DEP0009035DA - Elektrische Raumschutzanlage mit selbsttätiger Ausschaltung beim befugten Betreten des geschützten Raumes - Google Patents
Elektrische Raumschutzanlage mit selbsttätiger Ausschaltung beim befugten Betreten des geschützten RaumesInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Raumschutzanlage und bezweckt, eine Auslösung des Alarms beim befugten Betreten des geschützten Hauses zu verhindern.
Bei bekannten Anordnungen dieser Art kann der Alarmstromkreis vor dem befugten Betreten des Hauses durch einen an gesicherter Stelle untergebrachten Abstellkontakt ausser Betrieb gesetzt werden. Die Betätigung dieses Schalters wird jedoch häufig vergessen, so dass beim Betreten des geschützten Raumes eine ungewollte und störende Auslösung des Alarmes erfolgt. Um einen derartigen Nachteil zu vermeiden, wird der Alarmstromkreis bei anderen bekannten Anlagen beim befugten Betreten des Raumes durch den dazu vorgesehenen Türschlüssel unwirksam gemacht. Eine solche Anordnung bedingt jedoch eine besondere Ausbildung sowohl des Schlüssels als auch des Schlosses für den geschützten Raum, durch welche die Anlage erheblich verteuert wird.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile auf besonders einfache Weise dadurch, dass dem Alarmstromkreis eine Umschaltvorrichtung zugeordnet ist, die beim Abnehmen des Türschlüssels für den geschützten Raum den Alarmstromkreis selbsttätig unwirksam macht. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass für die Raumschutzanlage jedes beliebige Türschloss verwendet werden kann und für deren selbsttätige Ausschaltung nur ein geringfügiger und billiger Zusatz erforderlich ist.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind auf der Zeichnung dargestellt. Die Fig. 1 zeigt eine mit Arbeitsstrom und die Fig. 2 eine mit Ruhestrom betriebene Anlage in schematischer Darstellung unter Fortlassung aller für das Verständnis der Erfindung nicht unbedingt erforderlichen Einrichtungen und Stromkreise.
In Fig. 1 stellt R das den Stromkreis für die Alarmeinrichtung, im Falle des Ausführungsbeispiels eines Gleichstromweckers W, schliessende Relais dar, das einen Anker r und eine Fallklappe b besitzt. Mit k ist der beim unbefugten Eindringen in den geschützten Raum geschlossene Alarmkontakt bezeichnen, der beispielsweise durch die Tür betätigt werden kann. B ist die zur Speisung der Anlage dienende Batterie, während U den vom Türschlüssel S des geschützten Raumes betätigten Umschalter zur Ausserbetriebsetzung der Alarmanlage bezeichnet. L stellt eine Glühlampe dar, deren Zweck später erläutert werden soll.
In Fig. 1 ist die Anlage in der betriebsfähigen Ruhelage gezeigt. Der Umschalter U ist an ungefährdeter Stelle angebracht und erhält durch den aufgehängten Schlüssel S des abgeschlossenen Raumes die in der Zeichnung angedeutete Lage, in welcher der Kontakt u1 geschlossen ist. Dringt jemand unbefugt in den geschützten Raum ein, so wird der Türkontakt k geschlossen, so dass folgender Stromkreis zustande kommt:
-Pol der Batterie B, Kontakte u1 und k, Wicklung des Relais R, +Pol der Batterie. Das Relais R zieht seinen Anker r an, dessen Fortsatz a die Fallklappe b freigibt, die durch ihr Eigengewicht herunterfällt und den Kontakt rk schliesst. Damit wird der Wecker W eingeschaltet und das Alarmsignal gegeben. Um die Anlage wieder betriebsfähig zu machen, wird die Fallklappe b hochgedrückt, bis sie hinter den Fortsatz a de Ankers r zu liegen kommt und von diesem im aberregten Zustande des Relais R festgehalten wird.
Soll dagegen der Raum von einem dazu Befugten betreten werden, so nimmt er den Türschlüssel S vom Haken U, der jetzt unter der Einwirkung der Feder f gegen den Kontakt u2 gedrückt wird. Damit ist der oben beschriebene Stromkries für da Alarmrelais R unterbrochen. Wird nun beim Betreten des Raumes der Schutzkontakt k geschlossen, so kann das Relais R nicht ansprechen und die Alarmgabe ist verhindert. Über den beim Abnehmen des Schlüssels vom Haken U geschlossenen Kontakt u2 erfolgt die Einschaltung der Lampe L. Dies hat den Zweck, den Betreffenden nach dem Verlassen des Raumes daran zu erinnern, dass er den Schlüssel wieder an den Haken U hängt, wodurch die Anlage selbsttätig betriebsbereit und beim Öffnen des Kontaktes u2 auch das Erinnerungszeichen L ausgeschaltet wird.
