DEP0004888DA - Verfahren und Anordnung zur Aufnahme und Wiedergabe von Tonfilmen mit sofortiger Kontrolle des endgültigen Tonbandes während des Aufnahmevorgangs - Google Patents
Verfahren und Anordnung zur Aufnahme und Wiedergabe von Tonfilmen mit sofortiger Kontrolle des endgültigen Tonbandes während des AufnahmevorgangsInfo
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Description
Dreinge .Theo Schultes - Berlin / Wannsee - Hugo Yogelstr. 8
Friedrich FZilheOtto Bauch - Berlin / Ieuwestend - Bundesallee 27
Die vorliegende Srfindung "betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zur Aufnahme und Wiedergahe von Tonfilmen mit sofortiger
Kontrolle des endgiiltigen Tonhandes während des Auf nahmevorganges. Hierdmrch werden gegenüber den bisher bekannten Verfahren grosse
Vorteile erreicht, da infolge der sofortigen Kontrolle des endgültigen Tonbandes schon während der Aufnahme eine sehr wesentliche
Vereinfachung und Beschleunigung der Herstellung eines Tonfilmes und damit gleichzeitig eine wesentliche Verbilligung
des Aufnahmevοrganges durch die erfindungsgemässe Anordnung und das erfindungsgemässe Verfahren erreicht werden»
Bekanntlich ist bei der Herstellung eines modernen Tonfilmes der eigentliche Tonteil in der Hegel aus mehreren Klangbildern
gemischt, einerseits zwecks Erzielung einer naturalistischen Geräuschkulisse und andererseits zwecks Erzielung spezifischer
Eindrücke durch künstlerisch aufgebaute Tongemischee Wegen der Unregelbarkeit der einzelnen Komponenten ist man schon seit
langem davon abgegangen, die Herstellung des Tongemisches unmittelbar vor dem Aufnahmemikrofon vorzunehmen, zumal auch häufig einige
der Komponenten nur als Archivmaterial zur Verfügung Stehene Die einzelnen Komponenten einer Tonscene werden daher auf einzelnen
Tonbändern oder dergl. registriert und erst beim Wiederabnehmen der einzelnen Eegistrierungen von diesen Tonbändern erfolgt
das Jiiischen und gleichzeitige Regelung bzw« Verstärkung der einzelnen akustischen Komponenten»
Werden nun in üblicher Weise diese einzelnen Komponenten im Lichttonverfahren registriert, so entstehen zunächst in der
Tonbildkamera die Tonnegative, die zur Abtastung erst wieder auf einen Positivfilm kopiert werden müssen, wobei gleichzeitig die
bei der photographischen Aufzeichnung sieh ergebenden frequenzabhängigen, nichtlinearen Verzerrungen kompensiert werden müssen«
Die einzelnen Positivkopien der Tonkomponenten werden nun mittels Je einer Abtastphotozelle abgetastet und die hierbei
entstehenden elektrischen Ströme werden über einen Verstärker einem Mischpult zugeführt. Hier werdetfl sie in dem jeweilig
gewünschten AmplitucLenTerhaltnis gemischt und wiederum einer Tonkamera zugeführt, welche das Tongemisch auf einem photographischen
Film aufzeichnet« Aus diesem nach Entwicklung erzielten Tonnegativ wird erst durch Kopieren und einen nochmaligen
Entwicklungsprozess die positive Tonscene gewonnen. Jetzt erst ist eine Kontrolle durch Ahtastung des so gewonnenen
Filmstreifens und mittels eines Kopfhörers oder Lautsprechers möglich, fallsοnun der gewünschte Effekt oder die gewünschte
Klanggüte nicht erzielt ist, muss der gesamte, vorstehend beschriebene Vorgang wiederholt werden.
Man kann zwar einen Teil des von den "bzw. der Abtastphotozelle erzeugten Wechsellichtes abzweigen und über eine Photozelle
mit Kontrollverstärker abhören. Jedoch besteht hierbei immer noch die Gefahr, dass durch den Bntwicklungs- und Kopierprozess
das Klangbild derart verschlechtert wird, dass die Künstler selbst oder der liegisseur zur wiederholung der Aufnahme
oder der Mischung der einzelnen Tonkomponenten drängen.
Alle diese oben dargelegten Mängel der bereits bekannten Aufnahmeverfahren werden durch die erfindungsgemässe Anordnung
bzw. durch das erfindungsgemässe Terfahren vermieden, und zwar dadurch, dass die einzelnen zur Zusammenstellung einer T.onscene
erforderlichen Komponenten auf je einem an sieh beliebigen, insbesondere eine unmittelbare Kontrolle gestattenden Tonträger
z.B. einem magnetischen Tonträger aufgezeichnet und nach Abtastung und entsprechender Verstärkung und Regelung in einer
gemeinsamen Mischvorrichtung dem endgültigen, die fertige Tonscene aufnehmenden und eine unmittelbare Kontrolle gestattenden,
insbesondere magnetischen Tonträger zugeführt werden. Je nach den Erfordernissen .kann die eine oder andere Komponente der
gesamten Tonscene auch unmittelbar mit einem Aufnahmemikrophon aufgenommen werden, wobei eine Mischung oder Ueberblendung mit
den anderen z.B. dem Archiv entnommenen Komponenten gleichzeitig erfolgt.
