DEP0003926BA - Stuhl - Google Patents

Stuhl

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DEP0003926BA
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DE
Germany
Prior art keywords
chair
frame according
chair frame
legs
seat
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English (en)
Inventor
Richard Langner
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Description

"Stuhl"
Stühle sind vielfach einer sehr rauhen Behandlung ausgesetzt. Dies ist besonders in Gastwirtschaften, Konzertsälen und Schulen der Fall, überhaupt an solchen Orten, wo die benutzten St-ühle nicht Eigentum der Benutzer sind. Aber selbst im letzteren Falle werden Stühle häufig misshandelt, indem der Benutzer sich soweit zurücklehnt, dass der Stuhl nur noch auf seinen Hinterbeinen steht. Infolge solcher missbräuchlichen Behandlung löst sich der Leim ab, und es lockert sich die Verbindung der Beine mit der Stuhlzarge; der Stuhl laiarrt dann bei der Benutzung, und nach einiger Zeit brechen die Beine, meist in den Zapfen, ab. Da der Stuhl in allen seinen Teilen aus Holz besteht, ist die Ausbesserung meist schwierig 'und kostspielig, oft unmögliche
Um ein bequemes Sitzen zu ermöglichen, muss die Sitzfläche des Stuhles nach vorn ansteigen. Daher sind bei den Gebrauchsstühlen im allgemeinen die hinteren Beine kürzer geschnitten als die vorderen. Infolgedessen stehen diese aber nicht mehr senkrecht, was nicht nur unschön ist, sondern auch die Verbindung der Zapfen mit der Zarge übermässig beansprucht, die sowieso durch die Zapfenlöcher geschwächt ist.
Es sind zwar bereits 3tühle bekannt, die ausschliesslich aus Metall bestehen. Solche Stühle ?;erden aber nur in Verkehrsmitteln, Kliniken und Büros benutzt. Sie bestehen aus vernickelten, gebogenen Stahl- oder Hartaluminium-Rohren, machen infolgedessen einen nüchternen, kalten Eindruck und eignen sich nicht für eile gewöhnlichen Gebrauchszwecke.
Diese Mängel werden durch den Stuhl gemäss der Erfindung beseitigt. Er kennzeichnet sich dadurch, dass die Zarge aus Metall, vorzugsweise aus Hartaluminium-Spritzguss, die übrigen Teile aber aus Holz bestehen«
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellte Es zeigen:
Pige 1 die neue Stuhlzarge in der Draufsicht, Eige 2 in Vorderansicht,
Pige 5 einen Querschnitt nach der linie III-III der PigeI.
Die neue Zarge hat L=förmigen Quersclinitt. Der kurze Schenkel 1 dieses Profils liegt in der Tlbene des Sitzes und trägt einige Augen 2,2 zum Befestigen des Sitzrahmens oder der Sitzplatte. Der lange Schenkel 3,3',3'' liegt in senkrechten Ebenen.
3>
Er ist auf der Rückseite -^r" kürzer gehalten als auf der Vorderseite. 3. Die Höhe der beiden Seitenteile 3'«, 3'' der Zarge nimmt im Verhältnis dieses Unterschiedes stetig von hinten nach vorn zu. Dabei liegen die Unterkanten 4,4 der Zarge in der waagerechten Ebene. Dadurch wird erreicht, dass die Sitzfläche in der erwünschten Weise von hinten nach vorn ansteigt, und dass trotzdem alle Stuhlbeine - gemessen von der Unterkante 4 - gleiche länge haben und senkrecht stehen«
Zum Befestigen der Hinterbeine ist der hintere Teil 3' der Zarge beiderseits mit Ansätzen 5,5 versehen, in welche prismatische Vertiefungen 6,6 eingeformt sind. Die Rückwand dieser Vertiefungen trägt Löcher 7,7 zum Anschrauben der Hinterbeine» Die Vorderbeine werden in voller Stärke in prismatische löcher Ö,Ö an den beiden Vorderecken der Zarge von unten eingesetzt und von oben verkeilt« Sie sind also nicht durch Zapfenlöcher geschwächt.
Der Stuhlsitz wird durch die hintere und die beiden seitlichen Leisten 9,9 in seiner Lage sicher gehalten und durch Schrauben an den Augen 2,2 befestigt«
Der neue Stuhl mit der metallenen Zarge ist besonders als Gebrauchsstuhl gedacht, wie er in grossen Serien angefertigt wird. Stühle dieser Art wurden bisher nur von Spezialfabriken hergestellt, die für Massenerzeugung eingerichtet sind, deswegen im allgemeinen auch nur eine einzige Ausführung erzeugen.
Im Gegensätze dazu ermöglicht es die metallene Zarge nunmehr auch dem kleinen Handwerker, solche Gebrauchsstühle in größeren Mengen herzustellen, überdies haltbarer, billiger und den verschiedenen Geschmacksrichtungen entsprechend. Die Zarge bestimmt den Stuhl in seiner Grundform, Püsse, Lehne und Sitz können verschiedenartig ausgebildet werden. Dabei bleibt immer der Charakter des Holzes gewahrte
Die metallene Zarge ermöglicht eine Holzersparnis von A-Ofo und eine Arbeitsersparnis von reichlich 50$. Der neue Stuhl ist viel fester und haltbarer als andere Gebrauchsstühle in gleicher Preislage, zumal man nicht mehr abhängig ist von der Güte des Teimes, der Sorgfalt und der Einhaltung der richtigen Temperatur beim Leimen.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass Zarge und otuhlbeine zu Paketen gfbündelt versandt werden können. Der neue Stuhl ist kein Sperrgut mehr.

Claims (8)

Patentansprüche
1.) Stuhl, dadurch gekennzeichnet, dass die Zarge, aus Metall, die übrigen Teile aus Holz bestehen»
2e) Stuhlzarge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie L=förmigen Querschnitt hat.
3„) Stuhlzarge nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der kurze Schenkel (1) des L=Profiles in der Ebene des Sitzes liegt und einige Augen (2,2) zum Befestigen des Sitzrahmens trägt.
4,) Stuhlzarge nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der lange Schenkel (3,3',3'') ^es L=Profiles in senkrechten Ebenen liegt und auf der Rückseite £3') kürzer gehalten ist als auf der Vorderseite (3)·
5«) Stuhlzarge nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Unterkanten (4,4) in waagerechter Ebene liegen.
6. ) StuJilzarge nach den Ansprüchen 1 - 5> dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe ihrer beiden Seitenteile O''^'') stetig von hinten nach vorn zunimmt.
7. ) Stuhlzarge nach den Ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass an ihrem hinteren Teil (3') beiderseits Ansätze (5,5) prismatischen Vertiefungen (6,6) zum Befestigen der Hinterbeine vorgesehen Sind8
8. ) Stuhlzarge nach den Ansprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass an ihren beiden Vorderecken prismatische Löcher (8,8) zur Befestigung der Vorderbeine vorgesehen sind.

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