Die Fig. 2 zeigt eine gleichartige Anlage, die jedoch nach dem Ruhestromprinzip arbeitet. Sie besitzt im wesentlichen die gleichen Teile
wie die Anlage nach Fig. 1, die mit gleichen Buchstaben und dem Index l bezeichnet sind. Im Gegensatz zur Fig. 1 verläuft jedoch im betriebsfähigen Ruhezustand nach Fig. 2 folgender Stromkreis über das Relais R1: -Pol der Batterie B, Türkontakt k1, Wicklung des Relais R1, +Pol der Batterie. Der Anker r1 des Relais R1 hält mit seinem Fortsatz a1 die Fallklappe b1 in der dargestellten Lage. Dringt jemand unbefugt in den geschützten Raum ein, so wird der Alarmkontakt k1 geöffnet und damit der Stromkreis für das Relais R1 unterbrochen. Die Fallklappe b1 schliesst den Kontakt rk1, so dass der Wecker 1 ertönt. Um die Anlage wieder betriebsfähig zu machen, muss die Fallklappe b1 in die auf der Zeichnung dargestellte Lage gebracht und der Alarmkontakt k1 geschlossen werden, was in bekannter Weise beim ordnungsmässigen Verschliessen der Tür selbsttätig erfolgen kann.
Wird dagegen der Schlüssel S von Haken U1 genommen, wo werden an letzterem unter der Einwirkung der Blattfeder f1 die Kontakte u3 und u4 geschlossen. Der Kontakt u3 überbrückt den Alarmkontakt k1, während über den Kontakt u4 das Erinnerungszeichen, nämlich die Lampe L1, eingeschaltet wird. Öffnet sich jetzt der Kontakt k1 beim Betreten des Raumes, so bleibt der Stromkreis für das Alarmrelais R1 über den Umschalter U1 und Kontakt u3 bestehen. Das Relais R1 kann also nicht abfallen und die Alarmgabe unterbleibt. Beim Aufhängen des Schlüssels S auf den Haken U1 werden die Kontakte u3 und u4 geöffnet, wodurch einerseits der Alarmstromkreis wieder betriebsfähig ist und andererseits die Lampe L1 ausgeschaltet wird. Sollte der Alarmkontakt k1 nicht ordnungsgemäss geschlossen worden sein, so ertönt sofort durch Abfall des Relais R1 der Wecker 1, woran das Vorliegen einer Störung zu erkennen ist.
Die Erfindugn ist selbstverständlich nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern kann auch in vielfach abgewandeter Art verwirklicht werden. So ist insbesondere eine Verwendung des Erfindungsgedankens von der Art der Alarmanlage völlig unabhängig. Wenn auch in der Zeichnung nur sehr primitive Raumschutzanlagen gezeigt sind, so ist es für jeden Fachmann ohne weiteres möglich, den Erfindungsgedanken auch in erheblich verfeinerten Anlagen zur Anwendung zu bringen.
Claims (6)
1. Elektrische Raumschutzanlage mit selbsttätiger Ausschaltung beim befugten Betreten des geschützten Raumes, dadurch gekennzeichnet, dass dem Alarmstromkreis eine Umschaltvorrichtung (U) zugeordnet ist, die beim Abnehmen des Türschlüssels (S) für den geschützten Raum den Alarmstromkreis selbsttätig unwirksam macht.
2. Elektrische Raumschutzanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Alarmstromkreis über einen bei aufgehängtem Türschlüssel (S) geschlossenen elektrischen Kontakt (u1) der Umschaltvorrichtung (U) verläuft und beim Abnehmen des Schlüssels unterbrochen wird.
3. Elektrische Raumschutzanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die den Alarm auslösenden Kontakte (k1) durch einen beim Abnehmen des Türschlüssels (S) geschlossenen elektrischen Kontakt (u3) der Umschaltvorrichtung (U1) überbrückt werden.
4. Elektrische Raumschutzanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltvorrichtung (U) nach Art eines Hakenumschalters in Fernsprechstationen ausgebildet ist.
5. Elektrische Raumschutzanlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass über einen beim Abnehmen des Türschlüssels (S) geschlossenen Kontakt (u2, Fig. 1 bzw. u4, Fig. 2) der Umschaltvorrichtung (U bzw. U1) ein Erinnerungssignal eingeschaltet wird.
6. Elektrische Raumschutzanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Erinnerungssignal aus einer Glühlampe (L bzw. L1) besteht.
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