DEP0003646BA - Heizkörper für Dampf- und Wasserheizungen - Google Patents

Heizkörper für Dampf- und Wasserheizungen

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DEP0003646BA
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English (en)
Original Assignee
Paap, Walter, Dipl.-Ing.
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Description

Dipl. Ing, V/alter P a a ρ ,
Berlin-Lichterfelde-Ost,
Marienstr,17a
Pat entanmeldung .
Heizkörper für Dampf- oder Wasserheizungen.
Die Erfindung betrifft Heizkörper für Dampf- oder Wasser-Iieizungen, deren Glieder aus miteinander verschweißten Blechen, vorzugsweise aus Stahl, bestehen»
Bei den bekannten Heizkörpern dieser Art besitzen die einzelnen G-lieder eine längliche, rechteckige Gestalt, wobei je nach der verlangten Heizleistung der Heizkörper aus einer Vielzahl von 10-20 oder mehr Sinzelgliedern besteht, die in bekannter Weise mittels eines Zugankers unter Verwendung von Distanzringen miteinander verbunden sind.
Im Gegensatz zu dieser üblichen Ausbildung von Heizkörpern aus Blechen wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, die einzelnen Glieder nicht aus schmalen, rechteckigen, miteinander verschweißten Heizplatten aufzubauen, sondern diese Heizplatten großformatig auszubilden, so daß sie in Höhen- und Breitenrichtung etwa gleiche ■Abmessungen besitzen. Es kann auch jedes ileizkörperglied aus einer
ρ?έέν
völlig ebenen Vorderplatte und einem/Sicken versehenen, das Ausmaß des Hohlraumes bestimmenden, zweiten Blech gebildet werden.
Es ergibt sich bhne>weiteres, daß bei dem Aufbau der Einzelglieder aus großformatigen Platten der ganze Heizkörper nur aus wenigen miteinander verbundenen Einzelgliedern besteht, Die
riemen Heizkörper werden im Gegensatz zu β en bekannten Heizkörpern derart aufgestellt und eingebaut, daß die einzelnen Glieder nicht nebeneinander, sondern hintereinander angeordnet sind.
Die neuen Heizkörper sind wesentlich billiger in der Herstellung, infolge der erheblich geringeren Schneid- und Schweißvorgänge. Durch die insgesamt kürzere Schweißnaht verringert sich außerdem die Gefahr der Undichtiekeit. Da eine der beiden Gliederplatten völlig eben ausgeführt werden kann, braucht auch nur eine Platte ,iedes Cliedes geprägt zu werden, voraus sich eine weitere Ersparnis bei der Herstellung ereibt.
Ferner eri?ib~ sich bei den: Aufbau der Glieder aus großformatigen Platten eine wesentlich geringere Anzahl von Verbindtin^steilen d^r Platten miteinander.
"Bei völlig ebener Herstellung der Vorderplstte des vornliegenden Leizkörpergliedss, läßt sich der neue Heizkörper bei versenkter Anordnung in einer Wandnische so aufstellen, daß die ebene Vorderplatte des vornliegenden Gliedes mit der Zin-merwand bündig abschließt. Auf diese Weise ^i rd der Heizkörper so cnit Tivie unsichtbar, und es erübrigt sich die übliche Heizkörperverkleidung, die bei den bekannten Heizkörpern nur aus bchönheitsrucksichten benötigt wird.
Bei versenkter Anordnung des neuen Heizkörpers in einer ?.Tandnische oder einem T(»anddurchbruch ist selbstverständlich unterhalb und oberhalb des Heizkörpers ein ausreichender liauro f!ir den Luft zu- u.nd austritt anzuordnen.
Bei freier Aufstellung irr Sauir wird der Heizkörper zur Erhaltung der TI=nrinwirkunr mit seitlichen Abdeckblechen ausgerüstet .
Srfindungsgemäß werden in dem Luftzufuhrraum unterhalb dee Heizkörpers zwecks Entstaubung der Z innrer Iu ft herausnehmbare Luftfilter eingebaut, die eine stendige kostenlose Entstaubung der Zimmerluft bewirken. Zum Zwecke der Säuberung und leubenetzung mit staubbindender, desinfizierender und luftverbessernder ilussiekeit empfiehlt sich die herausnehmbare Anordnung, z.B. in Schublsdenforin. "/esentlicL ist weiterhin, da£ an sich bekannte Filter geringsten Luftwiderstandes benutzt werden.
Die in der Ebene der Heiskörpervorderwsnd liegende LuffaustrittsöCfmmg wird cur Regelung der Luftdurchtrittsmenge mit Jalousieklappen ausgerüstet. Auf diese Weise kann die Heizwirkung des Heizkörpers bis auf die für Frosttemperierun? notwendige Heizfläcbe ,ohne Verwendung eines Ventiles abgeschaltet werden.
Bei Aufstellung des Beizkörpers in einem Vianddurchbruch kann die Beheizung wahlweise eines oder auch beider Säume durch Betetipun? der J£lou.sieklappen geregelt werden.
