DEP0005910DA - Magnetton-Geräuschmaschine. - Google Patents
Magnetton-Geräuschmaschine.Info
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Description
Für Theater, Rundfunkstudio oder Filmaufnahmebetriebe werden in großer Mannigfaltigkeit Kulissengeräusche benötigt, die durch alle möglichen Maschinen und Vorrichtungen mehr oder weniger naturgetreu erzeugt werden. Die großen und umfangreichen Maschinen, wie Wind- und Donnermaschinen, werden ebenso wie die kleinen Hilfsmittel zur Erzeugung von Kulissengeräuschen durch vorliegende Erfindung entbehrlich und in viel vollkommenerer Weise dadurch ersetzt, daß in einer Magnet-Tonbandmaschine eine Vielzahl von Spuren mit magnetographischen Aufzeichnungen von Geräuschen angeordnet sind, die einzeln oder zu mehreren gleichzeitig durch Magnetköpfe abgetastet und nach Verstärkung wiedergegeben werden. Jede der einzelnen Tonspuren kann eine Originalaufnahme eines Geräusches sein. Aus der Vielzahl von Tonspuren werden beliebige Geräusche ausgewählt, z.B. durch Verschieben eines oder mehrerer Magnettonköpfe auf die zu wählende Spur, wobei die abgenommenen Geräusche ausserdem noch unter sich mischbar sind. Um beliebig lange Wiederholung von Geräuschen zu ermöglichen, müssen endlose ringförmige Bänder verwendet werden. Weiter ist erforderlich, daß bei Abschalten eines Geräusches das Tonband wieder in seine Ausgangsstellung zurückkehrt, bezw. bis zur Erreichung der Anfangsstellung weiterläuft. Neben den ringförmigen Tonbändern besitzt die Geräuschmaschine noch ein oder mehrere Tonspuren für endliche Bänder, z.B. zum Einblenden aktueller Ereignisse.
Claims (6)
1. Magnetton-Geräuschmaschine dadurch gekennzeichnet, daß in einem Gerät vereinigt, eine Anzahl Tonspuren so nebeneinander oder übereinander angeordnet sind, daß durch einen oder mehrere Magnetköpfe verschiedene Schalleindrücke gleichzeitig ausgewählt und gegebenenfalls gemischt werden können.
2. Magnetton-Geräuschmaschine nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß für die Tonspuren dreht-, faden-, oder bandförmige Tonträger verwendet sind.
3. Magnetton-Geräuschmaschine nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl der Tonspuren aus ringförmigen, endlosen Tonträgern besteht.
4. Magnetton-Geräuschmaschine nach Anspruch 1-3 dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für alle Tonspuren durch eine gemeinsame Welle erfolgt.
5. Magnetton-Geräuschmaschine nach Anspruch 1-4 dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahl der Tonspuren durch schlittenartiges Verschieben der Magnetköpfe erfolgt.
6. Magnetton-Geräuschmaschine nach Anspruch 1-5 dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Tonbänder stets bis zu ihrer Ausgangsstellung weiterlaufen, gleichgültig an welcher Stelle des Bandes der Magnetkopf ausgeschaltet wurde.
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