CH152684A - Hochleistungskessel. - Google Patents
Hochleistungskessel.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B21/00—Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
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Description
Hochleistungskessel. Die Erfindung betrifft einen Hoch- leistungskessel mit Wasserrohren, in denen das Wasser ohne Umlauf verdampft und deren Dampfraum, oberhalb der Feuerraum decke liegt. Zweck der Erfindung ist, für einen Kessel dieser Bauart einen aus einzel nen Rohren sich zusammensetzenden Über- hitzer zu schaffen, der eine einfache, dauer- bafte und betriebssiehere Ausbildung des Kessels ermöglicht. Zu diesem Behufe ist der Überhitzer des Kessels gemäss vorliegen der Erfindung zu einer durchgehenden Trag konstruktion für die der unmittelbaren Strah lung ausgesetzte Feuerraumdecke ausgebildet.
Um zu verhindern, dass die Überhitzer- iohre eines derartigen, als Strahlungsüber- hitzer arbeitenden Überhitzers während der Anheizperiode zu stark erhitzt werden, was nicht nur ein Ausglühen der Rohre bedingen könnte, sondern sogar zu einem Einstürzen cl er Feuerraumdecke führen könnte, kann der Überhitzer über ein besonderes Speisewasser zuflussrohr an die Hauptspeiseleitung des Kessels absperrbar verbunden, oder direkt au eine Pumpe angeschlossen sein.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes mit Detailvarianten veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch einen Hochleistunaskessel nach der Linie II-II der Fig. 2), und Fig. 2 einen senkrechten Schnitt iiach der Linie I-I der Fig. 1; Fig. <B>3</B> und 4 zeigen Abänderungen in der Ausgestaltung der Feuerraumdecke und des Strahlungsüberhitzers.
<B>1</B> bezeichnet sich von unten nach oben hegelig erweiternde Wasserrohre, in denen das Wasser ohne Umlauf verdampft. Jedem Rohr<B>1</B> fliesst unten aus Rohren 2 Speise wasser zu; die Rohre 2 sind ihrerseits durch Verbindungsrohre 2' an -Hauptspeiseleitun gen<B>3</B> angeschlossen. 4 ist der Feuerraum des Kessels, und<B>5</B> bezeichnet eine der un mittelbaren Strahlung dieses Raumes 4 aus- ,esetzte (Y Feuerraumdecke, die den Raum 4 von einem Raum 6 trennt, zu dem die Feuer gase keinen Zutritt mehr haben.
Der obere Raum 7 eines jeden Wasserrohres 1, der sieh ausserhalb des Bereiches der Feuergase be findet, ist als Wasserabscheider und Dampf- sammelraum ausgebildet. Der niedrigste Wasserstand in den Rohren 1 befindet sich stets oberhalb der Feuerraumdecke 5. Der in den Rohren 1 erzeugte Dampf strömt nach Sammelrohren<B>8</B> ab, die über die Leitung<B>9</B> (Fig. 2) mit dem Absperrorgan 9' an ein Dampfverteilrohr 10 eines aus einzelnen Rohren 11 sich zusammensetzenden Überhit- zers angeschlossen sind. Die Rohre 11 sind <B>je</B> zwischen zwei nebeneinanderliegenden Reihen von Wasserrohren 1 untergebracht. Die Überhitzung des Dampfes in den Rohren 11 wird durch Strahlungswärme bewirkt.
Dieser Strahlungsüberhitzer ist zu einer durchgehenden Tragkonstruktion für die Feuerraumdeeke 5 ausgebildet. Der über hitzte Dampf sammelt sieh in einem Rohr 101, an das eine nach der nicht gezeigten Dampfverbrauchsstelle führende, durch ein Organ 20 absperrbare Leitung 19, sowie eine nach einem nicht gezeigten Reservoir füh- rende, durch ein Organ 18 absperrbare Lei tung 17 angeschlossen sind. 16 bedeutet einen Vorwärmer.
