DE662912C - Strahlungsdampferzeuger - Google Patents
StrahlungsdampferzeugerInfo
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Classifications
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- F22B21/00—Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
- F22B21/02—Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from substantially-straight water tubes
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- F22B21/08—Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from substantially-straight water tubes involving a single upper drum and a single lower drum, e.g. the drums being arranged transversely the water tubes being arranged sectionally in groups or in banks, e.g. bent over at their ends
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-
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Description
- Strahlungsdampferzeuger Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Strahlungsdampferzeuger, der aus zwei gegenüberliegenden Trommeln besteht, die durch Rohrreihen verbunden. sind, welche den Feuerraum allseitig begrenzen. Infolge der starken Beheizung ,durch die strahlende Wärme der Flamme wird in den die Brennkammer umgebenden Rohren das Wasser aufsteigen und dabei von der Untertrommel zur Obertrommel strömen.
- Bei den bekannten Kesseln dieser Art haben sich Schwierigkeiten durch die angewendete Art der Rückführung des Kesselwassers zur Untertrommel, der Trennung des Dampfes vom Wasser sowie der Speisung ergeben, und zwar dadurch, daß zur Rückführung des Kesselwassers Rohre, die außenliegend die Enden der Ober- und Untertrommel verbanden, oder in einem Heizgaszug angeordnete dicke Bündel von Rohren zwischen den Trommeln angewendet und die das gesamte, in den Verdampferrohren aufgetriebene Wasser aufnehmenden Obertrommeln gleichzeitig zur Dampftrennung und Speisung benutzt wurden.
- Durch die Anordnung der Fallrohre an den Trommelenden ergeben sich in den Trommeln starke axiale Strömungen, die den aufsteigenden Wasserströmungen erheblichen Widerstand entgegensetzen, der insbesondere deswegen ungünstig ist, weil er sich nicht gleichmäßig auswirkt und die seitlichen Rohre mehr betrifft als die Rohre, welche in der Mitte der Trommel münden. Bei der Anwendung dicker Bündel beheizter Rücklaufrohre nehmen die Rücklaufrohre an .der Verdampfung teil, so daß die Strömung in diesen oder in einigen von diesen aufhören bzw. umkehren !und es so zum Platzen dieser Rohre kommen kann.' Die Gefahr besteht um so mehr, wenn in die das aufsteigende Kesselwasser aufnehmendie Trommel gleichzeitig eingespeist wird, da infolge der starken Beheizung :der Verdampferrohre und deren großer Länge sehr große Wassermengen in die Obertrommel gelangen, welche in dieser herumwirbeln und eine gleichmäßige Verteilung des Speisewassers nicht zulassen. Das in den meisten Fällen relativ kalte Speisewasser wird in der Regel von einer Kesselseite her :eingespeist und fällt in die an der Speiseseite liegenden Fallrohre, die damit einen .statischen überdruck gegenüber den anderen Fallrohren ,erhalten. Infolge des mit erheblicher Geschwindigkeit in die Obertrommel eingepreßten Wassers wallt und wirbelt der gesamte Trommelinhalt, so daß eine gleichmäßig geregelte Speise«asserzufuhr nicht möglich ist, ebenso nicht eine befriedigende Trennung des Dampfes vom Wasser, zumal der Dampf an einem Punkt der Trommel entnommen wird und in. der Trommel quer zum ankommenden Gemisch strömen mußte, um zur Entnahmestelle zu gelangen.
- Zur Vermeidung dieser Nachteile werden erfindungsgemäß bei einem Strahlungsdampferzeuger der eingangs beschriebenen Art von den von der Obertrommel über die gesamte Trommelbreite verteilt ausgehenden Rohren einerseits der Beheizungentzogene Rohre zur Rückleitung des nicht verdampften Wassers zur Untertrommel und anderseits Rohre zur Abführung des. Dampfes zum Dampfraum... einer Speisetrommel geführt, deren Wassex-..; raum durch über die Trommelbreite veT-'' teilte, gleichfalls der Beheizung entzogene Rohre mit der Untertrommel verbunden ist. Ebenso werden die vorhandenen Sammelkästen der die Seitenwände der Brennkammer abdeckenden Rohrgruppen mit der Ober- und Untertrommel gleichfalls durch über die Trommelbreite verteilte Rohre verbunden.
