DEP0003358BA - - Google Patents

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DEP0003358BA
DEP0003358BA DEP0003358BA DE P0003358B A DEP0003358B A DE P0003358BA DE P0003358B A DEP0003358B A DE P0003358BA
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Description

Dr.Ing.Dr.jar. Bruno Hilliger (1) Berlin-Zehlendorf, den-&f~Juni 49 Patentanwalt Schweitzer Str. 36
Mein Zeichen: 3122
Windmöller & Hölscher, Maschinenfabrik
Lengerich i.WBstf*i«-*v
Maschine zum Herstellen von Kreuzbodenbeutel·;!.
Kreuzbodenbeutel ohne oder mit Seitenfalten werden so hergestellt, dass eine Papierbahn von einer Vorratsrolle abgewickelt, zu einem endlosen Schlauch geformt und dann in einzelne Schlauchsfdcke zerlegt wird, an deren einem Ende der Boden gebildet und verklebt wird. Die fertigen Beutel werden durch Bänder oder Transporttücher um leitwalzen herum, an, denen der Boden gleichzeitig angepresst wird, einer Ablage zugeführt» Zur Herstellung des Bodens wird zuerst ein Bodenquadrat gebildet j die dabei entstandenen dreieckigen Taschen werden dann um ein Stück übereinander geklappt, zusammengelegt und verklebt. Tfird der Boden auf ein.er Bodenmacherwalze gebildet, so sind auf dieser Greifer vorgesehen, die das züge führte Schlauciistüc: wahrend der einzelnen .Arbeitsphasen festhalten, bis der Boden fertiggestellt ist.
Man kennt auch Maschinen dieser Art, die auf verschiedene Formate umgestellt werden können. Dazu müssen die Greifer ausgewechselt werden, so dass eine grosse Zahl von Greifersätzen erforderlich wird« Um diese mit der erforderlichen Genauigkeit einstellen zu können, benötigt man einen Maßstab oder eine lehre· Erschwerend ist dabei, dass die Badenmacherwalzen meist mehrere ,gleiche Arbeitsfelder tragen, damit bei einer Umdrehung der Bodenmacherwalse mehrere Beutel fertiggestellt werden. Das Messen beim Ein- bzw. Umstellen der Maschine erfordert somit viel Zeit,
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Herstellen von Kreuzbodenbeuteln ohne oder mit Seitenfalten, bei welchen die Böden der Beutel über einer Bodenmacherwalze gebildet werden. Sie besteht in Einrichtungen und Hilfsmitteln, die ein Einstellen auf bequemste Weise ermöglichen bzw. bei einem Formatwechsel in weiten Grenzen ein Umstellen zulassen, ohne dass ein Austauschen irgendwelcher Werkzeuge erforderlich ist. Hierzu sind ein oder mehrere Greifersätze auf besonderen Trägern rnner-HaIb öler Bodenmacherwalze in Laufrichtung derselben und senkrecht dazu verstellbar gelagert. Weiter ist die Bodenmacherwalze mit
eingedrehten
llllen in Richtung de« Umfange s und quer dazu, M£llim©t«rp&pX©r^ve:»eh.en,i??obei die Pillen auch xKüfH&erier-t st in können,Frfindungsgeslasf können aach dia Bodenoffu&rmlze und andere Arbeitsstellen mit ähnlichen Markierungen versehen seinfum auch "hier ein leichtes und bequemes Einßtellen zu gewährleisten»
Bie Einzelheiten, der Erfindung sollen anhand d«r beigefügten Zeichnung erörtert irerdrn^di© schematisch ein Ausführungsbeispiel einer Kwschine zeigt ,die zur Anfertigung von Kreuzbodenbeutel mit Seitenfalten dient»In diener stellt
Abb.1 einen Kreuzbodenbeutel ohne Seitenfalten " 2 einen KÄ>uzbodenbeut?el ait Seitenfalten, n 3 den H&ujitfcell der Maschine im Aufriss und
n 4kie Bodenmacherw^.lze im. Aufriss und Seitenriss dar»
