DEP0005897DA - - Google Patents

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DEP0005897DA
DEP0005897DA DEP0005897DA DE P0005897D A DEP0005897D A DE P0005897DA DE P0005897D A DEP0005897D A DE P0005897DA
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AKTIEN-GESELLSCHAFT 11V-ESER11, BREMEN, V/ERFI5TR. 18 Aktenzeichens ρ 5897 Ia/l3a D
Stehender Dampfkessel.
Die Erfindung bezieht sich auf einen stehexiden Dampfkessel mit Feuerbuohse, in der Feuerbuchse angeordneten V-'as'serrohren und seitlichem Rauchgasabzug» Sie bezweckt im wesentliche^ die Verdampfungsleistung und den '"irkungsgrad derartiger Kesseltypen au verbessern und sie im rauhen Dauerbetrieb auch für ungeschältes Personal geeignet au machen*
Die Erfindung besteht darin,, daß die oberen Enden, der Wasserrohre über die ganze Fläche der Feuerbuchsdecke symmetrisch verteilt - etwa kreisförmig um die Feuerbuehsaeh.se - in der Decke befestigt sind» Hierduch wird erreicht, da3 eine sehr große Zahl von "Wasserrohren innerhalb der Feuerbuchse angeordnet werden kaan9 deren Ausmündungen an der höchsten Stelle der Feuerbuchse dicht unter dem "'asserspiegel liegen^ oder gegebener. falls über diesen hinaus verlängert sein können^ ohne dabei den Raum zwischen Feuerbuchse und Kesse IkSr per ^. bzw« den Eingang zu diesem Raum^ für den Rücklauf des V/assers zn sperren* Die unteren Einlaufe der Rohre münden alsdann zweckmäßig in horizontalen Ebenen dicht am Boden der Feuerbuchse in den Feuerbuchsmantelβ Der Inhalt des toten Raumes» d»ie der nicht bestrahlte tiefste Raumteil des Kessels,, wird durch sie ständig abgesaugt* während das Wasser auf seinem Rückweg vom Wasserspiegel ungehindert zwischen Kesselkörper and Feuerbuchse hindurch in den toten Raum zurückströmt» I>ex so gebildete vollkommene Wasserkreislauf zwischen Wasserspiegel and totem Raum entsteht mit dem Anheizen des. Kessels* wird besser mit steigen» der Belastung und 1st stetig» selbst bei erheblichen überbelastungen. Die große Zahl an Wasserrohren und deren Länge ergibt eine gT'6B&xe Heizfläche, während der durch die Rohre erzielte Wasserumlauf,, der sich dem natürlichen, durch die Feuerbuchse erzeugten überlagert und diesen verstärkt,, eine erhebliche
KB» 2 A
Steigerung der spezifischen Brennraumbelastung suläßt. Wärmespannungea im Kesseliaaterial traten aueh beim Anheizen nicht mehr atifo Die erfindungsgemäß® Ausbildung des Kessels gestattet* ihn mit geringen Mitteln so zu bauen, daß der Kease!körper von der Feuerbuchse abgehoben werden kann· Der Rauchabzug wird zweiteilig and besteht aus einem am Kesselkörper festen und einem an der Feuerbuchse festen Teil· Nach Lösen weniger Schrauben kann der Kesselkiirper angehoben bzw« von der Federbuchse abgehoben werden und dadurch die Instandhaltung erleichtert sowie Hand» and Mannlöcher gespart werden»
Die Zeichnung zeigt ein Ausftthrungsbeispielg und zwar In Figo 1 ©inen senkrechten Schnitt f in Fig«. 2 einen waagerechten Schnitt durch den Kessel 9 in Flg«. 3 die Verbindung zwischen den Teilen des Rauchgasabzuges, in Fig» 4 eine lösbare Verbindung sswischen Feuerbuchs©fi Kesse!körper und Brennraumumhüllungo
Auf dem gemauerten Brennraum s^ der im Beispiel für Kohlenfeuerung eingerichtet ist? naturgemäß aber auch für jede andere Art von Feuerung eingerichtet sein kamis ruht die Feuerbuchse c mit ihrem gebördelten Rand» wobei sie sich auf den Ring i der Brenn=» raamusabiillang ρ stützte Über die Feuerbuchs© e ist der Kessel« körper a gestülpt und ruht mit dem Ring h mit der Ümbördelung der Feuerbuchse C^ bzw» dem Hing i der Umhüllung ρο Die beides Binge 1 und h^ sowie die Umbördelung der Feuerbuchse c sind unter Zwischenschaltung des Dichtungsringes & durch Schrauben £ untereinander verbunden» Der seitliche Rauchgasabaug b besteht aus den beiden Teilen b1 und b**,, die durch die mit ihnen sehweißten Ringe 1 und m9 ebenfalls unter Zwischenschaltung eines Dichtungsringes ns durch die Schrauben g untereinander verbunden sinde Nach Lösen der von außen leicht augängigen Schrauben f und g kann der Kesselkörper a gehoben werden^ sowohl die Feuerbuchse c als auch der Brennraum s stehen bleiben« Zum Reinigen des Kessels ist es sonach nicht erfordere IiOh9 den Kessel von der Feuerung s zu demontieren» Durch geringes Anheben des Kesselkörpers a werden dl© Einmündungen der 7/asserrohre d von außen zugängige Zum Reinigen der Kesselinnenhaut und der Feuerbuchsaußenhaut; wird zweckmäßig der Kesaelfeörper a von der Feuerbuohse e abgehoben» Innerhalb der Fouerbuchse c sind die Wasserrohre d angeordnet» Sie sind mit
ihren oberen Enden in die Decke e der Feuerbuchse c eingewalzt* bzw· eingeschweißt» mit ihren unteren Enden münden sie auf der horizontalen Ebene χ - χ in der Nähe des Bodens der Feuerbuehsec Es bildet sich im Wasserraum der durch Pfeil© dargestellt® Wasserumlauf zwischen Wasserspiegel und totem Raum« Alle vom Rauchgas berührten Teile des Kessels liegen unterhalb des Wasserspiegels. Das sich in den Wasserrohren bildend© Dampf Wassergemisch tritt an der höchsten Stell© der Feuerbuchse aus und wird die Feuerbuchsdeck© β auch bei ungewolltem Absinken des Wasserspiegels, etwa infolge nachlässiger Bedienung,,, länger© Zeit hinreichend kühlen und so vor dem Verbrennen schützen«.

