DEP0006924DA - Scharnierband für Verbundfenster - Google Patents

Scharnierband für Verbundfenster

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DEP0006924DA
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DE
Germany
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hinge
composite windows
eyelet
windows
spot welding
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Reinhold Stuttgart-Degerloch Vöster
Alfons Stuttgart-Weil Wolf
Original Assignee
Vereinigte Baubeschlag-Fabriken Gretsch & Co. GmbH, Stuttgart-Feuerbach
Publication date

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Description

Die Erfindung befasst sich mit einem Scharnierband für Verbundfenster und zwar zum Anlenken des Nebenflügels an dem Hauptflügel. Die bisher bekannten gelenkartigen Verbindungen der beiden Flügel haben grundsätzlich den Nachteil, dass sie linke und rechte Ausführungen unterscheiden, so dass die Lagerhaltung verhältnismässig kompliziert ist und Verwechselungen leicht vorkommen könnnen.
Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, dass das verbindende Gelenk in Form eines kleinen Bandes ausgebildet ist und das die Bandöse symmetrisch zur Ebene der Bandlappen angeordnet ist. Die Folge dieser Massnahme besteht darin, dass das band ohne weiteres links oder rechts verwendbar ist. In einem der beiden Bandlappen ist in dessen Öse der Lagerbolzen fest angebracht und zwar vorzugsweise durch Punktschweissung. Die Bandlappen selbst werden ähnlich, wie es bei Fischbändern üblich ist, in einem in das Holz des Fensters eingestemmten Schlitz eingeschoben und dann mittels Stifte endgültig befestigt. Die Montage der ganzen Einrichtung ist dadurch wesentlich erleichtert, da sie verhältnismässig wenig Aufmerksamkeit beim Anschlag erfordert.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und zwar zeigt die
Abb. 1 das Bändchen im Fensterholz angebracht von der Seite gesehen
Abb. 2 die Einrichtung im Schnitt von oben gesehen
Abb. 3 u. 4 die Ausführung des Bändchens selbst
In der Abb. 1 ist 1 der Hilfsrahmen und 2 der Hauptrahmen. In dem Hilfsrahmen 1 ist eine Ausnehmung 3 angeordnet, in welche die Rolle 4 des erfindungsgemässen Bandes zu liegen kommt. Die beiden Lappen 5 und 6 sind in dem Holz eingestemmt und durch Stifte befestigt. Die Drehachse ist durch die Linie 8 dargestellt.
Es ist ohne weiteres klar, dass der Hilfsrahmen 1 um die Achse 8 in Pfeilrichtung (Abb.2) gedreht werden kann. Die gezeichnete S Stellung ist diejenige, in der der Hilfsrahmen 1 vom Hauptrahmen ist.
Das Aushängen des Hilfsrahmens geschieht in bekannter Weise dadurch, dass er angehoben wird, bis das an ihm angebrachte Bandteil 6 vom Achsbolzen 9 frei ist. Zu diesem Zweck ist es notwendig, die Ausnehmung 3 entsprechend gross auszuführen.
Jedes Fenster erhält zwei dieser Bändchen oder wenn es sich um sehr hohe Fenster handelt, können im Ausnahmefall auch drei derselben angebracht werden. Da die Bandöse symmetrisch zur Ebene der Lappen gebaut ist, kann dass Bändchen ohne weiteres für linke und rechte Flügel verwandt werden.
In der Abb. 3 und 4 ist das Bändchen selbst dargestellt. Es besteht aus einem Blechlappen 10, welcher als Stanzteil ausgeführt ist und an welchem eine Rolle 4 angeordnet ist. Die Rolle 4 ist so angeordnet, dass ihre Mittelachse mit der Mittelachse des Bandlappens zusammenfällt, das ganze Bändchen mithin zur Ebene des Bandlappens symmetrisch ist. Beide Teile als solche sind gleich ausgeführt, sie unterscheiden sich nur dadurch, dass in einem der Achsbolzen 12 durch Punktschweissen befestigt ist. Anstelle des Punktschweissens kann selbstverständlich auch eine Nietung verwendet werden. Die beiden Stiftlöcher 13 sind für die Nieten 7 bestimmt und dienen in üblicher Weise zur Befestigung des Bandlappens. Um die Montage zu erleichtern, ist der Lappen bei 14 flach geprägt.

Claims (3)

1) Scharnierband für Verbundfenster dadurch gekennzeichnet, dass die Bandöse (4) symmetrisch zur Ebene des Bandlappens (5,6,10) angeordnet ist.
2) Scharnierband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift (12) mit einer Öse (11) durch Punktschweissung verbunden ist.
3) Scharnierband nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandlappen (5,6) nach Fischbandart in das Fensterholz (1,2) eingelassen werden.

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