DEP0007616DA - - Google Patents

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DEP0007616DA
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pressure
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Description

PATENTANWALT DR.-ING. KARL ?OEHMERT
(23) BRE M Ξ N 1, Fddsirafje 24
Ruf, 44Ö71
leuanmeldung
Herbst
H 252
Paul Herbst, (23) Bremen, Bauernetrasse 3 b
Verschluss insbeaondere für Einkochgläser und -flaschen
Di© Erfindung betrifft einen Terschluss für Behälter zur Aufnahme von Speisen, vorzugsweise für Einkochgläser und -flaschen» Bs ist bei Yerschlüssen dieser Art mit Deckel und Anpresabügel bereits bekannt, den Deckel zur gleichmassigen Anpressung über geinen ganzen Dichtungsrand hin in seiner Mitte mit einer Einsenkung zu versehen -und auf diese Einsenkung von dem darüber liegenden Bügel aus, den Anpressdruck einwirken zu lassen« Dabei war man bisher bestrebt } die ineinandergreifenden Teile von Deckel und Bügel zur besseren Übertragung des Druckes über eine möglichst grosse Fläche miteinander in Berührung zu bringen. So hat man am Deckel eine Art Kugelkalotte angebracht, in die eine entsprechende, am A^,pressbügel sitzende Q-egenflache greift» Durch die so ersielte
«· 2
Berührung von Deckel und Bügel über eine größere fläche hin wird aber der Deckel bis dicht an seinen Auflagerand festgelegt und ein leichtes Abheben vom Dichtungsring bei auftretendem Überdruck und damit eine einwandfreie Sterilisierung erschwert«
Zur Termeidung dieses Nachteiles ist es bereits vorge-» schlagen, den Terschlussdeokel an seinem Mittelpunkt nur durch punktförmige Berührung festzupressen.. Dabei ergaben sich dann aber Schwierigkeiten bezüglich seimer Zentrierung, die zu einer schlechten Auflage des Deckelrandes auf dem Gefässrand und damit zu Undichtigkeiten führten· Es wurde wm gefunden, dass diese Schwierigkeiten ohne 3ede Beeinträchtigung des leichten Ablebens der Deckelkaste bei auftretendem Überdruck, bei einfachster Herstellungßweise des Verschlusses dadurch behoben werden können, dass der Anpressbügel in der Mitte mit einer nach dem Deckel vorgewölbten k'örnerartigen Spitz© und der Deckel mit einer entsprechend angeordneten mittigen linprlgung versehen ist« Selbstverständlich kann die körnerartige Spitze statt auf dem Anpressbügel auch auf dem Deckel und die zugehörige Sinprigung oder Öffnung auf dem Anpressbügel angebracht sein. Es gelingt auf diese Weise, auch bei Einkochgläsern mit unbearbeitetem Dichtung sr and und stark daraus liervor—
tretenden Tersohmelzrändern an der BerUhrungslinie der "bei der Slasherstellung verwendeten lOrmhälften einen unbedingt sicheren Abschluss zu erzielen. Damit können ium auch die sogenannten Industriekonservenflaschen, welche von den Konservenfabriken mit einem maschinell aufgebrachten Kronenverschluss mit unvulkanisiertem Gummiring in den Handel gebracht werden, von der Hausfrau ohne die Gefahr von Fehlschlagen und unter Verwendung eines üblichen Verschlusses mit vulkanisiertem Gummiring und Deckel als Einkochgläser verwendet werden·
Anpressbü-gel mit in der Mitte nach dem Deckel zu vorgewölbter körnerartiger Spitze sind zwar zum TerschliesBen von Binkoohgefässen mit luftventil bereits bekannt, doch dient die körnerartige Spitze hier in erster linie zum Äbschliessen des Iiuftventiles· Biese Einkochgefässe mit Luftventil haben sich wegen der ständig auftretenden Störungen nicht eingeführt und es war nicht vorherzusehen, dass es durch Zusammenwirken eines Anpressbügels mit Körnerspitze mit einem Deckel der in seiner Mtte lediglieh eine Versenkung zur Aufnahme der Spitze hata möglich ist, eine einwandfreie Zentrierung des Abschluss« deckeis zu sichern und die angegebenen, bisher bei Verschlüssen, insbesondere von Iniustriekonservenflaschen, auftretenden 3chv ieriplreiten su belieben«
G-emäss einer bevorzugten Aasführungsform der Erfindung sind die bsiden, den Randwulst des Glases untergreifenden abgewinkelten Teile des Bügels so lang, dass nach dem Yerschliessen des Glases zwischen dem Deckelrand und dem Bügel ein ]?reiraum verbleibt, sodass der Deckel nur von der Mitte aus durch die kö'rnerartige Spitze des Bügels auf die Behälteröffnung gepresst wird. Zur Erhöhung des Pressdruckes des Bügels kann in dem Oberteil des Bügels weiter beiderweits eine Verstärkungsrippe eingeprägt sein.
Zur Behebung der bei Konservenverschlüssen der beschriebenen Art bisher auftretenden Schwierigkeiten beim Offnen, ist der an der einen Seite des Bügels befindliche, als Handhabe zum Abheben des Bügels dienende Ansatz mit einer besonderen, zungenartigen Spitze versehen, die durch Einschieben zwischen (Jlasdeckel und G-ummiring und anschließendes Kanten als Öffner verwendet werden kann* öffner dieser Art sind zwar an sich bekannt, jedoch ist es neu, den als Handhabe dienenden Ansatz des Spannbügels als Öffner auszubilden. Es fällt so das lästige Suchen nach dem öffner fort, da dieser nach dem Abnehmen des Spannbügels sogleich zur Hand ist» Ferner werden das Laterial und die Kosten für einen besonderen Öffner gespart»
"ie Lrfinoung ist in öer Zeichnung in zwei Ausführungs-
formen dargestellt und zwar zeigt
Abb» 1 und 2 eine Ausführungsform des neuen Bügels
mit körnerartiger Spitze bzw. mit Öffnung zur Aufnahme einer Spitze,
Abb« 3 den Bügel nach Abb. 1 und 2 in Seitenansicht und von oben gesehen,
Abba 4 einen Deckel mit körnerartiger Spitze zur Yerwendung mit einem Bügel nach Abb* 2 und
Abbο 5 den oberen !eil einer Industriekonservenflasche mit dem Verschlussbügel nach Abb,l und einem Deckel mit entsprechender Einprägung .
Der neue Verschluss besteht aus einem vulkanisierten Gummiring 11, einem Deckel 7 und einem Bügel 1 aus federndem Material der sich mit Klauen 8, 81 um den Wulst 9 der Industriekonservenflasche IO legt«. Der Bügel ist bei der in Abb« 1 und 5 dargestellten Ausführungsform mit einer körnerartigen Spitze 2 verseben, die in eine entsprechende Einprägung 12 des Deckels 7 greift und diesen damit zentriert» Gegebenenfalls kann wie in den Abb» 2 und 4 dargestellt, auch der Deckel mit einer körnerartigen Spitze 6 versehen sein, die in eine Öffnung 5 des Bügels eintritt« In den Oberteil des Bügels sind beiderseits zur Verstärkung Rippen 13 eingeprägt» Der Bügel 1 ist an der einen Seite zu einer Handhabe 14 zum Abheben des Bügels verlängert, die in eine zungenartige Spitze 4 ausläuft. Diese Spitze dient als "Offner, indem sie zwischen Glasdeckel und Gummiring geschoben und dann gekantet
Um zu erreichen, dass der Druck des Bügels 1 nur auf die Deckelmitte einwirkt, sind die nach unten abgewinkelten Seile des Bügels 1 so bemessen, dass nach dem Yerschliessen des G-lases zwischen dem Rande des Deckels 7 and dem Bügel 1 noch ein Freiraum verbleibt»
Die Erfindung kann in mannigfaltiger Weise abgewandelt werden. So besteht der Deckel bei der in der Zeichnung dargestellten Au3führungsform aus Blech. Es kann aber selbstverständlich auch ein Glasdeckel Verwendung finden.