Dfesr durch das 'Sehneidwarfc 1 abge-tr»nnbe Schlauchstück wirä durch TrianspOrtrollen ? der Bod-nmacherwalz*> 3 zugeführt ,Auf diesem n'e^e wird das ob^re Schlauchtrum am vor&usläufpnden Fnde vom Greifer 4 der Sehlauöhöffnerw&lzp 5 erfasst.unmittelbar darauf wird das untere Schlauclrnrum durch d^n Grrif^r 5 aujBaer Bodf-nmachervalze 3 festgehalten.Bei -der ^pitcren Drehun» der 'alz€ii3 λϊϊΊ 3 wezdcn di<=· öeitfnfalt^n etwcc auseinander gehoben, go das& die seitlichen ureiferpaare 7 und 8 in die Seitenfalt^n des Schlauches eingreifen können* Von diesen sind die Grc. if erpaare 7 zu beiden Seiten der BodenmäLCh.er'wÄlse 3 und die Greif erpaare 8 zu beiden Seiten €ρτ Schlauchöffneriralz© 5 gelagert.Diese ^reiferpaare 7 und 8 leiten &«.» Legen des Bodenfuadrates ein.Sobald d^nn da»s Greiferpaar 8 das Schlauch«fcimk freigibt,halten der Reifer 6 und dass Greiferpaar 7 da* SchlauehsMck auf der Bod^nma,öherwalze 3 noch weiter fegt »während äaf» noch mu$fgespreiz"te Bodenguadr,a,t beim Weiter« lauf dureh die Gleitstücke 9 -gl^^S6^^0^633- wird.In der Bodenlaaöherwalze sind weiter die Gbfeiferpasgre 1o angeordnet,die sich zu gegebener Zeit auf d^sS Bödenquadrat legen und das Schlauchstück halten,bis der Beutel fertig ist«fahrend der Bewegung von den Gleitstücken 9 bis zur übergabe an den Zylinder 11 wird auf das nach offen liegende Bodc-nquadrat Kleister durch das Segmant 12 aufretra^p η »Danach werden nüi? den Falzschinen 1T zwei Brüche eingedrückt und an diesen wurden nun/lurch die Stäbe 14 und 15 die dreieckigen Bodenlapp"n umg^ligt und miteinander* verklebt.Per Zylinder 11 übernimmt die ^etzt fertigen "eutel und «5ib± sie ^ctz Zylinder 16, von -wo sie auf einen Tisch za.einem Stapel g^prdn^t abgelegt wurden,*
Aufi die
die Bewegungen der Greifer während der einzelnen Arbeit«phasen soll hier nicht näher eingegangen werden,Fs s^i nur betont,dass die Greifer genau eingestellt sein müssen;denn wenn diese das Schlauchstuck nicht ,genau an den vorgeschehen Stellen erfassen,so kann kein einwandfreier Boden gebildet werden, Insbesondere ist bei den Maschinen mit mehrei)n Feldern auf der Bodenmacherwalze (im dem dargestellten Beispiel 3 Felder) zu befürchten,dass unterschiedliche Böden gebildet w rden.
Um die ^reifer mühelos,jedoch genau einsfeilen zu können,sind nun erfindungesgemäss^Lie Halter 17 der Greifer 6 und die Halter 18 der Greiferpaare 1o in schwenkbaren trägern 19 bzw, 2o gelagert,In dem dargestellten Beispiel sind die Träger dreiarmig, entsprechend den drelf^ild?fn auf der Bodenmacherwalfce.Somit kann nach Lösen der Schrauben 21 bzw,22 der entsprechende Greifersatz gleichzeitig für alle auf dem Zylinder vercjeeehenen Arbeite« feld^r in Laufrichtung des Zylinders von Hand vor- odrr zurückgestellt werden, (In der Zeichnung sind nur- die Greifer eines Arbeitsfeldes 6ingezeichnet),Dieses Verstellen ist bei dp-r -Anfertigung breiterer oder schmalerer BÖd<η erforderlich und kann unter Beobachtung drr quer zur L auf sr i ent an«; angebrachten Pillen auf der Zylinder· oberfläche der Bodenmacherrslfce für jede Beutelgrös'^ lpicht durchgfführt TTcrdrnjOhne dast man umständlich messen musr.
Um nun bei verschiedene© Beutelbrciten die Greifer und 1o seitwärts einstellen zu können,sind diese in Schwalbenschwanznuten oder ähnlichen Führungen quer zur Laufrichtung,a_l so par alle 3,/zur Achse der Bodenmacherwalze verschiebbar abgeordnet, wobei Rillen längs des Zylinderumfanges eine gleichmässige Einstellung ermöglichen,ohne dass dazu ein lasstab oder eine Lehre benötigt wird,
Die Greifer 8 der Bodenöffnerwalze können ebenfalls so eingestellt werden,weil auch hier gleiche Rillen vorgesehen und die Greifer selbst auch in Haltern mit einer Führungsnut befestigt, sind,Das gleiche gilt auch für die anderen Arbeitseinrichtungen der laschine.
Die Erfindung eignet sich für alle Maschinen zum Herstelle von Papierbeuteln,Sie ermöglicht ein sehne lie sjfanfi genaues Einstellen der Maschine für Beutel· verschiedener Grossen,ohne daas auswechselbare Teile und umständliche Messeinrichtungen be^nötigt werden. Dadurch werden die Betriebskosten merklich verbilligt.