Gemäss der Erfindung ist auch vorgesehen, dass die üblicherweise getrennt angeordneten Abspiel- bzw. Abtastvorrichtungen zusammen
mit dem die Mischregler und Verstärker enthaltenden Mischpult und allen Hilfs- und Kontrollvorrichtungen zu einer baulichen Einheit
vereinigt sind. Durch diesen Zusammenbau der Einzelanordnungen zu einer einheitlicnen Maschine wird gegenüber den bisherigen Aufnahmegeräten
eine leichte und übersichtliche Bedienung des Gerätes bei gleichzeitig grösserer Betriebssicherheit erreicht.
Zur Sicheratellung eines vollkommenen Ssnachronismus zwischen den einzelnen gleichzeitig ablaufenden Tonbändern ist die Anordnung
so getroffen, dass die Antriebsrollen der einzelnen, die Komponenten enthaltenden Tonträger und die Antriebsrollen des endgültigen,
die fertige Tonscene aufnehmenden Tonträgers einen gemeinsamen Antrieb besitzen, was z.B. dadurch erreicht Tverden kann, dass die
einzelnen Antriebsrollen auf der gleichen Antriebsachse angeordnet sind.
Je nach Bedarf kann eine beliebige Anzahl der einzelnen Tonträger abgeschaltet werden, was erfindungsgemäss dadurch erreicht
wird, dass für jede Antriebsrolle der einzelnen Tonträger eine nach Belieben zu betätigende, insbesondere elektromagnetische
EuOOlun^ vorpesehen ist. In an sich herunter Weise kann durch Versetzen der Anfänge oder durch S;ynchronisierungsmarken der
die Komioonenten tragenden Tonbänder jeder gewünschte zeitliche Einsats der einzelnen Komponenten erreicht werden»
Die sur Abtastung der einseinen Komponenten dienenden Abtast- oder Hörköpfe sind mit ihrem zugehörigen Mischregler und Verstärker
die "im Mischpult angeordnet sind, verbunden, während an dem*Ausgang der Kischanordnung ein Sprechkopf zur Beschriftung
des endgültigen Tonträgers, der die gesamte Tonscene aufnimmt, angeschaltet ist»
Zur gleichzeitigen Kontrolle der gesamten Tonscene während des Aufnahmevoxganges dient ein Ahtast- bzw. Hörkopf, der in
der Laufrichtung des endgültigen Tonträgers gesehen, unmittelbar hinter dem zur Beschriftung dieses Tonträgers vorgesehenen Sprechkopf
angeordnet ist. Dieser Abtastkopf ist mit· dem Eingang eines Eontrollverstärkers- verbunden, an dessen Ausgang ein Kopffernhörer
oder Lautsprecher angeschaltet ist.
Soll nun aus irgend einem Grunde, ζ.3. weil die Klanggüte nicht befriedigt, die Tonscene nochmals wiederholt und erneut
aufgenommen werden, so kann mit Hilfe eines vorgesehenen Löschkopfes die auf dem endgültigen Tonträger verzeicanete Tonscene
mittels der Löschvorrichtung, an die der Löschkopf angeschlossen ist, gelöscht und das Band für eine erneute Aufnahme bereitgeacteix
stellt werden. Es entfällt also, worauf nochmals hingewiesen sein möge, die bei der Lichttontechnik äusserst umständliche und zeit*
raubende Entwicklung des von der Lichtspur aufgenommenen Tonbildes bevor eine Kontrolle der Klanggüte der aufgenommenen Tonscene erfolgen
kann»
Die erfindungsgemässe Anordnung, bei der die fertige Tonscene auf einem Magnetband aufgezeichnet ist, ist in ihrer Anwendung
nicht auf einen Spezialfilm beschränkt, sondern kann ohne weiteres auch zur Beschriftung eines in der heute meist üblichen Weise
nach dem Lichttonverfahren arbeitenden Tonfilmes verwendet werden« Hierbei wird die auf dem gemäss der Erfindung verwendeten Magnetband
aufgezeichnete Tonscene durch einen Hörkopf abgetastet und zur Herstellung eines photographisehen Tonnegativs des Tonfilms
verwendet, welches in der ./üblichen Weise neben dem Bildnegativ des Filmstreifens angeordnet ist. Die Positivkopie wird dann in
der bekannten Weise hergestellt. Der Uebergang von der Magnetbandaufzeichnung zum Lichttonfilm ist also nur noch "ein relativ einfacher
und keiner besonderen Konrolle mehr bedürfender Vorgang. Ealls dennoch eine Kopie misslingen sollte, so steht das Magnetband,
welches die endgültige Tonscene enthält, zur Wiederholung sofort bereit, ohne dass die Künstler oder der Eegisseur erneut
mit einer JSeuaufnahme belästigt werden. Bei hochwertigen musikalischen Darbietungen ist so ohne Zeitverlust eine'Kontrolle der
CfflCTfc aufgenommenen Darbietung möglich, der Dirigent ist in der Lage, beispielsweise die Güte der Tonmischung bei
der Aufnahme eines berühmten Orchesters noch während der Aufzeichnung zu überprüfen.
Bemerkenswert ist weiterhin die grössere Güte der Magnetbandaufzeichnung, da die durch das mehrfache Umkopieren und Entwickeln
des Lichttonstreifens bedingten Verserrungen wegfallen»
_,ine weitere wesentliche Vereinfachung, des Aufnahmeverfahrens kann dadurch ersielt werden, dass man g"nzlich aui das bisher
Übliche Lichttonverfahren verzichtet und statt dessen neben der Tositivhopie des Bildteiles eine magnetische Tonspur vorsieht,
auf welche die endgültige Tonscene des oben beschriebenen Lagnetbandes mittels magnetischer Abtastung übertragen wird.
