DEP0004179BA - Verfahren zur Herstellung von Gehäusen für Hochdruckabsperrschieber - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Gehäusen für HochdruckabsperrschieberInfo
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Description
Bei den hohen Betriebsdrücken und Temperaturen über 500°C ergibt sich die Notwendigkeit, die Stahlguss-Gehäuse der Heissdampf-Absperrschieber durch geschmiedete Gehäuse zu ersetzen, weil der Stahlguss bei diesen hohen Temperaturen nicht mehr die nötige Festigkeit besitzt. Auch eine Erhöhung der Wandstärken des Stahlgusses würde nichts helfen, weil der Stahlguss bei hohen Temperaturen auf die Dauer sein Gefüge verändert und ein Bruch nach mehreren Jahren Betriebszeit eintreten kann.
Die Gehäuse solcher Absperrschieber aus hochwertigem geschmiedeten Stahl herzustellen ist schwierig, weil die Stutzen des Gehäuses venturimässig eingezogen sein müssen und weil ferner die Wandstärken dieser Stutzen auch bei Verwendung hochwertigen Stahls immer noch 30 bis 35 mm und die Flanschstärken 80 bis 100 mm betragen. Ausserdem haben solche Gehäuse eine Baulänge von fast einem Meter. Um solche Teile in Gesenken herzustellen, sind ausserordentlich grosse Kräfte notwendig. Auch sind die Kosten für solche Gesenke enorm hoch. Hinzu kommt, dass solche Hochdruck-Schieber keine Massenfabrikation zulassen. Es ist also schwierig, die Kosten für die zugehörigen Gesenke in genügendem Masse abzuschreiben.
Zweck des Verfahrens nach der Erfindung ist es, Gesenke bei der Herstellung geschmiedeter Gehäuse und Gehäuseteile zu vermeiden und damit die Herstellungskosten niedrig zu halten.
Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, dass die Stutzen des Gehäuses durch gesenkloses Schmieden gesondert hergestellt und dann, z.B. durch Schweissen mit dem Mittelteil des Gehäuses, das durch Tiefziehen oder dergl. hergestellt sein kann, verbunden werden. Zur Herstellung der Stutzen wird erfindungsgemäss von einem zylindrischen Rohblock ausgegangen, der zunächst zu einem Rundkörper ausgeschmiedet wird, dessen Längsschnitt eine
doppel-T-förmige Gestalt hat. Dann werden beide Enden dieses Rundkörpers vorgelocht, ausgebohrt und in zwei Hälften geteilt, woraufhin durch spanabhebende Bearbeitung innen und gegebenenfalls auch aussen die beiden Einzelteile die gewünschte Venturiform erhalten.
Der Mittelteil des Gehäuses kann in bekannter Weise gezogen und am oberen Rand für die Unterbringung der Stiftschrauben für die Deckelbefestigung angestaucht werden.
In den Abbildungen 1 bis 7 sind die Formen, die das Werkstück im Zuge des erfindungsgemässen Verfahrens nacheinander erfolgt, dargestellt.
Der zylindrische Rohblock gemäss Abb. 1 wird durch gesenkloses Schmieden zunächst in die Form gemäss Abb. 2 und dann in die gemäss Abb. 3 gebracht. Anschliessend werden die Stirnenden, wie Abb. 4 zeigt, vorgelocht. Hieran schliesst sich das Ausbohren gemäss Abb. 5 und das Ausdrehen, gegebenenfalls auch ein äusseres Abdrehen auf die Form der Abb. 6. In der gleichen Abb. ist die Trennfuge 1-1 eingezeichnet, wodurch das bearbeitete Werkstück in zwei Hälften geteilt wird.
Abb. 7 veranschaulicht die in den Mittelteil des Gehäuses durch Schweissung eingesetzten Stutzen, womit der Gehäusekörper für den Schieber bis auf äussere Bearbeitungen fertiggestellt ist. Im Anschluss an die Schmiedebearbeitung wird der Formkörper in üblicher Weise normalisierend geglüht.
Claims (2)
1.) Verfahren zur Herstellung von Gehäusen für Ventile, insbesondere Hochdruck-Absperrschieber, dadurch gekennzeichnet, dass die Stutzen des Gehäuses durch gesenkloses Schmieden gesondert hergestellt und dann, z.B. durch Schweissen mit dem z.B. durch Tiefziehen erzeugten Mittelteil des Gehäuses verbunden werden.
2.) Verfahren zur Herstellung der Stutzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein zylindrischer Rohblock zu einem im Längsschnitt doppel-T-förmigen Rundkörper ausgeschmiedet, an beiden Enden vorgelocht, ausgebohrt und danach in der Mittel geteilt wird, worauf durch die spanabhebende Bearbeitung innen und gegebenenfalls auch aussen den beiden Einzelteilen die gewünschte Venturiform gegeben wird.
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