DEP0005155DA - Aushebevorrichtung für Schleppertragpflüge - Google Patents
Aushebevorrichtung für SchleppertragpflügeInfo
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Description
Karl Stöcker ^ Kettwig-B'ihr, den 15.9.4Ö
unQ
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein neuer Tragwechselpflug mit einer neuen Aushebvorrichtung,,
I)ie vorhandenen Tragpflüge zeigen besonders hinsichtlich ihrer Ausheb^orrichtungen erhebliche Kännel.
Geschieht das Ausheben des Geräts von Hand durch den Schlepperführer, so kann dieses nur unter erheblicher Anstrengung und
unter Zeitverlust erfolgen. Da das Ausheben des Gereätes am Ende des Arbeitsweges, also kurz vor dem Umwenden des Schleppers
erfolgen muss, der Führer beim Umwenden aber vollauf in Anspruch genommen ist, Truss meistens notgedrungen zum Ausheben angehalten
werden. Ausheb^orrichtungen, welche sich auf dem Erdboden abwälzen bzw. abstützen, arbeiten durchweg unvollkommen. Maschinell
angetriebene Aushebyorrichtungen führen vielfach zu Beschädigungen des Getriebes usw, auch wird der Schlepper durch den Einbau
einer vom Motor angetriebenen Aushebevorrichtung wesentlich verteuert.
Durch den Erfin^ungsgegenstand werden diese Nachteile weitgehend beseitigt. Hierbei geschieht das Ausheben zwar auch von
Hand durch den Schlepperführer mittels Handhobel. Doch wird hierbei die zum Ausheben benötigte Kraft bereits vor dem Ende des
Arbeitsweges, also bevor der Schlepperfü&rer vollauf in Anspruch genommen ist, durch Anspannen einer Feder oder dergleichen, nötigenfalls
durch mehrmaliges Auf- und Abbewegen des Handhebels vorerst aufgespeichert. Fun krnn im gegebenen Augenblick das
Gerät mühelos ausgehoben werden ohne Aufenthalt. Selbst schwerste Geräte können so mühelos durch schwächere Kräfte susgehoben
werden.
Der Erfindungsgegenstend zeichnet sich gegenüber dem Bestehenden
Der Erfindungsgegenstend zeichnet sich gegenüber dem Bestehenden
infolge der freispielenden Auflage des Werkzeugträgers, durch einen, vom Schlepper weitgehend unabhängigen festen, sicheren
Gang und einer guten Sinzugwirkung aus.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung:
Dabei zeigttAbb. 1 eine rÄHsichtj Abb, 2 eine Draufsicht\ Abb. 3 eine Ansicht xn ausgehobener lage; Abb. 4 zeigt eine
Teilansicht in PfeilriehtungfJ/lbb. 5 zeigt einen Schnitt;
Abbo b zeigt eine EinzelheitiCt* trmefettf-sdtv"** Auf der Tragisonsole 1 des Schleppers ist ein Querbalken 2
fest angeschraubt. Auf diesem Querbalken 2 ist schwenkbar und seitlich verschiebbar die Säsle 3 mittels Führungsbüchse 3' aufgeschoben,/wird
mittels Stellring 4 gesichert» Etwa in der Mitte
gt'e arf eier fd'Ua 4re4b/ir
wird die Säule 3 durch eine Lagerbüchse 5 fe&fefe-a-r umfasst^ 9t^i/dso
t^räg-t das Kollenpaor 6. Am oberen Ende trägt die Säule 3 einen
Bund, an welchem sich der Ausleger 7, sowie das icragenartig umgelegte Haltestücjfc ö fest aims chi ie ssen. In dem Haltestücic ö ruht
drehbar die Spindelmutter 9. Durch die Flachspindel 10 ist die Lagerbuchse 5 an der Säule 3 auf- und abstellbar Auf dem Rollenpaar
6 lagert sich das vordere Ende der Gabel 11, welche den Bolzen 12 tragt, in das andere Ende dieser Gabel 11 schliesst sich das «u.l&enj*/6!
