DEP0008918DA - Zweitrommelantrieb für Förderbänder - Google Patents
Zweitrommelantrieb für FörderbänderInfo
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Description
B/Fe. - · " 3191
29.Oktober 1946
nZweitromme!antrieb für Förderbänder"
ITenn Förderbänder una sonstige !Trag— oder Förderorgane durch zxvei Trommeln, Treibsclaeiben ο »dgl. angetrieben v/erden, wird
-vielfach, ein Ausgleichgetriebe eingeschaltet. Um Platz zu sparen, das Getriebe zu schützen und aus anderen Gründen hat
man auch dieses Ausgleichgetriebe, das meist als Planetengetriebe ausgeführt wird, in eine der Trommeln hineinverlegt.
Damit begibt nan sich aber des Vorteils, eine durchgehende, fesbe Achse in dieser Trommel verwenden zu können, die bei
nicht umlaufenden Getrieben vielfach zur Drhaltimg des ein— v/ancli. eien Laufes der Triebwerksteile vorgesehen wird» Bei
Doppeluiitrieben mit Planetengetriebe wird vielmehr die Antriebswelle vom tiotor zum Ausgleich^triebe von der einen Seite
in die Trorrmel eingeführt, die Yerbinduiigswelle vom Ausgleichgetriebe zur anderen trommel wird nach dem anderen Trom—
melende aus der Trommel hinausgeführt« Gemäss der Erfindung kann man die Vorteile des Einbaues des
Auogleichgetriebes in die Troiximel mit den Vorteilen der Anwendung einer durchgehenden starren Achse verbinden, indem
man das Ausgleichgetriebe auf eine feststehende Achse setzt, die an der einen Seite an einem Triebwerksgehäuse befestigt
ist, dessen Triebritcel für das Ausgleichgetriebe ausserhalb der ideellen Trommelachse angeordnet ist, und die an der anderen
Seite mit der TrommellagerLing starr verbunden ist«, Gehäuse, feste Achse des Ausgleiohgetriebes und Trommellagerung
bilden dann ein praktisch starres Ganses, das den einwandfreien Lauf aller Getriebeteile gewährleistet. Die Verbindung vom
Ausgleiclige triebe zur anderen trommel wird zweckmässig vor dem Ende der feststehenden Achse von dieser Achse abgeführt,
so'daos die das Ausgleichgetriebe aufnehmende Achse keineB^i-Durchbrechungen
o.dgl, aufzuweisen braucht. Das dem Getriebegehäuse abgekehrte Ende dieser festen Achse wird nach der weiteren
Erfindung mit einem kronenartigen Halter verbunden, der
die feste Yerbiridung sum Irommellager und ggf**, sum Lagerschild der Antriebsstation herstellt«
Die Erfindung bietet noch den zusätzlichen Vorteil, dass der Antrieb des Ausg3eichgetriebes und der beiden Trommeln nach
Wahl entv/eder durch einen Elektromotor oder durch einen Pressluftmotor oder sonstigen Motor erfolgen kann« Auch lässt sich
die Übersetzung im Ausgleichgetriebe ändern, ohne dass der starre Zusammenhang von dem einen Sroinmellager sum anderen
und der Triebwerksträger untereinander aufgegeben werden müsste,
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der !Erfindung dargestellt»
Die Welle 1 wird von einem nicht näher dargestellten Uotor angetrieben, dessen Lagerschild oder Träger 2 auch das Lager 3
für die eine Trommel 4 eines Zweitro::\mel§8triebes 4 und 3 aufnimmt« Die V/elle 1 ist in dem Gehäuse 6 gelagert und trägt am
anderen linde das Eitsel 7, welches mit dem Fatsel 8 der Hohlwelle 9 kämmt und mit dem Soimenritsel 10 eines Planetenge—
treibes P verbunden ist. Die Planetenräder 11 treiben den Sahnlcrans 12 an, der mit der Trommel 4 fest -verbunden ist
und sind im Planetenträger 13 gehalten, mit dem ein Ketten— ritzel 14 in Yerbindtmg steht, von dem aus über die Kette 15
die Verbindung zum Kettenrad 16 auf der Felle 17 der Trommel 5 abgeleitet 'ist» Das Planetengetriebe P stellt ein Ausgleichgetriebe
dar, mit dem Antrieb J^1T tQ und den beiden Antrieben
12 und 13#Das gesamte Ausgleichgetriebe ist auf einer starren Achse 18 gelagert, die an der einen Seite bei 19 an dem Trieb—
werksgehäuse 6 befestigt ist und an der anderen Seite mit einem kronenartigen Halter 20 verbunden ist, der zur Trommellagerung
21 führt und auch die Verbindung mit dem Lagerschild 22 herstellt«
Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dass von der einen Trommellagerung 21 durch die Teile 2, 6, IS und 20 ein einheitlicher,
praktisch starrer Daukörper geschaffen ist, durch den die Gewähr für ein einwandfreies Arbeiten sämtlicher Triebwerksteile
unter verschiedenen Belastungsverhältnissen gegeben ist.
Statt eines aussenliegenden an der Welle 1 angreifenden LIotors "beliebiger Irt kann auch in die Trommel ein Pressluftmotor
eingebaut werden, der dann an die Stelle des Gehäuses 6 tritt und dessen eine Läuferwelle die Welle 1
θ Xa Se b£j
Claims (3)
1. ) Zr/eitrommelantrieb, für Förderbänder und dergl» mit einem
in einer Jromnel liegenden Ausgleiohgetriebe, dadurch gekennzeichnet j dass das Ausgleichgetriebe (P) auf einer feststehenden
Achse (18) läuft, die an einer Seite an einem Triebirerksgehäuse (6) befestigt ist, dessen Sriebritsel
(7) für das Ausgleichgetriebe ausserhalb der ideellen Achse der Ironnel (4) angeordnet ist Lind die an der anderen
Seite mit der TromellagerLing (21) starr verbunden ist»
2. ) Zvreitrommelantrieb für Förderbänder und dgl. nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung (14,15) vom Ausgleichgetriebe (P) zur anderen Trommel (5) vor dem
Ende der feststellenden Achse (IS) von dieser abgeleitet ist«
3. ) Zweitrommelantrieb nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, dass das dem Triebwerksgehäuse (6) abgekehrte Ende der festen Achse (IS) mit einem kronenartigen
Halter (20) verbunden ist, der die feStevVerbindung sv/isehen Trommellager (21) und <gg£« zwischen Lagerschild
(22) der Antriebsstation herstellt.
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