- Infolge der Anwendung aller dieser Merkmale, die einzeln an sich im wesentlichen bekannt sind, findet das aus dem die strahlende Wärme der Flamme aufnehmenden Rohrsystem ,ankommende Wasser in der Obertrommel keine Querströmungen vor, sondern kann in gleicher Weise weiter zur Untertrommel strömen. Ebenso kann der entwikhelte Dampf in ganzer Breite aus der Obertrommel ;abströmen. Der Dampf gelangt dann zur Speisetrommel, wo sich etwa noch mitgerissene Wasserteilchen abscheiden können, zumal der in dieser befindliche Wasservorrat sich in Ruhe befindet. Das in die Wasserstandtrommel eingeführte frische Speisewasser verteilt sich über die ganze Trommelbreite und strömt nach Maßgabe der Verdampfung auf ganzer Kesselbreite der Untertrommel zu.
- Infolge des ruhigen Wasserstandes und der. unerheblichen Mengen an in die Speisetrommel eintretender Kesselwässer kann diese unmittelbar als Anschlußkammer für über ihre Breite verteilte Dampfüberhitzer- und Speisewasservorwännerrohre benutzt werden.
- Durch die geringe Anzahl von Trommeln und durch den einfachen Aufbau ergibt sich eine Kesselbauart, welche einfach im Aufbau und der überwachung ist und eine hohe Betriebssicherheit bietet.
- In. der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt: Abb. i einen Schnitt durch den Kessel mit. lotrechtem .Rauchgasabzug, Abb.2 einen waagerechten Schnitt durch den Kessel nach .der Linie I-I, Abb.3 einen Schnitt durch den Kessel mit seitlichem Rauchgasabzug, Abb. 4 eine Seitenansicht des Kessels.
- Der Kessel besteht aus der Untertrommel i und der Obertrommel 2, die durch Rohrgruppen 3, 4 und 5 derart verbünden sind, daß sie den Feuerraum 6 allseitig umschließen. In den gezeigten Beispielen wird der Brennstoff, z. B. Kohlenstaub, Gas, Öl u.,dgL, durch unten in den Ecken der Feuerkammer liegende Brenner 7 eingeblasen, so daß die Flamme den Feuerraum schraubenförmig von unten nach oben durchströmt. Die Brenner können jedoch auch in einer oder mehreren Seitenwänden angeordnet sein, oder es kann sich -die Flamme in umgekehrter Richtung entwickeln, ohne,daß .dadurch die Wirkungsweise des vorgeschlagenen Kessels beeinträchtigt wird.
- Von .den erwähnten Rohrgruppen deckt die Rohrgruppe 3 eine Seitenwand und die Decke ab, während die Rohrgruppe 4 den Boden und die gegenüberliegende Seitenwand bildet. Die -Rohrgruppen 5, die die zu den Trommeln rechtwinkeligen. Seitenwände bilden, sind unter Zwischenschaltung ,der Sammelkästen 9 durch die gebogenen Rohre 8 mit der Obertrommel 2 und durch entsprechende Rohre unter Zwischenschaltung der Kästen io mit der Untertrommel i verbunden. Die Rohre 8 münden gleichmäßig verteilt in die Trommeln. Die Kästen 9 und io sind Hilfsanschlußkammern und können gegebenenfalls ganz oder zum Teil fehlen. Neben .den Steigrohren sind die Obertrommel und .die Untertrommel durch die Rücklaufrohre i i verbunden, welche gegen die Einwirkung des Feuers entweder durch die Steigrohre 4 beschattet oder durch Wände 12 abgeschirmt- sind. Diese Rohre führen das. vom Dumpf in den Steigrohren hochgedrückte Wasser zum. weiteren Umlauf in, die Untertrommel oder teils in die Untertrommel und teils unmittelbar in die unteren Anschlußkästen der Seitenwandrohrgruppen 5 zurück. Die Untertrommel i empfängt das Speisewasser von der gesonderten Speisetrommel"13 über die Fallrohre 14, welche gegen die Einwirkung des Feuers entweder durch die Steigrohre 3 beschattet oder durch eine Wand 15 abgeschirmt sein können. Die Speisetrommel ist mit der Obertrommel 2 durch die Rohre 16 verbunden und dient gleichzeitig als Dampfsammler; Kesselwasserabscheider und Wasservorwärmer. Bei seitlicher Abführung der Rauchgase werden die Rohre 16 vorteilhaft zur Abschirmung .der Decke der Kesselummantelung