Diese magnetische Γonspur neben dem Bildteil der Positivkopie des Pilms kann in der Weise geschaffen werden, dass eine ferromagnetische
Schicht in das Filmband selbst hineingearbeitet ist. Man kann aber auch den magnetischen Tonstreifen für sich getrennt
fertigstellen und nach errolgter Beschriftung seitlich an die Positivkopie des Bildstreifens «mittels einer Vorrichtung an- bzw.
aufkleben, hierbei ergibt sich eine Verdickung des Eandes des Tonfilms, die durch einen Kompensationsstreifen am anderen Sande
des Pilmbandes ausgeglichen wird, hierdurch wird nicht nur ein ^ntes Aufwickeln des Filmstreifens ersielt sondern auch dieser
selbst gegen Zerkratzen beim Ablauf oder beim Umspulen geschützt.
Häufig ist es erwünscht, bei der Aufnahme besondere akustische insbesondere Iachhalleffekte zu erzielen. Dies kann gemäss der Erfindung
dadurch erzielt werden, dass eine s3n0.cb.ron mitlaufende ,jiiagnetbandschleiie vorgesehen ist, die mittels eines Sprechkopfes
beschrieben und mittels einer beliebig wählbaren Anzahl von Hörbzw. Abtastköpfen abgetastet wird. Auoh hier ist für den Fall,
dass eine alsbaldige Löschmng der Beschriftung der Magnetbandschleii fe erwünscht ist, eine Löschvorrichtung mit Löschkopf vorgesehen.
Die Erfindung gibt auch gleichseitig ein einfaches und ein— wanfifrei arbeitendes Mittel zur Erzielung eines Gleichlaufes
zwischen Bild und Ton während des Aufnahmevorganges. Hierzu ist es nur notwendig, neben der eigentlichen Tonspur auf dem endgültigen
Tonband magnetische Ssnachronisierangsmarken vorzusehen, die. durch einen besonderen dprechkopf aufgezeichnet werden. Diese
magnetischen Synchronisierungsmarken bestehen zweckmässig aus rechteckförmigen Impulsen, die durch entsprechende Verzerrung mit
nachfolgender Differentiation aus einem lechselstrom konstanter Frequenz - beispielsweise von 50 Per./sek. - abgeleitet werden
können. Diese rechteckförmigen Impulse werden durch den hierfür vorgesehenen besonderen Sprechkopf aui aem Magnetband aufgezeichnet
und stellen gewis se rmas sen eine unsichtbare Perforation dar, die zur Steuerung der Laufgeschwindigkeit herangezogen wird. Dies
kann gemäss der Lrfindung in der "«eise geschehen, dass die neben der eigentlichen Tonspur aufgezeichnete Impulsreihe mittels eines
Abtastkopfes abgenommen und nach entsprechender Verstärkung einem an sich bekannten phonischen Bad zugeführt wird, das zu der Transportachse
des Bildaufnahmegerätes in einem starren Drehzahlverhältnis steht.
In einer Abänderung dieses Synchronisieruagsverfahrens kann die Phasenlage zwischen den abgetasteten -z.B. rechteckigen Impulsen
und den von einem mit dem Laufwerk des Bildaufnahmegerätes starr gekuppelten phonischem Ead erzeugten Impulsen zur Aufrechterhaltung
des Gleichlaufes zwischen Bild and Ton bei dem Aufnahmevorgang herangezogen werden.
Um- nun nach Eiulegung der Komponentenbänder und des die endgültige
Tonscene aufnehmenden Haupthandes in die Aufnahmeapparatux ein im riohtigen Augenhlick erfolgendes gleichzeitiges Anlaufen der einzelnen
Komponentenbänder und des Haupthandes Sicherzustelleni trägt jedes einzelne IIomponentenbatid eine sogenannte Anlaufmarkei, die
vor Beginn der eigentlichen Tonschrift jedes Komponentenbandes-und zwar in einem genau festgelegten Abstand von dieser Tonschrift in
Torrn einer ausgewählten Steuerfreguenz des Tonfreq,uenzbereiches von grosser Amplitude auf jedem Komponentenbaiid aufgezeichnet ist«,
Zwischen dem jedem einzelnen Komponentenband zugeordneten Hörkopf und der Misch- bzw« Verstärkeranordnung ist nun ein auf die jeweilige
Steuerfrequenz ansprechendes Frequenzrelais nebst Amplitudensieb eingeschaltet»
Sobald nun mittels eines Tastkontaktes die magnetische Kupplung für die Antriebsachse eingeschaltet' ist und hierbei das Komponentenband
anläuft, so spricht-das auf die aufgezeichnete Steuerfrequenz abgestimmte frequenzrelais an und schaltet die magnetische Kupplung
für die Antriebsachse des nächsten Komponentenbandes ein. Dieser, Vorgang wiederholt sich nacheinander in rascher Eolge, bis alle
Komponentenbänder im Laufen sind* Sobald nun die einzelnen aufgezeichneten Anlaufmarkeni deren jeweilige Länge, entsprechend bemessen ist,
abgelaufen sind, kommen die einzelnen Komponentenbänder zum Stillstand, da die jeweils, zugeordneten Frequenzrelais nicht mehr die durch
die zugeordneten Hörköpfe abgetastete jeweilige Steuerfrequenz der betreffenden Anlaufmarke erhalten.