Um zu verhindern, dass die Rohre 11 wäh rend der Anheizperiode, also zu einem Zeit punkt, wo kein Dampf durch dieselben strömt, zu stark, erhitzt werden, was nicht nur deren Ausglühen bewirken könnte, son dern die Tragfähigkeit dieser Rohre so stark vermindern würde, dass die Feuerraumdecke 5 selbst einstürzen könnte, ist das Dampf- verteilrohr 10 über ein besonderes Speisewas serzuflussrohr 12, in das zwei Absperrorgane 13, 14 eingeschaltet sind, an ein Speisewas- serrehr 2, und damit an die Hauptspeise leitung, angeschlossen.
Eine an die Leitung 12 angeschlossene Leitung 12' mit Absperr organ 15 erlaubt, die Leitung 12 zu ent leeren, wenn bereits Dampf durch den Über- hitzer geschickt wird. Die Leitung 17 erlaubt dagegen bei geschlossenen Absperrorganen 91, 20, 15 und bei geöffneten Absperrorganen 13, 14, 18 in den Überhitzerrohren 11 er zeugtes Dampfwassergemisch (solches ist in Fig5. 1 und 2 in den Rohren 10, 101 gezeigt) nach dem erwähnten Reservoir abzuleiten. Das durch die Leitung 17 abfliessende Was ser bezw. Dampfwassergemisch muss durch eine gleiche Wassermenge ersetzt werden, die eine nicht gezeigte Pumpe aus dem Reservoir in den Kessel zurückbefördert, damit der Wasserspiegel in den Rohren 1 nicht unter den vorgeschriebenen, niedrigsten Wasser stand absinkt.
Die Anordnung der verschiedenen Teile ist so getroffen, dass das Dampfverteilrohr 10 unterhalb des niedrigsten Wasserspiegels der Rohre 1 liegt, und dass der höchste Punkt der Überhitzerrohre 11 ebenfalls unterhalb des niedrigsten Wasserspiegels in diesen Rohren <B>1</B> liegt, so dass Gewähr vorhanden ist, dass alle Rohre<B>11</B> mit Wasser gefüllt sind, wenn das Dampfverteilrohr <B>10</B> bei offenen<B>Ab-</B> sperrorganen<B>13,</B> 14,<B>18</B> und geschlossenen Absperrorganen<B>9', 15,</B> 20 an ein Speisewas serrohr 2 angeschlossen ist.
Dadurch, dass der Überhitzer als Trago- konstruktion fürdie der unmittelbaren Stra-h- lung ausgesetzte Feuerraumdecke <B>5</B> ausgebil det ist, und dass ferner dafür gesorgt wird, dass Wasser durch die Überhitzerrühre <B>11</B> strömt, wenn beim Anheizen kein Dampf durch dieselben hindurchtritt, wird eine ein fache, gedrängte, dauerhafte und betriebs sichere Kesselbauart erhalten.
Für das Wesen der Erfindung spielt es keine Rolle, ob fester, flüssiger oder staub- iörmiaer Brennstoff verbrannt -wird. Ferner spielt auch die Form der Wasserrohre<B>1</B> keine Rolle; diese Rohre brauchen nur so ausgebildet zu sein, dass das Wasser in ihnen ohne Umlauf, also bei einmaligem Durchgang verdampfen kann.
In Fig. <B>3</B> ist eine Ausführung gezeigt, bei der die Feuerraumdecke <B>5</B> nach unten durch gebogen ist und die geneigt geführten Rohre <B>11</B> des Überhitzers nur im obern Teil ihrer Steigung die Decke tragen, während sie im tn untern Teil allseitig von den Feuergasen um spült werden. Bei besonders grossen Feuerraumbreiten kann die Länge der Überhitzerrohre 11 da durch verkleinert werden, dass man in der Mitte zwischen Dampfverteilrohr 10 und Sammelrohr 101 für den überhitzten Dampf in der in Fig. 4 gezeigten Weise ein Zwi- sehenrohr 102 vorsieht.