ausgenutzt. Weiterhin dient die Speisetrommel unmittelbar als Anschlußkammer für die überhitzer und die Speisewasservorwännerrohrschlangen 18 bzw. 19, so daß die Parallelität der Strömungen auch in diesen Rohrsystemen gewahrt ist und lediglich. je ein Anschlußkasten für die Abführung des fertigen Dampfes 20 und für die Zuführung des frischen Speisewassers 21 für diese Rohrsysteme genügt. Die Speisetrommel 13 sowie die Obertrommel 2 und gegebenenfalls die Anschlußkästen 9 sind- im Kesselgerüst 17 gelagert. Die Untertrommel i hängt an den Rohren 14 und damit an der Speisetrommel 13. Die Steigrohre sind auf diese Weise vom Gewicht der Untertrommel entlastet und unterliegen .daher nur den Spannungen, welche sie bei der Erwärmung erhalten. Diese Spannungen können sich frei auswirken, da alle Steigrohre gleichmäßig wachsen und starke Krümmungen aufweisen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Strahlungsdampferzeuger, bestehend aus zwei gegenüberliegenden Trommeln, die durch Rohrreihen verbunden sind, welche den Feuerraum allseitig begrenzten, dadurch gekennzeichnet, daß von den von der Obertrommel (z) über die gesamte Trommelbreite verteilt ausgehenden Rohren einerseits der Beheizung entzogene Rohre (i i ) zur Rückleitung des nicht verdampften Wassers zur Untertrommel (i) und anderseits Rohre (16) zur Abführung des Dampfes zum Dampfraum einer Speisetrommel (i3) führen, deren Wasserraum durch über die Trommelbreite verteilte, gleichfalls der Beheizung entzogene Rohre (1q.) mit der Untertrommel (i) verbunden ist, und daß die Sammelkästen. (9, io) der ,die Seitenwände abdeckenden Rohrgruppen mit der Ober- und Untertrommel (i, a) gleichfalls durch über die Trommelbreite verteilte Rohre (8) verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK135436D DE662912C (de) | 1934-09-29 | 1934-09-29 | Strahlungsdampferzeuger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK135436D DE662912C (de) | 1934-09-29 | 1934-09-29 | Strahlungsdampferzeuger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE662912C true DE662912C (de) | 1938-07-25 |
Family
ID=7248371
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK135436D Expired DE662912C (de) | 1934-09-29 | 1934-09-29 | Strahlungsdampferzeuger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE662912C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE739489C (de) * | 1938-10-22 | 1943-09-27 | Rheinmetall Borsig Ag | Wasserrohr-Strahlungskessel |
| DE760124C (de) * | 1940-09-22 | 1953-01-19 | Babcock & Wilcox Dampfkessel W | Wasserrohr-Strahlungskessel |
| DE906224C (de) * | 1939-03-07 | 1954-03-11 | Kohlenscheidungs Ges M B H | Strahlungskessel mit Staubfeuerung zur Verfeuerung stark salzhaltiger Kohle |
| DE916709C (de) * | 1942-02-24 | 1954-08-16 | Duerrwerke Ag | Strahlungsdampferzeuger mit natuerlicherm Wasserumlauf fuer die Verbrennung aschenreicher Brennstoffe |
| DE970031C (de) * | 1950-04-11 | 1958-08-14 | Giovanni Rossi | Reinroehrendampfkessel |
-
1934
- 1934-09-29 DE DEK135436D patent/DE662912C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE739489C (de) * | 1938-10-22 | 1943-09-27 | Rheinmetall Borsig Ag | Wasserrohr-Strahlungskessel |
| DE906224C (de) * | 1939-03-07 | 1954-03-11 | Kohlenscheidungs Ges M B H | Strahlungskessel mit Staubfeuerung zur Verfeuerung stark salzhaltiger Kohle |
| DE760124C (de) * | 1940-09-22 | 1953-01-19 | Babcock & Wilcox Dampfkessel W | Wasserrohr-Strahlungskessel |
| DE916709C (de) * | 1942-02-24 | 1954-08-16 | Duerrwerke Ag | Strahlungsdampferzeuger mit natuerlicherm Wasserumlauf fuer die Verbrennung aschenreicher Brennstoffe |
| DE970031C (de) * | 1950-04-11 | 1958-08-14 | Giovanni Rossi | Reinroehrendampfkessel |
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