DEP0007960DA - Hohlstein für Wände, Fußböden, abgestützte oder freitragende Decken, Dächer usw. - Google Patents
Hohlstein für Wände, Fußböden, abgestützte oder freitragende Decken, Dächer usw.Info
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Description
Um Formkosten zu sparen, ist man bereits seit langem bemüht, größere Steinformate zu verwenden, und hat dabei, um zu höheren Wärmeisolationen zu kommen, vielfach auch Hohlsteinformate vorgeschlagen. Der Nachteil der bisherigen großformatigen Steine war jedoch der, daß zur Herstellung der üblichen Baukonstruktionen mehrere Formate erforderlich waren und oftmals noch ein besonderes Behauen der Steine nicht vermieden werden konnte.
Die neue Bauweise hat dne Vorteil, daß es mit ihrer Hilfe gelingt, mittels eines einheitlichen fünffach geschlossenen Steinformates sowohl Wände als auch Fußböden, abgestützte und freitragende Decken, Dächer, auch Wände mit Aussparungen für Fenster und Türen herzustellen. Dabei hat der verwendete Einheitsstein die Form eines im allgemeinen waagerecht liegenden T, dessen Querbalken die halbe Steinbreite besitzt und dessen im Mittelteil liegende Hohlräume nur nach unten offen sind. Besonders zweckmäßig ist eine Steinform, bei der die Steinlänge, d.h. die Länge des Querbalkens des T, gleich der doppelten Steinbreite, d.h. die Länge des Grundbalkens des T ist.
Der Aufbau senkrechter Wände erfolgt im allgemeinen so, daß das T waagerecht liegt, wobei die Hohlräume nach unten offen sind und der in der gleichen Lage liegende Nachbarstein um 180° versetzt ist. Die nächste Lage ist um eine halbe Steinlage versetzt.
Bei der Herstellung von Fußböden und abgestützten Decken wird der Stein vorzugsweise in der Form eines aufrecht stehenden T verwendet und dabei zwischen den vorstehenden aneinander stoßenden Querbalken benachbarter Steine und der Tragschicht ein Hohlraum gebildet, der durch Versetzen der Steine in benachbarte Lagen abgeschlossen ist. Bei der Herstellung freitragender Decken wird der Stein ebenfalls in aufrechter Stellung des T verwendet. Es werden Betonträger verlegt mit einer Mittenentfernung, die wenig größer ist als die Steinlänge. Auf diesen ruhen beiderseits die überstehenden Lappen des Einheitssteines auf, und der zwischen den Lappen verbleibende Raum wird armiert und mit Beton vergossen. Diese Konstruktion kann sowohl für ebene als auch für flach ansteigende Decken, z.B. Dachkonstruktionen, Verwendung finden.
Nähere Einzelheiten der neuen Bauweise seinen erläutert an Hand der beiliegenden Zeichnung.
Abb. 1 zeigt den Stein mit aufrechtstehendem T, von der Seite
her gesehen, nach der die Hohlräume offen sind. Die Hohlräume sind in diesem Falle zwei nebeneinander liegende Rechtecke.
Abb. 2 zeigt den gleichen Stein mit waagerecht liegender T-Stellung im senkrechten Schnitt.
Das Aufmauern einer Wand mit einer im Verband vermauerten Ecke zeigen die Abb. 3 und 4.
Abb. 3 zeigt die Ansicht der Wand,
Abb. 4 einen waagerechten Schnitt durch eine Wandlage; dabei sind die Fugen der geschnittenen Wandlage ausgezogen, die der darüber und darunter liegenden Lage gestrichelt dargestellt.
Wenn die Länge des Einheitssteines der doppelten, die Breite der einfachen Länge des Normalsteines entspricht, gelingt es mit dem zum Vergleich neben Abb. 4 dargestellten Viertel-, Halb- und Dreiviertelstein und weiterhin zu verwendenden Normalstein leicht, ohne Verwendung anderer Steinformate alle gängigen Bauwerke zu errichten.
Die Abb. 5 (Ansicht) und Abb. 6 (Schnitt durch eine Steinlage) zeigen das Einbinden einer 1/2-Stein starken Wand in eine Wand aus dem Einheitsstein. Die Isolierfähigkeit der Wand aus dem Einheitsstein ist bei Verwendung der angedeuteten Hohlräume etwa gleich der einer 2-Stein starken Wand.
Die Abb. 7 (Ansicht) und Abb. 8 (Schnitt durch eine Wandlage) zeigen das Einbinden einer gleichstarken Wand aus dem Einheitsstein; bei den waagerechten Schnitten sind in ausgezogener und gestrichelter Darstellung wiederum die Fugen der geschnittenen und der darüber bzw. darunter befindlichen Lage angedeutet.
Die Abb. 9 zeigt den Aufbau einer abgestützten Decke aus Steinen in aufrechter T-Stellung, wobei die aneinander stoßenden Balken unter sich größere Hohlräume einschließen, die eine hohe Wärmeisolation ergeben.
Die Abb. 10 zeigt das Vorstampfen einer Betonschicht in Stahlgleitschalung vor eine aus dem Einheitsstein aufgebaute senkrechte Wand.
Zur Herstellung einer freitragenden schalungslosen Decke werden Betonträger a verwendet, auf die die Einheitssteine mit den durch das Ueberragen der Balken gebildeten Lappen gesetzt werden. Durch Eingießen von Beton in die zwischen den Lappen verbleibenden Schlitze b und Armierung desselben entsteht eine Decke von hoher Tragfähigkeit, die in Abb. 12 im senkrechten Schnitt, in Abb. 11 in isometrischer Deckenuntersicht dargestellt ist. Die Ausbildung von Dächern erfolgt in der gleichen Weise. In diesem Falle ruhen die
Betonträger a auf den Pfetten auf.
Die für die neue Bauweise verwendeten Einheitssteine können aus allen verfügbaren Rohstoffen unter Zugabe eines in der Kälte erhärtenden Bindemittels, wie Kalk oder Zement, insbesondere auch aus feingemahlenem Trümmerschutt hergestellt, sie können auch unter Zugabe vorzugsweise von Ton als Bindemittel gebrannt werden.
Claims (3)
1.) Hohlstein für Wände, Fußböden, abgestützte oder freitragende Decken, Dächer usw., dadurch gekennzeichnet, daß der Einheitsstein die Form eines waagerecht liegenden T hat, dessen Querbalken die halbe Steinbreite besitzen und dessen im Mittelteil liegende Hohlräume in dieser Stellung nur nach unten offen sind.
2.) Hohlstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steinlänge gleich der doppelten Steinbreite ist.
3.) Hohlstein für abgestützte Decken nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steine in aufrechter T-Stellung mit ihren Lappen aneinanderstoßend aufgestellt und vermauert sind.
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