Hunmehr befinden sich sämtliche Komponentenbänder in einer genau definierten Anlauf- oder Startstellung, aus der heraus sie zusammen
mit dem mit der endgültigen Tonscene zu beschriftenden Hauptband unmittelbar selbsttätig und gleichzeitig anlaufen, was mittels einer
weiteren Helaisanordnung und einem Belais mit grosser Ansprechverzöge* rung erreicht wird.
Es wird also durch die erfindungsgemässe Schaltungsanordnung erreicht, dass unabhängig von der ursprünglichen Ausgangslage alle
Tonträger im richtigen Augenblick und zu gleicher Zeit anlaufen. Es ist auch ohne weiteres klar, dass diese erfindungsgemässe Lösung
nicht nur auf dem Gebiet des Tonfilms von grossem Vorteil ist, sondern auch überall, dort -angewendet werden kann; wo es sie& darum handelt,
irgendwelche Ablaufvorgänge in der Weise zu synchronisieren, dass der Ablauf im richtigen Augenblick und zwar gleichzeitig erfolgt.
Zur Erläuterung der Erfindung und ihrer Wirkungsweise ist in der Zeichnung eine der möglichen Ausrührungsformen des Erfindungsgegenstandes
dargestellt, und es- bedeuten:
Abb. 1 Eine schematische Darstellung des Aufnahme-
vorganges bei der Herstellung eines nach dem Lichttonverfahren arbeitenden Tonfilmes,
Afrb· 2 eine schematische Darstellung des erfindungs-
gemässen Verfahrens,
Abb. 3 . einen Querschnitt durch einen gemäss der Er
findung hergestellten Tonstreifen,
Afrb. 4 ein S ehalt schema gemäss der Erfindung.
Bei der in Abbildung 1 gezeigten Anordnung zur Herstellung exnes Tonfilmstreifens nach dem Lichttonverfahren sind die einzelnen Tonkomponenten.
aus denen sich die endgültige Tonscene zusammensetzte soll auf den einzelnen Filmstreifen 1 nach dem bekannten Lichttonverfahren
aufgezeichnet«. Diese Filmstreifen 1 werden mit gleicher Geschwindigkeit an den aus je einer Beleuchtungsvorrichtung nebst
Photozelle 3 bestehenden Abtastvorrichtung vorbeigeführt und hierbei in bekannter Weise von der einen Trommel 2 auf die jeweils zugeordnete
Trommel 2 umgespult« Hierbei wird das sich ergebende WecHsellicht in elektrische Wechselströme umgesetzt, die über das aus Mischreglerri
und Verstärkern bestehende Mischpult 4 einer Tonkamera 5 zugeführt werden. Diese Tonkamera 5 erzeugt nun ihrerseits auf dem Filmstreifen
6, der auf den zugehörigen Trommeln 2 aufgespult ist, eine Tonspur, die alle Komponenten der endgültigen Tonscene enthält» Die auf
diesem Filmstreifen 6 erzeugte Tonspur^ stellt ein Tonnegativ dar, das zunächst entwickelt und dann auf einen Positivfilm übertragen wei
den muss» Erst nach Entwicklung dieser Positivkopie des endgültigen Tonbandes kann die Klanggüte kontrolliert werdenί
Es ist ohne weiteres einzusehen, dass, wie auch bereits oben dargelegt wurde, dieses bekannte Verfahren sehr umständlich und
zeitraubend und daher sehr unwirtschaftlich ist«. Wenn auch bei modernen Tonkameras ein Teil des Wechsellichtes abgezweigt und über
einen Kontrollverstärker mit Abtastvorrichtung abgehört und kontrolliert werden kann, so besteht dennoch die Gefahr, dass durch den
Entwicklungs- und Kopierprozess das Klangbild derart verschlechtert wird, dass eine Neuaufnahme der gesamten Tonscene erforderlich wird.
Demgegenüber bietet die in Abbildung 2 gezeigte Anordnung wesentliche Vorteile, wie bereits weiter oben eingehend dargelegte Auf
einer an sich beliebigen Anzahl von Magnetbändern sind die einzelnen Ton- oder Geräuschkomponenten registrierte Diese Magnetbänder 7
werden mit gleicher Geschwindigkeit synchron mittels Antriebsrollen von den Vorratsrollen oder -spulen 8 ab- bzw. auf diese aufgewickelt.
Hierbei werden diese Magnetbänder an den Abtastköpfen 10 vorbeigeführt
und durch diese in an sich bekannter Weise abgetastet. Die Antriebsrollen 9 stehen in einem starren Synchronismus zu einander
z.B. dadurch, dass sie auf der gleichen Antriebsachse angeordnet und mit entsprechenden Kupplungen zwecks beliebiger An«· und Abschaltung
versehen sind. Oder sie werden durch Synchronmotore angetrieben. Auch ist jede andere Art der Synchronisierung verwendbar. Die in den Hörbzw.
Abtastköpfen 10 induzierten Spannungen gelangen über die Mischpult- und Verstärkeranordnung 11 zu dem Sprechkopf 12, welcher das
auf den Vorratsrollen 8 aufgewickelte und von der Antriebsrolle 14
synchron zu den anderen Antriebsrollen 9 angetriebene Magnetband 13
beschriftet. Ein hinter diesem Sprechkopf 12 angeordneter Hörkopf ^.5
gestattet in Verbindung mit einer Verstärker- bzw. Hegeleinrichtung 16 und einem Kontrollhörer oder -lautsprecher 17 ein sofortiges Abhören
der endgültigen Tonsoene ohne jeden Zeitverlust, und zwar noch während der Aufnahme. Mit Hilfe der Löschvorrichtung 18 und des an
sie angeschlossenen Löschkopfes 19 kann die Tonspur jederzeit nach Belieben gelöscht und so das Band 13 für eine Neuaufnahme wieder
freigemacht werden. Infolge der grossen Einfachheit der gesamten Anordnung kann diese zu einer baulichen Einheit vereinigt werden,
wodurch die Bedienung und Handhabung der Anordnung noch weiter vereinfacht und gleichzeitig eine grössere Betriebssicherheit gegenüber
dem bisherigen Verfahren unter Verwendung der Lichttonteohnik erzielt wird.
