DEP0005536DA - Reibrad - Google Patents
ReibradInfo
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Description
fie i b r a d
Pur sogen» lieibtriebe werden Heibräder benatzt, die aus aneinandergereihten, miteinander verleimten Scheiben aus den verschiedensten
stoffen hergestellt werden* Die einzelnen Scheiben .können hierbei aas verfilzten organischen Pasern bestehen wie Zellstoff»
Zelluloses i'appe, i^reßstoff ο ,dgl» Die einzelnen Scheiben werden unter xiruek miteinander verleimt, worauf alsdann die Lauffläche
durch Abdrehen hergestellt wird« Uislang wurden die so erzeugten Jäeibräder unmittelbar als betriebsfertige Einheiten in die
Maschinen eingebaut« Hierdurch ergeben sich gewisse Uazuträglicnkeiten. Im Betrieb tritt beim einlaufen ein gewisser Verschleiß
ein j der das treibrad im Durchmesser verkleinert» Diese Lrscheinung wäre an. sieb technisch tragbar, wenn sicherheit dafür gegeben wäre,
daß dieser Verschleiß gleichförmig eintritt, £& hst sieb indes gezeigt, daß dies nicnt der lall ist, sondern daß infolge nicht
vorausbe st iambarer Ungleichmä-Bigiceiten im betriebe das Einlaufen des B^ibrades ungünstig beeinflußt wird« So kann es vorkommen» daß
Schlupferscheimiogon auftreten, die einen ungleichförmigen Verschleiß der überfläche herbeiführen« Die Antriebsmaschine oder die angetriebene
Maschine kann ztiia oehlag neigen^ die im extremen Fall Anlaß dazu sein kann, äa£ das Reibrad unrund wxrd» Das Ergebnis der -verschiedensten
Faktoren beim -iilnlanfen führt daher dazus daß das Heibrad in sehr oder minder großem A$aße unrund wird und diese Ungleicb.-mäßigkeit
der Oberfläche ¥.ird isi weitei?en -öetrieb, hervorgerufen durch ungleichmäßiges Verschleiß* verstärkt.
Der LEfinaer hat es sich zur Aufgabe gemachts ein Reibrad vorzuschlagen^ das diese unerwünschten Eigenschaften nicht zeigt
und insbesondere einen geringeren "Verschleiß aafweistg wobei gleichzeitig der »irkongsgrad und der Heibwert des Reibrades erhalten
Dleibt, £Lin solches Iieibrad aeigt einen vollkommen gleichförmigen Laofs neigt in keiner «eise sum Unruadwerden und bleibt unbeeinflußt
durch Schlupferscheinungeiit Schlagen o«dgl·» die auf die Arbeitsweise der antreibenden oder der angetriebenen ^aschioe zurückzuführen
sind* "überraschenderweise hat es sich gezeigt, daß ©in Beibrad mit den zur Erreichung dieses Zieles erforderlichen iiigensciiaften versehen
werden kanns -wenn die Lauffläche gehärtet ist» Das Härten wird vorzugsweise durch Verdichten vorgenommen*
Bin Keibrad, dessen Lauffläche durch Verdichten gehärtet ist» kann gemäß einem ι eiteren Merkmal der Erfindung Id einfacher
Seise hergestellt werden.. Bas Reibrad wird wie bisher aus anein»
anciergerelliten,, miteinander verleimten Scheiben aus verfilzten organischen fasern wie Zellstoff, ZellulGce, Pappe» PreEstoff o
unter Druck hergestellt und die Lauffläche öurch Abdrehen auf einer Drehbank; eraeugc;* Di© abgedrehte Lauffläche wird sodann mit einem
den BetriebsanpreBdruek übersteigenden Druck im Umlauf εη eine Stahlwalze angepreßt* Zu diesem «weck ist es am einfacxisten9 das
abgedrehte Reibrad in eine urehhaixk oder ein© dreiibankartige Vorrichtung
einzuspannen und mit einem vorbestimmte» Brück eine Stahl» walze anzupressen* Die üiakilw&lze ist fcweekmäßigerweise zu härten
und auf Hochglanz zu polieren, Das Reibrad oder die Btahlwalze werden mit einer bestimmten Drehzahl in umlauf versetzt und diese
Brudcwalzung für eine bestimmte Seit aufrecht erhalten. Der Anprefimuß höher sein als der später su erwartende ßetriebsanpreß-
dem aas üeibrad unterworfen sein wird, !f.'ie hoch in jedem isinsselfall der Äopreßdrack beim verdichtenden Hartes zu zählen ist,
ergibt sieh mithin aus den »u erwartenden B^triebsverbältni sen die für das Rad in äer Praxis auftreten tu erden*
Liie Verdichtung %ird solange fortgesetats bis das Meßgerät, mit welchem die Erreichung imä tiliBhaltuGg des ¥erdichtunp;sdrucfces
überwacht wir<ä» keinen AUssclal«s mehr aeigt, d.la* elao, eine unter den gewählten Bedingungen konstant bleibende i^edin^ung erzielt ist«
Das üirgebnis dieser Maßnahme ist ein Reibrad mit verdich.teter ιναά
polierter Öbex*flache ·
Im allgemeiaea wird so 20 verfahren sein* daß das Heibrad auf ein etwas größeres ha.& vorgedreht v/ird als dem späteren Betriebsmaß ©atspricht. Sie Größe des Überm&Bes bestimmt sieh aufgrund der
Bediöguagen des üiinaelfalles*
Durch die jeaßnahsieii gemäß der krfindung ist dem an der Lauf fläche durch Verdichten gehärteten Reibrad in einem gewissen
üafang die sigenschaft genommen,, plötzlichen Pressuagef, ausswweiciien aad bich dui'Cb. solche DrucJEstöße au deforffiieren* l>& sich, andererseits
beim Betriebe €dnes Beibraäes eine der su übertragenden &raft proportionale
xinpressiiag einstellt, tsird dieser jjapreßdx'ucli von einem Terdiciiteteis teibraä jeweils oime DeXormation aufgeuomiaeri, mit dem
Ergebnis^ daß sich, die proportionale ^pressung gleioLförmis auf das Reibrad überträgt, i^as Beibrad läuft daJaer gleichförmig tand
neigt in keiner 1Aeise au ratterndem* sehlagendism oaer anruhigeja Lauf* Der ruJaiie Lauf eines solchen Reibrades wirkt sicilx naturgemäß
&«£ die gesamte Konstruktions Lagerung der Teile und besonders des Motors 1 günstig aus« üs wird mithin niaht nur der Verschleiß des
selbst untnsr Waimmg seines' Wirimngsgrades ■«!>& seie.es Mnt"aageiialtent sondern es wird äucii der Torschleiß
äjagetriebeaesi, ujod- der antreibenden
Aktiengesellschaft-
Claims (1)
1* !,eifcraäg b&stsli&aa aus &ϋ©1ϊΐο2ίΙθ3?^«ίϊ>©ϋιΐ©η$ Eiteinaiicier wxv
leimtea ^cheibea aas verfilzten ergauiscäeu raseasn» tkL© äeli
äa£ die ^aufiiaitJiejVorsuissiveise duicc^
ί erstfelJai^; ciJ;it>s ^elbraäes .i^ch ^nsprucL 1
lauf i^oea eine 6taiilt;a2 sf c;eppeit wird·
enti scoe i-kisl st ahlv?
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