DE416636C - Keilriemengetriebe - Google Patents

Keilriemengetriebe

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DE416636C
DE416636C DEG59864D DEG0059864D DE416636C DE 416636 C DE416636 C DE 416636C DE G59864 D DEG59864 D DE G59864D DE G0059864 D DEG0059864 D DE G0059864D DE 416636 C DE416636 C DE 416636C
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leather
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Keilriemengetriebe. Bei den bisher bekannten Keilriementrieben bestehen die Seitenwände der Radnuten, in denen der Riemen läuft, aus hartem Stoff, z. B. aus Eisen, und sind die Seitenflächen der Kettenglieder mit einem weichen Stoff, z. B. Leder, umkleidet. Bei gegebenem Flächendruck hängt die Kraftübertragungsfähigkeit derartiger Keilriemen nur vom gegenseitigen Reibungskoeffizient der verwendeten Stoffe ab. Hat man in dieser Beziehung die geeignetsten Stoffe ausgewählt, so gibt es bei den bisher bekannten Anordnungen kein 1VIittel mehr, die Leistungsfähigkeit des Antriebes noch mehr zu steigern.
  • Die Erfindung hat eine Stoffanordnung bei Kei:riementrieben zum Gegenstand, bei der die mitnehmende Kraft noch um einen bedeutenden Betrag weiter erhöht werden kann. Zu diesem Zwecke bestehen die Seitenwände der in den KeiT_rädern vorhandenen Keilnuten aus einem nachgiebigen, ein wenig eindrückbaren Stoff.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. r zeigt die Vorderansicht einer Ausführungsform, Abb. 2 einen Querschnitt und Abb. 3 die Ansicht von oben.
  • Der Erfindung liegt folgende t`berlegung zugrunde: Wenn man einen z. B. aus Eisen bestehenden Körper, der auf seiner Standfläche mit Leder überzogen ist, auf einer polierten eisernen Richtplatte verschiebt, so ist hierzu eine gewisse Kraft nötig, die nur vom gegenseitigen Reibungskoeffizienten und vom Körpergewicht abhängt. Eine solche Anordnung liegt bei den bisherigen Ausführungsarten von Keilriemen vor, bei welcher, wie schon erwähnt, mit Leder überzogene Kettenglieder an den glatten eisernen Wänden der Treibscheibennuten anliegen.
  • Wenn man indessen, unter Verwendung genau derselben Stoffe, die Rollen des Eisens und des Leders miteinander vertauscht, d. h. die Richtplatte mit einer nicht zu dünnen Lederschicht überzieht und auf dieser den nun blanken Eisenkörper verschiebt, so treten ganz andere Verhältnisse ein. Infolge des Körpergewichts und der Elastizität wird unter dem Körper im Leder ein kleiner Eindruck entstehen. Eine Verschiebekraft hat jetzt nicht mehr nur die bloße Reibung zwischen Leder und Eisen zu überwinden, sondern gleichzeitig auch noch die nicht unerhebliche Arbeit zu leisten, die mit dem fortwährenden Verschieben des Ledereindruckes verbunden ist. Um ein Rutschen des Körpers herbeizuführen, ist also jetzt eine bedeutend größere Kraft aufzuwenden, als wenn eine Verschiebung ohne gleichzeitige Stoffumbildung vor sich gehen kann (wie dies bei den bisherigen lederbeschlagenen Keilriemengliedern der Fall istj. Bedingung ist nur, daß die elastische Schicht dick genug ist, damit trotz Härtens und Glättens an ihrer Oberfläche das darunterliegende weiche Bett noch genügend nachgibt.
  • Die Anwendung des vorstehend entwickelten Gedankens auf die Herbeiführung einer erhöhten Durchzugskraft bei Keilriemen führt dazu, die Lederumkleidung nicht mehr an den Keilgliedern, sondern an den Wänden der Scheibennut anzubringen. Es können dann die Außenflächen der Glieder mit Vorteil ganz hart, z. B. aus gehärtetem Stahl, hergestellt und gut abgerundet und geglättet werden.
  • a stellt die Treibscheibe dar mit ihrer keilförmigen Eindrehung, b, c ist die elastische Wandverkleidung der Keilnut, die statt aus Leder auch aus Gummi oder einem anderen elastischen Stoff bestehen kann. In die Keilnut legen sich die keilförmigen, äußeren Kettenglieder d ein. In Abb. 3 sind die Eindrücke angedeutet, die durch die Ketteng'1eder in der elastischen Schicht hervorgerufen werden.
  • Besteht die Verkleidung aus Leder, so kann sie zweckmäßig aus zwei Schichten hergestellt werden, einer unteren besonders weichen und schwammigen, die an die Nutenwand angenietet ist, und einer oberen, die an die weiche Schicht angeklebt wird. Diese überdeckt die Nieten und kann überdies aus besonders widerstandsfähigem Stoff bestehen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCFIE: r. Keilriemengetriebe, dessen keilförmige Kettenglieder mit harten Seitenflächen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Seitenwände der Keilräder mit elastischem, ein wenig eindrückbarem Stoff überzogen sind.
  2. 2. Keilriemengetriebe nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der L`berzug aus zwei Schichten besteht, von denen die untere besonders weich und elastisch und an das Kettenrad angenietet ist, wogegen die obere Schicht gegen Abnutzung besonders widerstandsfähig und auf die untere Schicht aufgeklebt ist.
DEG59864D 1923-09-09 1923-09-09 Keilriemengetriebe Expired DE416636C (de)

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