DEP0007578DA - Preßlufthammer, insbesondere Abbauhammer - Google Patents
Preßlufthammer, insbesondere AbbauhammerInfo
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Description
In früherer Zeit wurde das Pickeisen von Preßluftabbauhämmern in der Regel durch eine Feder am Hammerkörper gehalten. Die Führung des Pickeisens erfolgt hierbei durch einen hinter dem Bund befindlichen zylindrischen Einsteckschaft, der in einer besonderen Büchse gleitet, die im vorderen Teil des Hammerkörpers gelagert ist. Dabei dient das Einsteckende auch einer Abdichtung des vorderen Zylinderraums.
Bei neueren Abbauhämmern benutzt man an Stelle der Haltefeder eine Haltekappe, die auf dem vorderen Teil des Hammerkörpers aufgeschraubt oder in sonstiger Weise lösbar befestigt ist. Die Führung des Pickeisens geschieht hierbei praktisch in der gleichen Weise wie bei den früheren mit Haltefeder ausgerüsteten Hämmern. Die Stirnbohrung der Haltekappe bildet hierbei keine eigentliche Führung für das Pickeisen; vielmehr muß an dieser Stelle reichliches Spiel vorgesehen sein.
Erfindungsgemäß wird nun vorgeschlagen, die Führung des Pickeisens ganz oder im wesentlichen durch die Haltekappe zu bilden, so daß also diese Kappe einem doppelten Zweck nutzbar gemacht wird. Dieser Erfindungsgedanke wird am zweckmäßigsten in der Weise verwirklicht, daß der Bund des Einsteckwerkzeuges unter Fortfall des Einsteckschaftes das hintere Ende des Einsteckwerkzeuges bildet und kolbenartig in einer zylindrischen Bohrung der Kappe geführt ist, während der dem Bund vorgelagerte zylindrische Schaftteil des Einsteckwerkzeugs in der Stirnbohrung der Haltekappe geführt ist. Die Kappe erhält also zur Führung des Pickeisens eine engere und genau auf Maß gearbeitete bzw. geschliffene Stirnbohrung (vorzugsweise Schiebesitz).
Die Baulänge der Kappe selbst wird hierbei nicht oder nicht wesentlich verändert, während andererseits durch den Fortfall des hinter dem Bund befindlichen Einsteckschaftes und der entsprechenden Führung im Hammerkörper selbst die Baulänge des Hammers und sein Gewicht erheblich vermindert werden.
Ein weiterer besonderer Vorteil der Erfindung besteht in der verbesserten Führung des Spitzeisens, bedingt durch die größere Führungslänge. Die diesbezüglichen Vorteile ergeben sich aus folgenden Erwägungen:
Bei einem bekannten, bislang von der Anmelderin hergestellten Hammer betrug die Länge der Führung in der Meißelbüchse 49 mm, während sie bei einem entsprechenden, aber im Sinne der Erfindung gebauten Hammer 79 mm, vom Ende der Haltekappe bis zum Ende des Spitzeisenbundes gemessen, beträgt. Wenn bei dem bisherigen Hammer bei Berührung zwischen Kappe und Kohle der Kolben in den Zylinderboden schlug, verblieb eine Führungslänge von nur 18 mm, während sich für den gleichen Fall beim Gegenstand der Erfindung eine Führungslänge von 39 mm ergibt. Berührt der Bund, wenn das Spitzeisen ins Leere schlägt, die Kappe, so beträgt die Führungslänge bei dem früheren Hammer nur 4 mm, während sie bei dem Gegenstand der Erfindung immer noch 33 mm ist.
Die sich aus der größeren Führungslänge ergebenden Vorteile treten dann besonders in Erscheinung, wenn man die Hebelarme der Kräfte betrachtet, die beim Losbrechen der Kohle auf den Hammer bzw. das Spitzeisen wirken. Bei einem 250 mm langen Spitzeisen ist der Lasthebelarm, von der Spitze des Eisens bis zur Mitte der Führung gerechnet, bei dem erwähnten bekannten Ausführungsbeispiel (Führungslänge 49 mm) 279 mm lang, so daß sich ein Verhältnis von Lasthebelarm zu Krafthebelarm von 279 : 49 = 5,7 ergibt, während dieses Verhältnis beim Anmeldungsgegenstand 205 : 79 = 2,6 beträgt. Dieser starke Unterschied
wirkt sich in einer erheblichen Verminderung des Verschleißes der Führungsteile aus; damit verbunden ist eine Verbesserung des Wirkungsgrades, da Verklemmungen vermieden werden und die Reibung vermindert ist.