Die Glieder des Heizkörpers werden in der Fähe des oberen und unteren Sndes durclr mehrere, über die Breite des Heizkörpers verteilt angeordnete Schraubverbindungen mit Distanbringen innerhalb und zwischen den Gliedern und einem .abschluliring. am hinteren Ende jeder Verbindung zusammengehalten. Debei kenn der die Verbinduner der Glieder bewirkende Zuganker an der Frcntplatte mittels eines Bordrin^es fliesend befestigt werden, er kann aber auch mit einer innen auf die ?rontplatte aufgeschweiPten Ealteplstte mit Gewindeauee verschraubt sein, In jedem Pail ist die Verbindung, so ausgebildet, daP der freie DurchfluC des Leizmittels gewährleistet i&t.
Der Anschluß des Heizkörpers an die Rohrleitung erfolgt durch Ausbildung der Anschlußringe als T-Stücke, wodurch die Mb'g-
lichkeit gegeilen ist, den Anschluß nach allen Richtungen um 360° in der Hauptebene der Heizplatten zu schwenken. Auf diese Weise kann das T-Stück jeweils in die die beste AnschlußmÖFÜchkeit bietende Lage eingestellt werden.
In der Zeichnung ist ein gemäß der Erfindung ausgebildeter Heizkörper aus Stahlblech beispielsweise veranschaulicht.
Es zeigen:
Abb.l den gesainten Heizkörper in Vorderansicht, Abb,2 den in einer Kauernische angeordneten Heizkörper im senkrechten Schnitt nach Linie II-II der Abb.l,
Abb.3 den Heizkörper im wagerechten Schnitt nach Linie III-IPI der Abb.1.
Der neue Heizkörper besteht aus drei hintereinander angeordneten Gliedern 1,<2,3, von denen iedes Glied aus einer völlig ebenen Vorderplatte 4 und einer ebenfalls ebenen Hinterplatte 5 besteht, deren Enden 6 nach vorn au abgekantet und mit der Vorderplatte 5 verschweißt sind, so daß zwischen den Platten 4,5 ein Hohlraum 7_ zum Durchfluß des Reizmittels entsteht.
lie Abb.l erkennen IsGt, sind die Platten 4,5 großformatig ausgebildet, so daß ihre Breitenabmessuner etwa mit der Höhenabmessung übereinstimmt, im Gegensatz ^i den bekannten Heizkörpern, bei denen die Höhe einer Gliederplatte ein Vielfaches der Breitene— abmessung beträgt.
Bei der Anordnung des neuen Heizkörpers in einer Hauernische 3, wie es das Ausführungsbeispiel zeigt, ist in dem unterhalb des Heizkörpers befindlichen Luftzutrittsraum in einer herausziehbaren Schublade 9 ein Spezialfilter 10 geringsten Luftwiderstandes angeordnet, das eine kostenlose ständige Entstaubung der Zimmerluft bewirkt. Der LuftzuTuhrraum unterhalb des filtere IC ist durch ein-
ocbpute Leitwande Pa unterteilt, lie die einströmende LuJTt in getrennten Kanslen den unterhalb der Zwischenräume der Linzelglieder des Heizkörpers liegenden Pilterteilen zuführen.
In den oberhalb des Heizkörpers befindlich en LuTtaustrittsrai. sind m der Ebene der .V^nd gut? enf lache, α i't der =mch die ^rontplatte des vornliesenden Feizkcrperrliedes bund je liegt, Jplousieklappen 11 angeordnet, die unter Er'Jbrigung eines besonderen Eeickörperventiles eine üfcgelung der Raumheizung in einfacher ..eise ermöglichen.
Die Rückwpnd 5 jedes Leizkörperfrliedes ist durch Irapung 'i'it in Hohenrichtuiig der Platte verlaufenden Sicken 12 versehen, die sich bis an die Rückwand der Vorderplatte 4 erstrecken und derer Stege mit der Vorderhand z.B. durch Punktschweißen? verbunden sind. Auf diese Gleise wird eine zuverl-ssiere, gleichmäßige IjtröiTunF des Heizirittels durch jedes Eeizkörperclied und gleichzeitig eine Versteifung pepen den Innendruck erreicht.
Sie einzelnen Heickdrperglieder sind sn unteren uid oberen Ende durch mehrere, über die Breite des Heizkörpers verteilt angeordnete ^schraubverbindungen 13 zusa^jnenE-ehalten, wobei innerhalb imd zwischen den Gliedern Distanzringe 14 und am hinteren Ende jeder Verbindung ein AbschluSring 15 angeordnet ist. Der die Verbindung der Glieder bewirkende Zuganker 16 ist, wie Abb.3 erkennen IsCt, irit einer inren auf die Prontplatte aufre&cl·? eisten Balteplatte 17 rnit Gewindeauge verschr^ubbar.
Zum Anschluß des Heizkörpers an die Roirleitung sind an diametral gegen"berliegenden Stellen des Heizkörpers zwei Distanzringe zwischen den Gliedern als T-Stücke 13 ausgebildet, die je nach ihrer üinstellune einen Anschluß an die Rohrleitung nacu sllen n ernö^lichen.
Ig tent