13 fest an. Jn diesem Jäulden&ti*efcil3 ls#@«±—sieh das vordere
Z.S. dir 6>ri'i<eiel
PJnde des Wericzeugträgers 14* i^5ieseX^irdduch entsprechende Schlitze am MiiÄeÄ^tücii; 13 hindurchgreifende Schrauben 15 gehalten,- ist durch
Druclcsehraübe 15' axial etwas einstellbar. Nach unten schliesst sich '-n das Fuldenstüclc 13 das Zugstrebenpaar 16 mittels Bolzen 17,
in der SenJdrechten schwenkbar, an. Nach vorn ist das Zugstrebenpaar 16 mitteis Kreuzgelenk Ib, m der Senkrechten und Wagerechten etwas
Schwenkbar, an der Führungsbüchse 3' angebrocht.[Auf der Tragkonsole 1 ist weiter das Lagerstück 19 aufgeschraubt. Dieses Lagerstück
19 trägt iäen Bolzen 20 und beiderseits ein Bogenstück 21, welches mit den Kerben 22 und 22' versehen ist. An dem Bogenstück 21 führt
sich der um den Bolzen 20 schwenkbar gelagerte Stellhebel 23, dieser
fi(.H%ef Ae bei
trägt nach oben den ifeef^gr©« 24, durch welchen der in die Kerben 22
und 22' eingreifende Se-s-te-gbolzen 25 betätigt wird. Unterhalt) des Bogenstücks 21 trrägt der Stellhebel 23 einen weiteren, ebenfalls
unter Federdruck: stehenden, seitlich überragenden Eiegelbolzen 26. Dieser Riegelbolzen 26 kann durch ein, mittels Bolzen
27 an das Ende des Bogenstücks 21 angeschraubte, entsprechend einstellbare Auswerferstück 2b nach unten gedrückt werden. An dem
Stellhebel 23 ist weiter der mit Gewinde versehene Verbindungsbolzen 29 angebracht, dieser ist mit seinem anderen Ende in Längsrichtung
einstellbar in der Büchse 30 gelagert. Büchse 30 umgreift seitlich verschiebbar den Ausleger 7. Auf dem Bolzen 20 sind weiter die Hebel
31 u$d 31' schwenkbar gelagert. Hebel 31' ist kurzer als Hebel 3it ausgeführt. Durch Verbindungsstück 32 sind die Hebel 31 und 31'
fest miteinander verbunden. Seitlich at&Hle'beln 31 und Hebel 31' ist je eine^. nach unten mit schiefer Ebene versehene Ifese 33 festangebracht.
IJm den Bolzen 20 ist ferner die Feder 34 gelegt, diese schliesst sich mit dem einen tnäe an den Bolzen 20 an, mit dem anderen
Ende legt sie sich gegen das Verbindungsstück 32. An dem einen Ende trägt der Bolzen 20 fest angebracht eine mit .Einstelllöchern
versehene Scheibe 35.· Mittels Schraube 36 ist diese Scheibe 35 mit dem Lagerstücit 4-9 verbunden.