In Abbildung 3 ist ein Querschnitt durch einen gemäss der Erfindung hergestellten Tonfilmstreifen gezeigt. Da sich durch
das seitlich angefügte magnetische Tonband 20 eine durchlaufende Verdickung des einen Bandes des Tonfilmstreifens 22 ergibt, so
wird zwecks Erzielung eines einwandfreien Laufes des Filmstreifens am anderen Band des Pilmbandes 22 ein Kompensationsstreifen 21
von entsprechender Stärke vorgesehen. Hierbei ergibt sich gleichzeitig noch der Vorteil, dass hierdurch das Bild selbst gegen
Zerkratzen geschützt ist.
In Abbildung 4 ist ein Schaltbild der e rf in dungs gemä ss en Anordnung zur Erzielung eines im richtigen Augenblick erfolgenden gleichzeitigen Anlaufes der einzelnen Komponentenbänder und des die endgültige Tonscene aufnehmenden Haugtbandes gezeigt, auf das der
Erfindungsgedanke jedoch keineswegs beschränkt ist. Wie bereits in Abbildung 2 gezeigt, werden die Antriebsrollen 9 für die einzelnen Komponentenbsnder und die Antriebsrolle 14 für das Hauptband von einem gemeinsamen Motor über mehrere gleichlaufende Achsen
angetrieben. In Abbildung 4 sind von diesem Getriebe nur noch die zu jedem einzelnen Bande gehörigen Ausgange Zahnräder 23 gezeigt,
die mit gleioher Geschwindigkeit umlaufen und die magnetischen Kupplungen 24, 25,26, 27, 28 für die Antriebsrollen 9 und 14 der
einzelnen Bänder 7 und 13 antreiben. Diese Antriebsrollen 9 und 14 werden nach Einschalten der magnetischen Kupplungen synchron mitgenommen und bewirken, wie bereits oben dargelegt, den gleichmässigen Ablauf der einzelnen Bänder 7 und 13. Der Anlaufvorgang
wird durch Drücken der Taste 29 eingeleitet,' wodurch die magnetische Kupplung 24 mit der Stromquelle 30 verbunden wird. Nach Einrücken
dieser Kupplung 24 wird das zugehörige Komponentenband 7 an seinem Hörkopf 10 vorbeigeführt, der zunächst die auf dem Band aufgezeichnete SteuerfreqiUenz abtastet und die in ihm induzierte Wechselspannung dem FiqiUenzrelais 31 zuführt, das zwischen dem Hörkopf 10
und der Misch- bzw. Verstärkeranordnung 11 eingeschaltet ist. Das bereits erwähnte Amplitudensieb ist in der Schaltskizze nicht dargestellt. Das Frequenzrelais 31 bleibt so lange erregt, bis die
auf dem Band aufgezeichnete Steuerfrequenz abgelaufen ist. Bei erregtem FrequenzreSais 31 sind die Arbeitskontakte 32, 38, 39
geschlossen. Durch den Kontakt 32 wird die magnetische Kupplung 25 für das zweite Band an die 'Stromquelle 30 gelegt und eingerückt,
sodass dieses Band ebenfalls zu laufen beginnt. Die auf diesem aufτ gezeichnete Steuerfrequenz wird durch den zugehörigen Hörkopf 10
abgetastet, wodurch in der gleichen Weise, wie oben dargelegt, das zugehörige Frequenzrelais 33 erregt wird und nun seinerseits seine
Arbeitskontakte 34 und 43 schliesst. Durch den Kontakt 34 wird die magnetische Kupplung 26 des dritten Bandes eingerückt, sodass dieses
ebenfalls zu laufen beginnt. Durch die erfolgende Abtastung der auf diesem Bande aufgezeichneten Steuerfrequenz wird das zugehörige
Frequenzrelais 35 erregt und schliesst seine Kontakte 36 und 44. Durch den Kontakt 36 wird nun die magnetische Kupplung des vierten
Bandes eingerückt, sodass auch dieses zu laufen beginnt. Durch die hierbei erfolgende Abtastung der auf diesem Bande aufgezeichneten
Steuerfrequenz wird das zugehörige Frequenzrelais 37 erregt. Nehmen wir an, dass nur vier Komponentenbänder vorgesehen sind, so
weist dieses Frequenzrelais nur einen einzigen Kontakt 45 auf. Eine unmittelbare Einschaltung der magnetischen Kupplung 28 des Hauptbandes erfolgt einstweilen noch nicht. Man erkennt also, dass die