Claims (1)

  1. Patentansprüohe»
    Ic Stehender Dampfkessel mit Feuerbuchs©f seitlichem Rauchgas= abzug und innerhalb der Feuerbuchse angeordneten Wasserrohren), daduroh gekennzeichnet*, daß die oberen Enden der Rohre (d) über die ganze Fläche der Feuerbuchsdecke (©) verteilt in dieser befestigt sind*
    2e Kessel nash Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet* daß di® out©·=* sren Enden der Rohr© (d) in mindestens einer horizontalen Ebene ( χ - ac) dicht am Boden in den Feuerbuchsmantel (c) einmünden«
    3ο Kessel nach Anspruch 1 + 2S dadurch gekennzeichnet» daß der Kesselkörper (a) mit der Feuerbuchse (e) und dem seitlichen Rauchgasabzug (h) lösbar 9 beispielsweise durch Schrauben Cf?g| in der Y'eise verbunden ist, daß er allein gehoben werden
    4«. Kessel nach Anspruch 1 - 3* gekennzeichnet durch einen zwei· teiligen Rauchgasabzug (b) mit einem am Kesse !körper (a) festen Teil (b*) und einem an der Feuerbuchse (c) festen Teil (b**)j, die durch die von außen leicht zugängigen Schrauben (g) miteinander verbunden sindο

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