dadurch gekennzeichnet, daß bei kleineren Drehwinkeln der Steuerachse (z. B. von o ° bis go °, in der Richtung der steigenden Kapazitäten gerechnet) im wesentlichen nur die Drehkondensatoren der beiden Kreise geregelt werden, deren Plattenschnitt derart ist, daß ihre Kapazität beim wachsenden Drehwinkel absolut immer stärker wächst (z. B. Frequenzschnitt, Prozentualschnitt o. dgl.), bei größeren Drehwinkeln aber (z. B. von go' bis 18o') auch die Induktanz eines von den beiden Kreisen im wesentlichen mitgeregelt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil des von der gemeinschaftlichen Steuerachse mitgeregelten Variometers erst im Bereich größerer Drehwinkel von der Achse mitgenommen wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil des Variometers an der gemeinschaftlichen Steuerachse befestigt, aber so gegenüber den Kondensatoren versetzt ist, daß seine Bewegung bei kleineren Drehwinkeln nur wenig oder keinen Einfiuß auf die Selbstinduktion des Variometers hat.
DET35399D 1928-07-07 1928-07-08 Einrichtung zur gleichzeitigen Regelung zweier Schwingungskreise Expired DE518802C (de)

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DE (1) DE518802C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE944198C (de) * 1935-05-03 1956-06-07 Rca Corp UEberlagerungsempfaenger mit Grobabstimmung des Oszillators durch einen Drehkondensator und mit selbsttaetiger Scharfabstimmung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE944198C (de) * 1935-05-03 1956-06-07 Rca Corp UEberlagerungsempfaenger mit Grobabstimmung des Oszillators durch einen Drehkondensator und mit selbsttaetiger Scharfabstimmung

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