einzelnen Komponentenbänder nacheinander seihsttätig nach Einleitung des Schaltvorganges durch Drücken der Taste 29 anlaufen. Während der
Erregung des Frequenzrelais 31 ist durch den geschlossenen Kontakt 38. der parallel zu der 'Taste 29 angeordnet ist, daffr
gesorgt, dass die magnetische Kupplung 24 erregt "bleibt* Die Taste 29 kann demnach nach Einleitung des SehaltVorganges wieder
losgelassen werden. Es können nun hei den Frequenzrelais 33, 35, und 37 je ein Kontakt vorgesehen sein, welche in ihrer Funktion
dem Kontakt 38 des Frequenzrelais 31 entsprechen und die dafür sorgen, dass während des Laufes der einzelnen Bänder die zugehörige magnetische Kupplung mit der Stromquelle SO verbunden "bleibt
j und zwar unabhängig davon, ob das vorhergehende Band bereits zum Stillstand gelangt ist oder nicht. In der Abbildung 4 sind diese,
dem Kontakt 38 des ersten Frequenzrelais 31 entsprechenden ϊβη±κ0
Kontakte fortgelassen, unter der Voraussetzung, dass durch entsprechend uüterschiedliche Länge der Steuerfrequenzaufzeichnungen
der Ablauf eines jeden Komponentenbandes bis zum Ende seiner eigenen Steuerfrequenzaufzeichnung sicher gestellt ist·
Durch einen weiteren Kontakt 39 des Frequenzrelais 31 wird das normale Gleichstromrelais 40 an «,die Stromquelle 41 gelegt
und betätigt hierbei seinen Haltekontakt 42 und einen weiteren Arbeitskontakt 52. Das Relais 40 bleibt also auch nach Aberregung
des Frequenzrelais 31 weiter erregt. In analoger Weise werden durch die Kontakte 43, 44 und 45 die dem Belais 40 entsprechenden
Eelais 46, 47 und 48 erregt· Diese Belais bleiben durch ihre Haltekontakte 49, 50 und 51 auch nach Aberregung der betreffenden
Frequenzrelais 33, 35 und 37 Kmritx weiterhin erregt, sodass die nacheinander geschlossenen und in Beihe liegenden Kontakte 52,
53, 54 und 55 geschlossen sind. In dem Augenblick, in dem der letzte Kontakt 55 dieser in Beihe angeordneten Kontakte geschlossen ist, erhält das mit grosser Ansprechverzögerung ausgestattete
Belais 56 seinen Erregerstrom aus der Stromquelle 41, und-zieht nach einer gewissen Verzögerungszeit, die bestimmt ist durch die
Grösse"der aus dem BO-Glied 58 und 59 sich ergebenden Zeitkonstante, seinen Anker an und schliesst seinen Mehrfachkontaktsatζ
Die Grösse der Ansprechverzögerung ist so gewählt, dass dieses Belais 56 erst einige Zeit nach vorübergehendem Stillstand des
letzten Komponentenbandes bzw. nach vorübergehendem Abfall der magnetischen Kupplung 27 dieses letzten Komponentenbandes seinen
Anker anzieht. Hierdurch werden nunmehr erneut sämtliche Komponen* tenbänder und ausserdem das die endgültige Tonscene aufnehmende
Hauptband infolge Erregung der zugehörigen magnetischen Kupplungen 24, 25, 26, 27 und 28 zum Laufen gebracht. Da, wie bereits
oben erwähnt, der Abstand des Endes der Steuerfrequenzaufzeichnungen der einzelnen.Komponentenbänder von dem Beginn der eigentlichen Tonaufzeichnungen bei allen Komponentenbändern gleich ist,
so ist durch diese Anordnung der gleichzeitige und synchrone Start aller Bänder sicher gestellt. An Stelle des MehrfachEontaktes 57 könnten auch ebenso viele Einzelrelais angeordnet werden,
als Tonträger vorgesehen "sind.
Soll die ganze Aufnahmevorrichtung in ihrem Ablauf vorzeitig angehalten werden, so kann dies durch Drücken der Handtaste 60
geschehen, wodurch die Erregung eines oder aller Relais 40, 46, 47 und 48 unterbrochen und durch Oeffnen eines oder aller Kontakte
52, 53, 54, und 55 das Relais 56 stromlos wird, das seinerseits seinen Mehrfachkontaktsattz· 57 öffnet und damit die Erregung für
sämtliche magnetischen Kupplungen 24, 25, 26. 27 und 28 unterbricht.