Dadurch wird eine besonders stabile, dauerhafte und betriebs sichere Feuerraumdecke geschaffen.
Anstatt das Wasser zum Kühlen der Überhitzerschlangen 11 aus den Wasserroli- ren 1, zu entnehmen, kann die Leitung 121, oder eine andere mit dem Dampfverteilrohr 10 verbundene Leitung an eine besondere, nicht gezeigte Wasserpumpe angeschlossen iverden. Eine derartige Pumpe kann ihrer seits an das Reservoir angeschlossen sein, in das sich der Inhalt der Leitung 17 entleert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hoehleistungskessel mit Wasserroliren, in denen das Wasser ohne Umlauf verdampft und deren Dampfraum oberhalb der Feuer- raumdecke liegt, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich aus einzelnen Rohren zusammen setzender Überhitzer zu einer durchgehenden Tragkonstruktion für die der unmittelbaren Strahlung ausgesetzte Feuerraumdecke aus gebildet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Hochleistungskessel nach, Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Strah- lungsüberhitzer über eine absperrbare Lei tung an eine Kühlwasserquelle anschliess bar ist, um während der Anheizperiode eine zu starke Erhitzung seiner Rohre und eine damit zusammenhängende Vermin derung seiner Tragfähigkeit verhindern zu können.2 Hochleistungskessel nach Pätentanspruch und Unteransprueh 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der höchste Punkt der Rohre des Überhitzers unterhalb des niedrigsten Wasserstandes in den Wasserrohren liegt, SO da während der Anheizperiode, wo der Überhitzer an die Kühlwasserquelle angeschlossen ist, alle Überhitzerrohre mit Kühlwasser gefüllt sind. 3. Hochleistungskessel nach Patentansprueb und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die absperrbare Lei- tuno, zum Zuführen von Kühlwasser am einen Ende an die Hauptspeiseleitung des Kessels und am andern Ende an ein Dampfverteilrohr des Überhitzers schlossen ist.4. Hochleistuncskessel nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die absperrbare Lei tung zum Zuführen von Kühlwasser im einen Ende an eine Wasserpumpe und am andern<B>Ende</B> an ein Dampfverteilrohr des Überhitzers angeschlossen ist. 5# Hochleistungskessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Über- hitzerrohre <B>je</B> zwischen zwei nebeneinan- derliegenden Reihen von Wasserrohren untergebracht sind.<B>6.</B> Hochleistungskessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die geneigt geführten Rohre des Strahlungsüberhit- zers nur im abern Teil ihrer Steigung die Feuerraumdecke tragen, während sie im untern Teil allseitig vo n den Feuergasen umspült werden.<B>7.</B> Hochleistungskessel nach Patentanspriieh. dadurch gekennzeichnet, dass in der Mitte des Überhitzers zwischen zwei seitlichen Überhitzersammelrohren ein Zwischenrohr vorgesehen ist, um bei grossen Feuerraum- breiten nicht zu lange Überhitzerrohre zu erhalten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH152684T | 1931-02-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH152684A true CH152684A (de) | 1932-02-15 |
Family
ID=4407728
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH152684D CH152684A (de) | 1931-02-28 | 1931-02-28 | Hochleistungskessel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH152684A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE923193C (de) * | 1949-10-30 | 1955-02-07 | Kohlenscheidungs Ges Mit Besch | Trommelloser Dampfkessel |
| DE1112619B (de) * | 1955-10-12 | 1961-08-10 | Ing Leopold Mikschl | Quergeteilter Gliederkessel, besonders fuer Druecke bis etwa 12 atue |
-
1931
- 1931-02-28 CH CH152684D patent/CH152684A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE923193C (de) * | 1949-10-30 | 1955-02-07 | Kohlenscheidungs Ges Mit Besch | Trommelloser Dampfkessel |
| DE1112619B (de) * | 1955-10-12 | 1961-08-10 | Ing Leopold Mikschl | Quergeteilter Gliederkessel, besonders fuer Druecke bis etwa 12 atue |
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