Claims (4)

  1. ^Patentansprüche
    I.Maschine zum Herstellen von Kreuzbodenbeuteln ohne oder mit Seitenfalten,bei der abgeschnittene Schlauchstücke auf einer Bodenmacherwalze mit mehreren Arbeitsfeldern durch ^reifer gehalten und an ihrem Ende zu einem Kreuzboden gefaltet werden,dadurch gekennzeichnet,dass die den gleichen Arbeitsgang durchführenden Greifersätze ( 6 oder 10) auf je einem besonderem Träger (19 oder 20) innerhalb der Bodenmacherwalze (3) so gelagert sind,dass sie zum umstellen der Maschine für eine andere Beutelgrösse in Laufrichtung der Bodenmacherwalze vor- oder zurückgestellt werden können.
  2. 2.Maschine zum Herstellen von Kreuzbodenbeutel·!! ohne od?r mit Seitenfalten,bei der abgeschnittene Schlauchstücke auf einer Bodenmach'erv/alze durch ü-reifer gehalten und an ihr^m Inde zu einemJKrpuzbodrn gefaltet werden,dadurch gekennzeichnet, dass die beim falten des Bodens auf der Bodenmacherwalze (3) von dfr Seite afefa«*senden wr<~ifer (7,1^) auf Führungen parallel zur AchiF^ der Bod nmacherwalze. (3) verschiebbar -ind.
  3. 3.Maschin? nach Anspruch 1 oder ?,dadurch ^ekennzeichnet,dass die Greifer CO^itta Bodenöffnerwalze (5) und gegebenenfalls auch 4i© andere Arbeite'inriebt mgcη in gleicher Ireisr in Laufrichtang oder senkrecht dazu verstellbar sind.
  4. 4.Maschine nach Anspruch 1,2 od<· r 3»dadurch gekennzeichnet,dass die Zylinderoberfläche der 0odenmacherwalze ^3) und gegebenenfalls auch die anderen Arbeitswalzen der Maschine mit m&ßstabähnlichen Längs-und Querrillen vers hen ist,die gegebenenfalls nameriert sind und so ein Einstellen der "reifer ohne besondere Messwerkzeuge ermöglichen.

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