DEP0007087DA - Einrichtung zum Abbefördern von Schüttgut aus Sammelbehältern mittels Schnecke - Google Patents
Einrichtung zum Abbefördern von Schüttgut aus Sammelbehältern mittels SchneckeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum mechanischen Abtransport von Fördergut aus Sammelbehältern, z.B. aus Kohle-, Schlacken-, Aschenbunkern usw. Es ist bekannt, zu diesem Zweck Förderschnecken zu verwenden. Die Zuführung des Fördergutes zur Schnecke erfolgt dabei von oben. Es hat sich gezeigt, dass der Kraftbedarf der Schnecke bei Aufnahme von mehr als 1/3 der Füllung erheblich ansteigt und bei ganzer Füllung eine vollständige Abbremsung eintritt. Um die Füllung von etwa 1/3 nicht zu übersteigen, wurde vorgeschlagen, zwischen Förderschnecke und Bunker besondere Zuteilvorrichtungen, wie z.B. Zellenräder, einzubauen. Solche Einrichtungen bedürfen jedoch eines besonderen Antriebs, wodurch die Anlage verteuert und die Betriebskosten er-
höht werden.
Diesem Übelstand wird durch die Erfindung abgeholfen. Das Neue besteht im wesentlichen darin, dass die Zuführung des Fördergutes in den die Schnecke enthaltenden Fördertrog von der Seite her erfolgt. Durch diese neuartige Anordnung der Verbindung zwischen Bunker und Fördertrog wird erreicht, dass sich die gewünschte Füllung (z.B. etwa 1/3) von selbst einstellt und erhalten bleibt. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, dass eine Überschüttung des Fördertroges auch dann nicht eintreten kann, wenn mehrere Bunker mit Fördergut von verschiedener Beschaffenheit an denselben Fördertrog angeschlossen sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt und zwar zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Bunker mit Fördereinrichtung,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Fördertrog mit Schnecke.
In dem Bunker 1 ist das für den Abtransport bestimmte Fördergut enthalten. Die Verbindung mit dem Fördertrog 3 erfolgt durch einen Stutzen, der in eine seitlich am Fördertrog angebaute Tasche 2 führt, welche derart in den Fördertrog mündet, dass das Fördergut, wie aus Fig. 1 ersichtlich, durch die Zuführungsöffnung 5 hindurch seitlich an die Schnecke 4 herangeführt wird. Die Weite der Zuführungsöffnung 5 ist beispielsweise durch einen Schieber 6 regulierbar. Die Zuführung des Fördergutes wird bei rechts-
drehender Schnecke vorteilhaft auf deren linken Seite und bei links drehender Schnecke auf deren rechten Seite vorgesehen. Damit wird erreicht, dass die Schneckenwindungen vor der Zuführungsöffnung 5 eine gegen diese hin verlaufende schräge Böschung des Fördergutes hervorrufen, wodurch einen unerwünschten Zufluss von Fördergut entgegengewirkt wird und die Füllung auf derjenigen Seite der Schnecke erfolgt, auf der der Vorschub in der Hauptsache stattfindet. Je nach Einstellung des Schiebers 6 kann z.B. eine dauernd gleich bleibende Füllung des Fördertroges von etwa einem Drittel erreicht werden. Aus der seitlichen Zuführungstasche 2 fliesst so lange kein neues Fördergut zu, als die Zuführungsöffnung 5 von der Schneckenseite her überdeckt ist. Ein Überschütten des Fördertroges 3 mit den nachteiligen Folgen der übermässigen Kraftbeanspruchung bzw. Abbremsung kann daher nicht mehr stattfinden. Es hat sich für die Praxis als zweckmässig herausgestellt, die Beschickung der Förderschnecke so vorzunehmen, dass die Zuführung des Fördergutes etwa unterhalb der waagrechten Schneckenmittelebene erfolgt.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, können mehrere Sammelbehälter 1 an einem Fördertrog 3 angeschlossen sein. Insbesondere bei Dampfkesselanlagen ist die erfindungsgemässe, selbsttätig sich einstellende Absperrung der Zuführungsöffnung 5 wichtig, weil der Anfall am Flugasche in den einzelnen Bunkern körnungs- und mengemässig wechseln kann. Auch bei plötzlichem Anfall grosser Fördergutmengen,
beispielsweise beim Abblasen der Kesselheizfläche von Flugasche kann keine Überschüttung des Förderschneckentrogs e stattfinden, vielmehr erfolgt der Abtransport zuerst von dem dem Schneckenanfang am nächsten liegenden Bunker und wenn dieser so weit entleert ist, dass der Förderquerschnitt nicht mehr voll ausgenützt ist, dann erfolgt selbsttätig die Entleerung des zweiten, dann des dritten Bunkers usw. Auch bei der Beschickung der Schnecke mit dem Inhalt mehrerer Bunker kann somit nie eine Überfüllung des Schneckentroges eintreten. Ausserdem hat man die Möglichkeit, aus mehreren Bunkern verschiedenes Fördergut der Schnecke gleichzeitig zuzuführen, so dass eine Mischung stattfindet. Zu diesem Zweck wird beispielsweise die einstellbare Zuführungsöffnung 5 des folgenden Bunkers etwa grösser eingestellt als diejenige des vorhergehenden Bunkers.
Claims (4)
1.) Einrichtung zum mechanischen Abtransport von Fördergut aus Sammelbehältern mittels einer in einem Trog rotierenden Transportschnecke, dadurch gekennzeichnet, dass der den Sammelbehälter (1) mit dem Fördertrog (3) verbindende Kanal (2) seitlich in den Fördertrog einmündet.
2.) Mechanische Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführungsöffnung (5) bei rechtsdrehender Schnecke links und bei linksdrehender Schnecke rechts angeordnet ist.
3.) Mechanische Fördereinrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einmündung (5) in den Fördertrog (3) in ihrer Weite regulierbar ist.
4.) Mechanische Fördereinrichtung nach Ansprüchen 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass in einen Schneckentrog (3) mehrere Zuführungskanäle (2, 5) münden.
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