DEP0007890DA - Füll- und Streckmittel für pilierte Seifen - Google Patents

Füll- und Streckmittel für pilierte Seifen

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DEP0007890DA
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alkali
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metaphosphate
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English (en)
Inventor
Werner H. Luhn
Original Assignee
Aug. Luhn & Co. GmbH, Wuppertal
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Description

Es ist bekannt als Füll- und Streckmittel für pilierte Seifen in Wasser gelöstes Alkali-Metaphosphat, insbesondere - Hexa-Metaphosphat oder Alkali-Pyrophosphat, zu verwenden. Dadurch tritt eine Verminderung der Waschkraft, wie bei sonst üblichen Zusätzen, z.B. Kartoffelmehl oder Talkum, nicht ein. Es hat sich aber gezeigt, dass mit Alkali-Metaphosphat oder -Pyrophosphat gefüllt pilierte Seifen sich in Gegenwart von Wasser durch Hydrolyse zusetzen und verfärben und nach langem Lagern ranzig und unverkäuflich werden.
Es wurde nun gefunden, dass man ein von diesen Nachteilen freies Füll- und Streckmittel für pilierte Seifen erhält, wenn man der wässrigen Lösung von Alkali-Metaphosphat, insbesondere Alkali-Hexa-Metaphosphat oder Alkali-Pyrophosphat, Alkalisilikate, insbesondere Alkali-Wasserglas zusetzt. Der Zusatz erfolgt zweckmäßig in Mengen von 10-20%. Die Mischung aus Metaphosphat oder Pyrophosphat, Wasser und Wasserglas lässt sich ohne Bildung von Klumpen herstellen und einwandfrei zur Füllung oder Streckung pilierter Seifen verwenden.
Das erfindungsgemäße Füll- und Streckmittel lässt sich weiter veredeln durch Zusatz von bekannten Überfettungsmitteln, insbesondere Wollfett, und Zucker zu der Lösung von Phosphat und Wasserglas in Wasser. Dieser Zusatz erfolgt zweckmäßig in Mengen von 5-20%. Man erhält hierbei je nach Mengenvverhältnissen ein flüssiges bis salbenartiges Füllmittel, das sich die Seife gut einverleiben lässt, guteVerteilbarkeit und Wasserbindungsvermögen zeigt und Seifen ergibt, die sowohl von großer Haltbarkeit sind, als auch die Nachteile der mit handelsüblichen Füllmitteln gefüllten Seifen wie verminderte Schaumkraft, Rauh- und Rissigwerden der Haut, Blasenbildung nicht aufweisen. Die mit dem erfindungsgemäßen Zusatz hergestellten 68-70% Fettsäure enthaltenden Seifen unterscheiden sich in nichts von den bekannten 80% Fettsäuren enthaltende Feinseifen, lassen sich maschinenmäßig gut verarbeiten, zeigen Hochglanz und schäumen.
Beispiele
1.) Zu 250 g bekannten Gemisches von Natrium-tetra- und hexamataphosphat und 500 g heißem Wasser werden 150 g Natrium-Wasserglas unter Rühren heiß zugeben. Es entsteht eine klumpenfreie Mischung, die sich als Füllmittel in üblicher Weise einer Seife einverleiben lässt.
2.) 250 g eines bekannten gemisches von Natrium-Tetra und -hexametaphosphat und 500 g heißes Wasser werden mit 150 g Kaliumwasserglas Rühren gemischt und weiterhin 70 g Lenolin und 30 g Zucker eingerührt. Die entstehende pastenartige Mischung kann sofort oder später einer Seife als Füll- oder Streckmittel einverleibt werden.

Claims (2)

1. Füll- und Streckmittel für pilierte Seifen, bestehend aus einer wässrigen Lösung von Alkali-Metaphosphat, vorzugsweise Alkali-Hexa-metaphosphat oder Alkali-Pyrophosphat, gekennzeichnet durch einen Zusatz von Alkalisilikaten, insbesondere Alkaliwasserglas, vorzugsweise in Mengen von 10-20%.
2. Füll- und Streckmittel nach Anspruch 1, kennzeichnet durch einen weiteren Zusatz von bekannten Überfettungsmitteln, insbesondere deren Wollfetten, und Zucker, vorausgesetzt in Mengen von 5-20%.

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