Die zu Jeder einzelnen Kupplung parallel geschalteten Signallampen 61, 62, 65, 64 und 65 dienen zur- Kontrolle der erfolgten
üJinrückung der einzelnen Kupplungen und des Ablaufes der einzelnen Bänder«
Mittels Betätigung des Schalters 66, der parallel zu den Kon· takten 52, 53, 54, und 55 angeordnet ist, kann die erfindungsgemässe
Anordnung im Bedarfsfalle auch unter Umgehung der eigentlichen Ssmchronisiervorrichtung eingeschaltet werden«
Claims (1)
- Patentansprüche1) Verfahren zur Aufnahme und Wiedergabe von Tonfilmen mit sofortiger Kontrolle des endgültigen Tonbandes während des Aufnahmevorganges, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen zur Zusammenstellung einer Tonscene erforderlichen Komponenten auf je einem an sich beliebigen, insbesondere eine unmittelbare Kontrolle gestattenden Tonträger, Z eBe einem magnetischen Tonträger (7) aufgezeichnet und nach Abtastung und entsprechender Verstärkung und Eegelung in einer gemeinsamen Mischvorrichtung (11) dem endgültigen, die fertige Toiiscene aufnehmenden und eine unmittelbare Kontrolle gestattenden, insbesondere magnetischen Tonträger (13) zugeführt werden«2) Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» dass die üblicherweise getrennt angeordneten Abspiel— bzw. Abtastvorrichtungen zusammen mit dem die Mischregler und Verstärker enthaltenden Mischpult (11) zu einer baulichen Einheit vereinigt sind«δ) Anordnung nach Anspruch 2, dadurch ^ekennzelehnet, dassein gemeinsamer Antrieb für die Antriebsrollen (9) dereinzelnen Tonträger (7) und für die Antriebsrollen (14)des endgültigen, die fertige Tonscene aufnehmenden Tonträgers (13) vorgesehen ist.4) Anordnung nach Anspruch 2 und S, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Antriebsrolle (9 bzw. 14) der einzelnen Tonträger eine nach Belieben zu betätigende, insbesondere elektromagnetische Kupplung vorgesehen ist, derart dass je nach Bedarf eine beliebige Anzahl der einzelnen Tonträger (7 bzw. 15) ein- bzw. abgeschaltet werden können.5) Anordnung nach Anspruch 2 und folgende, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Abtastung der einzelnen Tonträger (7) dienenden Abtastköpfe (10) mit dem Mischpult (11) verbunden sind, an dessen Ausgang ein Sprechkopf (12) zur Beschriftung» des endgültigen Tonträgers (15) angeschaltet ist.6) Anordnung nach Anspruch 2 und ff., dadurch gekennzeichnet, dass in der Laufrichtung des Tonträgers (13) gesehen hinter dem Sprechkopf (12) ein Abtastkopf (15) angeordnet ist, der mit dem Eingang eines Kontrollverstärkers (16) verbunden ist. an dessen Ausgang ein Kopfhörer oder Lautsprecher (17) angeschaltet ist.7) Anordnung nach Anspruch 2 und l'f., dadurch gekennzeichnet, dass in der Laufrichtung des Tonträgers (13; gesehen vor dem Ahtastkopf (15) ein Löschkopf (19) mit Löschvorrichtung (18) angeordnet ist«8) Anordnung nach Anspruch 2 und ff., töduroh gekennzeichnet, dass die Aufzeichnungen des Tonträgers (.13) zur Herstellung des photographischen Tonnegativs des Tonfilms dienen, das in der üblichen Weise nehen dem Bildnegativ des Filmstreifens angeordnet ist.9) Anordnung nach Anspruch 2-7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzeichnungen des Tonträgers (13) zur Beschriitung eIneru nehen der Positivkopie des Bildteiles angeordneten magnetische Tonspur dienen.10) Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich nehen dem eigentlichen Bildstreifen das Filmhand eine ferromagnetische Schicht (20) aufweist, die in das Film-"band seihst hineingearbeitet ist.11) Anordnung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch getrennte Herstellung des magnetischen Tonstreifens (20), der nach erfolgter Beschriftung seitlich an die Positivkopie des Bildteiles mittels einer Yorrichtung an- oder aufgekleht wird.12) Anordnung nach Anspruch 9 — Ili dadurch gekennzeiohnet, dass der Dickenzuwachs an dem einen Bande des Filmstreifens durch einen Kompensationsstreifen (21) am anderen Bande des Filmstreifens ausgeglichen ist.13) Anordnung nach Anspruch 2 unfi ff, dadurch gekennzeichnet» dass zur Erzielung von besonderen akustischen, inshesondere von IIachhalleffekten eine synchron mitlaufende Magnethandschleife vorgesehen ist, die mittels eines Sprechkopfes heschriehen und mittels einer heliehig wähl "baren Anzahl von Hör— "bzw. Ahtastköpfen abgetastet und deren Beschriftung nach erfolgter Abtastung gegebenenfalls - sofort wieder durch einen Löschkopf gelöscht wird.14) Anordnung nach Anspruch 2, und ff., inshesondere zur Erzielung eines Gleichlaufes zwischen Bild und Ton während des Aufnahmevorganges, dadurch gekennzeichnet, dass nehen der eigentlichen Tonspur auf dem Tonhand (13) magnetische Synchronisierungsmarken vorgesehen sind, die durch'einen besonderen Sprechkopf aufgezeichnet werden, der mit einer stets gleichbleibenden Wechselstromfrequenz, beispielsweise von 50 Per./sek gespeist wird.15) Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet T dass die dem Sprechkopf zugeführte Steuerfrequenz aus rechteckförmigen Impulsen besteht, die durch entsprechende Verzerrung mit nachfolgender Differentiation aus einem sinusförmigen Wechselstrom erzeugt werden.16) Anordnung nach Anspruch 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass die neben der eigentlichen Tonspur aufgezeichnete magnetische Impulsreihe mittels eines Ahtastkopfes abgenommen und nach entsprechender Verstärkung einem an sich "bekannten phonischen Bad zugeführt