Claims (1)

  1. s ρ ι™ Ώ c h e I
    1* Verschluss für Behälter zur Aufnahme von Speisen, vorzugsweise Einkochgläser- und -flaschen mit Deckel und Anpressbügel, dadurch gekennzeichnet, dass der Anpressbügel (1) in der Mitte mit einer nach dem Deckel (7) zu vorgewölbten körnerartigen Spitze (2) und der Deckel mit einer entsprechend angeordneten mittigen Einprägung (12) versehen ist»
    2w Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden, den Randwulst (9) des Glases (10) untergreifenden, abgewinkelten Teile des Anpressbügels (l) so bemessen sind, dass nach dem Verschliessen des Glases zwischen dem Deckelrand und dem Anpressbügel ein Freiraum verbleibt, sodass der Deckel nur von der Mitte aus auf die Behälteröffnung gepresst wird«
    3. Verschluss nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Oberteil des Anpressbügels (1) zur Erhöhung des Pressdruckes beiderseits eine Verstärkungsrippe (13) eingeprägt ist»
    4· Verschluss nach Anspruch 1 bis 3? dadurch gekennzeichnet, dass der an der einen Seite des Anpressbürels (1) befindliche als Handhabe zum Abheben des Anprecsbügels dienende Ansatz(14) mit einer zungenartigen Spitze (4) verscher, ist, i.i# durch Einschieben zwischen Glasdecliel und Gummiring und anschließendes Kanten als Öffner verwendet werden kann·

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