Claims (12)

  1. Patentansprüche.
    1«) Heizkörper fir Dampf- und T.7asserbeizuneen mit aus verschweißten 3lechen, vorzugsweise aus Stahl, bestehenden Sinzel^liedern, gekennzeichnet durch seinen Aufbau aus ^enipen, eroC-foriratigen Gliedern etwa gleicher "Breiten- und JHohenabnessung,
  2. 2.) Heizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da° iedes Cflied aus einer völlig ebenen Vorderplatte und einea mit Sicken versehenen, das Ausmaß des Hohlraumes bestimmenden, zweiten Blech besteht.
  3. 3.) Heizkörper nach Anspruch 1-2T dadurch gekennzeichnet, da?, bei verpenkter Anordnung des Heizkörpern in einer '»Tandnische oder einen YJanddurchbruch die völlig ebene Vorderrlatte des vornliegenden Gliedes mit der 7/andfläcLe bündig liegt und unterhalb und oberhalb des Heizkörpers Lufträume für den Luftzn- und austritt angeordnet sind.
  4. 4Λ) heizkörper nach Anspruch 1-2-, dadurch eekennzeichnet, daß bei freier Aufstellung in Raum, der Heizkörper zur Erhaltung
  5. der Kaminwirkunf mit seitlichen Abdeckblechen ausgeröstet , ist.
    5.) Heizkörper nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, da£ in den Luftzrfuhrraum unterhalb dbs Heizkörpers, zwecks st^-idiger Entstaubung der Zimmerluft, herausnehmbare Luftfilter eingebaut sind.
  6. 6.) Heizkörper nech Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftraum unterhalb des Luftfilters durch eingebaute Leitbleche in e-etrennte Luftzufuhrkanble unterteilt ist.
  7. 7.) Heizkörper n^ch Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftfilter und die Leitbleche in eine Schublade eingebaut s ind.
  8. 3.) Heizkörper nach Anspruch 1-7, dadurch gekennzeichnet, daf3 in der Ebene der Eeizkörpervorderwand die Luftaustrittsö: nung zur Regelung der Luftdurohtrittmenge mit einen Luftschieber, Jalousieklappen o.dgl. versehen sind.
  9. 9.) Heizkörper nach Anspruch l-@, dadurch gekennzeichnet, daß seine Glieder in der TTähe des oberen und unteren Endes durch mehrere, über die Breite des Heizkörpers verteilt angeordnete Schraubverbindungen mit Distanzringen innerhalb und zwischen den Gliedern ,und einem Abschlußring am hinteren l^nde jeder Verbindung1 zusammengehalten werden.
  10. 10) Heiskörper nach Anspruch 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß der die Verbindung der Glieder bewirkende Zuganker an der Frontplatte des vordersten Gliedes mittels eines Bordringes fliegend befestigt ist,
  11. 11») Heizkörper nach Anspruch 1-9, dadurch gekennzeichnet, da3 der Zuganker mit einer innen auf die Frontplatte aufgeschweiC-ten Halteplatte mit Gewindeaupe verschraubbar let.
  12. 12.) Heizkörper nach Anspruch 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß die zuir Anschluß an di-e Rohrleitung dienenden Distannringe
    zwischen den Gliedern als T-Stücke ausgebildet sind, die je nach ihrer Einstellung einen Anschluß an die Rohrleitung nach allen Richtungen ermöglichen.
    Der Patentanwalt:

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