Es sind Preßluftwerkzeuge bekannt, deren im Zylinder geführtes Ende durch einen einen großen Durchmesser besitzenden Bund gebildet wird, welcher von einem besonderen in einer vorderen Zylinderkammer angeordneten Ringkolben beaufschlagt wird zu dem Zwecke, eine Auflockerung des festgeschlagenen Werkzeuges zu bewirken. Im Gegensatz zu der vorliegenden Erfindung ist bei der vorbekannten Anordnung das Pickeisen nicht ausschließlich in der Haltekappe geführt. Die Führung liegt vielmehr teilweise in der Haltekappe, zum andern Teil in einem Ansatz des Zylinders. Die Nachteile dieser Anordnung liegen in der Schwierigkeit der Zentrierung der beiden Führungen und der Notwendigkeit, bei eingetretenem Verschleiß Zylinder und Haltekappe auswechseln zu müssen.
Es ist ferner ein Preßlufthammer bekannt, bei dem das mit einem Bund versehene Einsteckwerkzeug durch eine mit dem Hammerkörper verbundene Kappe gehalten ist und bei welcher der Einsteckschaft lediglich als sehr kurzer Ansatz ausgebildet ist. Im Gegensatz zur Erfindung bildet aber nicht der in der Kappe gleitende Bund des Werkzeuges die hintere Führung, sondern es dient der kurze Schaftansatz als Führung in der Zylinderbohrung. Wenn zwar bei diesem Hammer eine Verringerung der Baulänge eintritt, so ergeben sich bezüglich der Führung die gleichen Nachteile, wie sie bei der zuvor behandelten vorbekannten Bauart beschrieben sind.
Der Erfindungsgedanke ist nicht nur bei Abbauhämmern anwendbar, sondern bei allen Preßlufthämmern, bei denen ähnliche Voraussetzungen vorliegen.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Zeichnung veranschaulicht den vorderen Teil eines Abbauhammers mit dem Pickeisen. Es bedeuten:
1 den Hammerkörper, 2 den Schlagkolben, 3 die Haltekappe mit dem Gewinde 4, 5 das Pickeisen mit dem Bund 6.
Der Bund 6 des Pickeisens ist in der zylindrischen Bohrung 7 der Haltekappe 3 geführt. Im übrigen erfolgt die Führung des Schaftteiles 5' des Pickeisens durch die Stirnbohrung 8 der Haltekappe, so daß also die wirksame Führungslänge dem Maß x entspricht.
Es steht natürlich nichts im Wege, das Einsteckwerkzeug so auszubilden, daß sich an den Bund 6 nach hinten noch ein kurzer, aber nicht als Führung dienender Ansatz anschließt, auf den der Schlagkolben aufschlägt, doch ist im allgemeinen die dargestellte Ausführungsform günstiger, weil sie zur geringsten Baulänge und damit zu geringstem Gewicht des Hammers und des Einsteckwerkzeugs führt.
Der vor dem Bund 6 befindliche Ringraum 7' kann selbstverständlich auch zur Erzeugung eines Kompressionskissens ausgenutzt werden.
Claims (2)
1.) Presslufthammer, insbesondere Abbauhammer, bei welchem das mit einem Bund versehene Einsteckwerkzeug (Spitzeisen) durch eine mit dem Hammerkörper lösbar verbundene Haltekappe gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung des Einsteckwerkzeugs ganz oder im wesentlichen durch die Haltekappe gebildet ist.
2.) Presslufthammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bund (6) des Einsteckwerkzeugs (5) unter Fortfall des Einsteckschaftes das hintere Ende des Einsteckwerkzeugs bildet und kolbenartig in einer zylindrischen Bohrung (7) der Kappe (3) geführt ist, während der dem Bund (6) vorgelagerte zylindrische Schaftteil (5) des Einsteckwerkzeugs (5) in der Stirnbohrung (8) der Haltekappe geführt ist.
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