wird, das zu der Transportachse des Bildaufnahmegerätes in einem starren Drehzahlverhältnis stehte17) Anordnung nach Anspruch 14 - 15, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufrechterhaltung des Synchronismus zwischen Bild und Ton "bei dem Aufnahmevorgang die Phasenlage zwischen den abgetasteten Impulsen und den von einem mit dem LauiVierk des Bildaufnahmegerätes starr gekuppelten phonischen Ead erzeugten Impulsen diente18) Schaltungsanordnung zur Erzielung eines gleichzeitigen Anlaufes der einzelnen Komponentenbänder und des die endgültige Tonscene aufnehmenden Tonträgers nach Anspruch 1 und folgende, dadurch gekennzeichnet, dass auf jedem der Komponentenbänder (7) in einem hestimmtgewählten Abstand vor Beginn der einzelnen Tonkomponenten eine Anlaufmarke in Form einer genau festgelegten Tonfrequenz grosser Amplitude in an sich bekannter weise aufgezeichnet ist, wobei die Länge der Anlaufmarke je nach Bedarf gewählt ist»19) Schaltungsanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet„ dass nach Einrücken der von der Stromquelle (30) gespeist" en magnetischen Kupplung (24) mittels der Taste (29) die von dem gemeinsamen Zahnradgetriebe (23) mitgenommene Antriebsrolle ( (9) das erste Komponentenband- (7) an dem zugeordneten Hörkopf (10) vorbeiführt, wobei die zur Steuerung dienende, auf diesem 3and aufgezeichnete Tonfrequenz einem in die Verbindungsleitung zwischen Hörkopf und der Misch- und Verstärkeranordnung (11) eingeschalteten Frequenzrelais (31) nebst Amplitudensieb zugeführt wird, das hierbei anspricht und seine Arbeitskontakte (32,38,39) für die Zeit des Ablaufes der Steuerfrequenz schliesst.20) Schaltungsanordnung nach Anspruch 18 und 19, dadurch gekennzeichnet „ dass durch den Kontakt (32) des frequenzrelais (31) die magnetische Kupplung (25) eingerückt und mittels der Antriebsrolle (9) das zweite Komponentenband (7) an dem zugeordneten Hörkopf (10) vorbeigeführt wird, sodass das zugeordnete Erequenzrelais (33) durch die auf diesem isand aufgezeichnete Steuerfrequenz zum Ansprechen gelangt und seine Arbei-tskontakte (34, 43) für die Zeit des Ablaufes dieser Steuerfrequenz schliesst.21) Schaltungsanordnung nach Anspruch 18 - 20, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Kontakt (34) des Frequenzrelais (33) die magnetische Kupplung (26) eingerückt wird und mittels der Antriebsrolle (9) das dritte Komponentenband (7) an dem zugeordneten Hörkopf (10) vorbeigeführt wird, sodass das zugeordnete Frequenzrelais (35) durch die auf diesem Band aufgezeichnete Steuerfrequenz zum Ansprechen gelangt und seine Arbeitskontakte (36, 44) für die Zeit des Ablaufes dieser Steuerfrequenz schliesst.22) Sehaltuiigsanordnuug nach Anspruch 13 - SI, dadurch gekenn- s zeichnet, dass durch den Kontakt (36) des 'frequenzrelais (35) die magnetische Kupplung (27) eingerückt wird und mittels der Antriehsrolle (9) das vierte Komponentenhand (7) an dem zugeordneten Hörkopf (10) vorheigeführt wird, sodass das zugeordnete Frequenzrelais (37) durch die auf diesem Band aufgezeichnete Steuerfrequenz zum Ansprechen gelangt und seinen Arheitskontakt (45) für die Zeit des Ahlaufes dieser Steuerfrequenz schliesst*23) Schaltungsanordnung nach Anspruch 18 - 22, dadurch gekennzeicl net, dass der Arheitskontakt (38) des frequenzrelais (51) parallel zu der Handtaste (29) angeordnet ist und dass im Bedarfsfälle parallel zu den Kontakten (32,34,36) in den jeweils darauf folgenden Eelais (33,35,37) Arheitskontakte angeordnet sind, die dem Arheitskontakt (38) des frequenzrelais" (31) entsprechen®24) Schaltungsanordnung nach Anspruch 13 - 23, dadurch gekennzeicl net „ dass durch die Arheitskontakte (39,43,44,45)" die jeweils" zugeordneten Halterelais (40,46,47,48) eingeschaltet werden, welche einerseits durch ihre eigenen Haltekontakte (42,49,50, 51) gehalten werden und andererseits die hintereinander geschalteten Arheitskontakte (52,53,54,55) Schliesseiie25) Schalrungsanordnung nach Anspruch 18 — 24, dadurch gekennzeicl net„ dass nach Schliessen der Eelaiskontakte (52,53,54,55) das mit grosser Ansprechverzögerung ausgestattete Eelais (56) mit der Stromquelle (41) verbunden ist- und seinen Mehrfachkontaktsatz (57) schliesst, sodass die magnetischen.Kupplungen (24,25",26,27) der Komponentenhänder (7) und die magnetische Kupplung (28) des die endgültige Tonscene aufnehmenden Haupthandes (13) gleichzeitig ansprechen.26) Schaltungsanordnung nach Anspruch 18 - 25, dadurch gekennzeicl net, dass durch einen von Hand zu "betätigenden Ausschalter £££ (60) ein oder auch alle Belais der Eelaiskette (40,46,47,48) ahgeschaltet und infolge der Oeffnung eines oder aller Kontakte (52,53,54,55) das Eelais (56) stromlos wird und seinen Mehl fachkontaktsatz (57) öffnet, derart, dass durch das hierbei "erfolgende Stromloswerden der magnetischen Kupplungen '(24,25, 26,27,28) alle Tonträger stillgesetzt Werdene27) Schaltungsanordnung nach Anspruch 18— 26, dadurch gekennzeichnet . dass parallel zu den in Eeihe angeordneten Arheitskontakten (52,53,54,55) ein von Hand zu "betätigender Einschalter angeordnet ist, der in jedem heliehigen Augenhlick eine Betätigung des Verzögerungsrelais (56) und damit eine gleichzeitige Betätigung sämtlicher magnetischer Kupplungen (24,25, 26,27,28j_ und ein gleichzeitiges Anlaufen sämtlicher Tonträger unter Umgehung der- selhsttätigen Steuerung gestattet«
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