Wirkungsweise ist folgende: Noch bevor der Schlepper das Uta.de des Arbeitsweges erreicht hat, also bevor der Führer, wie beim
Umwenden des Schleppers vollauf in Anspruch genommen ist, wird der Hebel 31 dem Druck der Feder 34 entgegen, zurück gezogen. Mit Hebel
31 wird aber auch der durch das Verbindungsstück 32 verbundene Hebel 31' zurückgezogen. Dadurch legt sich die Nase 33 hinter den
Biegelbolzen 26 des sich jeweils in Arbeitsstellung befindlichen Stellhebels 23j. Äs wird somit der Federdruck auf diesen übertragen,
Soll nun, am Furchenende angekommen, der arbeitende Pflug ausgehoben
"F^sir /teheC fits Qd
werden, so braucht nur durch -a- 24 der o-gbolzen 25 entrieg gelt zu werden. Hierdurch wird die aufgespeicherte Federkraft frei
gegeben, Stellhebel 23 neigt sich nach vorn, wobei derselbe von Hand nötigenfalls unterstützt werden kann. Da aber der Stellhebel
23 durch den Verbindungsbolzen 29 und Büchse 30 mit der Samle 3 verbanden ist, neigt auch diese sich nach vorn, der Pflug wird also
entsprechend hoch geschwenkt, Bolzen 12 legt sich hierbei fest gegen die Führungsbüchse 5 und Säbel 11 drückt nach oben jetzt gegen den
flieget
Nocken 5'. Bei dem Ausfeebvorgsng erreicht der -ci-bolzen 25 die Ferbe 22', greift in dieselbe ein und sichert so den Pflug in ausgehobener
Lage. Da gleichzeitig durch das Auswerfstück 2ti der Eiegelbolaen 26 zurück gedrückt wird, wird die Hase 33 und somit der
Federspannhebel 31 freigegeben, worauf dieser sich gegen den Scheaubbolzen 27 legt. Zurr 7/iedereinsetzen braucnt nur durch fiaaggee 24 der
Pflug entriegelt zu werden, worauf der Pflug sich senkt und in den Erdboden eingreift. 1IuTCh die Kerbe 22, in welche nunmehr der
Ste-teiagbolzer 25 wieder eingreift, wird der Pflug in seiner Arbeitsstellung gesichert. Bei 'Veohselpflügen arbeiten die Pflughälften, die
eine rechts, die andere linfis werfend, wechselweise, sodass durch Hebel 31 bzw. 31' die jeweils arbeitende Pflughälfte ausgehoben wird.
ITm bei schweren Geräten, insbesondere bei Mehrscharpflügen das Ausheben bzw. das Spannen der A^shubfeder zu erleichtern, wird ein
Klinkenget? iebe oder dergleichen angebrachte (Abb.6), Hierbei wird der Hebel 31 entsprechend verkürzt. Mit dem Verbindungsstück 32 wird
eine Zahnstange 37 schwenkbar in Eingriff gebracht. Diese Zahnstange 37 ruht gleitbar in dem Führungsstück 3&. Dieses wird durch den mit
Lagerstücii 19 fest verbundenen Ausleger 39 und Bolzen 40 getragen. Durch Bolzen 40 ist gleichfalls der in der Senkrechten schwenkbare
Hebel 41 gelagert. Dieser Lragt nach unten die entwprechend unter ie&erein^ixfeimg stehende Schub 1^l inite 4-2. km unteren Ende, ebenfalls
durch Bolzen 40 gehalten und unter Federdruck stehend, trägt Hebel 41 die Sperrklinke 43. -Bs &ann also, entsprechend dem Uebe-apsetzungs-
verhältnis, durch mehrmaliges Hin- und Herbewegen des Hebels 41 die Aushubfeder 34 gespannt wurden, wobei die Schub- und die Sperrklinke
wechselnd in die Verzahnung der Zahnstange 37 eingreifen. Ist jetzt die l\Tase 33 mit dem Riegelbolzen 26 in Eingriff gekommen,
so wird der Hebel 41 nach vorn gelegt, hierdurch werden die Schubun·1
Sperrklinke susser Eingriff gebracht. (gestrichelt) Tm weiteren in die Wirkungsweise wie beschrieben.
J'fin. elL
Da so das Aussetzen der Geräte müholos und in einem Zm geschieht, "braucht nicht angehalten zu werden^. $ss Steuern des Schleppers
wird nicht behindert,^.fkeiin Zeitverlust, Bei Mehrscharpflügen t, soll zwischen dem ersten Pflugkörper
rand dem Erdboden genügend Abstand sein, (f-ear Pflug entsprechend hochgehoben werden. lte=~isiioht β3ΕΦ&3?ίτο3ι.Bei Kehrscharpflügen
kommt der an der lagerb 'chse 5 befindliche Nocken 5' in Fortfall. Hierdurch kann jetzt die Gabel 11 an der Säule 3 emporgleiten
und sich gegen den Ausleger 7 legen. Es wird so den Pflugkörpern eine zueinander mehr wagerechte Lage gegeben.(Abb.3)
Ha die G-abel 11 freispielend auf dem Rollenpaar 6 ruht, hat der Pflug durch seine Auflage in Form einer schieben Jibene (Abrollbestreben)
einen festen, sicheren Gang und somit tine stets gleichmassig gute Einzugwirkung.
Der Tiefgang itann mittels Flachs:-indel 10 leicht eingestellt werden, Die Arbeitsbreite kann durch Verschieben der Säule 3 verändert wer-
Der Tiefgang itann mittels Flachs:-indel 10 leicht eingestellt werden, Die Arbeitsbreite kann durch Verschieben der Säule 3 verändert wer-
den-B-
Tüe seitliche leigung des Pfluges kann durch das muldenförmig ausgebildete Anschlusssfck 13, Schrauben 15 und Druckschrauben 15'
leicht eingestellt werden.
Die Aushubfeder 34 kann entsprechend dem benötigten Druck durch die Scheibe 35 mehr oder weniger gespannt werden.
Anstelle des Pfluges können natürlich auch andere Arbeitsgeräte treten, Grubber, H^cicgeräte usw. Auch kann die Aushebevorrichtung
als selbständiges Gerät, evtl. m Form einer an sich bekannten Seiltrommel, unmittelbar an den Schlepper angebaut werden.
Claims (1)
- Schleppertragwechselpflttg. Earl Stooker, K©ttwig{Ruhr)Patentansprüche:1) march den Schlepperftthrer τοη Hand zu totdlenen.de Aushebevorrichtung fttr Schleppertragpfluge^dadurch gekennzeichnet ? dass durch Anspannen einer feder (54) oder ©Ines andern Kraftspeicher} dl© zmffi Annexes des Gerätes notwendige Kraft bereite Tor dta Äushtb©vorgang aufgespeichert wird und zwar unabhängig von *©». und unbeeinflusst duceh das anzuhebende Gtarät·2) δ«»δϊι~4#»-^ΑΑ#ρ|^^ Aushebe-Yorriehtung nach Anspruch 1,dadurch g&kemizelohnet, dass das Aaspannen der Feder(34) oder des Kraftspeicher® mittels eines Handhebels (31) oder eines Klinkengetriebes erfolgt, und dieCt 2 Jg@epana.te Feder mittels Sperrklinke gesichert wird«richtiiag für Schleppertragpflilge|nach Asppruch^l und 2 , dadurchgekeaneelchnetjdass bei Wechselgeräten «»Β« fechselpflügta die A^sneb®T©rricht«sg beldea Geräten gemeinsam zugeordnet 1st· 4)richtung nach Ansprueh^l miä 2 , dadurch sieh die Amshetovorrichtung Im der Bidlag® selbsttätig eatkuppelterichtung nach Anspruch 1 snd 2 , dadurch der ff®Ä2®agträg®r (U) mit der Säule (3) relatiirföeweglieh 1st,wobei jedoch die lelatirbewegOag des frägers (11)%vx FaMrricht«ng begreasst istsetwa Boliea (12 )o6) Bwefe^dreA-^eliieii^erf Auehe"b@¥oxrieh-nach tosprmch/il rad 2, dadurch gekeimEeichnetsdass das Tor-der« Ad© (11) des ferkzeiagträgers aa der sich helm Anheben nach neigendem Säule (3) enpor gleiten kaBÄ^sodass der M 1mgfast wagerecht liegt«tun« mach AnsprÄchÄl und 2, dadisrch gek#miizelcbiietsdasf die Btifliche Itigmig des Pflmges Bit Hilfe ©la®s oaldeaföralg a^sgeblldeteli Anschluss Stückes (13) tma Schrauben (15, 15')einstellbar ist·
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